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30.03.2008: Eröffnungsrennen in Leonding; 130 km

156 Fahrer, darunter 4 Spapiestianer(Steurer, Schabauer, Nagy und ich), nahmen bei herrlichstem Frühlingswetter das rund 130 km lange Straßenrennen in Angriff.
Gleich nach der Freigabe des offiziellen Starts, ging es auch schon mit heftigen Attacken zur Sache. Dabei konnten sich schon nach nur wenigen Kilometer 4 Mann vom Feld lösen. Neben 2 Slowenen waren aus österr. Sicht Matthias Schröger(RC Arbö Gourmetfein Wels) und Stefan Pöll(Arbö KTM Junkers Braunau) mit dabei, die recht schnell einen Vorsprung von über 1:15 Min. raus fahren konnten. Dahinter versuchten einzelne Fahrer den Anschluss her zu stellen, wobei es in der 3 Runde, während zwischenzeitlich einer der beiden Slowenen aus der Spitze wieder ins Feld zurück fiel, nur dem jungen Matthias Krizek(Team Radland Tirol) gelang zu den Ausreißern aufzuschließen.

Während das Slowenische Team Motomat ECT1 für ihren Fahrer, Marcel Ternovsek, an der Spitze abstellte und das Feld kontrollierte, konnte das Quartett einen Höchstvorsprung von über 4 Minuten ausbauen.
Da aber kein Elk-Fahrer mit dabei war, lag es Wohl oder Übel an ihnen, wollten Sie das Rennen noch für sich entscheiden, das Loch wieder zu schließen. Und so war es auch.
Geschlossen sorgte das niederösterr. Profiteam, rund um Kapitän und Vorjahressieger Peter Pichler für Tempo, bis es 10km vor dem Ziel auch tatsächlich zum Anschluss an die Ausreißer kam.

Nun war klar, dass der letzte, rund 1,5 km lange Anstieg, 4 km vor dem Ziel, die Entscheidung bringen musste. Dabei konnte sich auf den letzten Metern eine 20 Mann große Gruppe vom schon sehr stark dezimierten Feld lösen und dem Ziel entgegen spurten. Ich lag mit weiteren 4 Fahrern rund 50 m dahinter, wobei es uns nicht gelungen war das Loch wieder bis ins Ziel zu schließen!
Dennoch war ich mit meiner Leistung und dem 21. Platz zufrieden, wobei ich mir momentan noch nicht sicher bin, ob meine Formkurve schon wieder bergab geht, oder ob es mir, aufgrund meiner kleinen Pause die ich mir nach dem ÖRV-Trainingslager Mallorca leistete, generell noch, oder wieder an Kraft fehlte!
Etwas besser erging es dabei meinem Teamkollegen Robert Nagy, dem zwar die rasante Abfahrt ins Ziel nicht so ganz lag, dennoch aber einen guten 9. Platz erobern konnte.
Sieger wurde Aldo Ino Ilesic(Sava) aus Slowenien, vor Martin Riska,SVK(Wels Gourmetfein) und Adam Homolka,CZE(Bikesport Kärnten viperbike). Bester Österreicher wurde Elk-Haus Simplon Fahrer Peter Pichler als Sechster.
                                                                                                   Ergebnisliste:

Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an die Familie Steurer für die Betreuung(Pics@Steurer).

Teamkollege Markus Willinger fuhr am selben Tag das Bayrische Eröffnungsrennen in Zusmarshausen. Wie es ihm dort erging erfährt ihr hier:
                                                                                                       

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25.02. - 17.03.2008: ÖRV-Trainingslager Mallorca,SPA

Zum 1. Mal in meiner sportlichen Karriere fuhr ich für 3 Wochen nach Mallorca auf Trainingslager. Um meiner guten Form, mit der ich schon hier her kam, den letzten WM-Feinschliff zu geben, absolvierten wir des Öfteren Trainingseinheiten im Entwicklungsbereich, sowie 3 Straßenrennen um auch im Spitzenbereich zu trainieren.
Bei den 3 von mir absolvierten Rennen konnte ich jeweils 3 Top 10-Platzierungen(9., 4., u. 8.Pl.) einfahren, wobei mein Highlight beim 2.Rennen lag(ein sehr kupierter Rundkurs der 3 Mal zu fahren war), wo ich einen sehr guter 4. wurde. Es war schon ein tolles Gefühl mit den Besten am Berg mithalten zu können.

Von Tag zu Tag wurde meine Form immer besser! Aber am meisten freute es mich, dass ich meine Form, trotz großem Zeitmangel punktgenau zur WM hin brachte.
Lange durfte ich mich aber über diese Tatsache nicht erfreuen, denn in unserer 2. Woche übermittelte uns Bundestrainer Jiri Miksik, dass Graf und ich es nicht geschafft hatten sich für die Madison-WM, Ende März in Manchester, zu qualifizieren. Gleichzeitig mit der Verkündung fiel auch meine Motivation hier noch richtig weiter zu trainieren......kein Wunder, denn ohne WM - auch keine Olympischen Spiele 2008 in Peking!!!!

Trotzdem versuchte ich die 3. Woche so gut es ging zu nutzen, um im warmen Klima wichtige Kilometer für die Saison runter zu spulen. Wie es nun mit mir weiter geht und wann und ob ich demnächst eine kleine Auszeit einlegen werde steht noch nicht fest. Fakt ist aber, dass meine Saison jetzt neu durchgeplant werden muss - natürlich mit neuen Zielen! Wie meine Saison aussehen wird, könnt ihr demnächst auf der "Main"-Seite unter dem Link "Startplan 2008" erfahren.

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15. - 17.02.2008: Bahn-WC-Rennen in Kopenhagen,DEN

Das 4. und letzte Bahn-Weltcuprennen dieser Wintersaison war für mich ein sehr Wichtiges.
Zum Einen gab es meinen Formaufbau in Richtung WM zu bestätigen und zum Zweiten wollten ich im Madisonbewerb doch endlich einmal einen Finaleinzug schaffen.

Mit von der Partie war Kurzstreckenspezialist Clemens Selzer, der sich im Keirin(im Vorlauf ausgeschieden) und auf die 1000m(14. Pl. mit 1:06,1 Min.) versuchte und am darauf folgenden Tag auch die 200m Sprint-Qualifikation(45ster mit 11.00 Sek.) in Angriff nahm,

Andi Graf, der als 19. in seinem Punkte-Quali-Lauf den Einzug in´s Finale verpasste(8 gingen weiter), sowie der 28jährige neu eingebürgerte Deutsche, Andreas Müller, der mit einem 2. Pl. im Scratchbewerb(Sieger der Holländer
Wim Stroetinga
) einen ausgezeichneten Einstand im Ö-Team gab.
     (kein Wunder mit diesem Vorderrad ;-) - Laut ihm steifer als die Campagnolo Pista!) 

Im Madison wollte ich endlich gemeinsam mit Partner Andi Graf den Finaleinzug schaffen, um unsere Chancen auf einen Olympia-Quotenplatz zu bewahren.
In der 80 Runden langen Qualifikation, das mit 55,33 km/h Schnitt gefahren wurde, lief es ganz gut. Wir konnten bei 3(von 4) Wertungen punkten und sich als Siebenter (9 Teams gingen weiter) für das schon in 3,5 Stunden später anstehende Finale qualifizieren.
Im Finale selbst lief es anfangs auch nicht so schlecht. Andi brachte mir gute Positionen, sodass ich in den ersten beiden Wertungen für uns Punkte erspurten konnte u. dadurch sehr motiviert war.
Vielleicht etwas zu motiviert. Denn als ich kurz darauf, um uns noch vor der nächsten Wertung wieder in eine vordere Position zu bringen, zwei extra Sprints einlegte und dabei unbeabsichtigt an´s Limit gehen musste, überschätzte ich ein wenig meine Kräfte. Zusätzlich mit zwei verpassten Ablösungen während der heißen Rennphase und der nun wieder am Ende des Feldes fahrenden Positionen, kam es zu einer Übersäuerung meiner Beine, die ich trotz all meiner Versuche bis zum Ende des Rennens, nicht mehr abbauen konnte.
Andi fuhr ein sehr starkes Rennen. Bei ihm war dieses Mal deutlich zu merken, dass er am Vortag kein Punkterennen hatte. Mit wesentlich mehr Elan als sonst, fuhr der 22jährige an meiner Seite, wo wir mit 3 Pünktchen und etwas Glück den 11. Rang belegten. Dies war zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber unseren letzten Weltcup-Einsätzen, ob dies aber für eine Startberächtigung für die WM in Manchester reichen wird werden wir in den nächsten Tagen erfahren.

Sieger des Madison's wurden die Dänen Morkov/Rasmussen, vor Lea/Pearce(USA) und Shep/Stroetinga(NED).

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27.01. - 6.02.2008: Straßen-Trainingslager Mallorca;

Schlechtes Wetter, vor allem aber Frust und Demotivation führten bei mir dazu, kurzfristig die Sachen zu packen und für einen Tapetenwechsel zu sorgen, der, wie mein Vater und Trainer Walter Garber und ich meinten, absolut wichtig und richtig war.

In diesen 10 Tagen, wo Gott lob fast nur sonniges Wetter und milde Temperaturen vorherrschten(16-19°C), stand bei mir nicht die Quantität, sondern die qualitativen Kilometer im Vordergrund.
Soll heißen, dass von mir einige kraft- wie auch frequenzorientierte Kilometer im Entwiklungsbereich runter gespult wurden um, so hoffe ich auf jeden Fall, gut für den bevorstehenden Bahn-WC-Einsatz in Kopenhagen gerüstet zu sein.
 
Da das Madisonrennen aber kein Einzelbewerb ist, hoffe ich sehr, dass sich in dieser Zeit auch mein Partner, Andreas Graf, gut für unseren gemeinsamen Auftritt vorbereitet hat. Schließlich geht es ja um ein Ticket zu den Olympischen Spielen, für das ich schon einiges an Zeit, Geld, vor allem aber Nerven investiert hatte.
Jetzt, wo die Wr. Radrennbahn geschlossen ist, werden mir bis zu unserer Abreise, um halbwegs wieder einen runden Tritt zu bekommen, wohl einige Trainingsstunden mit dem Bahnrad auf der Rolle bevor stehen.
In Dänemark noch mit dabei sind außer Andreas Graf(Punktefahren, Madison) noch Clemens Selzer(1000m, Sprint), sowie der aus Deutschland neu eingebürgerte Bahnspezialist, Andreas Müller(Scratch). Disziplineinteilungen ohne Gewehr!

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17. -22.01.2008: 6-Day Stuttgart;

Ein neues, vom sportl. Leiter des Stuttgarter 6-Day, Roman Herman, ins Leben gerufene Reglement, wo in den ersten 3 Tagen jeweils die letzte Mannschaft des Gesamtklassements ausscheiden muss, wurde mir/uns zum Verhängnis!
Da ich im Vorfeld mein Team(Stefan Steinweg,GER, Karl König,GER) wesentlich stärker eingeschätzt hatte, rechnete ich auch nie jemals gegen ein Ausscheiden kämpfen zu müssen.
Ich kannte St.Steinweg(Olympiasieger 92, 3x Weltmeister) und dessen enormen Druck den er auf´s Pedal bringen konnte und ich kannte meine Form. Einzigste Fragezeichen war eben der junge Berliner Karl König, von dem ich bis lang noch nichts wusste.

Große Freude bereiteten mir meine beiden neuen gesponserten Genetix-Bahnräder, die mit Carbon-Hochprofilfelgen, sowie Komponententeile der Marke Leo ausgestattet waren. Zu beiden Marken kann ich nur sagen: "steif - steifer - Genetix/Leo"!

Schon nach der 1. Nacht wurde mir klar, dass das Thema Ausscheiden meinem Team mehr betraf als noch 1 Tag zuvor von mir angenommen. Wir konnten zwar nach dem 1. Abend 1 Team hinter uns lassen, schafften aber in der 2. Nacht, trotz größter Bemühungen, nicht unseren unmittelbaren Gegnern nach Punkten od. mittels eines Rundengewinnes abzuhängen, um ihnen die rote Laterne überreichen zu können.

Fazit: Enttäuscht über das sehr frühe Ausscheiden musste ich/wir das Rennen schon nach der 2. Nacht beenden und die Heimreise antreten. Ehrlich gesagt hatte ich in diesen beiden Tagen den mir bekannten Pedaldruck von St.Steinweg vermisst, der die heurige Saison anscheinend etwas gemütlicher angehen lies. Somit wurde es nicht einmal zum finanziellen Trostpflaster für meine Nichtnominierung am Bahn-Weltcuprennen in Los Angeles, das ebenfalls am selben Wochenende stattfand!

Die beiden U23-Österreicher, Patrick Gelosky und Georg Lauscha, die am UIV-Cup der U25-Fahrer(über 3 Tage) im Rahmen des 6-Days mitfuhren, hatten zwar im Vergleich zu ihren Kontrahenten sichtlich mit Formdefizit zu kämpfen, verkauften sich aber mit einigen hervorragenden Aktionen recht gut. Im Gesamtklassement belegten die beiden Jungs Platz 9. Den Sieg holten sich die Brüder Michael u. Christopf Schweizer(beide GER) vor Simes Jackie(USA)/Müller Moritz(GER) und den Tschechen Bares Jiri/Kuchar Tomas.

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10.01.2008: ÖM-Bahn(Omnium):

Eigentlich war meine ganze Vorbereitung(Marokko-Straßen-Trainingslager), mit Absprache von Bundestrainer Jiri Miksik, auf das Bahn-Weltcuprennen in Los Angeles(18. - 20.01.) aufgebaut, sodass ich wegen diesem wichtigen Wettkampf, was Olympia betraf(viertletzte Chance einen Quotenplatz zu bringen!) schon im Vorfeld(knappe Rückkehr aus Agadir - schwere Beine), auf eine gute Platzierung bei der diesjährigen Omnium-Staatsmeisterschaft und den nachfolgenden int. Renntagen verzichtete.

Klar, dass ich dann aufgrund der mir noch immer unverständlichen Abnomminierung meiner Person durch den Bundestrainer für Los Angeles mehr als am Boden zerstört war und trotz meinem neuen maßgeschneiderten Genetix-Bahnrad keine Lust verspürte überhaupt auf´s Rad zu steigen, bzw. an den Start zu gehen! Lediglich meine professionelle Einstellung zum Sport hin bewog mich diesen Veranstaltungen nicht den Rücken zu kehren und das Beste daraus zu machen.

Heuer wurde mit einem neuen Modus der perfekte Allrounder ermittelt, wo die Athleten alle 5 Bewerbe(200m fliegend, Scratch, 3000m Verfolg., Punkte, 1000m Zeitf.) an 1 Tag absolvieren mussten. Dabei gab es für mich nur 1 Top-Favoriten - den 3-fachen Österr. Staatsmeister des Jahres 2007, Clemens Selzer(Festina Cycling Team)!
Selzer konnte sich durch seine Siege in den ersten beiden Bewerben(jeweils vor Tazreiter u. Garber) einen schon recht großen Punkte-Polster auf seine unmittelbaren Konkurrenten ausbauen, die es ihm erlaubten, bei seinen schwächeren Disziplinen(3000m EV, Punktef.) "nur" die Plätze 3 u. 4 zu belegen, um vor seiner Spezialdisziplin, dem 1000m Zf., knapp, aber doch noch immer die Führung zu behaupten! Somit konnte der mehrfache Staatsmeister mit seinem Sieg beim 1 Km Zeitfahren den Sack endgültig zu machen und sich mit 64 Omniumpunkte über seinen 6. Titel erfreuen.

Zweitbester Punktesammler und somit Silbermedaillengewinner wurde Georg Tazreiter(NÖ-RadUnion) 57 Pkt., der mich(52 Pkt.) und M.Singer(KTM-Junkers) 50 Pkt., die größte Überraschung an diesem Tag(überlegener Sieg bei der EV, sowie Rang 2 beim 1000m Zf.) auf die weiteren Plätze verwies. Die Plätze 5, 6, 7 u. 8 gingen an A.Platonov(Burkert-Druck) 50 Pkt., G.Lauscha(Elk) 35 Pkt., A.Bradley(Gourmetfein Wels) 34 Pkt. u. B.Redl(U-Cycling Team).

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11.01.2008: Int. Bahnmeeting in Wien:

Aus irgendeinem Grund, schaffte es der Österr. Radsportverband nicht das Rennen trotz Fahrern aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Deutschland, Italien, Hong Kong und Russland, als ein UCI-Rennen durchzuführen, wo es lukrative Weltcuppunkte zu erhaschen gegeben hätte. Somit wurde es als normales Trainingsrennen abgehandelt und das samstagige Rennen generell abgesagt!

Der 1. Bewerb war das 25 km Punkterennen, das von den beiden ital. Weltklassefahrern, A.Ciccone (68 P.+ 3 Rd.) u. F.Masotti(43 P.+ 1 Rd.) beherrscht wurde. Sie konnten sich nach Rundengewinne von 6 Fahrern und nach Punkten vor dem Hong Kong Chinesen King Wai Cheung(37 P.), dem Österreicher A.Graf(31 P.), P.Subrt,CZE(25 P.) und P.Gelosky(20 P.) überlegen durchsetzen und für einen ital. Doppelerfolg sorgen.
Da ich die Auswirkungen des Trainingslagers, sowie die Belastung der gestrigen Meisterschaft noch immer in den Beinen spürte, montierte ich mir für das Punkterennen eine kl. Übersetzung auf meinen neuen Genetix-Bahn-Boliden und fuhr nur passiv im Feld mit.

Im 10 km Scratch-Bewerb merkte ich, dass meine Beine immer besser wurden, sodass es mir auch bei Halbzeit gelang die richtige Post zu erwischen und mit 10 Fahrern eine Plusrunde zu fahren. Im Zielspurt fehlte mir jedoch noch die Spritzigkeit, um eine bessere Platzierung, als mein 4. Rang, heraus holen zu können. Den Sieg holte sich der Italiener G.Biolo vor seinem Landsmann A.Ciccone und Ho Ting Kwok aus Hong Kong. G.Tazreiter und A.Graf belegten dabei noch die Plätze 5 u. 7.

Beim 30 km Madison wurde mir vom Bundestrainer Jiri Miksik überraschender Weise mein Ex-Partner Andi Graf zugeteilt, was ich aufgrund des anstehenden Weltcuprennens in L.A.(nächste Woche), wo Graf  u. Tazreiter miteinander fahren werden, überhaupt nicht verstehen konnte, aber bitte......!
Graf, der noch vor kurzem gesundheitlich angeschlagen war, hatte merklich mit seiner Leistung zu kämpfen, sodass es mir trotz meiner immer besser in Form kommenden Beinen nicht möglich war, dieses Handicap wet zu machen, um gegen die favorisierten Italiener, die mit Rundengewinn Platz 1 belegten, gegen zu halten.
Eher wurde es zu einem Zweikampf der beiden österr. Teams Garber/Graf und Tazreiter/Gelosky. Nachdem ich bei Halbzeit die Ablösungen mit meinem Partner umdrehte und die Sprints nun selber fuhr, konnten wir uns gegenüber Tazreiter/Gelosky immer häufiger durchsetzten und am Ende Rang 2 belegen. Die Plätze 3 u. 4 gingen an Tazreiter/Gelosky vor den Tschechen Mixa/Subrt(Dukla Praha).

Im Großen und Ganzen war ich an diesen beiden Tagen mit meiner Leistung sehr zufrieden, wobei die Enttäuschung meiner Abnomminierung bei Weitem überwiegt. Da ich genau weiß mit welchen Problemen die beiden jungen Österreicher beim Weltcuprennen in L.A. zu kämpfen haben werden, wünsche ich ihnen für ihre Bewerbe alles Gute, viel Kraft und Stehvermögen.

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25.12. - 8.01: Trainingslager Agadir(Marokko)

Um mich für mein lang geplanten und in Kürze anstehenden Bahn-Weltcupeinsatz
in Los Angeles(18. - 20.01.) optimal vorbereiten zu können, buchte ich bei meinem SanoTours -Reisebüro mein zweiwöchiges Straßen-Trainingslager.

In der 1. Woche, die ich alleine verbrachte, stand primär das Grundlagentraining im Vordergrund, wo ich qualitativ hochwertige 900 km abspulen konnte. Täglich begleitet von meinen marokk. Trainingskollegen, absolvierte ich, mit Ausnahme von einem Tag, stets Ausfahrten jenseits der 100 Km-Marke.

Anfang der 2. Woche musste ich aufgrund leichten Fiebers eine zweitägige Zwangspause einlegen, die aber meinen Trainingsplan in keinster Weise beeinträchtigte.
Als ich wieder fit war, standen sehr viele kraftorientierte Trainingseinheiten am Programm, wie etwa EB´s u. K3, die sich bei königlichem Wetter und unter wolkenlosem Himmel(+24°C) hervorragend absolvieren ließen. Dabei bekam ich tatkräftige Unterstützung von einigen meiner österr. Freunde, die wieder, wie schon in den vergangenen Jahren auch, das Trainingslager hier in Agadir mit mir buchten.

Im Großen und Ganzen war ich mit der Durchführung u. dem Ablauf meines Marokko-Aufenthaltes mehr als zufrieden. Sehr gut trainiert, sehr guter körperlicher Zustand, ausreichendes Essen, viel Spaß mit meinen Freunden gehabt(Danke an Alle), super Wetter und trotz zum Teil schon abgefahrenen Reifen keinen einzigen Defekt bekommen!
Danke auch an die Firma VREDESTEIN für ihre nicht nur genialen Rennreifen, sondern auch für ihre langlebigen u. robusten "Volante" u. "Ricorso"-Trainingsreifen, die mit bravour einer der anspruchsvollsten Teststrecken meisterten!

Bei meiner Ankunft in Wien aber dann gleich die Schreckensnachricht. Der österr. Radsportverband sah keinen Grund mich nach L.A. zu senden!!!


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