- "Fortezza" u. "Volante" Testbericht

     

Überreden Sie mal eine Hausfrau, die 20 Jahre lang mit den selben Wasch- und Reinigungsmitteln wäscht/putzt und zufrieden ist, auf ein Anderes umzusteigen! Das ist sehr schwer und reine Vertrauenssache!!! 
So ähnlich war es bei mir auch!
Jahre lang fuhr u. schwor ich auf Continental- od. Semperitreifen(das tue ich auch heute noch, aber ....).
Reifen, die in jeder Lage, bei trockenem, als auch bei nassem Wetter auf der Fahrbahn haften, ohne zu Rutschen. Das wusste man einfach und man konnte sich auch darauf verlassen!

Nun bin ich auf Vredestein umgestiegen. Nein, nicht weil ich vielleicht das Vertrauen zu Conti/Semperit verlor, sondern weil Vredestein mein neuer Reifenausstatter wurde.
Um die Haftfähigkeit der Fortezza und Volante Reifen raus zu finden und auch gleichzeitig das Vertrauen zu ihnen zu bekommen, waren viele riskante, aber vor allem mutige Kurvenmanöver auf den verschiedensten Asphaltbelegen notwendig!

Resümee meiner beiden Reifen(Fortezza TriComp, Volante TriComp):
Rennt auf der Felge wie´ne Schnur!
Super Haftfähigkeit(bei trock.- wie auch bei nassem Wetter)
wenig Rollwiederstand!


mein Rennreifen spezifisch: Fortezza TriComp 235g, nach etwa 2500 km:
.) sehr leichter Rennreifen,
.) noch kein Defekt,
.) trotz relativ weicher Gummimischung!
.) verliert jetzt langsam das Profil
.) kein Problem bei über 10 bar Luftdruck
.) überaus geringer Rollwiederstand


mein Trainingsreifen spezifisch: Volante TriComp 260g, nach etwa 6.000 km:
.) optimaler Trainingsreifen,
.) noch kein Defekt,
.) sehr widerstandsfähiger Reifen gegen Schnitte
.) Gummimischung spur härter als beim Fortezza
.) daher sehr wenig Profilverlust!
.) sehr langlebiger Reifen,
.) auch hier kein Problem bei über 10 bar Luftdruck

Fuhr Ihn ohne Defekt bis zum Gewebe ab(nach 12.000 km)

      

Roland Garber

 

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Testbericht: Michael Lammer

Fortezza – Rennreifen

Der Vredestein Fortezza ließ sich einwandfrei (ohne Reifenheber) auf die Felge aufziehen. Gleich bei der ersten Testfahrt habe ich mich mit dem Reifen gut „angefreundet“. Da ich im Training immer etwas weniger Luftdruck fahre, war ich sehr überrascht über die tolle Rollleistung. Nachdem ich mich dann mit den Eigenschaften des Reifen Vertraut gemacht hatte, musste ich natürlich auch den Grip des Reifens testen. Also ab in die Berge. Nach der Quälerei ließ ich mich zuerst etwas misstrauisch in die Abfahrt fallen. Aber nach den ersten 2 Kehren merkte ich, dass der Reifen wahnsinnig gut hält. Jetzt nach mehreren Ausfahrten kann ich mit Sicherheit behaupten, dass ich mich noch nie so sicher mit einem Reifen gefühlt habe.

Leider hatte ich bei den ersten beiden Rennen Reifendefekt. Jedoch bin ich bei diesem Unglück auch auf eine „positive“ Überraschung gestoßen. Der Mantel hält auch im platten Zustand recht gut auf der Felgen. Natürlich kann man nicht mit einem normalen Tempo in die Kurve fahren. Aber man muss das Rad nicht und die Kurve tragen wie mit manchen anderen Reifen.
Zum Einsatz im Nassen kann ich beim Fortezza noch nichts sagen da ich mit der Renngarnitur noch nie in den Regen gekommen bin.

 

Volante – Trainingsreifen

Beim Trainingsreifen ist die Montage nicht ganz so leicht wie beim Rennreifen. Der Drahtring ist um einiges härter und nicht faltbar. So benötigt man schon etwas Geschick und auch das rechte Werkzeug (Reifenheber). Nach der Montage musste ich natürlich auch gleich den Volante testen. Gleich wie beim Fortezza machte ich mich anfangs mit den Eigenschaften des Reifens vertraut. Ich hatte bei diesem Reifen Anfangs meine Zweifel. Aber nach einiger Zeit am Rad merkte ich, dass auch dieser Reifen toll am Asphalt rollt und in den Kurven auch tollen halt bietet. Auch im Nassen ist er meiner Einschätzung nach anderen Reifen überlegen! Ich musste mich zwar langsam an die Grenze der Haftung rantasten, aber der Volante beginnt sicher später zu driften, als manch anderer Mantel.

Michael Lammer