Rennbericht-Archiv
spapiestany.sk
24. - 25.09. sowie 30.09. - 2.10.2008: Österr. Bahn-Staatsmeisterschaften
Aufgrund der zeitraubenden Vorbereitungen mit meiner neu gegründeten Großhandelsfirma "Pedalus", hinsichtlich der beiden Messen(Eurobike und Bike&Trimm) wo ich meine in der Schweiz hergestellten handgefertigten Genetix-Maßräder ausstellte, war es mir erst jetzt möglich die Rennberichte zu schreiben und ins Netz zu stellen.
Am Mittwoch den 24.09. starteten im Wr. Ferry Dusika Stadion meine letzten Bahn-Staatsmeisterschaften als aktiver Rennfahrer, wo ich selbstverständlich wieder alles gab um gute Platzierungen zu erkämpfen. Primär ging es mir aber darum endgültigen mit dem Spitzensport abschließen zu können.
Anhand meiner Form durfte ich mich eigentlich nicht mehr an den Start stellen - Zu sehr litt Sie schon in den vergangenen Wochen! Dennoch stellte ich mich zum Sprintbewerb, Scratch, Madison, Keirin, sowie zu meinem allerletzten Rennkilometer, dem 1000m Zeitfahren hin.
Sprint:
Im Prinzip rechnete ich mir in keiner Disziplin große Chancen auf eine Medaille aus, doch im Sprint und in einigen anderen Bewerben auch wurde ich am Ende doch mehr als überrascht.
Mit der zweitbesten Qualifikationszeit und dem gewonnenen Halbfinale gegen Max Schnetzinger(NÖ Radunion), qualifizierte ich mich für das Finale, wo erwartungsgemäß Titelverteidiger und
Sprintspezialist Clemens Selzer auf mich wartete. In einem unbeobachteten Moment gelang es mir im 1. Lauf Selzer von hinten zu überraschen und den Lauf für mich zu gewinnen.
Im 2. und alles entscheidenden 3. Lauf war gegen den antrittstarken Wiener aber kein Kraut mehr gewachsen, sodass ich beide Male im Ziel nur noch sein
Hinterrad zu sehen bekam und mich somit mit der Silbermedaille zufrieden geben musste. Bronze ging an Max Schnetzinger, der sich im kleinen Finale, ebenfalls in 3 Läufen, erfolgreich gegen Bernhard Redl(Union Cycling Team) durchsetzte.
Punkterennen:
Das Punkterennen lies ich wegen meiner besch.... Form aus, da ich mir in meiner Verfassung alle Körner für den morgigen Scratch- und Madisonbewerb aufsparen musste, wo ich mir mehr Chancen auf eine gute Platzierung machte als hier.
Das auf 120 Runden verkürzte Punkterennen wurde von Anfang an von Neo-Österreicher Andreas Müller beherrscht, der sich im Laufe des Rennens nach Punkten immer mehr von seinen Konkurrenten hat absetzen können und nie in Gefahr war die Goldmedaille zu verlieren. Um Silber kämpften anfangs noch Riebenbauer(Wels Gourmetfein), Graf(NO Radunion) und Tazreiter, wobei sich am Ende Graf mit einem
Rundengewinn gegen alle seine Mitstreiter durchsetzte. Im letzten Renndrittel gelang es dann Oldboy und Master-Weltmeister Wolfgang Kotzmann(Cycle Cirkle Bell) mit einem gelungenen Rundengewinn sich das letzte Edelmetall vor Tazreiter und Riebenbauer zu sichern.
alle Tagesresultate:
25.10.: Scratch;
Hier wusste ich genau, dass ich nur mit etwas Rennglück eine gute Platzierung einfahren konnte. Ich versuchte mich so gut es ging zurück zu halten und nur im letzten Moment zu reagieren, was mir auch ganz gut gelang, bis....
...bis ich mich mit einer kleinen Gruppe auf die Verfolgung der Spitzenreiter machte und kurz vor Halbzeit der Distanz derart explodierte und übersäuerte, dass mir ein Einsteigen ins Feld nicht mehr möglich war und vorzeitig das Rennen beenden musste.
Dabei gelang es Müller, Patzl, Lauscha,(beide Elk) und Lexmüller(Arbö Neunkirchen) eine Plusrunde zu fahren, wobei Müller im Zielsprint noch die meisten Kraftreserven hatte und sich somit nach seinem gestrigen Punktesieg seinen 2. Titel vor Lauscha und Patzl sicherte. Singer(KTM Junkers) und Graf schafften zwar wenige Runden vor dem Ziel ebenfalls eine Plusrunde, konnten aber ins Geschehen nicht mehr eingreifen.
Madison:
Trotz Titelverteidigung hatte ich im Madisonbewerb nicht mehr vorgehabt teil zu nehmen, wurde aber dennoch wenige Tage zuvor von Junior Lukas Gelosky, aufgrund der Bitte mit ihm zu fahren, dazu überredet.
Uns war klar, dass wir von Anfang an nur auf Platz 3 fahren durften, um
uns nicht gegen die haushohen Favoriten, Müller/Graf, aufzureiben. Mit etwas Glück wäre aber Silber auch drinnen gewesen, doch dazu fehlte es Lukas noch etwas an Rennpraxis, was aber absolut keine Rolle spielte, da
wir Beide schon mit Bronze mehr als zufrieden gewesen wären! Am Ende wurde es auch dann Bronze, hinter dem Pärchen Tazreiter/Lexmüller. Dazu herzliche Gratulation an meinen jungen Partner Lukas,
der erst Junior ist und mir die Ehre gab, bei meinem letzten Madisonrennen mit einem der talentiertesten Nachwuchsfahrer Österreichs zu fahren und zum 4. Mal in Folge einem Mitglied der großen Gelosky-Radsportfamilie zu einer Meisterschaftsmedaille verholfen zu haben!
30.09.: 4000m Einzelverfolgung,
Da ich mit meiner Firma noch an der Messe in Salzburg stand, musste ich die Einzelverfolgung auslassen.
Hier konnte sich MTB-Spezialist und Olympiasechster von Peking im Cross Country, Christoph Soukup(Union RC HITEC Team), überraschend die Goldmedaille in der 4000m Einzelverfolgung holen.
In der Qualifikation hatte noch Andreas Graf mit einer Zeit von 4:41,213 Minuten die Nase vorne, gefolgt von Soukup mit 4:43,538 Minuten.
Diese beiden Fahrer nahmen auch das abschließende Finale in Angriff, wo Andreas Graf in der vorletzten Runde, von 16, vom MTB-Spezialisten eingeholt wurde und sich mit Silber begnügen musste.
Im kleinen Finale wurde zwischen Andreas Müller(RadUnion NÖ) und Michael Knopf von Arbö KTM Junkers Braunau die Bronzemedaille ausgefahren. Müller setzte sich mit einer Zeit von 4:45,628 Minuten um mehr als fünf Sekunden gegen den Titelverteidiger Knopf durch.
Fortsetzung der ÖM-Bahn im Okt.-Dez.-Rennbericht-Teil > hier:
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13. - 14.09.2008: Schwazer Radsporttage (Kriterium u.
#9)
An diesem Wochenende waren die Fahrer wirklich nicht zu beneiden! Beim Kriterium, als auch beim Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen regnete es bei Temperaturen zw. 5 und 9°C!
Ich war an diesen beiden Tagen als Betreuer unterwegs gewesen, da meine Form nicht mehr für diverse Rennen auf der Straße ausreicht. Doch selbst mit einer Form wäre ich Samstag, wie auch am Sonntag, nicht an den Start gegangen!
Gastfahrer Zdenek Mlynar, der sich zur Zeit für die Cross-Saison vorbereitet, bestritt als einzigster spapiestany.sk-Fahrer das Kriterium. Mit großem Respekt in den Kurven, konnte Zdenek gerade noch das Tempo der ersten Gruppe(bestehend aus rund 12 Mann) halten. Als Vierter im Einlauf der letzten Wertung, gelang es ihm noch 1 Punkt zu erspurten und sich auf Rang 9 zu platzieren.
Sieger des Rennens wurde Elk-Profi und Kriterium-Staatsmeister
Peter Pichler, der dieses Rennen schon zum 5.Mal in seiner Karriere gewinnen konnte. Sein Teamkollege Jan Valach(SVK) belegte Rang 2 vor dem Tschechen Peter Lechner(KTM Junkers) und den beiden Fahrern vom veranstaltenden Verein Union Raiffeisen Radteam Tirol, Christian Wildauer und Martin Comploi.
Das Tchibo Top.Rad.Liga Rennen wurde aufgrund der widrigen Wetterbedingungen(+5°C, Regen und Wind) richtig vom Organisationsleiter von 172 auf 96 km verkürzt.
Tragischer Held des Tages war der Tscheche Jan Barta vom KTM Junkers-Team, der nach einer rund 65 km langen Solofahrt(max. Vorsprung 1:30 Min.), 10 km vor dem Ziel, mit 50 Sek. Vorsprung auf das Feld, in einer Abfahrt zu Sturz kam und wegen eines Schlüsselbeinbruchs das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte. Mit einem Sieg durfte sich Jan noch große Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen!
Während hauptsächlich das Elk-Team das Tempo im Feld bestimmte, übernahm auf den letzten Kilometern das Team Wels Gourmetfein, um den Führenden im Cup, den Slowaken Martin Riska und Teamkapitän Werner Riebenbauer, das Zepter im Rennen.
Riska und Riebenbauer konnten nach hervorragender Anfahrarbeit ihres Teams nicht nur einen Doppelerfolg im Rennen, sondern auch den totalen Triumph
in der Tchibo Top.Rad.Liga Einzel-(Riska), wie auch in der Teamwertung feiern.
Rang 3 im Straßenrennen belegte Josef Benetseder(Volksbank), vor P.Lechner,CZE(KTM Junkers), P.Pichler(Elk) und Michael Schwaiger(Focus Völkermarkt).
Spapiestany.sk Fahrer Robert Nagy kam im Hauptfeld als 31. ins Ziel.
Die beiden Brüder Gregor und Conrad Sammer belegten die Plätze 82 bzw. 85.
Hinter Riska(1.071 Punkte) belegten in der Tchibo Top.Rad.Liga Einzelwertung der Oberösterreicher Peter Pichler(972) und der Tscheche Petr Lechner(928) die Ehrenplätze.
Arbö Wels Gourmetfein holte sich die Teamwertung mit 237 Punkten vor Elk Haus Simplon 205 und Arbö KTM Junkers Braunau 202 Punkten.
Ergebnisliste:
-Endstand hier:
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Liebe Leser,
aufgrund der EuroBike-Messe, wo ich mit meiner neu gegründeten Firma Pedalus handgefertigte Genetix-Maßräder und
LEO-Fahrradteile aus der Schweiz ausstellte, zahlreichen Bestellungen einiger Kunden, sowie mein Bahn-Renneinsatz in Brünn(500+1 Rd.), war es mir leider nicht schneller möglich, die anfallenden Rennberichte der letzten beiden Wochen ins Netz zu stellen. Ich bitte um Verständnis.
31.08.2008: Elite-Straßenrennen in St.Johann/T.; 184 km
Zum Rennen selbst kann ich nicht viel erzählen, da ich nach der Abfahrt von der Huberhöhe(ca. 6 km nach dem Start) in einem Massensturz verwickelt war und wegen einem verbogenen Schaltungsauge das Rennen frühzeitig beenden musste.
In der Anfangsphase des Rennens konnten sich rund 12 Mann vom Feld lösen und einen Vorsprung von bis zu 3 Minuten rausfahren. Während die Gruppe mit Riebenbauer, Bradley, Schröger(alle Wels Gourmetfein), R.Probst(KTM Junkers), M.Krizek(Tyrol), M.Götz(Focus Völkermarkt), G.Auer(Rapso Knittelfeld), sowie einigen Ausländern sich vorne mit der Führungsarbeit abwechselten, sorgte hinten im Feld das Elk-Haus Team für Tempo.
Die Aufholjagd der rotgrünen Elchen kam allerdings zu spät. In der fünften und letzten Runde konnten sich 4 Fahrer von der Spitze absetzen und das Ziel mit 28 Sek. Vorsprung vor ihren ehemaligen Fluchtgefährten erreichen. Hier setzte sich der KTM-Fahrer Rupert Probst vor Matthias Schröger, dem Deutschen David Hesselbarth(Mapei-Heizomat) und Manuel Hillebrand(Team Südtirol) durch.
Den Sprint der Verfolgergruppe entschied Andrew Bradley vor M.Figueiredo(SPA) und M.Krizek.
Die schnellsten Beine des Hauptfeldes, das mit 1:02 Min. hinter dem Sieger eintraf, hatten Deutsche Fahrer - Andreas Schillinger(Bochum), vor Jakob Fiedler(Milram) und Thomas Mair(Wels Gourmetfein).
Außer mir war kein Spapiestanyaner mehr am Start gewesen! Ergebnisliste:
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9. - 11.09: Bahnmeeting 500+1 Rd. in Brünn
Aufgrund meiner Form(konnte arbeitsbedingt wegen der
EuroBike Messe 8 Tage nicht trainieren) wäre ich hier nicht mehr an den Start gegangen, doch der netten Bitte des Veranstalters, mein Abschiedsrennen auf der Brünner Radrennbahn zu geben, wo ich einige Rekorde aufstellte und zahlreiche Erfolge einfahren konnte, konnte ich nicht ablehnen.
Ich startete mit großem Respekt, da ich keine Ahnung hatte wie sehr meine ohnehin schon sehr bescheidenen Form während der achttägigen Zwangspause abgebaut hatte. Eigentlich hatte ich vorgehabt mich in allen Etappen im Feld zu verstecken
und nur mit zu rollen, um wieder einigermaßen fit zu werden, doch als ich merkte, dass es "nicht einmal so schlecht" lief, half ich meinen beiden österr. Kollegen Andreas Müller und Andreas Graf bei einigen Wertungssprints, sowie bei Tempoarbeiten.
Ich benötigte danach zwar rund 15 Runden Erholung, dennoch, und so denke ich, trugen meine vereinzelten Helferdienste maßgeblichen am guten 3. Gesamtrang von A.Müller bei.
Generell war es eine sehr enge und spannende Geschichte. Nachdem Müller auf den ersten beiden Etappen mit einem Sieg und einem 2. Platz die Führung inne hatte, war es bis zum Ende ein harter Kampf gegen die anzahlmäßig überlegene Falanks der Fahrer des Teams Dukla Praha zu bestehen.
Erst mit der allerletzten Wertung(Müller führte im letzten Rennen),
konnten die Tschechen einen österr. Sieg verhindern und Müller auf den 3. Ehrenplatz verweisen.
Der Sieg ging an Martin Blaha vor Martin Hacecky(beide Dukla Praha) und Andreas Müller(RadUnion NÖ). Andreas Graf belegte Rang 10, Garber 21.Platz.
Ergebnisliste:
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29.08.2008: Bahn: Int. GP Prostejov,CZE
Gerne folgte ich der kurzfristigen Einladung des Veranstalters nach Prostejov, um mein Abschiedsrennen auf dieser Bahn zu geben.
Am Programm standen ein Madison-Ausscheidungsfahren, ein klassisches Punkterennen, sowie ein klassisches Madisonrennen.
Gemeinsam mit meinem jungen tschech. Partner, Jan Dostal,
konnten wir gleich zu Beginn den ersten Bewerb für uns entscheiden. Das Punkterennen lies ich es etwas lockerer angehen, um meine Kräfte für das große Madison-Finale zu schonen. Prämien holte ich mir aber dennoch 2!
Auch im Madisonbewerb lief es nicht so schlecht. Mit Platz 4 erreichten wir am Ende hinter den beiden Paaren Kankovsky/ Lazar(CZE) und Hochmann/Blaha(CZE) den guten 3. Omnium-Gesamtplatz, mit dem ich auf jeden Fall mehr als zufrieden war.
In 2 Wochen werde ich beim Traditionsrennen 500+1 Rd. in Brünn an den Start gehen, wo ich ebenfalls als aktiver Rennfahrer meine letzten Runden drehen werde!
Mit welch einer Form wird sich noch weisen, da ich jetzt als Selbstständiger mit meiner neu gegründeten Firma "Pedalus"(Großhandel für Genetix-Fahrräder) die ganze kommende Woche bei der größten Rad-Fachmesse Europas, der EUROBIKE, ausstellen und wahrscheinlich auch nicht zum Trainieren kommen werde!
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17.08.2008: Burgenland-Rdft./Oberwart; 158 km
#8
Wenn die Pflicht nicht rufen würde, würde ich normalerweise das Rennen auslassen, da meine sehr bescheidene Form nicht mehr ausreicht um das Rennen im Hauptfeld zu beenden. Aber was tut man nicht alles um noch keinen Bauch zu bekommen?
Das Rennen ging vom Start an recht flott los. Neben dem anfänglichen Rückenwind, war es aber hauptsächlich das Team Wels Gourmetfein mit ihren zahlreichen Attacken, die für das hohe Anfangstempo sorgte. Bis Kilometer 28, wo der 1. Scharfrichter des Tages, der Geschriebenstein, auf uns wartete, konnte ich noch ohne größere Probleme mithalten und sogar einige Attacken mitgehen.
Doch sobald der Anstieg los ging, verlor ich Position um Position, bis ich mich schließlich in einer abgerissenen Gruppe wiederfand und mit ihnen die große Schleife bis zur ersten Zieldurchfahrt in Oberwart zu Ende fuhr. Da mir dies für den heutigen Tag an Anstrengung reichte, beendete ich dort das Rennen, stieg vom Rad und betreute anschließend meinen Teamkollegen Robert Nagy in der Buffetzone.
Nach den beiden Anstiegen, Geschriebenstein und Bernstein, bildete sich eine 23 Mann starke Spitzengruppe, die sich nach der
ersten Zieldurchfahrt,
wo noch sechs kleine Runden auf dem selektiven Junioren-WM-Kurs von 2005 zu fahren waren, nochmals auf sechs Fahrer reduzierte.
Vor der vorletzten Runde konnten sich aber nur noch die beiden Elk-Fahrer Trampusch und Eibegger, sowie der Slowene Uros Silar(Sava) an der Spitze behaupten, die bis kurz vor dem Ziel auch zusammen blieben und auch vor dem Hauptfeld das Ziel erreichten.
2 - 3 Kilometer vor dem Ziel attackierte der Vorjahressieger, Markus Eibegger, aus der Spitze raus und sicherte sich somit den Sieg. 11 Sekunden dahinter setzte sich der Slowene erfolgreich gegen Trampusch
durch und belegte Rang 2.
Eine gute Minute später kam es zum Sprint einer 10 Mann starken Verfolgergruppe, wo sich C.Fankhauser vor G.Lauscha(beide Elk) und M.Knopf(KTM Junkers) durchsetzte.
Das Hauptfeld mit Cup-Leader Peter Pichler(Rang 16) kam eine halbe Minute hinter der Verfolgergruppe ins Ziel. Hier sicherte sich W.Riebenbauer(Gourmetfein) als 14. den Sprint vor A.Homolka(Bikesport Kärnten viperbike).
Der Slowake Martin Riska, vom Team Wels Gourmetfein, löste mit seinem 9. Platz Pichler von der Tchibo Cup-Führung ab und führt nun mit 22 Pkt. Vorsprung vor dem Elkfahrer.
Für Spannung vor dem letzten Liga-Rennen in Schwaz/T.(14.09.) ist gesorgt, da P.Lechner(KTM Junkers), M.Schröger(Gourmetfein), A.Homolka und J.Barta(KTM Junkers) auf Lauerposition liegen und ebenfalls noch Chancen auf den Sieg haben.
Erfreulich die Platzierung von spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy, der es als Alleinkämpfer im Team echt sehr schwer hat und hier trotzdem den guten 12. Rang holte.
Ergebnisliste:
-Zwischenstand hier:
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10.08.2008: Großer Preis GU8 in Kalsdorf
Aufgrund vieler Arbeiten und Erledigungen mit meiner neuen Firma Pedalus(Verkauf von Genetix-Fahrräder(CH) auf Maß und Leo-Radkomponenten), die das Training immer mehr in den Hintergrund drangen, dachte ich in der letzten Zeit schon des Öfteren über die Beendigung meiner sportlichen Karriere nach. Doch die Einladungskriterien und das komplett flache Straßenrennen in Kalsdorf, wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen.
6 komplett flache Runden zu je 24 km waren von der Elitekategorie zu bewältigen. Mit Robert Nagy, Peter Herman, Wolfgang Wurnitsch und Alfred Schabauer am Start, versuchten wir von Beginn an in jeder Ausreißergruppe einen von uns spapiestany.sk-Fahrer dabei zu haben, was uns auch sehr gut gelang.
Trotz hohem Tempo vom Start an weg, gelang es immer wieder Gruppen sich für wenige Kilometer vom Feld zu lösen. Wir gingen abwechselnd mit den Attacken mit, sodass wir ständig mit 1 RC spapiestany.sk Fahrer vorne präsent waren.
Die richtige Post ging allerdings kurz vor Halbzeit der Distanz, wo sich rund 35 Mann vom Feld haben absetzen können und ziemlich rasch einen Vorsprung von rund 1:10 bis 1:20 Min. raus fuhren.
Mit mir war auch noch Teamkollege Nagy mit vorne dabei, mit dem ich mir doch Einiges noch ausrechnen konnte.
Das Tempo wurde zunächst hauptsächlich von den 5 anwesenden Fahrer des slowenischen Teams Sava bestimmt, die später, nachdem der 7. Volksbank-Fahrer zur Spitze aufschloss, von der vorarlbergischen Truppe Unterstützung bekam.
Dadurch wuchs der Vorsprung sehr rasant, sodass bis zum Ziel keine Gefahr mehr vom Feld herrschte. Das wunderte mich ein wenig, da ich jederzeit mit einer Aufholjagd des rotgrünen Elchenteams rechnete, die nur mit 1 Mann, mit Harald Starzengruber, in der Spitzengruppe vertreten war.
In der letzten Runde fingen dann auch bei uns vorne die Attacken an, wobei sich eine halbe Runde vor Schluss Robert Nagy mit rund 13 Mann hatte absetzen können. Kurze Zeit danach, es war ca. 8 km vor dem Ziel, ereignete sich in meiner (Verfolger)Gruppe, 3 Positionen vor mir, ein Sturz, dem ich nicht mehr ausweichen konnte und mich auch recht unsanft zu Boden beförderte.
Der Sturz sah mit Sicherheit schlimm aus, aber außer Prellungen und Rissquetschwunden ist mir Gott sei Dank nichts passiert. Natürlich auch Dank dem Sicherheitshelm von UVEX, der zwar zu Bruch ging, aber meinen Kopf vor Schlimmeres schützte.
Das Rennen war für mich auf jeden Fall zu Ende gewesen. Ich stieg in mein Betreuerfahrzeug und hatte somit die Gelegenheit mir das Finish der Spitzengruppe live anzusehen.
Rund 5 km vor dem Ziel konnte sich Volksbank-Fahrer Cameron Wurf(AUS) auf und davon machen, verfolgt vom jungen Tyrol-Fahrer Matthias Krizek, der mit 3 Sekunden Rückstand als Zweiter das Ziel erreichte. 6 Sekunden hinter Krizek traten 12 Mann zum Spurt um Platz 3 an, wobei der Volksbank-Fahrer Daniel Musiol(GER) die schnellsten Beine hatte und den Spurt vor dem Slowenen Aldo Ilesic(Team Sava), Josef Benetseder(Volksbank), Michael Gaubitzer(Denzel) und Werner Riebenbauer(Wels Gourmetfein) gewann. Robert Nagy belegte Rang 10. Starzengruber(Elk) Rang 12. Das Rennen wurde mit einem hohen Rennschnitt von 47,84 km/h gefahren!
Schade eigentlich um meine Platzierung, aber das ist nun mal Sport! Die Motivation und der Instinkt für die richtige Gruppe war vorhanden, das Glück an diesem Tag leider nicht!
Ergebnisliste:
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8.08.2008: Kriterium in Bad Ischl
Die Organisatoren des Bad Ischler Kriteriums hatten sich wohl mehr verdient als das nasskalte Wetter während ihrer Veranstaltung. Aufgrund des heftigen Regens wurde das Rennen von 55 auf 40 Runden verkürzt, was allerdings den Bewerb um Nichts leichter machte, da es aufgrund der vielen gesponserten Prämien nun fast jede Runde Sprintwertungen gab und das Tempo somit hochgehalten wurde.
Die ersten "langsamen" und erträglichen Runden dienten eher zum Abtasten der Fahrer mit der Rennstrecke, bevor das Tempo von Runde zu Runde immer schneller wurde.
Viele Attacken standen an der Tagesordnung, die nicht Jeder mit so großem Risiko in den Kurven folgen konnte. Mit unseren Vredestein-Reifen gab es dieses Problem bei uns im Team nicht, eher die richtige Post zu erwischen, stellte uns vor einer viel größeren Aufgabe.
Rund 10 Runden vor Schluss konnten sich Hausherr Ralph Scherzer und Elk-Fahrer Gerhard Trampusch entscheidend vom Feld absetzen, die von 5 Fahrern(W.Riebenbauer, B.Eisel, M.Lexmüller, P.Pichler, R.Probst) verfolgt wurden. Hinter der 5er Gruppe spurtete das Feld um Platz 8, den J.Benetseder(Volksbank) vor mir, M.Eibegger u. H.Starzengruber(beide Elk) für sich entschied.
An der Spitze konnte sich Lokalmatador R.Scherzer(RSC Bad Ischl) gegen seinen Fluchtgefährten durchsetzen. Dahinter kam Eisel(Columbia) vor Kriterium-Staatsmeister Pichler(Elk),
Probst(KTM Junkers), Lexmüller(Arbö Neunkirchen Sparkasse) und Riebenbauer(Wels Gourmetfein) ins Ziel.
Meine beiden Teamkollegen W.Wurnitsch, bzw. R.Nagy kamen als 27. bzw. als 33. ins Ziel.
Ergebnisliste:
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4.08.2008: Kriterium in Bischofshofen
Bischofshofen zählt von der Streckenführung zu den schwierigsten Kriterien in Österreich. Ein zum Teil wegen einer Baustelle geänderter 850m Kurs(erschwert durch die nasse Fahrbahn eines kurz zuvor eingesetzten Wolkenbruchs) und einem giftigen Anstieg, sorgte anfangs für zahlreiche Aufgaben einiger Starter.
Auch hier wurde mit Schlusswertung gefahren, wobei es mir vorkam, als ob jede Runde eine Wertung eingeläutet wurde. Schon in der 3. Runde lies ein Fahrer vor mir ein Loch aufgehen, dass ich mit meiner besch....eidenen Form nicht wieder schließen konnte. Ich kämpfte noch mehrere Runden mit einigen Leidenskollegen den Anschluss wieder herzustellen, doch ohne Windschatten, od. genügend Erholungsphasen war eben nichts mehr zu machen.
Nachdem mich die Spitzengruppe nach einigen Runden einholte, musste ich das Rennen beenden. Zu meinem Erstaunen, konnte Teamkollege Alfred Schabauer, dem ich hier nichts zutraute, ohne größere Probleme mit dem Feld mithalten und Rang 12 belegen. Gratulation dafür!
Nagy, hatte vom Vortag noch sehr schwere Beine, sodass er ebenfalls wie ich vorzeitig das Rennen beenden musste.
Das Rennen entschied
schlussendlich der Vorjahres-Zweite Gerrit Glomser(Volksbank) vor den beiden Elk-Fahrern Harald Starzengruber, Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler, P.Wrolich(Gerolsteiner) und M.Comploi(Radteam Tirol).
Ergebnisliste:
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3.08.2008: Götzis; 163 km
#7
Beim 7. Lauf der Tchibo Top.Rad.Liga in Götzis rechnete ich mir keine großen Chancen auf eine Platzierung aus. Selbst an ein Ausfahren des Rennens wäre mit meiner momentanen Form absolut nicht zu rechnen gewesen! Zu schwer war das Streckenprofil, um im Hauptfeld bis ins Ziel mitschwimmen zu können! Und ich täuschte mich nicht.
Nach 2 von 18 Runden war es auch schon um mich geschehen. Im Gegensatz zur 1. Schleife, konnte ich bergauf überhaupt keinen Druck mehr auf´s Pedal bringen, bis ich sogar aus dem Konvoi fiel und keine Chance mehr hatte wieder ran zu fahren. Naja, ok, all zu sehr hatte ich es auch nicht mehr versucht, da ich ohnehin spätestens in der 3. Runde wieder abreißen würde.
Somit war meine Aufgabenrolle an diesem Renntag leicht geklärt. Ich fuhr rauf zur Buffetzone und verpflegte meine beiden Teamkollegen Alfred Schabauer und Robert Nagy. Als es aber Schabauer auch nicht so gut erging und in der 5. Runde vom Rad stieg, lag die ganze Hoffnung auf Robert Nagy, der schon für uns des öfteren heuer die Kohlen aus dem Feuer holen musste.
Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine Fluchtgruppe vom Feld absetzen und einen satten
Vorsprung raus fahren. Während anfangs noch einige Fahrer aus der Spitzengruppe fielen, bauten die restlichen 8 Fahrer(R.Probst(KTM), P.Hungerbühler(Volksbank), M.Riska,SVK(Wels Gourmetfein), G.Lauscha(Elk), M.Krizek(Tyrol), R.Gaßmayr(Orbea Graz) und A.Graf(NÖ RadUnion) und P.Goetsch,ITA(Ciclismo 2000 Südtirol) ihren Vorsprung im Laufe des Rennens auf über 6:30 Minuten aus. Angeführt vom aktivsten und stärksten Fahrer in der Fluchtgruppe, Martin Riska(Wels Gourmetfein), der sich durch zahlreich gewonnene Berg-, sowie Durchfahrtssprints Bonus Tchibo Cup-Punkte sicherte.
Da fast jedes Team einen Mann vorne vertreten hatte, war das Interesse im Feld an einer Aufholjagd nur sehr gering und nach einigen Versuchen auch ziemlich schnell verworfen worden.
Im Zielsprint hatte der Slowake Martin Riska die meisten
Kraftreserven, der mit wenigen Meter vor Probst, Hungerbühler und Lauscha die Ziellinie als Sieger überquerte. Lauscha kam zwar als Dritter ins Ziel, wurde aber vom Schiedsgericht wegen Behinderung im Zielsprint auf Rang 4 zurück versetzt.
Nagy hatte an diesem Tag "nur" einen normalen Tag. Das heißt, dass er zwar keine Probleme hatte die
Tempoverschärfungen im Feld mitzugehen, aber sich jedoch auch nicht vom Feld absetzten konnte.
Am Ende belegte er Rang 48. Den Feldspurt gewann Adam Homolka vor dem Cup-Führenden P.Pichler und W.Riebenbauer.
Mit dem Sieg von Riska, konnte sich der Slowake bis auf 8 Punkte in der Cup-Einzel-Gesamt-Zwischenwertung an den Führenden Elk-Profi Peter Pichler nähern und Platz 2 einnehmen. Rang 3 hält der Tscheche Peter Lechner(KTM Junkers), der allerdings schon 58 Pkt. Rückstand aufweist.
Ergebnisliste:
-Zwischenstand hier:
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1.08.2008: Wr.Rathauskriterium
Unumstritten als Wiener mein Lieblingskriterium! Tolle Kulisse, weite und rund zu fahrende Kurven, immer ein gleichmäßiges Tempo im Feld, kaum Bremsen notwendig,....eigentlich fast wie auf der Bahn!
Da auch hier das Rennen live im Fernsehen gesendet wurde, wollte ich mich mit meinem Teamkollegen so gut als möglich repräsentieren. Gemeinsam mit Herwig Steurer, Wolfgang Wurnitsch, Markus Willinger und Robert Nagy, versuchten wir uns dem Publikum als Team zu zeigen, was uns auch recht gut gelang.
Ähnlich wie in Wels hielt ich mich in der
Anfangsphase ein wenig zurück, um am Ende noch genügend Körner für´s Finale zu haben.
Während meine Kollegen in einigen Fluchtgruppen vertreten waren, versuchte ich mich bei Halbzeit bei einem Prämiensprint(dass ich auch gewinnen konnte), um meine Beine zu testen.
Da ich mich gut fühlte riskierte ich in einem ruhigen Moment, 14 Runden vor Schluss, eine Attacke, um dem Feld zu enteilen und eventuell für eine Überraschung zu sorgen. Mir gelang es auch binnen kürzerster Zeit einen recht großen Vorsprung raus fahren, doch der Wind lies mich auch recht schnell meine Leistungsgrenze spüren, sodass sich mein Vorsprung max. auf 200m einpendelte.
Rund 9 Runden vor Schluss holte mich eine stark besetzte 6-Mann-Verfolgergruppe(Kohl, Eisel, Haselbacher, Riebenbauer, Rohregger und der Italiener Philippo Pozzato, vom Team Liquigas) ein, mit denen ich die restlichen Finalrunden bestritt. Da meine Flucht mir einiges an Kraft kostete und die Herrschaften sich im Finale nichts schenkten, war ich froh überhaupt ihr Tempo zu halten und nicht abzureißen.
Kohl konnte sich auf den letzten 5 Runden von uns lösen und rund 80m rausfahren.
Wie schwer es war vorne weg alleine zu fahren bekam auch der Tour de France-Dritte zu spüren, als er noch auf der Zielgerade von Philippo Pozzato eingeholt und überspurtet wurde.
Die weiteren Ränge: Haselbacher, Eisel, Riebenbauer, Rohregger und Garber.
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31.07.2008: Night Race Rennen in Waidhofen/Ybbs
In
Waidhofen wird im Gegensatz zu den anderen Einladungskriterien stets ein Ausscheidungsfahren gefahren. Um die Finalisten zu ermitteln, wurden 2 Vorläufe(ebenfalls Ausscheidungsrennen) mit je rund 20 Fahrern gefahren, wobei die ersten 10 jeden Laufes sich qualifizierten.
Mir gelang es meinen Vorlauf zu gewinnen, wobei mir schon klar war, dass es im Finale anders aussehen würde.
Gemeinsam mit Elk-Fahrer Wolfgang Murer riskierte ich eine Startattacke, in der Hoffnung zu Zweit schneller um den mit katzenkopfgepflasterten Kurs fahren zu können als das Feld. Unsere Flucht hielt allerdings nur rund 10 Runden, wo gerade die 1. Ausscheidungsrunde begann.
Ich konnte mich noch einige Male vor dem Ausscheiden retten, bis es schließlich auch mich als 9. erwischte.
Den Sieg holte sich Berni Kohl vor Thomas Rohregger. Die beiden Bergspezialisten konnten mit einer Überraschungsangriff den Sprintern ein Schnäppchen schlagen und das Rennen unter sich ausmachen.
Den Sprint der übergebliebenen 3 Fahrer gewann Berni Eisel vor Lokalmatador Norbert Dürauer(Team Tyrol) und Gerrit Glomser(Volksbank).
Eine super schöne Event-Nacht, dass sich meiner Meinung nach von allen Einladungsrennen in den letzten 3 Jahren am meisten gemausert hatte. Tolle Organisation, super Disziplin mit einer noch geileren Stimmung!
Ergebnisliste:
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30.07.2008: Welser Innenstadtkriterium
Trotz meiner schon sehr stark nachlassenden Form, lief es in Wels, was meine Beine betraf, nicht einmal so schlecht. Dennoch nur Platz 15!
Das Rennen war wie bei den meisten Kriterien mit Schlusswertung, von Anfang an mit Attacken geprägt. Ich hielt mich anfangs etwas zurück, um etwas Kräfte für das Finale zu sparen.
Während ich die Eine od. andere Ausreißergruppe ziehen lies und pokerte, versuchte ich mich an 3 Prämiensprints, von denen ich leider nur 1 gewann.
Im letzten Drittel des Rennens sprang ich 2 Mal mit Fluchtgruppen weg, die sich allerdings, aufgrund des hohen Tempos im Feld, nicht sehr lange vorne hielten.
Als wir rund 20 Runden vor Ende wieder eingeholt wurden, konnten sich mit einer Konterattacke 9 Fahrer entscheidend absetzen, die sich das Rennen untereinander ausmachten.
Sieger wurde Barloworld-Profi und Straßen-Staatsmeister Christian Pfannberger vor Werner Riebenbauer, vom veranstaltenden Verein Wels Gourmetfein, Bernhard Kohl(Gerolsteiner), Bernhard Eisel(Columbia) und Thomas Rohregger(Elk).
Ergebnisliste:
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27.07.2008: Straßenrennen in Purgstall;147 km
Als ich mich am Samstag beim gemeinsamen Training mit Teamkollegen Robert Nagy etwas verleiten lies 100 km mit ihm zu trainieren und Heim kam, dachte ich mir schon, dass dies für das sonntagige Straßenrennen in Purgstall, etwas zu viel war. Vielleicht nicht gerade zu viel, aber auf jeden Fall etwas zu schnell. Ich kam nicht vollständig erholt zum Rennen!
Und dies wurde mir schon nach nur wenigen Kilometern bewußt. Ich lies das Rennen erstmal ruhig angehen, in der Hoffnung, dass sich meine Beine doch noch lockerer wurden. Doch obwohl ich das "langsamste" und für mich bisher das "leichteste" Sonntags-Purgstall-Straßenrennen erlebte, wurden meine Beine um keinen Deut besser. Somit betrachtete ich den heutigen Renntag mehr od. weniger als Trainingstag und versuchte so lange wie mir nur möglich mit dem Feld mitzufahren. Man merkte schon, dass das Samstag-Rennen kein leichtes gewesen war, da sehr viele namhafte Fahrer nicht mehr so antrittsfreudig waren.
Nach der 5. Runde(von 7) machten sich die ersten Krämpfe bei mir merkbar, sodass ich es erst gar nicht mehr versuchte mit dem Feld ein sechstes Mal über den Berg zu kommen. Ich lies also reißen und fuhr den Rest der Runde locker bis zum Zielbereich, wo ich gespannt dem Zielspurt entgegen fieberte.
Der Grund war Teamkollege Robert Nagy. Robert befand sich nach der 4 Runde in einer größeren Spitzengruppe, die Rund 25 Mann zählte.
Während die beiden Teams Elk-Haus und KTM Junkers sich einen offenen Schlagabtausch lieferten, blieb Robert als einzigster des spapiestany.sk-Teams nichts anderes über als abzuwarten und zu taktieren.
Erst wenige Kilometer vor dem Ziel gelang es dem Tschechen Jan Barta vom Team KTM-Junkers die entscheidende Attacke. Dahinter formierte sich ein Verfolgertrio mit dem Deutschen Florian Völk(Mapei Bayern), Mountainbike-Spezialist Michi Weiss(Team KTM Mountainbike.at) und Robert Nagy.
Hinter dem Solosieger Barta, der mit rund 45 Sek. Vorsprung das Ziel erreichte, setzte sich Nagy erfolgreich im Sprint gegen seine beiden Kontrahenten, Weiss und Völk, durch.
Ergebnisliste:
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25.07.2008: Kriterium in Purgstall; 66 km
Große Chancen rechnete ich mir beim Kriterium ohnehin nicht aus.
1.)
reichte meine Form nicht mehr dafür,
2.) die ausländischen Fahrer aus Deutschland und Holland würden das Rennen auch nicht gerade langsamer machen und
3.) begann es vor dem Start an zu regnen, was, wie jeder weiß, nicht gerade meiner Lieblingswitterung entsprach.
Trotz größter Überwindung stellte ich mich dennoch zum Start hin, fuhr los und entschied während den ersten Runden über meinen weiteren Verlauf im Rennen. Die ersten Runden waren aufgrund des ständigen Abbremsens vor den Kurven(bis fast auf Schritttempo) und dem ständigen Antreten danach sehr schwer gewesen, wo ich mehrmals, ja rundenweise schon ans Aufgeben dachte. Nicht einmal auf meine Vredestein-Reifen konnte ich mich ausreden, da Sie das hielten was Sie versprachen - Sicherheit und Schutz in jeder (Kurven-)Lage!
Nach rund 15 Runden beruhigte sich aber etwas das Tempo
im Feld. Grund dafür war ein Ausreißertrio, dass man nicht mehr einzuholen versuchte. Dies gab mir die Gelegenheit sich etwas zu erholen und einige Positionen gut zu machen.
Während der Tscheche Jan Barta(KTM Junkers), Stefan Rucker und Daniel Schorn(beide Elk) auf Rundengewinn unterwegs waren, gelang es mir einen Punkt zu erspurten, womit ich mich überraschender Weise mit Rang 12 unter die Preisträgern schob.
Noch bevor die Spitze hinten ins Feld rein fuhr versuchte ich noch mit Teamkollegen Robert Nagy einige Aktionen zu starten, wobei es Robert auf den letzten 8 Runden tatsächlich gelang dem Feld noch zu enteilen und zu punkten - Rang 6!
Das gesamte Elk-Team, vor allem aber D.Schorn und St.Rucker, hatten das ganze Rennen über ihre Konkurrenten fest im Griff. Schorn(95 Pkt.) gewann das Kriterium in überlegener Manier vor Barta(51 Pkt.) und Rucker(49 Pkt.).
Die Plätze 4 bzw. 5 gingen an M.Lexmüller(13. Pkt.) und den Deutschen Karsten Rieger(12 Pkt.).
Sehr erfreulich die Platzierung von spapiestany.sk-Fahrer und Seriensieger Markus Willinger. Der Niederösterreicher siegte in der Kategorie Junioren/Masters vor Robert Rothschedl(ARV Vychodil Vredestein) und Thomas Westermayer(Drahteisel&Co Volksbank Köflach).
Bester Junior wurde dabei Lukas Gelosky(NÖ Rad Union).
Ergebnisliste Masters/Junioren:
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20.07.2008: Kriterium in Wr.Neustadt; 60 km
Manche Rennen eignen sich hervorragend zum Üben mit meinen Teamkollegen.
Als erfahrener "Hase", vor allem aber als Obmann, lag mir viel daran, meinen Jungs bestimmte Aufgaben zuzuteilen und ihnen während des Rennens zu zeigen, was und wie in welchen Situationen zu machen wäre.
Außer ein paar nicht nennenswerten Kleinigkeiten funktionierte unser Kollektiv, trotz einsetzenden Regens, von Anfang an hervorragend. Während alle meine Jungs, wie auch ich, auf Vredestein(Fortezza TriComp)-Reifen sicher unterwegs waren, hielten unsere unverzichtbaren und treuen Helfer, Philipp Gröfler und Alfred Schabauer, auch während der kurzfristigen Nässe(es trocknete nach wenigen Runden wieder auf), das Feld zusammen, kümmerten sich Kriteriumspezialist Markus Willinger und ich, um die Wertungssprints, die wir bis auf ein paar Ausnahmen abwechselnd für uns gewinnen konnten.
Da aufgrund des Ausfalles von Gröfler, Schabauer die alleinige
Tempo- u. Nachfahrarbeit etwas zu viel wurde, sah ich mich gezwungen hier etwas auszuhelfen, wodurch natürlich meine Spritzigkeit darunter litt, ich nicht mehr regelmäßig zu Punkte kam und somit vielleicht auch die Chance auf den Sieg vergab.
Trotzdem konnten Willinger und ich bis zur Halbzeit der Distanz einen recht großen Punktepolster auf unsere Konkurrenten rausfahren, sodass die ersten Ausreißversuche meiner weiteren Kollegen beginnen konnten.
Dem Ersten dem es gelang dem Feld zu enteilen
war Robert Nagy. Als der Slowake einen beruhigenden Vorsprung hatte, attackierte Schabauer zum richtigen Zeitpunkt und fuhr binnen wenigen Runden zu Nagy ran. Was mir dabei am Besten gefiel war, dass diese Eigenaktion, ohne ihm zuvor etwas gedeutet od. gesagt zu haben, genau im richtigen Moment kam, obwohl Schabauer eigentlich nicht zu den Kriteriumspezialisten mit viel Erfahrung zählt! Herzliche Gratulation dafür!
Während sich das Duo vorne die Punkte gleichmäßig aufteilte, kontrollierten Willinger, Steurer und ich hinten das Feld, wobei wir uns dabei konzentrierten dem Seriensieger und Lokalmatador Markus Willinger den Sieg zu ermöglichen, was uns auch schließlich sehr gut gelang.
Somit konnte das Union spapiestany.sk-Team mit Willinger(38 Pkt.), Nagy(31 Pkt.),
Garber(30 Pkt.) und Schabauer(20 Pkt.) einen 4-fach Erfolg einfahren, wobei sich Steurer mit der letzten Wertung noch auf Rang 7 fuhr und das gute Team-Ergebnis weiter unterstrich.
Da ich bis heute noch keine Ergebnisliste zu Augen bekam und ich nicht mehr genau weiß wer außer Steurer noch unter die ersten 10 Plätze kam, werden die Namen, sofern mir möglich, hier noch demnächst nachgereicht.
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19.07.2008: Ranshofen; 151 km
#6
Schon viel zu viel Arbeit habe ich mit meinen Verein und meiner seit Juli neu gegründeten Großhandelsfirma "Pedalus" auf, dass ich noch konsequent meine Trainingseinheiten, vor allem aber die Stunden, runter spulen könnte, um bei Straßenrennen noch etwas ausrichten zu können.
Daher entschied ich für den Rest der Saison mich nur noch auf die kürzeren Rennen zu konzentrieren, um dort mein Bestes zu geben.
Beim Tchibo.Top.Rad.Liga Rennen in Ranshofen war es deutlich zu merken, dass meine Form nicht mehr ausreichend genug war, um sich zu mind. im Feld zu halten. Nach 3(von 15) sehr schnell gefahrenen Runden, konnte ich nicht mehr das Tempo im Feld mitgehen und riss ab.
Das tat natürlich doppelt weh. Denn da wartet man das ganze Jahr auf ein flacheres Straßenrennen und wenn eines ansteht, dann hat man nicht einmal mehr die Form sich im Feld zu halten. Naja und von meiner absolvierten Distanz rede ich erst gar nicht. Auf jeden Fall fuhr ich noch 3 Trainingsrunden in einer kleinen Gruppe weiter, bevor uns das Renngericht, aufgrund der Rückstandsregel, aus dem Rennen nahm.
Im Rennen konnten sich ab der Hälfte der Distanz 4 Fahrer
absetzen und einen max. Vorsprung von 1:30 Minuten rausfahren. Das Quartett Barta,CZE(KTM Junkers), Riebenbauer(Wels Gourmetfein), Valach,CZE(Elk) und Faltheiner(Sava) hielten sich bis zur vorletzten Runde, ehe sich die beiden
Teams Volksbank und Team Tyrol zusammen taten und für die Aufholjagd sorgten.
Im Finish wurde alles für den Mann im Gelb, dem Führenden in der Tchibo.Top.Rad.Liga, Peter Pichler, vorbereitet. Nachdem der Elk-Zug dem sprintschnellen, aber doch schon leicht angeschlagenen Polizisten die letzten Kilometer anfuhren, erwies sich der KTM-Junkers-Fahrer Michael Knopf, als der Mann mit den meisten Kraftreserven hinauf auf den 300m langen und zum Teil 17% steilen Zielanstieges.
Der Burgenländer sicherte sich den Sprint mit etwas
mehr als einer Radlänge Vorsprung vor seinem Teamkollegen Peter Lechner(CZE) und rund 10m vor dem restlichen Feld, angeführt von Mathias Schröger(Wels Gourmetfein). Die weiteren Plätze gingen an Josef Benetseder(Volksbank) und Adam Homolka,CZE(Bikesport Kärnten viperbike). Peter Pichler kam auf Rang Neun. Spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy(SVK) beendete sein erstes Rennen nach seiner Pause auf Rang 31.
In der Tchibo-Gesamt-Einzel-Zwischenwertung führt weiterhin der Elk-Profi P.Pichler, diesmal aber vor P.Lechner u. M.Schröger.
Ergebnisliste:
-Zwischenstand hier:
Da der Formabfall bei mir im Laufe des Jahres schon ein schleichender Prozess war, rechnete ich schon damit, dass irgendwann einmal "der Tag des jüngsten Gerichts" kommen würde und ich nicht mehr in der Lage wäre mitzufahren.
Aufgrund dessen habe ich beschlossen, definitiv mit diesem Jahr mit dem Spitzensport aufzuhören. Welches Rennen genau mein letztes sein wird, steht noch nicht fest. Ebenso, ob ich noch an den Bahn-Staatsmeisterschaften teilnehmen werde, da ich kurz davor mit meinen Genetix u. LEO-Produkten bei 2 großen Rad-Messen(EuroBike u. Bike&Trimm) stehen und somit keine Zeit zum Trainieren haben werde.
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7. - 12.07.2008: 6-Tagerennen in Fiorenzuola,ITA
Ich war echt gespannt wie es mir nach einem halben Jahr Bahn-Abstinenz ergehen würde. Überraschender Weise fand ich aber doch recht schnell den runden Tritt wieder und hatte auch keine Probleme mit der hohen Trittfrequenz.
Ivan Quaranta(seines Zeichens 6-facher Giro-Etappensieger) beim 6-Day als Partner zu haben war eine tolle Sache. Ein karismatischer Rennfahrer der ablösetechnisch perfekt ist, sehr viel Spass versteht und das Rennen, so wie ich, auch nicht ganz so ernst nahm.
Dass wir allerdings nach 2 Renntagen auf dem letzten Platz(Platz 20) rangieren würden, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. OK,
die Veranstaltung war so gut wie noch nie zuvor mit 6-Day-Spezialisten, Weltmeistern und Medaillengewinnern aus den verschiedensten Ländern(13 Nat.) besetzt gewesen, dennoch, Letzter wollte ich auf keinem Fall bleiben.
Somit rissen wir uns am 4. u. 5. Tag etwas mehr zusammen, nutzten die Chancen die sich uns boten und konnten mit 2 gewonnenen Rennen(Scratch durch Ivan und gemeinsam 1 kl. Jagd) uns schließlich noch auf den 12. Gesamtrang hieven.
Gegen die 6-Day-Spezialisten Risi/Marvulli war aber kein Kraut gewachsen. Die beiden Alpentornados gewannen das 6-Tagerennen vor den Belgier De Ketele/Keisse(BEL) und Slippens/Stam(NED).
Die österr. Paarung Graf/Müller belegte Rang 10, Tazreiter/Lexmüller landete krankheitsbedingt duch Lexmüller leider nur auf dem letzten Platz.
Ergebnisse:
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Rennbericht-Archiv