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2.01.12: Trainingslager/Urlaub Marokko!
Obwohl es rund 3-4°C kühler war als der durchschnittliche Januarwert, waren es wieder einmal 2 wunderschöne Wochen abseits von Kälte und Arbeitsstress.
Schon ab 10.00h streifte man sich die Ärmlinge runter und genoss die Wärme und die Sonnenstrahlen.
Täglich begleitet von mindestens 14 marokkanischen Radfahrer, absolvierten wir mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 31 - 33 km/h Distanzen zw. 60 - 130km.
Wie in den letzten 3 Jahren auch, genoss ich das lockere Ambiente(also nicht unbedingt trainieren fahren zu müssen!), sowie die lustige und lockere Art meiner Freunde.
Außer an einem Nachmittag, wo ein Regenguss bis tief in die Nacht nieder ging, relaxten wir nach dem Training am Nachmittag am Pool in der Sonne. Zusätzlich und heuer neu für mich, waren die täglichen Tennis-Trainingsstunden mit meinem Freund Manfred, die mir sehr viel Spass bereitet haben. Man kann sagen, dass ich jetzt sogar etwas auf den Geschmack gekommen bin. Manfred brachte mir viel bei, wofür ich mich bei ihm und für sein Geschenk (ein Tennisraket) ercht herzlich bedanken möchte. Mit 16 Tennisstunden, 1.100 Radkilometer, 1,5 kg mehr auf den Rippen und haselnussbraun gebrannter Haut, ging es zurück in die Heimat, wo statt 25°C nur noch -12°C auf uns wartete. Schade nur, dass ich bei diesen Temperaturen keinen Kilometer auf der Straße bei uns fahren werde! :-(
Hier einige Fotos aus Marokko.

 

2.01.12: Weihnachten und Silvester schwer überstanden!
Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich in den letzten Tagen ungewollt etwas an Kilos zugelegt. Kein Wunder, standen auch vor Weihnachten einige Weihnachtsmarktbesuche mit Freunden am täglichen Abendprogramm. Aber nicht nur die zahlreich von mir geleerten Punschhäferl waren Schuld an meiner Gewichtszunahme, auch die ständig verlockenden Weihnachtskeksangebote wurden Herr meiner Willenskraft!
Ich dachte oft an Sport oder an etwas Bewegung machen, doch mehr als 1-2 Mal die Woche Laufen gehen ging sich bei dem schmuddligen Wetter, dass in den letzten Tagen herrschte, nicht aus!
Somit hatte ich auch gleich einen Silvestervorsatz gefunden und der heißt - sich etwas am Naschriemen zu reißen und bis zum Trainingslager Marokko(in 2 Wochen) wieder auf mein Kampfgewicht abspecken. Dafür fehlen mir noch etwa 3 kg! Ein kleiner Auszug von Weihnachten und Silvester könnt ihr
hier sehen.

 

 

2.12: Erholung im Heilbad Piestany(SLK)
Nachdem langsam aber sicher die Radsaison zu Ende ging und es auch im Pedalus Radshop etwas ruhiger wurde, nahm ich, wie schon in den letzten 23 Jahren auch, mir meine wohlverdiente berufliche "Auszeit" im slowakischen Heilbad Piestany, um mich geistig, vor allem aber körperlich zu erholen.
Therapien wie klassische Massagen, Schlammpackungen, Elektrotherapie, Schwefel-Spiegelbad, Wirbelsäulenstreckungen, Parafango, Unterwasser-, wie auch Reflexmassagen taten mir besonders gut, sodass ich jetzt wieder mit voll aufgeladenen Batterien und voller Motivation an die Arbeit gehen konnte.

Momentan treffe ich mich mit vielen meiner Freunde, um mit ihnen abends feuchtfröhlich von Wheihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt zu ziehen und Spass zu haben. Um die kalorienreiche Kost aber auch wieder los zu werden, heißt es jeden Morgen 1 Stunde Jogging. Und das muss sein, denn der nächste Punsch kommt bestimmt!

 

 

16.10: Kurzbesuch bei den Elitefahrern
Eigentlich war für mich die Saison 2011 mit der österr. Kriteriummeisterschaft für Amateure vor 2 Wochen beendet gewesen. Ich winterte schon mein Straßenrad ein und freute mich schon einige trainingsfreie Tage genießen zu dürfen, was ich auch tat! Jedoch nicht so lange wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte....

Nachdem ich schon 2 Anfragen die Madisonmeisterschaft zu fahren abgelehnt hatte, konnte mich erst der junge talentierte und sehr sympathische Kärntner Marco Haller dazu überreden gemeinsam mit ihm bei der Königsdisziplin an den Start zu gehen. Obwohl der heurige U23 Straßen-WM-Fünfte noch nie eine Madisonablöse getätigt hatte und auch keine Praxis vorweisen konnte, stimmte ich seiner Bitte ihm diese Disziplin zu lehren und mit ihm an den Start zu gehen zu! Was genau der auslösende Punkt war kann ich nicht sagen, es war aber die Mischung aus "ein junger talentierter Fahrer möchte diese hochtechnische Disziplin unbedingt lernen" und "wir haben nichts zu verlieren"...außer Hautabschürfungen und Materialschaden! Aber weil mir diese Situation bekannt vor kam und gute Erfahrungen sammeln konnte(beide Gelosky-Brüder als sehr junge Fahrer zu Staatsmeister und Medaillengewinner gemacht), nahm ich diese Herausforderung trotz knapp zweiwöchiger Trainingspause an.

Nur 1 Tag vor den Meisterschaften verabredete ich mich mit Marco, wo ich ihm in rund 40 Min. einen Crashkurs in Madisonfahren gab. Zu meinem Erstaunen stellte sich der 21-jährige gleich bei der 1. Ablöse so professionell an, dass ich mit Überzeugung behaupten kann, dass er der Jenige ist, der es von all meinen Schülern am schnellsten perfekt kapierte und umgesetzt hatte! Lediglich das im Pulk ablösen konnten wir nicht üben und blieb für alle Beteiligten bis zum Rennen eine große Frage.

Um mich nach mehr als 1 Jahr Bahnabstinenz wieder ein wenig an die starre Übersetzung zu gewöhnen und Kilometer zu sammeln, nahm ich mir vor, 1 Tag vor den Madisonmeisterschaften noch bei der Punktemeisterschaft an den Start zu gehen. Dort stellte ich nach nur wenigen Runden fest, dass ich keine gute Form mehr besaß um ganz vorne mitfahren zu können.
In einer ruhigen Phase des Rennens, etwa bei Halbzeit der Distanz, versuchte ich mein Glück mit einer Soloflucht, um die regierenden Bahnasse etwas zu "ärgern" und vielleicht auch etwas aus ihrem Konzept zu bringen. Nachdem zu Beginn das Feld nicht auf meine Attacke reagierte, konnte ich binnen 3-4 Runden knapp eine ganze komplette Runde Vorsprung raus und sogar bis auf rund 10-15 Meter an das Ende des Feldes ran fahren. Ich kämpfte ganze 3 Runden verbissen diese 15 Meter zuzufahren, doch knapp vor der Erschließung meines möglichen Rundengewinn's, sorgte man an der Spitze des Feldes für Tempo und um die Verhinderung einer Sensation. Dabei musste ich klarer Weise voll an meine Grenzen gehen, sodass ich, nachdem mich das Feld wieder zurück rundete und anschließend auch den rennentscheidenden Vorstoß der Spitzenfahrer gab, keine Kräfte mehr besaß mit ihnen mit zu fahren.
Somit beendete ich das Punkterennen hinter Staatsmeister Andreas Müller, W. Riebenbauer, A. Graf und M. Haller, auf Platz 5!

Am nächsten Tag stand die Madisonmeisterschaft an. Etwas gerichtet vom Vortag versuchten wir von Anfang an nichts zu überstürzen und mit Köpfchen an die Sache ran zu gehen. Mir war es nicht wichtig eine Medaille zu gewinnen, viel mehr den Überblick für meinen Partner zu behalten und nicht zu Stürzen! Schon bald zeichnete sich ab, dass Marco und ich Medaillenchancen hatten und sogar mit Silber rechnen konnten. Gold war nie in Reichweite! Zu überlegen war uns Allen das Paar Riebenbauer/Graf, die im Laufe der gesamten Renndistanz ihre Konkurrenten mehr als drei Mal überrundeten.
Zu Beginn teilte ich Marco für die Sprints ein, die er bravourös bis sensationell fuhr und mich damit positiv überraschte! Nur durch die konsequente Einhaltung unserer Ablösungsrunden, speziell in den Wertungsrunden, gelang es uns Beiden den noch anfänglichen Punkterückstand auf das zwischenzeitliche Silberpaar, Müller/Selzer, aufzuholen und sich auch von ihnen, von Wertung zu Wertung, abzusetzen. Zum Schluss wurde es sogar nochmals spannend, als sich das Paar Tazreiter/Konrad mit einem Rundengewinn zurück rundete und ebenfalls sich wieder auf Silberkurs befand. Doch der Punkteunterschied war dann doch etwas zu groß, sodass Sie trotz mehrfachen Versuchs einen weiteren Rundengewinn zu vollziehen nur Rang 4 belegten.

In diesem Sinne möchte ich den Siegern, aber noch viel mehr meinem Partner Marco Haller für seine Leistungen gratulieren und mich hiermit bei allen Teilnehmern für den "Spass" bedanken. Es war mir eine Ehre und hat mir sehr viel Freude bereitet wieder mit Euch gefahren zu sein!
Wenn ich aber trotzdem noch eine Kritik loswerden durfte! Jungs, ich weiß ihr könnt für die geringe Starteranzahl in allen Disziplinen nichts dafür, sehr wohl aber für eure Form! Dies hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben, dass ein Vollzeitarbeitender, der max. 2-3 Mal die Woche nur Grundlagenausdauer trainierte, um die Medaillen mitfährt!
So tief sah ich das österr. Bahnniveau noch nie!!!
....nicht wirklich eine Empfehlung für die Europameisterschaft in Apeldoorn, NED(21. - 23.10.)!

 

 

2.10: ÖM-Kriterium in Oberwart (Amateure)
Nachdem ich das letzte Donauinsel-Kriterium gewinnen konnte, wollte ich es noch einmal Wissen. Mir war klar, dass die Strecke auf der Insel in keinster Weise mit dem Meisterschaftskurs in Oberwart zu vergleichen war, wodurch ich mit einem Platz zwischen 1 und 10 rechnete.
Für Fahrer wie mich, die das ganze Jahr über nichts in Richtung der Kraft trainiert hatten kam der "eckige" Kurs nicht so entgegen. Das ständige Antreten nach den Kurven brachten mich ziemlich rasch an meine Leistungsgrenze, dass außerdem auch noch vom hohen Anfangstempo unterstützt wurde.

Abgesehen von diesen Faktoren spielte bei mir auch noch ein dritter Faktor eine große Rolle, die Angst! Unüberlegte, unkontrollierte Schwenker, sowie zahlreiche Stürze gaben mir stets zu denken, ob ich dieses Risiko überhaupt noch nötig hätte, sodass ich in prikelnden Situationen instinktiv nach lies oder zurück zog. Von Runde zu Runde schwankte ich zwischen Vernunft und professioneller Renneinstellung, die mir am Ende doch 12 Pünktchen einbrachten um Platz 5 zu holen.
Den Sieg holte sich verdient der junge Steirer Lukas Grünwalder(Arbö at2steel Bruck/Mur) vor Markus Willinger(Arbö Neunkirchen) und Ulrich Ohlböck(Wels).  Ergebnisliste wird nachgeliefert!

 

 

18.09.11:
Ich weiß nicht zum wievielten Mal ich mich beim RLM Donauinsel-Cup mit Rang 2 geschlagen geben musste?!
Diesmal war es der junge talentierte RLM-Fahrer Stefan Matzner, der mich nach 30 Wertungen auf den ersten Ehrenplatz verwies. Grundstein seines Erfolges legte er schon ab der zweiten Runde, wo er für etwa 6 Runden mit einer kleiner Fluchtgruppe dem Feld entkam und fleißig Punkte sammel konnte. Nachdem ihm das Feld wieder einholte, gelang es ihm wenige Runden später erneut eine ebenso lange Flucht, aber dieses Mal mit mir, hin zu legen.
Da wir uns die Punkte gerecht aufteilten, gelang es mir nicht Punkte auf ihn gut zu machen. Somit gewann Matzner verdient vor mir, Gregor Pavlic(Die RadUnion) und dem Viertplatzierten und Cupführenden Markus Willinger.
Sehr stark an diesem Renntag fuhr Pedalus-Fahrer Gerald Staber, dessen aktive Fahrweise mit Rang 8 und somit seiner bisher besten Tagesplatzierung belohnt wurde. Herzliche Gratulation!
      Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 13 Läufen

Beim Cupfinale am 15.09. wollte ich unbedingt mit einem Sieg abschließen. Schon beim Aufwärmen merkte ich, dass ich recht gute Beine hatte und einen Sieg schaffen könnte. Ich konzentrierte mich ganz auf den sprintstarken Markus Willinger, von dem ich meinte am heutigen Tag mein größter Konkurrent zu sein. Aufgrund des sehr hohen Renntempos und meiner bescheidenen Form, konnte ich nur auf jede 4. Wertung spurten. Dies gelang mir auch recht gut, sodass ich mich stets unter den ersten Dreien hielt. Doch das Rennen wurde ohne meines Wissens erst mit der allerletzten Wertung entschieden, als es mir aus einer fast schon aussichtslosen Lage doch noch gelang als Vierter über die Linie zu fahren und somit noch 1 Punkt zu retten. Mit diesem 1 Punkt konnte ich mit dem dahin Zwischenzeit-Tagesführenden Steirer Lukas Grünwalder(Arbö at2steel Bruck/Mur) punktegleich aufschließen und ihn aufgrund des Einlaufsreglements auf den 2. Rang verweisen.
Willinger, der beim heutigen Kriterium hinter Christian Csenar(Cycling Team) Vierter wurde, sicherte sich souverän die Gesamtwertung vor mir und Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team).
      Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Endstand

 

Am Samstag folgte ich der Einladung von Organisator Dr. Rudolf Thuri zur Old Boy´s Tour in Rust am Neusiedlersee. Bei diesem alljährlichen Treffen der österr. Radgrößen stand auch heuer wieder die Radumrundung des Neusiedlersees auf österr. Boden statt. Dabei hatte die Geselligkeit oberste Priorität, sodass der gesamte Tross von weit über 100 Radler sich den Tag über kaum schneller als 25 km/h bewegte. Zwischendurch gab es feine Pausen mit Verköstigungen und Auftankmöglichkeiten. Das Sonnenland Burgenland zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite, sodass Dieser für mich ein unvergesslicher Tag mit Freunden in Erinnerung bleiben wird.  Fotos

Nach dieser beruflich etwas stressigen und aufregenden Woche freute ich mich schon auf den heutigen Sonntag, wo ich die seltene Gelegenheit hatte meinen Vater aus dem Haus zu locken um gemeinsam mit meinem Neffen an einem privaten Teich fischen zu gehen und schöne Stunden zu verbringen. Gefangen haben wir aber leider nichts. Und eine Einschulung im Paddeln gab´s dazu!
                                                                                                    



 

4.09.11:
Mit dem schönen Wetter der letzten 2-3 Wochen und dem Ferienende ist wieder ein deutlicher Anstieg der Kundenfrequenz in meinem Pedalus-Fahrradshop zu bemerken, was wiederum mit viel Arbeit und wenig Freizeit bedeutet.
Donnerstag stand wieder ein Lauf der RLM-Donauinsel-Rennserie am Programm. Wie gewöhnlich fuhr ich wieder mit dem Rad zum Cyclodrom, fuhr das einstündige Rennen(30 Rd. = 45km) und anschließend wieder mit dem Rad retur. Diesmal musste ich mich aber schon wegen Einbruch der Dunkelheit beeilen, um noch ohne Licht regulär nach Hause zu kommen. Beim Rennen selbst lief es recht gut für mich. Ich konzentrierte mich wieder auf den Cupführenden Markus Willinger, der mich am Ende mit 5 Punkten Vorsprung auf Rang 2 verwies. Mir gelang es erst 5 Runden vor Schluss Alexander Kronister(Sportunion Prinzersdorf), der sich gleich vom Start an weg mit dem jungen Christopher Imrek(NÖ Rad Union) aus dem Staub machen und für einige Runden fleißig Punkte sammeln konnte, mit 5 Punkte ab zu fangen und auf Rang 3 zu verweisen. Der immer stärker werdende Cup-Drittplatzierte, Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team) belegte Rang 4.
Im Cup-Zwischenstand konnte sich Willinger wieder einen satten Vorsprung von 43 Punkten auf mich erarbeiten, sodass ein Cup-Gesamtsieg immer wahrscheinlicher wird. Mein 2. Platz scheint so gut wie gesichert zu sein. Mal sehen, ob noch eine Tageswertung zu holen ist? Wieder sehr angagiert fuhr Pedalus Fahrer Gerald Staber. Mit einigen Akzenten in den Sprintwertungen und 5 Punkten klassierte sich der Masterfahrer auf Rang 14. Gratulation!
                                                                   Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 12 Läufen

Noch am selben Abend ging es geschäftlich mit dem Auto zur weltgrößten Radfachmesse, der EuroBike, nach Friedrichshafen am Bodensee. Dort besuchte ich meine Händler und sah mir die neuesten Trends an. Hier in Kürze meine schönsten Leckerlis.

 

 

25.08.11:
Zehn Anläufe benötigte ich, um endlich einmal einen Lauf des RLM-Donauinsel-Cups für mich zu entscheiden.
Zwar vielleicht etwas auch mit Glück, aber trotzdem einmal ein Sieg. Das Rennen war bisher das Zweitschnellste in der heurigen Serie. Zahlreiche Attacken und ideale Windverhältnisse brachten einen Endschnitt von 44,2 km/h.
Von Anfang an war es ein Duell zwischen dem Cup-Führenden Markus Willinger und mir. Immer mit rund 2-3 Punkten Abstand versuchte Jeder sich vom Anderen abzusetzen, was aber Keinem so richtig gelang. Man spürte, dass einigen Fahrer die Hitze etwas zu schaffen machte, sodass ich mich ganz auf Willinger konzentrieren konnte.
Mit dem Sturz von Roland Wafler und Willinger, zehn Runden vor Schluss, wurde es mir recht leicht gemacht mein Punktekonto recht schnell auf zu stocken und mich von Willinger abzusetzen. Willinger konnte zwar das Rennen wieder aufnehmen und zu mindest einen 2. Tagesrang retten, während Wafler leider durch einen Rahmenbruch vorzeitig aufgeben musste. Mit einem guten Finish gelang es Maximilian Röhsler(RC Marotalia Racing Team) noch vor Alexander Kronister(Sportunion Prinzersdorf) auf Rang 3 zu fahren.  Pedalus-Kollege Gerald Staber war auch wieder am Start und belegte mit 2 Punkten Rang 17.    Ergebnisliste

 

18.08.11:
Beim 9. Lauf des Donauinsel-Cups vergangenen Donnerstag lief es von Anfang an recht gut für mich. Mit den ersten beiden großen Wertungen gelang es mir gleich von Beginn an einen kleinen Punktepolster zwischen meinen Kontrahenten und mir zu schaffen, wodurch ich mir wieder einige Runden Verschnaufpause leisten konnte.
In der Mittelphase des Rennens konnten sich Wolfgang Eibeck(RC RIH ASVÖ 1. Bank Tulln) und Stefan Matzner(RLM Wien) für 6 Runden vom Feld lösen und kräftig Punkte sammeln. Nachdem diese Beiden wieder eingeholt wurden machte ich mich wieder auf Punkte zu erspurten, was mir auch recht gut gelang. Leider gelang es mir aber nicht am Ende Stefan Matzner abzufangen, der mit über 6 Punkten Vorsprung vor mir und Johann Fuchs(ASVÖ Radl-Eck Cycling) das Rennen für sich entschied. Cup-Leader Markus Willinger (Arbö Neunkirchen) belegte Rang 4 vor Karl Schöpf und Christopher Imrek. In der Gesamtwertung konnte ich nun wieder Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team), der Platz 8 belegte, abfangen und im Cup-Zwischenstand Rang 2 einnehmen.
       Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 9. Läufen

 

 

Am langen Wochenende besuchte ich meine Mutter in der Slowakei, wo ich auch mein Rad mit hatte und ein bisschen trainieren fuhr. Das Wetter war sensationell, superschön und lud am Montag sogar zum Schwimmen im sehr schönen angelegten Thermalbad in Miskolc-Tapolca(HUN) ein. Das Wichtigste: Ich bekam endlich wieder einmal bisschen Farbe ab!!!

Heute beim 10. Lauf des Donauinsel-Cups, lief es etwas zäh bei mir. wahrscheinlich machte sich das stundenlange sitzen im Shop bemerksam. Von Anfang an wurde auf´s Tempo gedrückt und attackiert. Mir gelang es nicht wie vorgehabt wieder von Beginn an Punkte zu sammeln, sodaass ich jeden Punkt mir hart mit Sprints, Nachfahrarbeiten, oder Attacken erarbeiten musste. Für mich war es das schwerste Rennen aller bisher gefahrenen Donauinsel-Rennen. Mit Rang 2 hinter Karl Schöpf, der bei Halbzeit des Rennens lange in einer Spitzengruppe vertreten war und somit viele Punkte sammeln konnte, konnte ich mehr als zufrieden sein, da ich somit 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen konnte. Einerseits konnte ich den fast unaufholbaren Punktevorsprung zum Cupführenden Willinger, der "nur" Platz 10 belegte, wieder etwas verringern und zum Anderen mich von meinem unmittelbaren Cup-Kontrahenten Ochsenhofer(Platz 12) absetzen.  Ergebnisliste   Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 10 Läufen

 

5.08.11:
Arbeits-, wetterbedingt und aufgrund einer kleinen Verkühlung(Dienstag und Mittwoch) musste ich seit vergangenen Donnerstag die ganze Woche trainingsfrei vergehen lassen. Um so erstaunlicher, dass es mir beim 8. Lauf des RLM-Donauinsel-Kriteriums so gut erging und gelang , einen Platz unter den besten 5 ein zu fahren.
Auch auf die Gefahr hin am Ende einzugehen, versuchte ich gleich von Beginn an mit zu spurten und Punkte zu sammeln, um auf meinen unmittelbaren Cup-Gesamtwertungsgegner, dem Zweitplatzierten Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team), stets einen kleinen Punktevorsprung aufweisen zu konnen.
Das gelang recht gut, zu Mal ich aufgrund der Abwesenheit meiner beiden unmittelbaren Gegner in der Gesamtwertung hinter mir, Csenar und Pechhacker, keinen Druck hatte.
Zwei Mal konnten sich mehr oder weniger lang zwei kleine Fluchtgruppen vom Feld lösen, wo keine Wertungspunkte mehr für das Feld abfiel und ich somit immer auf eine Wiedereinholung der Ausreißer hoffen musste. Im Endklassement des Tages siegte schließlich Markus Willinger(Arbö Neunkirchen), der damit auch gleichzeitig seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen konnte, vor Karl Schöpf(Team Benefit Kohl), Roland Wafler(Radsport Stanger) und mir. In der Gesamtwertung blieb es unter den ersten Dreien alles unverändert!   Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 8 Läufen

 

28.07.11:
Beim 7. Lauf des RLM-Donauinsel Cups brach ich eine seit 3 Jahren von mir aufgestellte Regel. Ich ging bei Regen an den Start eines Rennens!
Der Grund meines Regelbruches war ganz alleine das relativ warme und windstille Wetter. Hätte es nur so an die +13°C gehabt, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr an den Start gegangen.
Bei verkürzter Distanz(20 Runden = 35 km) war es wichtig sofort Punkte zu sammeln, da ein Sturz od. eine erfolgreiche Flucht einer Ausreißergruppe ein gutes Tagesergebnis verhindern könnte.
Ich begann recht gut mit dem Punkte sammeln, bis mich nach wenigen Runden ein klassischer Defekt für 2 Runden außer Gefecht setzte. Dank einem guten Freund und Betreuer des Teams Sportunion Prinzersdorf, bekam ich von ihm ein Ersatz-Hinterrad geliehen, für dass ich mich nochmals recht herzlich bedanken möchte, da ich ohne Ersatzmaterial angereist war und somit das Rennen für mich nach nur wenigen Runden zu Ende, sowie ein guter Platz im Gesamt-Cup vorbei gewesen wäre.
Wieder im Rennen machte ich mich an die Punktejagd und versuchte mich am Cupführenden Markus Willinger zu orientieren, was mir auch gut gelang, doch mehr als ein 3. Tagesplatz ging sich am Ende nicht mehr aus.
     Ergebnisse erst ab 8.08. einzusehen!    Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 7 Läufen

 

21.07.11:
In den vergangenen 2 Wochen hatte ich wieder die Möglichkeit an 3 Rennen teil zu nehmen, die ich mehr oder weniger gut absolvierte.
Beim 5. Lauf des RLM-Donauinselcups(14.07.) konnte ich durch eine sehr aktive Fahrweise von Begin an kräftig Punkte sammeln und am Ende hinter Seriensieger und Cupleader Markus Willinger(Arbö Sparkasse Neunkirchen) Platz 2 belegen. Im Cup verbesserte ich mich von Rang 3 auf 2.
Am vergangenen Sonntag ging es in Wr.Neustadt zur Sache. Nach der 4. Wertung gelang es mir mit einer beherzten Attacke dem Feld zu enteilen und zur 5 Mann großen Spitzengruppe ran zu fahren. Dabei lieferte ich mir lange mit dem erst 21-jährigen Niederösterreicher Lukas Grünwalder ein beinhartes Duell um den Sieg. Leider reichten meine Kräfte nicht ganz bis zum Ende, sodass ich das Nachsehen hatte und mich schließlich mit Rang 2 begnügen musste. Rang 3 ging an den Steirer Johann Fuchs(Radl-Eck Cycling). Bester Punktesammler im Feld war Markus Willinger, der schließlich noch Rang 4 holen konnte.
Heute am 21.07., beim 6. Lauf des RLM-Donauinselcups, lief es nicht so gut. Nachdem ich anfangs 5 Punkte erspurten konnte, konnten sich Jürgen Pechhacker(Sportunion Prinzersdorf), Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team) und Christopher Imrek(RSC Arbö Südburgenland) erfolgreich aus dem Staub machen und fast das gesamte Rennen über sich mit einem Vorsprung von rund 200-300m an der Spitze behaupten und den Sieg untereinander ausmachen.
Da jede 2. Runde für den schnellsten im Feld nur noch 1 Punkt zu erspurten od. über blieb, war Dieser selbstverständlich von Allen äußerst begehrt und heiß umkämpft. Egal was ich versuchte um mir den Punkt zu sichern, ob durch Attacken, oder im Massensprints, mir gelang es nur 1 Mal diesen Punkt zu holen und mein Punktekonto genau um Diesen zu erweitern. Mit gerade mal 7 Pünktchen belegte ich Rang 8.
Sieger wurde Ochsenhofer, der damit wieder seinen 2. Platz im Cup-Zwischenranking zurück holte. Zweiter wurde Imrek vor dem Drittplatzierten Pechhacker. Cupleader Willinger belegte Rang 6.      
                          Ergebnisse:  Donauinsel-Cup #5 (14.07.)        Wr.Neustadt (17.07.)         Donauinsel-Cup #6 (21.07.)

 

7.07.11:
Nach dem erfolgreichen sportlichen Wochenende vor 2 Wochen standen eher wieder 2 arbeitsreiche Wochen an. Mitschuld hatte auch das nasskalte Wetter, dass mich nicht gerade zum Trainieren animierte. Lieber blieb ich daheim od. etwas länger in der Arbeit und erledigte einige schon die ganze Zeit vor mir hergeschobenen Sachen
.
Vergangene Woche nahm ich wieder an einem der Donauinsel-Rennen teil, wo wir bei stürmischen Wind und kühlen Temperaturen von nur 14°C eine FDH-Version(Fahr die Hälfte), also ein 30-minütiges Rennen, fuhren.
Da das Rennen so kurz war, versuchte ich durch zahlreiche Attacken das Rennen von Anfang an schwer zu machen. Doch leider brachten meine Vorstöße nicht das gewünschte Ergebnis. Mit einer handvoll Punkte belegte ich nur Rang 7.
Da sich das Wetter in der Woche darauf nicht wesentlich besserte, verzichtete ich gleich 6 weitere Tage auf ein Training. Erst einen Tag vor dem heutigen Rennen lud das warme Wetter geradezu zu einer kleinen Ausfahrt ein.
Ich spürte sofort, dass meine Kraft und Form, sofern man bei mir von einer Form reden kann, spürbar abgenommen hatte. Aber das störte mich nicht all zu sehr, da ich ohnehin die Wettkämpfe nur auf "just for fun" fahre.
Mit einer kleinen Änderung meiner Taktik gelang es mir beim 4. Lauf des RLM-Donauinselcup´s mit Rang 4, punktegleich mit dem Drittplatzierten Peter Ochsenhofer(Union Cycling Team), meine heurige beste Insel-Platzierung heraus zu fahren. Den Sieg holte sich der Junior Stefan Matzner(RLM Wien) vor Raphael Loidolt(Wien), die sich gleich nach der 2. Wertung vom Feld absetzen und für weitere 8 Wertungen/Runden entscheidende Punkte auf deren Konten sammeln konnten. Bahn-Bundestrainer Roland Wafler belegte Rang 5 vor Seriensieger Markus Willinger. In der Gesamtwertung ranchiere ich nun auf Rang 3 hinter Willinger und Ochsenhofer. Zum ersten Mal dabei Pedalus-Fahrer Gerald Staber, der keine schlechte Figur machte, brav mitfuhr, auch einige Akzente setze, aber natürlich auch noch Vieles zu lernen hat(Rang 32). Beim nächsten Rennen wird er mit Sicherheit schon weiter vorne landen.
         Ergebnisliste        Gesamt-CUP-Zwischenstand nach 4 Läufen

 

 

19.06.11: Eine sportlich erfolgreiche Woche...
Spiel-Satz und Sieg! - So könnte man sportlich ausgedrückt meine vergangene Woche ausdrücken.
Da ich mich lieber in einer Gruppe sportlich betätige als alleine trainieren zu mussen, nahm ich vergangene Woche im Wiener Raum an drei Kriterien der Kategorie Amateure teil.
Das Erste war auch der erste Lauf zur RLM Wien Donauinsel-Cup Serie, wo ich den für mich guten 6. Platz(Sieger Markus Willinger) belegte. Am Samstag in Loretto erging es mir etwas besser, da meine Beine etwas lockerer waren und daher mehr Akzente setzen konnte. Leider fehlte mir am Ende 1 Punkt um auf´s Treppchen steigen zu dürfen und wurde Fünfter.
Den Vogel schoss ich aber am Sonntag in Stattersdorf ab, wo es mir nach der ersten Wertung (von 14) gelang dem Feld gemeinsam mit Mario Fassl(Union Cycling Team) zu enteilen. Da es auf dem langen Kurs jede 3. Runde eine Wertungsabnahme gab, lohnte es sich besonders vor dem Feld als Ausreißer zu fahren. Mein Fluchtgefährte und ich konnten bei starkem Wind ständig einen Vorsprung von 10 bis 25 Sekunden halten, wobei wir uns 20 Runden lang die Wertungen abwechselnd teilten.
17 Runden vor Schluss konnte Mario mein Tempo nicht mehr halten und viel zurück. Mit meiner noch vorhandenen Kraft fuhr ich noch 10 Runden als Solist weiter bis ich mich schließlich 6 Runden vor Schluss als sicherer Sieger vom Feld einholen lies.
Zugegeben, geplant war es nicht so lange draußen zu fahren und sich quälen zu müssen, aber wenn der Spassfaktor einmal mehr überwiegt, warum nicht einmal über seine Grenzen gehen?! Mit diesem Sieg holte ich auch gleichzeitig den NÖ-Kriterium-Landesmeistertitel der Amateurkategorie vor Fassl und Seriensieger Markus Willinger(Arbö Neunkirchen).
         
Ergebnisse:   RLM Wien Donauinsel-Cup (16.06.)        Loretto (18.06.)         Stattersdorf (19.06.)

 

 

2.06.11: Ein perfekter Tag!
Schon die ganze Woche hatte ich vor den Feiertag zu einem perfekten Tag zu machen. Wie der aussah? Na so....
Zu einem perfekten Tag darf natürlich die körperliche Betätigung nicht fehlen. Nein, nicht das was ihr glaubt....Sport meine ich natürlich!
Da ich lieber in der Gruppe trainiere, fuhr ich morgens zum Schwechater Radmarathon, den ich beinahe verpasst hätte, da ich an einer falschen Straße in Schwechat auf die Akteure wartete. Mit Müh und Not konnte ich irgendwo Anfang des zweiten Drittels in das vom Rückenwind angetriebene Hauptpulk einsteigen und mich langsam nach vor arbeiten. Vorne bei den Besten angekommen ging es dann schon etwas leichter. Ich fuhr stets unter den ersten 20 Positionen, um auch der Sturzgefahr so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Über die beiden Anstiege tat ich mir zugegeben etwas schwer, dennoch gelang es mir mit der ersten Hauptgruppe rüber zu fahren und samt aktiver Fahrweise mit ihnen auch bis Schwechat mitzuhalten.

Anschließend ging es in die Sauna, wo ich mich in ruhe vollständig regenerieren und entspannen konnte. Kein  Lärm, kein Geplauder von Anderen, Nichts, nur ich und die Ruhe.
Zuhause angekommen aß ich zu Mittag und legte mich eine wenig schlafen. Es war ein schönes Gefühl die Beine vor Anstrengung wieder etwas zu spüren. Ich faulenzte ein wenig, sah fern, dachte an gute Freunde und war glücklich einen weiteren für mich perfekten Tag erlebt zu haben.

 

29.05.11: ÖM Straße in Amstetten - Nicht mehr als nur ein Training!
Die Reaktionen vieler Fahrerkollegen war sehr lustig mit an zu sehen, als Sie mich mit einer Startnummer am Rücken und einer Rahmennummer montiert am Start/Zielgelände wenige Minuten vor dem Start erblickten. Viele fragten mich bezüglich eines Comeback´s, dass ich aber mit ruhigen Gewissen verneinen konnte. Der simple Grund warum ich in Amstetten an den Start ging war nicht weil es sich um die Meisterschaft handelte, sondern weil ich hauptsächlich wegen meinen beiden Fahrern Kotzmann und Staber anwesend war. Und da ich eigentlich nur noch an Sonntagen zum trainieren komme und am Spätnachmittag wenn ich heimgekommen wäre keine Lust mehr hätte mich auf´s Radl zu schwingen, nutzte ich die Gelegenheit einfach aus und startete aus reinster Gaudi bei den Amateuren.
Mir war schon im Vorfeld klar, dass ich heute das Ziel nicht sehen würde, da 1x Training pro Woche einfach nicht ausreichen konnte. Noch dazu wenn die Strecke nicht vollkommen Eben war! Obwohl ich keine Akzente startete und sehr unauffällig im "Schlafwagen" des Feldes mitrollte, war ich nach 6 von 9 Runden mit meiner Kraft am Ende.
Als ich am Anstieg 1 Kilometer vor dem Ziel durch's ganze Feld durchgereicht wurde, auch keine Chance mehr hatte mich auf der Kuppe am letzten Hinterrad des Pulks anzuhängen(war keines mehr da!) und auch kein Profi mehr war, entschloss ich kurzer hand das Leiden, sowie das Rennen zu beenden. ...und es hat mir sehr viel Freude gemacht!

Sehr erfreulich als Vereinsobmann ist die Tatsache, dass sich Wolfgang Kotzmann in der Kat. Masters I mit Rang 5 die Goldmedaille des NÖ-Landesmeister's holte. Gerald Staber belegte bei seiner 1. Meisterschaft Rang 16. Der wievielte Platz in der Landesmeisterschaft konnte ich leider noch nicht eroieren...wird aber noch nachgeliefert! Herzliche Gratulation an beide Fahrer!

 

1.05.11: Wogen geglättet!
Wie Viele von euch schon bemerkt haben, habe ich in der letzten Zeit nicht viel von mir hören lassen. Dafür gab es einige Gründe, wie zum Beispiel, dass ich ziemlich mit meiner Arbeit als Einzelhändler und meinem neu umgestalteten Geschäftslokal zu tun hatte. Eine neue Werbe-Beschriftung oberhalb des Geschäftes und die Umstellung, dass im Pedalus-Shop jetzt wirklich nur noch Fahrräder und Zubehör verkauft wird und dafür auch mehr Platz gewonnen wurde, haben erfreulicherweise bei Freunden u. Kunden großen Anklang gefunden. Der Lohn dafür ist ein großer Kundenzuwachs, worüber ich mich herzlich bedanken möchte und selbstverständlich sehr freue.

Die Unstimmigkeiten mit meiner Schwester haben sich auch wieder geglättet, sodass ich fast behaupten könnte, dass im Hause Garber wieder alles in Ordnung sei. Lediglich die Genesung meines Vaters läst etwas zu Wünschen über. Seit rund 3 Wochen sehe ich kaum bis nur äußerst kleine Fortschritte, was mich und auch meinem Daddy etwas zum Nachdenken gibt!

Heute fuhr ich zum Spass beim Mörbischer Radmarathon mit, nur um Mal zu sehen wie es momentan um meine Form bestellt ist. Schließlich komme ich seit Monaten nicht mehr als nur 1-2 Mal die Woche zum Trainieren!
Natürlich war die Streckenführung rund um den Neusidlersee nicht die Schwerste, aber meine Beine taten nach dem Rennen genau so weh wie damals als Profi bei Elite-Rennen. Zufrieden konnte ich aus zwei Gründen sein.
1.) konnte ich bis zum Ziel mit der ersten Gruppe aktiv mitfahren und zum 2.) hatte uns der Regen nicht erwischt!

 

18.03.11: Viele neue News!
In den letzten Wochen hat sich Einiges bei mir getan. Speziell die Tage nach meiner Rückkehr aus Marokko, war ich hauptsächlich mit Aufarbeiten meiner Mails, Post und mit Terminen beschäftigt, sodass kaum Zeit für Freizeit oder Freunde war.

Beruflich machte ich einen weiteren Schritt zur Selbstständigkeit. Seit über 3 Wochen über nahm ich offiziell das Geschäftslokal meiner Schwester, sodass ich somit mehr Platz für meine Räder verfüge und nun stolzer Besitzer meines eigenen Geschäftslokals bin. Diese Veränderung im Pedalus-Fahrradshop war wiederum mit sehr viel Arbeit und unzähligen Überstunden verbunden, die aber schon zum Großteils überstanden sind...

Weniger erfreulich ist momentan der Beziehungsstatus zu meiner Schwester. Unstimmigkeiten bezüglich der Geschäftsübernahme führten leider zu bis stato anhaltenden Spannungen zwischen uns. Zum selben Zeitpunkt musste ich meinen Vater aufgrund eines Schwindelanfalls ins Spital führen, nämlich mit den selben Symptomen die ich schon letzten Sommer zwei Mal hatte. Vertigo nennt sich die "Krankheit", wo ein Gleichgewichtsorgan aufgrund einer bakteriellen Infektion ausfällt und Schwindel, Brechreiz und Schweißausbruch auslöst. Hinzu kam ein kl. Schlaganfall, wodurch mein Vater vorerst 2 Wochen stationär behandelt werden musste. Nun ist er knapp 2 Wochen zu Hause, doch die Regeneration schreitet in nur sehr kleinen Schritten vorwärts. Das "normale" Gehen und Sprechen ist bei ihm noch nicht 100%ig regeneriert und wird mit Sicherheit auch noch mehrere Wochen benötigen.


14.  - 28.01: Rad-Trainingslager Agadir(Marokko) 
Dieses Jahr ging´s mit der größten Gruppe der letzten 18 Jahren nach Agadir. Rund 30 Trainingshungrige und Urlaubsgenießer flogen mit mir in den warmen Süden um einige Trainingskilometer und Sonnenstunden zu tanken.
Die 1. Woche war wieder einmal bilderbuchartig mit wolkenlosen Himmel und +25°C im Schatten, sodass der Trainingsplan auch zu 100% eingehalten werden konnte.
In der 2. Woche schob sich leider eine Wolkenfront über Agadir, die unseren Plan mit 2 Regentage etwas durcheinander brachte. Warm war es dennoch geblieben und bei einer so großen Anzahl an Personen blieb die Langeweile auch aus! Mich freute es wieder neue Freunde kennengelernt zu haben, gesund, ausgeruht und mit einer ordentlichen Rinde(Farbe) heimgekehrt zu sein. Da sehr Vielen dieser Abenteuertrip gefiel und es auch schon Nachfragen für 2012 gibt, wird es auch ein weiteres Trainingslager mit mir im nächsten Jahr geben.
Solltest du Lust haben daran teil zu nehmen so melde dich ab Anfang/Mitte September 2011 bei mir unter diesem Link. Fotos von 2011 seht ihr in wenigen Tagen hier.

 

1.01.11: X-Mas & Silvester 
...lange hat mich der Reizhusten gequält, aber jetzt bin ich ihn endlich los.
Fleißig wie ich ja bin, gelang es mir zwischen Weihnachten und Silvester, für mein Fahrradgeschäft, eine neue Geschäftsbeziehung auf zu bauen. Es handelt sich dabei um eine neue Fahrradmarke (OPERA), die ich ab sofort meinen Kunden anbiete. OPERA ist die günstige Schiene der Nobelmarke PINARELLO und die Alternative für jeden ambitionierten Radsportler. Sportlich, elegant und günstig, so die 3 wichtigsten Wörter zur Beschreibung dieser Räder.

Sportlich gesehen fand ich in den vergangenen Tagen sogar 3 Mal den Weg zur Wiener Radrennbahn, um einige Runden zu drehen und meinen Allerwertesten wieder an einen Sattel zu gewöhnen. Denn schließlich soll mir in Marokko nach 2 Tagen nicht der Hintern mehr weh tun als die Beine!!! Freue mich schon sehr auf Agadir....

 

26.12.10: Krank zu Weihnachten!
Leider hat mich während der Weihnachtstage die Grippe erwischt, sodass ich den Großteil dieser Tage im Bett verbringen musste. Gegen das hohe Fieber (39,1°C) nahm ich binnen 36 Std.  rund 10 Aspirin-Tabletten, was das Fieber zwar super schnell verschwinden lies, jedoch ein anderes Problem erzeugte nämlich, als ich am Weihnachtsmorgen ohne jeglichen Grund plötzlich Nasenbluten bekam und eine 3/4 Std. benötigte es wieder zu stoppen. Aufgrund der Aspirintabletten wurde mein Blut so verdünnt, dass eine Gerinnung nur sehr schwer möglich war.
Momentan kämpfe ich noch gegen den starken Reizhusten, aber mit der Zeit, und da bin ich mir auch ganz sicher, wird auch dieser verschwinden. Ich hoffe nur, dass ich noch vor meinem Abflug nach Marokko(14.01) etwas Sport verrichten kann, um nicht ganz mit 0 Kilometer anzukommen. Wir werden sehen....

 

14. - 28.11: Kuraufenthalt Piestany, SK
Auch nach meiner sportl. Laufbahn nutze ich, wie die Jahre zuvor auch, im November das Heilbad Piestany zur geistigen-, und körperlichen Regeneration.
Zwei Wochen erholsame Tage mit Freunden taten nach einer langen Arbeitssaison wie immer sehr gut.
Neben mehreren Einheiten von Schwefel-Spiegelbäder, Schlammpackungen, Massagen, Elektrotherapien, Wirbelsäulenstreckungen, ... und anderen Behandlungen, genoss ich die ruhige Zeit Kraft für die neue Saison zu tanken.
Bezüglich meiner beiden Schwindelanfälle(Vertigo) im Sommer muss ich sagen, dass ich schon seit gut 4 Wochen absolut nichts mehr spüre. Es gibt auch keine Nachwirkungen, sodass ich meine täglichen Tätigkeiten ohne Einschränkungen absolviere. Auch in der Dunkelheit finde ich mich immer besser zu Recht....

 

14.09: Vertigo II - Ärztlicher Befund!
Wie schon in meinem letzten Bericht beschrieben, hatte ich heute einen Arzttermin, der mir aufgrund meines letzten Testes genaue Auskunft über die Ursache meiner beiden Schwindelanfälle (Vertigo) geben und/oder aufklären sollte. Doch wie schon von mir erwartet, viel Neues wurde mir dabei nicht erzählt, was ich nicht eh schon wusste!
Tatsache und auch bestätigt ist aber, dass nun auch mein linkes Gleichgewichtsorgan ausgefallen ist.
Nun fragt Ihr euch sicher genau so wie ich mich gefragt habe - Warum kann ich dann überhaupt noch aufrecht stehen, gehen, laufen, drehen, radfahren, autofahren, ...uvm.?
Dazu der Arzt: "Der Gleichgewichtssinn des Menschen ist nicht nur da um aufrecht gehen oder Aktivitäten machen zu können ohne hin- oder um zu fallen, sondern auch um das räumliche Gefühl und den innerlichen Orientierungssinn wahr zu nehmen." Das soll heißen, wenn ich mich in einem dunklen, finsteren Raum, oder mit geschlossenen Augen drehen, oder mich unter Wasser(beim Tauchen) ebenfalls drehen, hin und her, rauf und runter bewegen würde, ich nicht mehr wissen würde wo es hin ginge, oder im Fall des Tauchens, nicht mehr wissen würde wo oben und unten ist! Na gut, da muss ich sagen, damit kann ich leben! Muss ja nicht tauchen gehen und wer dreht sich schon mit geschlossenen Augen und wofür?

Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht etwas naiv, zu wenig über die Auswirkungen dieser Ausfälle im Bezug auf mein zukünftiges Leben nach zu denken, aber wenn Sie keine sonstigen Einschränkungen verursachen, komme ich damit mit Sicherheit sehr gut klar. Beim 1. Schwindelanfall hatte es rund 7 Wochen gedauert bis ich nichts mehr spürte und ich wie die Jahre davor ohne Einschränkungen wieder leben konnte. Also warum soll es nicht wieder so werden?

Auf meine Frage ob sich die Organe wieder regenerieren würden meinte der Arzt, dass er für das rechte Organ, dass beim 1. Schwindelanfall ausfiel, keine Chance mehr sehe, weil es schon zu lange her sei. Und wenn beim Linken, dann müsste es sich innerhalb der nächsten 2-3 Wochen regenerieren. Wenn nicht, ist es ebenfalls für immer ausgefallen!!! Was soll ich dazu sagen?  Ceste la vie! Sollte sich eines der beiden dennoch regenerieren wollen, dann würde mir wiederum die unangenehme Prozedur mit Schwindel, Übelkeit und Schweißausbruch nicht erspart bleiben!

Trotzdem hat mich der Arzt für morgen Mittwoch zur Blutabnahme gebeten, um eine eventuelle Infektionen ausschließen zu können. Weiters ersuchte er mich, mich in den nächsten Tagen einen Sportfacharzt mit Fachgebiet Wirbelsäule" aufzusuchen, um eine Hals/Wirbelsäulen-Magnetresonanz von mir anfertigen zu lassen, um eine Durchblutungsstörung, hervorgerufen duch einen eingeklemmten Nerv od. Blutbahn im Nackenbereich, ausschließen zu können. Naja, mal sehen wann sich das erledigen lässt....?

 

12.09: Vertigo II - 3 Wochen danach!
3 Wochen ist es schon wieder her, als es mich zum 2. Mal erwischte. Das Gute ist, Ich habe das Gefühl, dass ich mich jetzt etwas schneller regeneriere als noch beim 1. Mal. Was erstmal nicht so schlecht klingt, trübt aber die Tatsache, dass mir die Ärzte anhand meines letzten Tests am vergangenen Freitag erzählten, dass nun beide Gleichgewichtssinne ausgefallen sind, was mich wiederum etwas stutzig macht, weshalb ich dann überhaupt noch aufrecht sitzen, gehen, oder überhaupt mich zu Fuß oder mit dem Rad fortbewegen kann?!
Auf diese Frage konnte mir der eine Arzt, der den Test mit mir machte, nicht beantworten. Somit hoffe ich nun auf den kommenden Dienstag, wo ich hoffentlich genauere Infos oder Antworten bei einem Gesprächstermin mit einem der Fachärzte bekommen werde. Und bis dahin dreht sich eh die Welt wie gewohnt weiter.....

 

29.08: Vertigo die Zweite!
7 Wochen nach meinem 1. Vertigo-Schwindelanfall war mein Genesungszustand schon fast zu 100% hergestellt gewesen, als es mich letzten Dienstag in der Früh, aus heiteren Himmel, plötzlich wieder erwischte.
Alles drehte sich dieses Mal nach rechts(beim 1. Mal nach links) - gepart mit permanenten Schweißausbruch, Übelkeit und Übergeben. Der Puls sank wieder unter 40 Puls, sodass ich kaum in der Lage war mich aufrecht zu halten(Ganz zu Schweigen 2 Stockwerke runter zu gehen, um mich von einem Familienmitglied ins Spital führen zu lassen).  Somit blieb mir wie beim 1. Mal nichts Anderes über als mich von der Rettung abholen zu lassen. Ein mehrtägiger Spitalaufenthalt war somit unumgänglich!
Durch Cortison-Infusionen und einigen blutverdünnende Medikamente konnten wir(ok, die Ärzte) auch wieder nach 2 Tagen den permanenten Schwindel bekämpfen, was meinen Spitalsaufenthalt um Einiges angenehmer machte
.
Nun bin ich seit Samstag wieder draußen. Ich kann mich wieder, ohne mich irgendwo anhalten zu müssen, halbwegs in eine Richtung bewegen. Zwar manchmal wie ein Betrunkener mit einem seitlichen Ausfallschritt, aber zu mind. forwärtsbewegend! Doch bis ich wieder mit dem Rad oder dem Auto fahren kann, wird es wohl noch etwa 2 Wochen benötigen. Bis dahin gehe ich eben "beschwippst" durch die Welt....
Was genau war pasiert? Die Ärzte sagten, dass es bei mir beim 1. Mal zu einem Totalausfall meines rechten Gleichgewichtssinnes kam und in der Zwischenzeit mein Linker dessen Funktion übernommen hätte.
Eine weitere Theorie bekam ich von einem Arzt zu hören warum es zum 2. Schwindelanfall kam: Dass mein defekter Sinnesorgan sich wieder regeneriert und jetzt die beiden Sinnesorgane sich wieder syncronisieren müssten!!
Hoffen wir es...!!! Wenn nicht, könnte es aber auch ein Totalausfall des linken Sinnesorganes sein, so ein anderer Arzt! Bräuchte aber auch dabei keine keine Angst zu haben, weil dann die Funktion vom Hirn übernommen werden würde!!! Und wer ist dann als nächster an der Reihe, die Niere vielleicht ???

 

1.08: Vertigo schon bald Vergangenheit!
5 Wochen ist es nun her, dass ich aufgrund eines Schwindelanfalls im Spital eingeliefert und stationär aufgenommen wurde. Während dieser Zeit war es mir leider nicht möglich mich sportlich zu betätigen, zu sehr schränkte mich noch mein "gestörtes" Gleichgewichtssinn ein.
Doch heute Sonntag war es endlich soweit. Das schöne Wetter und meine Neugier es zu schaffen sich im öffentlichen Straßenverkehr ohne Wellenlinien am Rad fort zu bewegen, trieben mich es endlich auszuprobieren.
Und zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass ich in dieser Beziehung doch schon wieder recht sattelfest war. Da meine Genesung in den letzten Tagen nur noch in sehr kleinen Schritten zu vernehmen ist, vergleiche ich Sie jetzt wöchentlich - Und da kann man große Fortschritte sehen!
An diesem Tag fuhr ich 75 km, traf einige Freunde und hatte großen Spaß am fahren...  Herz was willst du mehr...?

 

11.07: "Vertigo"
Laut Ärzten eine gutartige "Krankheit", die Jeden unerwartet und plötzlich treffen kann!
Was war passiert?
Vor genau 2 Wochen fuhr ich mit einer Gruppe trainieren, wobei mich zwei Kollegen an einem Anstieg ziemlich ran genommen hatten. Ehrgeizig wie man als Ex-Profi eben halt so ist, geht man das Tempo der Trainingskollegen mit, auch wenn man dabei voll an sein Limit gehen muss. Oben angekommen, sah ich, dass sich mein Puls innerhalb 1 Minute auf 107 Schläge regenerierte, was meine halbwegs gute Form bestätigte.
Als die anderen Kollegen aufgeschlossen hatten fuhren wir in der Gruppe weiter. Nach wenigen Kilometer trennte ich mich von der Gruppe, um noch mit gemütlichem Tempo einen kleinen Anstieg zu fahren. Bei der Abfahrt bekam ich einen kleinen Schwindelanfall, sodass ich sicherheitshalber am Straßenrand stehen blieb und abwartete.
Als der "Schwindel" nach etwa 8-10 Sekunden wieder vorbei war, fuhr ich ganz normal und locker weiter.
Etwa 15-20 Minuten später, es war schon an der Wiener Stadtgrenze, ereilte mich abermals ein Schwindelanfall, sodass ich, um meiner Sicherheit wegen, wieder abbremste, mich auf den dort vorhandenen Gehsteig stellte und abwartete. Da aber dieses Mal der Schwindelanfall extrem ausfiel (es drehte sich alles sehr rasch nach links) und schon über 2-3 Minuten andauerte, zog ich es vor auf die andere Straßenseite zu gehen, um mich dort auf den vorhandenen Sesseln einer Pizzaria zu setzen.
Egal ob ich meine Augen offen oder geschlossen hielt, es hörte nicht auf zu drehen. Ich war schweißgebadet, obwohl mir nicht gerade warm war. Während ich versuchte mich so wenig als möglich zu bewegen und auch nicht die Augen zu öffnen, überkam mir auch Übelkeit. Mehrmals musste ich mich Übergeben und mich für den Saustall beim ital. Restaurantbesitzer entschuldigen. Hilfsbereit wie er aber war, fragte er mich, ob er mir irgendwie helfen könnte. Ich sagte nicht wirklich, aber er soll bitte meinen Vater anrufen, um mich abzuholen.

Während ich auf meinen Vater wartete, bekam ich noch so am Rande mit, dass ein Radfahrer des Vereins Maroitalia stehen blieb und mich fragte, ob ich hilfe benötigte. Als Antwort schwafelte ich etwas in meinen nichtvorhandenen Bart rein. Ich war mir nicht sicher, ob er das auch verstanden hatte, aber dieser liebenswerte Fahrer(ich weiß bis heute nicht wer das war) stieg vom Rad und setzte sich mit den Worten zu mir: Ich bleib jetzt solange da Roland, bis dich dein Vater abholt! Anscheinend durfte er mich gekannt haben.... In diesem Sinne möchte ich mich bei ihm für seinen aufopfernden Beistand bedanken. DANKE!

Als mich rund 15 Minuten später mein Vater abholte, fuhr er gleich mit mir ins Spital, wo man erstmal feststellte, dass ich nur noch 31 Puls hatte. (Nicht schlecht nach einem harten Trainingtag)!
Sofort wurde ich an eine Infusion gehängt, die mich wieder herzkreislauftechnisch schnell aufpeppelte. Der Schwindel allerdings war noch immer vorhanden! Da dieses Spital keine HNO-Station hatte, sollte ich mich am nächsten Tag im Hanusch-Krankenhaus zwecks einer Untersuchung melden. Hingebracht wurde ich aber mit der Rettung, da ich am Morgen wegen starken Schwindel und Übelkeit nicht selbstständig in der Lage war aufzustehen, 2 Stockwerke runter zu laufen und zum Auto zu gehen.
Nach der Untersuchung in der HNO-Station wurde mir von den Ärzten erklärt was das eigentlich sei und welche Folgen dies für mich noch hätte. Sie meinten, es wäre eine gutartige Krankheit. Häääh? Was soll an einer Krankheit bitteschön gut sein? Da ich dies nicht ganz kappierte, lies ich es mir nochmals bildlich und für einen Leien erklären.

Arzt: Prinzipell hat es nichts mit Überanstrengung zu tun. Es kann Jeden treffen, egal im welchen Alter und es kann plötzlich auftreten! In meinem Fall dürfte sich ein "Kristall"(Staub, Schmutz, Hautschuppen,....) von einen der 3 Gehörsbögen im Ohr gelöst haben und schon das lösen alleine verursacht Gleichgewichtsstörungen. Oder aber dieses Kristall hat sich gelöst und fiel auf die Flimmerhaärchen, die ebenfalls, wenn Sie berührt werden oder belegt sind und somit nicht mehr "flimmern" können, zu Gleichgewichtsstörungen führen kann! Es gibt keine Medikamente für die Heilung. Man kann zwar durch Medikamente das Schwindelgefühl etwas unterdrücken(wie z.B. bei Seekrankheit), aber im Endeffekt kann nur die Zeit diese Krankheit heilen, bis sich eben dieses "Kristall" im Ohr von selbt aufgelöst hat! Dauer der Genesung? Zwischen 2 Wochen und ein halbes Jahr!

Jetzt, 2 Wochen nach diesem Vorfall geht es mir soweit wieder gut. Ich kann zu mindest gerade gehen ohne mich anhalten zu müssen und bekomme im stehenden, wie auch im liegenden Zustand keinen Schwindel mehr. Anders aber beim Joggen, Radfahren und Autofahren(als Beifahrer unterwegs gewesen)!
Ich merke von Tag zu Tag, dass ich kleine Genesungsfortschritte mache, doch wie gesagt, es sind nur sehr kleine! Nach meiner Schätzung nach wird es noch rund 2 Wochen bis zu meiner vollständigen Genesung dauern. Hoffe ich zu mindest Mal. Mehr werde ich aber kommenden Donnerstag erfahren, wo bei einer Untersuchung mit Kalt-/Warm-Ohrspühlungen der Genesungsfortschritt festgestellt wird. Bis dahin wünsche ich euch noch schöne Tage....


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23.06: Donauinsel-Cup #3
Nachdem vergangene Woche der zweite Lauf des Donauinsel-Cups abgesagt wurde, bestritt ich letzten Mittwoch den Dritten und vorletzten Lauf. Mein persönliches Ziel für dieses Rennen war, meinem Freund Conrad Sammer ein wenig zu unterstützen. Ich selbst bin seit dem 1. Lauf vor 2 Wochen, aufgrund des schlechten Wetters, kein einziges Mal auf dem Rad gesessen, sodass ich erstmal etwas verhaltener ins Rennen ging.

Nach einigen Runden fingen Conrad und ich an sich aktiv am Rennen zu beteiligen. Doch so sehr wir uns bemühten, entweder passten viele Fahrer aufgrund unseres Erfolges beim Auftaktrennen auf uns auf und klebten am Hinterrad, oder schafften es nicht Conrad bei den Wertungsabnahmen ordentlich punkten zu lassen.
Pech kam noch im ersten Viertel der Renndistanz hinzu, als Conrad bei einem unnötigen Schwenker seines seitlichen Vordermannes unfreiwillig zu Boden musste und stürzte. Trotz Hautabschürfungen und einem Rahmenbruch, konnte der Tyrolia-Fahrer das Rennen fortsetzen und auch beenden.

Als ich merkte, dass wir es nicht schafften Conrad unter die Top 3 zu bringen, versuchte ich 8 Runden vor Schluss, mit einem Sprung zur Spitzengruppe, mein Heil in der Flucht. Ich wusste nicht auf welchem Zwischenrang ich mich zu diesem Zeitpunkt befand, jedoch mit Sicherheit nicht unter den Top 10(es war Rang 11).
Ich versuchte jede Runde die 4 Mann starke Spitzengruppe mit Antritte zu zerlegen und fleißig Punkte zu sammeln.
Dies gelang mir auch recht schnell, sodass schließlich auf den letzten 6 Runden  und als einzigster Fluchtgefährte Alexander Kronister über blieb. Was ich nicht wusste war, dass Kronister zu diesem Zeitpunkt, hinter Roland Wafler, der zweitstärkste Punktesammler im Rennen war.

Da ich muskulär aber schon ziemlich an meine Grenzen gestoßen war und ohnehin nicht mit einem Sieg rechnete, bot ich Kronister an die noch übergebliebenen Wertungen unter uns Beiden abwechselnd aufzuteilen, um mit einer gleichmäßigen Fahrweise eine lange Flucht zu gewährleisten.
Wir Beide fuhren echt am Limit, um nicht doch noch in der allerletzten Runde vom heranstürmenden Feld eingeholt zu werden. Gut eine halbe Runde vor Schluss kam das Feld dennoch schon so nahe an uns ran, dass ich nochmals das Tempo forcierte. Dabei konnte Kronister nicht mehr mein Tempo halten und wurde, während ich mich gerade noch vor dem Feld ins Ziel retten konnte und die letzten vollen 5 Punkte kassierte, vom Pulk überollt.
Erst mit dieser allerletzten Wertung gelang es mir Kronister, der kurz zuvor im Zwischenklassement die Führung übernahm, ab zu fangen und mit etwas Glück auch das Rennen zu gewinnen.
Rang 3 ging an Bahn-Bundestrainer Roland Wafler(RLM Wien), der Markus Willinger(Arbö Neunkirchen) punktegleich auf Rang 4 verwies.         

In der Gesamt-Zwischenwertung führe ich mit einem schon respektablen Vorsprung (94 Pkt.) vor Titelverteidiger und RCA Tyrolia-Fahrer Conrad Sammer 75 Pkt., der übrigens Rang 11 belegte, Alexander Kronister 74 Pkt.(Sportunion Prinzersdorf) und Markus Willinger 70 Pkt.(Arbö Neunkirchen). Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Pedalus Teamkollegen Wolfgang Kotzmann, der uns/mich tatkräftig unterstützte!
Am 30.07. findet das letzte und zugleich Final-Rennen des Cups statt.                                  Ergebnisse

 

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9.06: Donauinsel-Cup #1
Es war ein ganz normaler Arbeitstag, als mir wieder einmal die Gedanken durch den Kopf schossen, in letzter Zeit viel zu wenig Sport betrieben zu haben. Schließlich sollte ich ja laut Arzt 4 Mal die Woche abtrainieren!
Somit beschloss ich kurzerhand am Abend beim Amateur-Kriteriumcup auf der Donauinsel(Cyklodrom/Steinspornbrücke) an den Start zu gehen. Das Ziel war einfach nur Bewegung zu machen.
Ich fuhr mit dem Rad zur Insel, wollte das Rennen fahren und anschließend wieder mit dem Rad nach Hause fahren. Es ist kein Comeback-Versuch, sondern wirklich nur reiner Bewegungsdrang!

Die ersten Runden des Rennens hielt ich mich von den Wertungssprints zurück. Es gab ja in der einen Stunde genug von Diesen, denn laut Ausschreibung war für jede Zieldurchfahrt eine Wertungsabnahme ausgeschrieben.
Ich fuhr mitten im Feld und genoss die Leichtigkeit im Sog des Fahrerpulks mitzufahren. Als sich zufälliger Weise nach 4 od. 5 Runden eine ideale Gelegenheit für einen Ausreißversuch bot, fuhr ich einfach mal aus Jux die von Conrad Sammer(RCA Tyrolia) initiierte Attacke am Hinterrad mit. Sammers Bruder Gregor(ebenfalls vom Team RCA Tyrolia) überriss die Situation als Einzigster im Feld und fuhr ebenfalls mit.
Da wir alle Drei vom selben Trainer, meinem Vater Walter Garber, trainiert werden, verstanden wir uns natürlich sofort auf Anhieb und lösten uns in der Führungsarbeit gleichmäßig ab. Binnen weniger Kilometer konnten wir einen Maximalvorsprung von etwa 400m rausfahren, und ihn über mehr als die Hälfte des Rennens halten. In diesem Zeitraum fragte ich mich, ob ich jetzt über einen möglichen Podestplatz glücklich sein durfte, oder doch vor Schmerzen weinen sollte. Es war so verdammt hart mit so wenig Trainingskilometer plötzlich wieder auf Anschlag fahren zu müssen. Zu mindest rechnete ich nicht damit, dass wir bei dieser Attacke nur zu Dritt unterwegs sein würden und wenn doch, dann mit Sicherheit nicht so lange!
Während wir vorne fuhren und uns lange gegen das Einholen wehrten, verrichtete mein Pedalus-Teamkollege Wolfgang Kotzmann wertvolle Abstelldienste.

Die meisten Wertungen holte sich Conrad, war er auch der Stärkste von uns Dreien und mir am Ende auch egal ob ich, er, oder sein Bruder Gregor die vollen Punkte erhielt. Als uns schließlich rund 15 Minuten vor Ende des Rennens das Feld wieder einholte, waren unsere Podestplätze nicht mehr gefährdet und ich wieder sehr froh ordentlichen Windschatten zu verspüren. Natürlich freut es mich, wenn wir für einen Dreifachtriumpf meines Vaters sorgen konnten, aber ich bin überzeugt, dass es beim nächsten Antreten am kommenden Mittwoch nicht mehr so leicht gehen wird!
Bester Punktesammler im Feld war Ex-Pedalusfahrer und Sprinterass Markus Willinger, der Rang 4 belegte und sich vor Jürgen Pechhacker und Christian Csenar durchsetzte.
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30.05: ...viel zum Trainieren bin ich in den letzten Tagen nicht gekommen. Mal war es das sch.... Wetter was schuld war, einmal die Arbeit und ein anderes Mal verspürte ich auch keine Lust dazu - Hoffe für meinen Bauch, dass das kein Dauerzustand wird.... ;-)
Zum 3. Mal in meinem Leben hatte ich heute die Gelegenheit mir einen Triathlon live anzusehen.
Es war der St.Pöltner 70.3 Triathlon....
Der größte Unterschied zu den österr. Profi-Radrennen, als Veranstaltung, ist ganz schnell erklärt - Es ist der Rummel drumherum! Mehr Menschen = mehr Action! ....da ist immer etwas los!
Und hat man etwas Zeit, zwischen Freunde betreuen und Sie bei ihren Bewerben zu fotografiern, hatte man im Expo-Viertel die Gelegenheit sich das Top-Material der 3 Sportarten anzusehen.
Sehr froh war ich über die gestrige falsche Wettervorhersage, denn schlimmer als bei nasskalter Witterung einen Wettkampf bestreiten zu müssen ist nur noch die Betreuung bei nasskaltem Wetter!!! Aber bei lauen 18 - 20°C im Schatten konnte selbst ich Sonnenanbeter diesen Wettkampftag mehr als genießen.
Sehr schön war es auch viele meiner Freunde, Ex-Radrennfahrer od. Trainingskollegen getroffen zu haben, die entweder auch irgendwo am Streckenrand als Betreuer fungierten od. selbst sportlich unterwegs waren und grüßten. Auf jeden Fall ein sehr gelungener Tag der mir sehr viel Spaß bereitete!


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21.05: Kraftwerks-Trophy 2010 auf der Donauinsel (Cyclodrom)
Etwas verspätet, aber doch.... möchte ich euch über meine Eindrücke von der Kraftwerks-Trophy berichten.
Nach 2006 in Theiß, damals noch ein 24 Std.-Rennen, durfte ich zum 2. Mal an der Kraftwerks-Trophy teilnehmen.
Mit Matthias Bollenberger und Richard Lang an der Seite, bildeten wir das Pedalus-Testteam, dass logischer Weise auch im Teambewerb an den Start ging. Langstreckenspezialist Manfred Prokop, der ebenfalls in den Genuß einer kompletten Teamwäsche kam, wurde ebenfalls (so gut es sich eben vereinbaren lies) von mir betreut.

Da die Startphase bei solchen Veranstaltungen bekanntlich hektisch ausfallen können, einigten wir uns, dass ich durch meine jahrelangen Erfahrungen den Anfang machte und in späterer Folge in einem 1 Std.-Rythmus gewechselt wurde.
Und wie schon vermutet, ging es nach nur wenigen hundert Metern mit einer gewaltigen Tempoverschärfung los. Dies hatte zur Folge, dass nur noch eine handvoll Fahrer das Tempo der Besten folgen und sich somit recht schnell vom Hauptpulk lösen konnten. Mit flottem und gleichmäßigen Tempo fuhr ich ohne Probleme gut 1 Std. in der Spitzengruppe mit, während sich fast alle Teams untereinander mehrmals abgelöst hatten.
Etwas überrascht von meinem Wechsel durfte mein nachfolgender Teamkollege Martin gewesen sein, dem kein reibungsloser Wechsel gelang und somit seinen Einstig in die vorbeifahrende Spitzengruppe verpasste. So sehr sich er und unser dritter Kollege Matthias unterwegs für den Wiederanschluß auch bemühten, die Post war weg!
                                                                 

Auch ich versuchte nochmals hochmotiviert, als ich zum 2. Mal ins Rennen eingestiegen war, Meter und Plätze gut zu machen. Obwohl ich meine Form auf etwa nur 65% einschätzte, gelang es mir auch ständig einzelne Fahrer sowie Gruppen einzuholen. Doch nach etwa einer 3/4 Std. Fahrzeit, kam von hinten auch schon die Spitzengruppe herangeeilt, wo mir klar wurde, dass ich mit meiner jetzigen Form niemals eine Chance gegen Sie hatte. Somit setzte ich mich erstmal hinten in den "Schlafwagen" dieser Gruppe rein und ruhte mich bis zur nächsten Übergabe an Martin aus.

Da an diesem Tag ohnehin nicht gerade tropische Temperaturen herrschten, es sehr windig war und es auch langsam und spürbar abkühlte, war es wichtig sich sofort nach dem Wechsel in trockene Wäsche umzuziehen, da sonst eine sichere Verkühlung vorprogrammiert war.
Wir machten es uns in einem vom roten Kreuz zur Verfügung gestellten Zelt gemütlich, wo wir uns recht windgeschützt umziehen und von dort das Rennen gemütlich auf mitgebrachten Campingsesseln mitverfolgen konnten.
Sensationell und ein großes Lob an die Organisation, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, Köche, Verpflegung, DJ, sowie einen hervorragenden, über das Rennen aktuell informierenden und vor allem unterhaltsamen Sprecher aufzustellen.

Während meinen Pausen verpflegte ich mich mit Nudeln und selbst mitgebrachten Palatschinken. Aber auch um unseren 12h-Einzelfahrer Manfred musste ich mich kümmern, der meine allergrößte Hochachtung hatte sich so lange über die Stunden zu quälen und dem ich selbstverständlich auch, so gut und oft es mir gelang, Essen und Trinken reichte.

Bei meinem 4. und letzten Antreten, machten sich auch schon die ersten Tropfen bemerkbar. Jede Runde ging mein Blick in Richtung Westen hoch in den Himmel. Ich hoffte ständig noch trocken über die Runden zu kommen, doch leider nein! Es wäre sich normaler Weise ausgegangen, wenn ich nicht zuvor Martin mein Versprechen gegeben hätte etwas länger als 1 Stunde zu fahren. Denn genau auf den beiden Runden die ich für meine Kollegen verlängerte, erwischte mich das Nass. Cest la vie!

Als ich zum allerletzten Mal an Martin übergab, hatte es gerade mal +10°C bei stürmischen Wind, was nicht gerade Karibik-Feeling in mir auslöste. Ich zog mich so rasch als möglich um und leistete anschließend meinen 3 im Regen nicht zu beneidenden Kollegen moralische Unterstützung.

Nach 448 absolvierten Kilometern wurde es dann, wie ich meine, der hochverdiente 14. Teamrang (von 47), wobei der Spaßfaktor bei uns Allen immer im Vordergrund stand. Manfred errang unter den Solofahrern den 21. Platz.
Somit möchte ich hiermit alle meine Kollegen für ihre Leistungen gratulieren und hoffe Sie bei der Einen oder anderen Veranstaltung wieder zu treffen. Mir hat´s mit euch richtig Spaß gemacht!


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10.05: Nur noch wenige Tage bis zum Event....
Nur noch 6 Tage bleiben mir, um mir halbwegs eine Form für das Event auf der Donauinsel an zu trainieren.
Am Wochenende schaffte ich wieder 2 Trainingsausfahrten mit jeweils 140 km zu absolvieren, wo ich auch einige Krafteinheiten einbauen konnte. Die Ausdauer durfte so ziemlich passen, doch kraftmäßig scheine ich noch meiner Form stark hinterher zu fahren. Mal sehen welche Auswirkungen dies beim Rennen haben wird...
Am Freitag Nachmittag werde ich auf die Insel fahren, um mir einerseits schon die Nummer abzuholen und andererseits ein genaues Bild von der Rennstrecke zu machen. Schließlich möchte man ja nicht gleich in der ersten Kurve am Boden liegen und 12 Stunden mit Asphaltausschlag herum fahren ....!

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1.05: Mitten in den Vorbereitungen für die Kraftwerks-Trophy am 15.05.  auf der Donauinsel ....
Das Datum(15.05) rückt immer näher und ich komme nicht hinweg etwas für mein "Event des Jahres" zu tun!
Nachdem ich unter der Woche nicht wirklich zum Trainieren komme (ok, ist auch ein wenig Ausrede dabei, denn in der Früh würden sich schon 2-3 Std. ausgehen, aber da müsste ich sehr früh aufstehen und wer will das schon...?), bleibt mir immer nur das Wochenende. Letzte Woche absolvierte ich 2 lange Einheiten. SA: 125 km u. SO: 150 km!!!
Dieses Wochenende werden es wohl 3 Trainingstage werden müssen, denn mit nur 6-7 Ausfahten werde ich mich wohl nicht lange im Feld halten können. Freitag gingen sich flotte 70 km aus die ich unfreiwillig mit 34 km/h Schnitt absolvierte, da ich mich bei Halbzeit daran erinnerte von meiner "Nachtetappe" mein Auto heute in der Früh nicht aus der Kurzparkzone entfernt zu haben. Was Angst so alles bewerkstelligen kann....?!?!
Samstag wurden es 160 km, die ich am Ende muskulär schon sehr spürte und auch froh war wieder daheim zu sein. Sonntag machte mir leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber mal sehen, vielleicht lässt sich ja doch noch die Eine od. andere Trainingseinheit unter der Woche einschieben....
Konditionell befinde ich mich in einem sehr guten Zustand. Muskuläre noch sehr weit von meiner Topform entfernt. Hierfür wird wahrscheinlich auch die Zeit nicht mehr ganz reichen.... werde aber mein Bestes bis dahin tun....

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18.04.2010:  Lange habe ich nichts von mir hören lassen, doch nun fand ich wieder etwas Zeit meine "Me now"- Seite zu aktualisieren.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, eröffnete ich mit dem Jahreswechsel offiziell meinen kleinen Pedalus-Radshop auf der Thaliastraße 89 in Wien 16, dem ich auch bis zum heutigen Tag all meine Aufmerksamkeit und Energie widmete. Schließlich soll es mich ja auch einmal ernähren....
Mit den bisherigen Umsätzen kann ich nur mehr als zufrieden sein und freue mich Produkte und Nischen gefunden zu haben, die den Kunden mit größter Beliebtheit erfreuen und auch zufrieden stellen. Speziell die seit 3 Wochen von mir neu erworbenen GIPIEMME-Laufräder, wovon ich auch als Österr. Generalimporteur fungiere, sind der momentane Hit im Laden. Top-Qualität
und Design zu wirklich leistbaren Preisen im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten. GIPIEMME senkt lieber die Verkaufspreise als das Geld für Werbung auszugeben!

Leider bleibt bei diesem ganzen Aufwand und als Selbstständiger nur sehr wenig Freizeit, die ich aber, sollte ich welche über haben, entweder für Training, Faulänzen, oder Treffen mit Freunden nutze, was mich auch schon zum eigentlichen Thema bringt.
Letztes Jahr habe ich mich von Mitorganisator Martin Gangelberger überreden lassen bei der heuer am 15.05. auf der Wr. Donauinsel(Cyclodrom) stattfindenden 12. Kraftwerkstrophy teil zu nehmen. Aber Gott sei Dank nicht als Einzelfahrer, sondern im Teambewerb, gemeinsam mit 3 (aus allen Anmeldungen) gelosten männl. Fahrern (Manfred Prokop, Matthias Bollenberger und Richard Lang). Genauer genommen fahren 2 mit mir im Teambewerb und der Dritte als Einzelfahrer, wird ebenfalls von uns gecoached wird. Bei den Damen wird die gleiche Prozedur angewandt: Zwei Athletinnen fahren mit WM-Silbermedaillengewinnerin und Olympia-Vierte von Peking 2008, Christiane Soeder im Team. Die Dritte muss ebenfalls im Einzelbewerb starten.
Eigentlich wollte ich an keinen Rennen mehr teilnehmen, aber aufgrund der netten Bitte von Martin und der super aufgezogenen Donauinsel-Prämiere im vergangenen Jahr, sagte ich mit Freude zu und freue mich jetzt gemeinsam mit  meinen Teamkollegen im Pedalus-Testteam an den Start zu gehen.

Doch leider hat das Ganze auch einen kleinen Haken. Aufgrund meinem großen Angagements im Bereich der Aufbauarbeit meines Pedalus-Shops in den vergangenen Wochen, blieb nur sehr wenig, bis kaum Zeit für Training, was mich zugegebener Maße auch etwas nervös macht, denn schließlich sieht es ja nicht gut aus, wenn gewisse Erwartungen von einem Ex-Profi nicht erfüllt werden können. Der planke Horror sag ich euch...!
Aber gut, ich werde mein Bestes geben und in den nächsten 4 Wochen versuchen mir noch eine ausreichende Form anzutrainieren. Momentan fühle ich mich in bei etwa 25-30% meiner Leistungsfähigkeit.
Ich bin zuversichtlich mein Ziel auch bis zum Wettkampftag zu erreichen, aber/und wenn nicht, sollte noch immer das wichtigste Ziel der Spaßfaktor sein!!!
Dazu gab es diese Woche ein Treffen und Kennenlernen aller Fahrer beider Teams
statt, wo wir schon mal unsere gesponserte Teilausrüstung zur Größenbestimmung anprobieren durften.
Beide Teams werden am 15. Mai mit speziellen Brillen und Helme unterwegs sein, die mit großen Dank von der Firma Uvex zur Verfügung gestellt werden.

   


27.01.2010:  Zurück im kalten Alltag und gleich fleißig an die Arbeit gemacht. So verliefen in etwa die ersten Stunden nach der Rückkehr meines zweiwöchigen (Training-)Urlaubs in Agadir(Marokko).
Zum wiederholten Male gelang es uns dem Schlechtwetter od. Kälteeinbruch auf den Tag genau zu entkommen. Abgesehen von den ersten beiden Tagen, wo es jeweils vormittags etwas bedeckt war, bot Petrus uns wieder einmal wolkenloses Traumwetter. Selbst die Durchschnittstemperatur(22 - 27°C), als auch der Maximalwert von +29°C im Schatten(aus dem Jahr 2001), konnten mit +33°C übertroffen werden.

Da ich mit Null Radkilometer anreiste, war ich natürlich sehr neugierig, wie ich die beiden Trainingswochen überleben würde. Etwas Respekt und Angst fuhr schon im Gepäck mit, aber wie man sah, konnte ich mir mit meiner Routine die Kräfte sehr gut einteilen.
In der 1. Woche spulte ich ruhige Kilometer in der Gruppe runter. Ich fuhr absichtlich nie mit Ausreißern mit, od. lies mich von Ihnen verleiten mitzufahren, die z.B. einige Kilometer EB(Entwicklungsbereich) fuhren und somit meinen Puls hochtreiben würden. Es machte sehr viel Spass in der Gruppe zu fahren. Einerseits, weil wir dieses Mal von vielen marokk. Rennfahrern begleitet wurden, wir somit oft eine Gruppe zwischen 8 - 18 Fahrern waren und es dabei viel zu sehen und zu erzählen und andererseits auch immer etwas zu blödeln gab.

Von Tag zu Tag spürte ich, wie mein Körper jeden einzelnen Trainingskilometer wie ein Schwamm aufsog und meine "Form" immer besser wurde. Am Ende der 2. Woche fühlte ich mich schon so stark, dass ich, ohne an meine Leistungsgrenze gehen zu müssen, mit den Besten und auch zu jeder Zeit mitfahren konnte. Das motivierte natürlich, was meine Trainingskollegen dann auch des öfteren zu spüren bekamen. Nach dem Training gingen wir Essen und anschließend direkt an den Strand od. Pool zum Sonnenliegen.
Waren wir einmal etwas zu spät für das Essen dran, gingen wir in die Snack Bar - kein Problem in einem All Inklusive Hotel ....mjamm mjamm!

Nach 2 Wochen, 1.460 abgespulten Kilometer und 1 Kilogramm mehr auf den Hüften(...naja, besser hört sich an "aufgebaute Muskelmasse auf den Oberschenkel"), hieß es wieder zurück ins kalte Europa.
Der einzige Wermutstropfen - In 2 Wochen sind Farbe und Form wieder dahin!
                                                                                                                                                          
Fotogalerie

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1.01.2010: Heute vor genau einem Jahr trat ich als Spitzensportler von meiner sportlichen Laufbahn als Radrennfahrer zurück. Vieles hat sich in der Zwischenzeit in meinem Leben verändert und ich sehe viele Dinge nun aus anderen Perspektiven.
Meine Firma(
Pedalus), als auch mein jetziger Beruf als Fahrrad-Großhändler und fachlicher Berater in einem Radgeschäft fordert enorm viel an Zeit und Aufwand, sodass ich kaum mehr Zeit zum Trainieren finde.
Vielleicht 1-2 Mal die Woche schaffe ich es mich sportlich zu betätigen und den Ratschlag meines Arztes,
"4 Jahre Abtrainieren zu müssen", folge zu leisten. Da ich als Radrennfahrer den Winter schon immer gehasst habe, sind es jetzt in der kalten Jahreszeit, bis auf wenige Ausnahmen wenn ich Bahnfahren gehe, die Laufschuhe, mit denen ich mich konditionell halbwegs fit halte. Momentan bewege ich mich 1kg über meinem Kampfgewicht, doch irgendwie durfte sich aber in diesem einen Jahr meine Körpermasse etwas nach oben verlagert haben. Genauer gesagt von den Oberschenkel hinauf auf die Bauchgegend, was für mich momentan auch als der härtere Kampf darstellt, gegenüber dem Aufbau meiner Firma während der Wirtschaftskrise und der dopingverschrieenen Sportart!
Dass ich nicht schon über 85kg wiege habe ich nur meiner starken Willenskraft zu verdanken, die unzählige kalorienreiche Versuchungen wiederstehen konnte. Diese stark ausgeprägte Willenskraft, die sich durch jahrelangen Spitzensport entwickelte, kommt mir glücklicherweise auch im Berufsleben zu Gute, wo ich lernte Sachen durch zu ziehen und nicht gleich bei der ersten Niederlage auf zu geben!

Unzählige Personen fragten mich, ob ich den Schritt nicht schon bereut hätte und vielleicht doch lieber wieder Rennen fahren wollte? Doch mit ruhigem Gewissen konnte ich alle ihre Fragen mit einem klaren NEIN beantworten.
Warum meine Antworten so klar ausfielen? Weil ich 30 Jahre lang im Sattel saß, schon 1 Jahr zuvor aufhören wollte, aber aufgrund der Auflagen eines neuen Hauptsponsors sich´s eben um 1 Jahr verzögerte, ich körperlich ausgebrannt war und keine großen Ziele mehr hatte. Ich bin kein Wahrsager, kann also nicht in die Zukunft sehen und demnach auch nicht sagen, ob es mich vielleicht in 1-2 Jahren wieder juckt Rennen zu fahren, aber momentan bin ich sehr glücklich keine Wettkämpfe bestreiten zu müssen.

Ich widme mich mehr meiner Familie, genieße das Leben in vollen Zügen und versuche so gut es geht mir nur die Rosinen des Lebens raus zu picken. Ich unternehme mehr mit Freunden, gehe öfters fort und schreite was die Liebe anbelangt, nun mit etwas weiter geöffneten Augen durch's Leben, als in der Vergangenheit.

Etwas traurig stimmt mich allerdings die Entwicklung unserer jungen Bahnfahrer. Außer Bahnas Andreas Müller scheint keiner der Jungs das Radfahrerleben ernst zu nehmen und seine Chancen nutzen zu wollen - Sehr weit liegt noch ihr Leistungsniveau gegenüber der Weltspitze zurück! Jungs, von Nichts kommt Nichts!

 

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