Rennbericht-Archiv                      spapiestany.sk                               

21.06.2008: Lungau-Rundfahrt; 162 km #5 

Nach einer sehr langen und späten Anreise vom Ausscheidungsrennen in Nauders/T. zur unserer Unterkunft in Radstadt(wir waren erst um 2.30h ins Bett gekommen), nahmen wir pünktlich um 11.00h am Start des 5. Laufes der Tchibo.Top.Rad.Liga in St.Michael teil.

Schon während des neutralen Starts merkte ich, dass meine Beine heute nicht gerade leistungsbereit waren, sodass ich nach einer rasanten Anfangsphase des Rennens, am ersten Anstieg, das Tempo nicht mehr halten konnte und abriss. Ich versuchte noch einige Kilometer im Konvoi den Anschluss wieder herzustellen, doch ich hatte keine Chance. Zu sehr waren meine Beine vom gestrigen Rennen angeschlagen gewesen. Ich rollte locker aus, fuhr zum Start zurück, wo unser Teambus stand und betreute meinen Teamkollegen Robert Nagy.

In der Zwischenzeit konnte sich eine achtköpfige Spitzengruppe absetzen, in der mit Josef Benetseder, Christoph Sokoll und Gerrit Glomser nicht weniger als drei Team Volksbank-Fahrer vertreten waren. Dass das Feld diese Fluchtgruppe nicht gewähren lies war aber auch klar! Rund 20 km später wurde die Gruppe vom jagenden Feld wieder gestellt.

Gerrit Glomser, der hier sein Debütrennen in der Tchibo Top Rad Liga gab, zeigte sich in blendender Form. Der Salzburger schloss später mit einer Solo-Leistung zu einer zwei Mann Spitze auf, die allerdings wieder zehn Kilometer vor dem Ziel vom Feld eingeholt wurde.
Dennoch hatte Glomser im Finale genügend Kräfte, um der Konkurrenz abermals das Hinterrad zu zeigen. Der zweifache Ö-Tour-Gewinner setzte sich im leicht ansteigenden Zielsprint gegen das rund 60köpfige Hauptfeld erfolgreich durch und gab somit einen optimalen Einstand.
Die Ränge 2 und 3 gingen an Martin Hebik,CZE(Sparta Praha) und dem führenden in der Liga Peter Pichler(Elk-Haus), der somit auch souverän seine Führung in der Tchibo Top.Rad Liga vor Adam Homolka(ViperBike Kärnten) und Jan Barta(KTM Junkers) verteidigte.

Spapiestany.sk Fahrer Robert Nagy hatte anfangs auch mit schweren Beinen zu kämpfen, sodass es ihm erst sehr spät anfing zu rollen. Platz 36.

                                 Ergebnisliste:                      -Zwischenstand hier:   

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20.06.2008: Ausscheidungsfahren in Nauders/T.

Kurz zuvor noch in unser Rennprogramm eingeschoben, fuhren meine beiden Teamkollegen Robert Nagy, Philipp Gröfler und ich, zu einem Ausscheidungsrennen nach Nauders in Tirol, wo wir auf gute Konkurrenz aus dem In- und Ausland trafen. Neben dem "Hausherren" Andreas Traxl und einigen jungen talentierten Fahrern aus Tirol der Kat. Junioren, waren auch die beiden Elk-Profis Fankhauser und Starzengruber, Obwaller(Wels Gourmetfein), der regierender Master-Straßenweltmeister Chr.Emminger(Team Raiffeisen Tirol), Kriteriumspezialist Jürgen Kotulla,GER(Kempten), Walter Proch,ITA(LPR/ Team Danilo Di Luca), sowie der Neffe vom Großmeister Francesco Moser, Leonardo Moser,ITA(Seramenti PVC), der Einladung des Veranstalters gefolgt.

Nach 4 neutralen Runden ging es dann los. Während die vordersten Fahrer auf dem recht engen und selektiven, wie auch technisch sehr anspruchsvollen Kurs noch unbekümmert ihre Runden zogen und das Tempo bestimmten, ging es am Ende des Feldes um die Wurst. Jede 2. Runde nämlich, musste der letzte Fahrer auf der Ziellinie ausscheiden und das Rennen beenden, bis nur noch 2 Fahrer über waren und am Ende um den Sieg spurteten.

Trotz des anspruchsvollen Kurses auf ansteigendem Terrain, ging es mir gar nicht einmal so schlecht. Ich fühlte mich spritzig und sehr beweglich, wobei mich in den engen Spitzkurven mein verwindungssteifes Genetix-Fahrrad verlässlich unterstützte und volle Arbeit verrichtete.
Zahlreiche Attacken gab es während der 70 Runden, die ich natürlich, um etwas Kräfte für das Finale zu sparen, nicht alle mit ging. Ein gewisses Risiko blieb natürlich schon, dass sich irgend wann einmal die richtige Fluchtgruppe fand und dann doch stark genug wäre, dem hohen Tempo des Feldes zu trotzen....
....bei nur noch 8 Fahrern war mir aber dann das Risiko doch schon etwas zu groß, sodass ich keine Attacke mehr auslies und mitfuhr.

Als wir nur noch zu Fünft im Rennen waren, ging es leider mir an den Kragen. Mit einer etwas von mir unglücklich gewählten Fahrlinie in der Zielkurve, wurde ich von meinem Vordermann H.P.Obwaller taktisch so am Straßenrand in Schach gehalten, dass auf der kurzen Zielgerade absolut kein Vorbeikommen mehr möglich war.
Das Rennen entschied schlußendlich in einem spektakulären Zielsprint Hausherr Andi Traxl, der sichtlich schon einige Male auf diesem Kurs trainieren fuhr, vor Leonardo Moser.
Die Ränge 3 u. 4 gingen an Elk-Profi C.Fankhauser vor H.P.Obwaller.

Teamkollege Robert Nagy, der 2 Std. vor dem Start von Genetix-Boss Patrick Schmid seinen neuen Rahmen erhielt und auch schnell umbaute, erreichte Platz 13.
Philipp Gröfler schied leider schon recht früh aus, der aus den hintersten Reihen nicht mehr nach vor kam.

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8.06.2008: Wien-Laßnitzhöhe; 190 km #4 

Der Rennklassiker Wien-Laßnitzhöhe gehört zu meinen Lieblingsrennen, jedoch aber nur bis zum Anstieg Wechsel!
Oft bestritt ich in meiner Kariere schon dieses Rennen, doch die Gruppe, in der ich jedes Mal den Wechsel in Angriff nahm, konnte ich nie halten, sodass bis auf wenigen Ausnahmen auch noch der Konvoi an mir vorbei fuhr und aufgrund der 10 Minuten-Regelung vom Rennleiter auch noch aus dem Rennen genommen wurde und somit auch noch nie das Ziel sah!

Oft versuchte ich mir vor meinem persönl. Scharfrichter mit einer Fluchtgruppe einen gewissen Vorsprung raus zu fahren, doch selbst ein 2:30 minutiger Abstand zum Feld reichte mir vor 2 Jahren nicht aus, um mit dem Feld rüber zu kommen!
Auch heuer erwischte ich, trotz etwas angeschlagenen Beinen, die richtige Fluchtgruppe(13 Mann), die ebenfalls mit einem Vorsprung von 2:30 Min. zum Wechsel kam. Aufgrund des widrigen Wetters(Regen und kühl), freute ich mich einerseits auf den Anstieg, da mir doch etwas kalt war, andererseits aber auch wieder nicht!

Rund 2 km konnte ich mit der Gruppe mithalten, ehe ich reißen lassen musste und gemeinsam mit einem weiteren Fluchtgefährten gegen das Einholen vom Hauptfeld vor der Anhöhe kämpfen. Mit einer guten halben Minute Vorsprung schafften wir die Überquerung, womit ich schon für den heutigen Tag mit mir mehr als zufrieden war.
Ab dem Zeitpunkt wo uns das Feld einholte, opferte ich mich für meinen Teamkollegen Robert Nagy auf, dem ich, durch sehr viel Tempoarbeit im Feld, die Chance auf einen Zusammenschluss mit den Ausreißern und somit auch auf einen Spitzenplatz geben wollte.
Doch meine Kräfte hielten nicht ewig, sodass rund bei Km 135 der Moment kam, wo ich mich bei einem kleinen Anstiegen nicht mehr im Feld halten konnte und mich auch von dieser Gruppe verabschieden musste.
Trotz Dauerregen fuhr ich aus Trainingszwecken noch bis zur 1. Zieldurchfahrt bis Laßnitzhöhe, wo mich dann das Renngericht aufgrund der 10 Minuten Regelung aus dem Rennen nahm.
Ehrlich gesagt, ich hätte eh nicht mehr können!

Eine starke Leistung zeigte Wels Gourmetfein Fahrer H.P.Obwaller. Dem bergstarken Fahrer gelang es unterwegs als Solist zur schon stark geschrumpften Spitzengruppe(6 Mann) aufzuschließen und mit ihnen bis kurz vor dem Ziel mit zu fahren. Dort konnten sich nämlich W.Murer(Elk), D.Musiol,GER(Mix-Team Volksbank - Radclub Wolfurt) und M.Schröger(Wels Gourmetfein) von ihren Fluchtgefährten absetzen und 6 Sekunden Vorsprung auf Obwaller, H.Gründlinger(Radteam Tirol) und M.Wimmer(Orbea Graz) ins Ziel retten. Vorne an der Spitze konnte sich der Deutsche Daniel Musiol erfolgreich gegen Murer und Schröger durchsetzen und den Sieg einfahren.

Mit nicht ganz 1 Minute Rückstand kam das Feld angespurtet, wobei sich hier Peter Pichler(Elk) vor Peter Lechner,CZE(KTM Junkers) und Markus Eibegger durchsetzte.
Mit seinem 7. Platz konnte Pichler dem Tschechen Jan Barta, der 23. wurde, die Gesamtführung in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Zwischenwertung entreißen und selbst das gelbe Trikot anziehen.
Spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy belegte Rang 18 und kam als Einzigster aus seinem Team ins Ziel, wodurch es leider keine Teamwertungspunkte für uns gab.

                         Ergebnisliste:                      -Zwischenstand hier:   

 

Sehr erfreuliche Nachrichten erhielten wir bei der Heimreise von Teamkollegen Markus Willinger, der am selben Tag österr. Kriteriummeister der Kategorie Master Elite wurde.     mehr davon hier

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1.06.2008: Int. Volksbanken GP in Völkermarkt; 170 km #3 

1 Tag vor dem Straßenrennen in Völkermarkt fand traditionell das Diexer Bergrennen statt. Vom Team spapiestany.sk waren allerdings nur 2 Fahrer am Start, die das Rennen aber nur als Training bestritten.
Wolfgang Wurnitsch, der Rennkilometer sammelte und auch bis hinauf auf Diex fuhr, und ich.
Ich allerdings fuhr nur die 3 Anfahrrunden unten im Flachen, um meinen Körper für das morgige Tchibo.Top.Rad.Liga Rennen vor zu belasten. Dabei fühlten sich meine Beine recht gut an, sodass ich recht zuversichtlich in das Straßenrennen gehen durfte.
Sieger des Bergrennens wurde Elk-Profi Stefan Rucker vor den beiden Wels Gourmetfein-Fahrer H.P.Obwaller und Michael Pichler.
                                                                                    Ergebnisliste Diexer Bergrennen: 

 

Aufgrund ihrer Verkühlung konnten unsere beiden tschech. Gastfahrer, Zdenek Mlynar und Peter Herman nicht am Rennen teilnehmen, sodass die Renngemeinschaft spapiestany.sk-Tyrolia beim 170 km langen Tchibo.Top.Rad.Liga Rennen nur mit einem Mini-Aufgebot an den Start gehen konnte.
Neben Tyrolia-Fahrer Gregor Sammer, waren noch die 3 spapiestany.sk-Fahrer(Wolfgang Wurnitsch, Robert Nagy und ich) dabei.

Das Rennen war von Anfang von Ausreißversuchen der verschiedensten Fahrer geprägt.
Obwohl sich meine Beine heute nicht so toll anfühlten, versuchte ich ein aktives Rennen an den Tag zu legen, indem ich jede zweite Attacke mit ging und Vorentscheidungen suchte.
Teamkollege Robert Nagy, der für mich überraschend, aber sehr zur Freude meiner, ebenfalls von Anfang an eine sehr aktive Fahrweise an den Tag legte, übernahm die Attacken dazwischen, sodass wir uns genial ergänzten und so immer jemanden von uns vorne an der Spitze fahren hatten.

In der 5. Runde(von 7), ich befand mich noch in einer Fluchtgruppe, teilte sich das Hauptfeld, wobei kurze Zeit später, rund 40 Fahrer, zu uns aufschließen konnten. Zu diesem Zeitpunkt spürte ich schon, dass ich mich höchst wahrscheinlich nicht mehr lange in dieser Gruppe halten werde können, sodass ich noch alles mir mögliche versuchte um Nagy zu unterstützen.
In der vorletzten Runde schaffte schließlich Robert gemeinsam mit 5 anderen Fahrern(Isak, Kugler Gründlinger, Nagy, Pichler, Valach) sich vom Feld abzusetzen. Während sich die Gruppe ständig weiter vom Feld entfernte, musste ich eingangs der letzten Runde, aufgrund von Krämpfen, die Gruppe ziehen lassen, sodass ich die allerletzte Runde alleine zwischen den beiden Hauptfelder bis ins Ziel fahren musste und Rang 44 belegte. Der Platz war mir in diesem Fall nicht so wichtig, viel mehr freute es mich aber mit meiner aktiven Fahrweise überhaupt das Rennen beendet zu haben.

Da sich in der Spitze kein Volksbank-Fahrer befand, versuchten Sie in der letzten Runde noch den Anschluss zur Fluchtgruppe herzustellen, was ihnen aber knapp nicht mehr gelang.
Elk-Fahrer Jan Valach(SVK) verschärfte das Tempo eingangs des 1 km langen Zielanstieges so enorm, dass er mit einem kleinen Vorsprung vor seinen Fluchtgefährten das Ziel erreichte und sich über seinen Sieg freuen durfte.
Michael Pichler(Wels Gourmetfein) belegte Rang 2 vor spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy(SVK), der sich damit in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Gesamt-Zwischenwertung vom 29. auf den 15. Rang verbesserte. Die weiteren Plätze gingen an Chr.Isak(Wels Gourmetfein), J.Kugler(KTM Junkers) und H.Gründlinger(Radteam Tirol).
In der Einzel-Gesamtwertung gab es an den vordersten Platzierungen keine Veränderungen. Der Tscheche Jan Barta(KTM Junkers) verteidigte mit seinem 16. Platz weiterhin die Tchibo-Cup-Führung vor Peter Pichler(Elk) und dem Slowaken Martin Riska(Wels Gourmetfein).
Da das Team Wels Gourmetfein die Tages Teamwertung vor Elk-Haus Simplon gewann, übernahmen sie auch die Gesamt-Mannschaftsführung in der heimischen Rad-Liga.

                       Ergebnisliste:                      -Zwischenstand hier:    

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21. - 25.05.2008: Int. Select Tour

Die heurige Select Tour wurde erstmals in ihrer Geschichte nicht als Rundfahrt mit einer Gesamtwertung nach Zeit gefahren, sondern in Form eines Punktesystems(erhalten durch die Tagesplatzierung der einzelnen Rennen) aus 5 Eintagesrennen.

Da für uns Spapiestanianer aufgrund unseres Mannschafts-Fototermins im Heilbad Piestany(SVK), am 3. Renntag, von vorherein keine vordere Platzierung in der Gesamtwertung möglich od. zu erwarten war, nahmen wir die Tour nur als "normale" Straßenrennen in Angriff.

Am 1. Renntag stand ein Stadtkriterium in Weiz am Programm. Die internationale Besetzung, die engen Streckenabschnitte, vor allem aber der extrem kurvenreiche Kurs, machte das Kriterium zu einem sehr schweren Rennen. 3 Vorläufe mussten aufgrund der hohen Starteranzahl gefahren werden, wobei sich jeweils die besten 13 Fahrer jedes Vorlaufes fürs Finale qualifizierten.
Aus spapiestany.sk Sicht, konnten sich nur unsere beiden tschech. Legionäre Zdenek Mlynar und Peter Herman für das 38 km lange Finale qualifizieren. Leider war es den Beiden aufgrund ihrer Startaufstellung nicht möglich vorne an der Spitze um Punkte mitzumischen, sodass am Ende nur die Plätze 22(Mlynar) und 31(Herman) raus sahen.
Sieger wurde Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler(Elk) vor dem Deutschen Tobias Erler(Team Bremen) und Vorjahres-Gesamtsieger Markus Eibegger(Elk).
Ich konnte mich knapp nicht für das Finale qualifizieren, jedoch muss ich auch gestehen, dass ich dort auch keinen Auftrag gehabt hätte!

Am 2. Renntag(Straßenrennen St.Rupprecht/Raab über 131 km) konnte ich mich rund 50 km in einer Spitzengruppe behaupten, die aber leider am letzten Anstieg, rund 10 km vor dem Ziel, wieder vom Feld eingeholt wurde. Ich versuchte noch bei der Massenankunft das Beste raus zu holen, kam aber über Rang 17 nicht hinaus.
Sprintsieger Werner Riebenbauer(Wels Gourmetfein) holte sich den Tagessieg und verwies den Deutschen Sebastian May(Thüringer Energieteam) und den Mann im Gelb, Peter Pichler, auf die Ehrenplätze.

Freitag ging´s, wie schon oben erwähnt, in die Slowakei. Genauer gesagt zum Mannschafts-Fototermin und zur Präsentation unserer neuen Biemme Radwäsche ins berühmte Heilbad Piestany.
                                                                                           hier einige Eindrücke:

Die 3. Etappe der Select Tour, über 125 km, sicherte sich Markus Eibegger(Elk), vor seinen Fluchtgefährten Michael Pichler(Wels Gourmetfein), dem Deutschen Björn Papstein(Team 3C Gruppe/VC Vegesack), Stefan Rucker(Elk), sowie H.P.Obwaller(Wels Gourmetfein),der damit auch gleichzeitig die Gesamtführung dieser Tour übernahm.

Den 4. Renntag nahmen nur noch Teamkollege Robert Nagy und ich in Angriff. Leider musste ich, nachdem ich unweigerlich in ein Schlagloch gedonnert war und meine Lenkeraufhängung brach, schon nach nur 65 km das Rennen vorzeitig beenden.
Nagy befand sich nach dem letzten schweren Anstieg, wo sich das Feld in 3 Gruppen teilte, im 1. Hauptfeld, kam aber im Zielsprint über Rang 37 nicht hinaus.
Den Etappensieg holte sich wie schon gestern auch, Elk-Profi Markus Eibegger, dieses Mal aber vor seinem Teamkollegen Peter Pichler und Sebastian May(Thüringer Energieteam).

Da Nagy am 5. und letzten Renntag der Steiermark-Tour alleine am Start gestanden wäre, zog der Slowake es vor nicht mehr an den Start zu gehen, sondern sich lieber speziell für seine Zeitfahr-Staatsmeisterschaften(Olympiaqualifikation), Ende Juni, mit einer eigenen Trainingseinheit vorzubereiten.
Markus Eibegger holte sich mit seinem Sieg, vor H.P.Obwaller(Wels Gourmetfein) und Clemens Fankhauser(Elk), seine 3. Etappe und somit auch die Gesamtwertung vor seinen beiden Elk-Kollegen Peter Pichler und Stefan Rucker.

                                                    Ergebnisse aller Etappen:          Gesamtwertung:

 

Erfreuliches aus der Sicht meines Vereines gab es an den beiden Wochenendtagen von den Kriterien in Loretto, bzw. in Oberwaltersdorf zu berichten.
Kriteriumspezialist Markus Willinger konnte(in Loretto sogar mit Sturz) an beiden Tagen die Rennen der Kat. Elite C/U23/ Jun./Master Elite für sich entscheiden und somit für sein Team, RC spapiestany.sk, für die Saisonsiege 2 und 3 sorgen. Herzliche Gratulation dafür.      mehr hier:

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18.05.2008: Judendorf-Straßengel; 175 km - UCI Kat. 1.2 #2  

8 Mal, davon 6 Mal im Nassen, fuhr ich in meiner Karriere schon das extrem schwere Rennen, wobei 6 Runden(von 10), zu Elk´s-Zeiten, mein Rekord war! Vor 3 Jahren schwor ich mir, an diesem Rennen nicht mehr teil zu nehmen, da es für mich keinen großen Sinn machte. Und obwohl ich hier noch nie das Ziel sah, stellte ich mich trotzdem jedes Jahr auf´s Neue an den Start.
Ok, heuer musste ich an den Start gehen, da sonst meine restlichen Teamkollegen, aufgrund des UCI-Reglements, nicht startberächtigt wären. Ich wusste natürlich schon im Vorfeld, dass ich auch heute das Ziel nicht erreichen würde, doch wenn ich schon am Start stand, dann wollte ich das Rennen zu Mindest als Training nutzen.

Und wie sollte es auch Anders sein? Kaum stellten wir uns zum Start auf, fing es auch schon an zu regnen. Doch zum Glück war es nicht kalt, sodass ich mein Vorhaben fort setzte.
Der 17,5 Kilometer lange Kurs mit seinem giftigen 14,5 %igen Anstieg als Scharfrichter, verlangte alles von den Fahrern ab. Ich konnte mich bei der ersten Überquerung(dabei konnten sich 7 Fahrer absetzen) gerade noch hinten im Feld rüber retten und die 2. Runde in Angriff nehmen. Doch schon beim geschmierten Anstieg zwischen Startbereich und dem Berg merkte ich, dass ich schon im roten Bereich fuhr und am Berg das Feld kein zweites Mal werde halten können. Und so war es auch. Mit angeschlagenen Beinen vom Vortag(~ 400 Mal aus der Kurve antreten), kam auch wie von mir vermutet und auch erwartet die Explosion am Berg, wo ich abriss und vorzeitig das Rennen beendete.

Die Spitzengruppe(darunter Jan Barta,CZE(KTM Junkers), Matthias Kizek(Team Radland Tirol), Josef Benetseder(Volksbank), Matej Stare,SLO(Perutnina Ptuj), Matthias Schröger(Wels Gourmetfein), St.Rucker(Elk) und ein Ungar) konnte recht schnell, binnen 4 Runden, einen Maximalvorsprung von über 7:35 Min. auf das Feld raus fahren und sich lange geschlossen an der Front behaupten. Erst jetzt reagierte hinten im Feld das ital. Team Cinelli, das für Tempo sorgte, aber nur auf max. 3:50 Min. an die Ausreißer ran kam.
Eine Attacke in der 8. Runde von M.Krizek zersprengte die Fluchtgruppe, sodass nur noch 3 Fahrer (Benetseder, Stare, Barta) den jungen U23 Fahrer folgen konnten und ihn 1 Runde später wieder einholten. Dabei konnte Krizek das Tempo seiner übrig gebliebenen Fluchtgefährten nicht mehr halten und fuhr als Solist, als sehr guter Vierter, ins Ziel.
In der allerletzten Runde konnte sich der Slowene Matej Stare von seinen beiden österr. Fluchtgefährten lösen und einen ungefährdeten Sieg Heim fahren. Mit 21 Sek. Rückstand erreichte der Tscheche Jan Barta das Ziel, der so wie schon beim 1. Liga Rennen in Traismauer aktivster Fahrer wurde und mit seinem 2.Platz auch die Gesamtführung der Tchibo.Top.Rad.Liga Wertung vor Peter Pichler(Elk), der Neunter wurde, und dem Drittplatzierten J.Benetseder übernahm.
Die Weiteren Plätze: 5.Pl. M.Schröger, 6.Pl. A.Falzarano,ITA(Cinelli), 7.Pl. St.Rucker.
Spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy belegte Rang 29.
Die Team-Tageswertung gewann Elk-Haus Simplon vor KTM Junkers und Team Volksbank.

                                  Ergebnisliste:                        -Zwischenstand in Kürze hier:

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17.05.2008: Rathauskriterium in Köflach; 55 km 

Viele namhafte Profis wie etwa B.Kohl, P.Wrolich(beide Gerolsteiner), B.Eisel(High Road), R.Weissinger(Volksbank), St.Rucker(Elk) uvm.... waren heuer zum Einladungskriterium nach Köflach gekommen.
Der kleine und sehr technisch anspruchsvolle 550m Kurs, mit seinen zum Teil engen Kurven, erwies sich in der Anfangsphase des Rennens noch als recht angenehm zu fahren. Während sich aber aufgrund zahlreicher Attacken und mit fort weilender Dauer das Grundtempo langsam aber sicher erhöhte, begannen für einige Fahrer im Pulk die ersten Probleme. Zahlreiche Athleten hatten Mühe das Tempo ihres Vordermannes zu halten. Dabei ließen Sie Löcher aufgehen, wodurch es, schon alleine aufgrund des Ziehharmonikasystems, für den Hintermann extrem schwer wurde das Loch überhaupt wieder zu schließen. Da nun die Kurven mit mehr Risiko genommen werden mussten, waren auch vermehrt Stürze zu beklagen.

Etwa bei der Hälfte der Distanz gelang es mir noch in aller letzter Sekunde zu einer 7 Mann großen Ausreißergruppe(darunter Weissinger, Vandelli, Kohl, Rucker, Eisel, Homolka, ...) ran zu springen, die rund 20 Runden vor Schluss auch einen Rundengewinn gegenüber dem Hauptfeld vollzog.
Dank der extremen Haftfähigkeit meiner Vredestein-Bereifung(Fortezza TriComp), konnte ich in den Kurven mein Formdefizit aufheben und somit das hohe Tempo der Spitzenleute mitgehen und auch bis zum Schluss halten. Wie auf Schienen zog ich dabei meine Kurven, ohne dabei Angst gehabt- od. mich jemals auf dem wechselnden Asphaltbelegen(Katzenkopfpflaster u. glatter Asphalt) in Sturzgefahr gebracht zu haben!
Auf den letzten Runden war das Tempo schließlich so hoch, dass es mir nicht mehr gelungen war noch Positionen gut zu machen. Somit kam ich hinter Sprintsieger und Lokalmatador Bernhard Eisel, der sich knapp vor dem Deutschen Volksbank- Fahrer Rene Weissinger, St.Rucker(Elk) und Bernhard Kohl durchsetzte, als Fünfter ins Ziel.
Platz 6 ging an den Tschechen Adam Homolka(Bikesport Kärnten viperbike).

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12.05.2008: Rundstreckenrennen in Ried; 85 km 

Ohne hier übertreiben oder jetzt angeben zu wollen, aber mit einem möglichen spapiestany.sk-Sieg durch Zdenek Mlynar habe ich schon vor drei Wochen gerechnet. Jedoch nur mit der Hilfe der kompletten Mannschaft! Dass es aber auch mit einem Miniaufgebot von nur 3 Fahrern funktionierte, ehrte mich umso mehr.

50 Runden zu je 1,7 km standen für die rund 100 gestarteten Fahrer in Ried am Programm. Da es der einzigste Wettkampf an diesem Wochenende für die Elitefahrer war, war das Rennen dem entsprechend auch gut besetzt. Neben der gesamten österr. Elite, nutzten auch Fahrer od. Teams aus dem benachbarten Ausland, wie z.B. Deutschland u. Tschechien, das schnelle oberösterr. Rundstreckenrennen für ihren Formaufbau.

Die ersten 20 Runden waren echt die Hölle. Von Beginn an versuchten Fahrer des oberösterr. Continentalteams RC Arbö Wels Gourmetfein ihre zahlenmäßige Überlegenheit mit Ausreißversuchen auszuspielen. Mit von der Partie waren auch ständig Fahrer der Teams KTM Junkers, Dukla Praha, Tyrol, Raiffeisen Radteam Tirol, sodass nicht mehr viele Teams über blieben die Fluchtgruppe wieder stellen zu wollen.
Da das Profiteam Elk-Haus Simplon, so wie wir, auch keinen Fahrer in der Spitze vertreten hatte, erhoffte ich mir, dass Sie das Loch wieder zufahren würden. Doch wie sich heraus stellte, waren die Rotgrünen ebenfalls nur zu Dritt(mit Kriteriumstaatsmeister Peter Pichler, H.Starzengruber u. St.Patzl) am Start, sodass ich mich gemeinsam mit Zdeneks Freund J.Fiala,CZE(Veloservis Team) entschloss, das Loch selbst sofort zu schließen, bevor der Vorsprung noch größer wurde.
Dies erwies sich allerdings aufgrund des windanfälligen Kurses als äußerst mühsam.
Als wir nach einigen Runden wieder heran waren, ging sofort die nächste Gruppe, wieder ohne Mlynar, wodurch wir wieder arbeiten mussten, um unsere Siegeschancen aufrecht zu erhalten.
Doch dieses Mal war es um ein Vielfaches schwerer, da mehrere Fahrer vorne in der Spitzengruppe vertreten waren und für Tempo sorgten. Als ich merkte, dass wir auf Sie nichts mehr gut machten, attackierte ich mit Teamkollegen Mlynar am Hinterrad aus dem Feld raus und zog ihm bis auf 50m an die Ausreißer heran. Von dort hüpfte er binnen weniger Hundert Meter zur Spitze ran und fuhr mit ihnen auf und davon. Somit kehrte 20 Runden nach dem Start zum ersten Mal wieder Ruhe ins Feld ein.
Das Team Radland Tirol versuchte noch für einige Runden geschlossen den Abstand zu minimieren, bevor Sie ihr Unternehmen für aussichtslos erklärten und die Nachfahrarbeiten einstellten.

Während das Feld einen gleichmäßigen Zug fuhr und die Gelegenheit wahr nahm auf 2 Prämien zu spurten, überrundete uns die 15 Mann große Spitzengruppe rund 10 Runden vor Ende des Rennens.
Fiala und ich versuchten nun auf den letzten Runden das Feld für Mlynar zusammen zu halten, um ihn die besten Voraussetzungen für den Endspurt zu schaffen, was uns auch ganz gut gelang.
Auf den letzten beiden Runden formierte sich das tschech. Bahn-Profiteam Dukla Praha zu einem Zug zusammen, um ihren schnellsten Mann, Alois Kankovsky(Bahn-Weltmeister 2007), den Sprint anzufahren. Da ich mich schon zu schwach für´s Anfahren fühlte, fuhr ich mit Mlynar auf den letzten Metern nach vorne, setzte ihn ans Hinterrad von Kankovsky, schwenkte ab und hoffte ihm damit ausreichend geholfen zu haben. Als ich im letzten Viertel des Feldes(Pl. 36) die Ziellinie ausrollend überfuhr, erfuhr ich durch die Lautsprecher vom Sieg Mlynars, der sich knapp gegen Kankovsky und Werner Riebenbauer(Wels Gourmetfein) durchsetzen konnte und uns den 1. Saisonsieg bescherte. Herzliche Gratulation dafür!
Die Plätze 4 u. 5 gingen an die beiden Elk-Profis P.Pichler und H.Starzengruber.
Für meinen 3. und jungen Teamkollegen, Philipp Gröfler, waren die ersten 20 Runden noch etwas zu schwer. Neben dem Handicap, im schweren 1. Elitejahr zu sein, raubten den jungen Wiener bis lang der Maturastress die Zeit zum konsequenten Training.

Leider werden wir heuer aufgrund der sporadischen Einsätze meiner Gastfahrer(Mlynar, Herman) nur sehr selten mit einer kompletten spapiestany.sk Mannschaft am Start stehen, um unser gesamtes Potential ausspielen zu können. Um so mehr freut es mich aber als Obmann, wenn Siege sogar mit einem Miniteam eingefahren werden und es uns bei einigen Rennen gelingt den Großvereinen die Show zu stehlen!

                                                                                                             Ergebnisliste:

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4.05.2008: ÖM-Kriterium in Bludenz, 69 km 

Vieles kann ich euch über die Meisterschaft nicht erzählen. Warum? Liest selber....!

In Wahrheit habe ich mir bei der österr. Kriteriumstaatsmeisterschaft ohnehin nicht viel ausgerechnet, denn als Einzelfahrer gegen Teams anzutreten die 7 - 10 Athleten am Start stehen haben, ist eben nicht einfach.
Ich bin ohnehin ein Typ der sehr gerne pessimistisch ins Rennen geht. Denn sollte ich merken, dass sich dann doch meine Beine gut anfühlen, kann ich mich derart in das Rennen rein steigern und motivieren, dass ich im Endeffekt eine viel höhere Leistung abrufen kann, als wenn ich "nur" positiv denkend ins Rennen gehen! Und so war es auch an diesem Tag.
Ich spürte, dass meine Beine von Anfang an locker und spritzig waren. Trotz enormen Anfangstempo(Rennschnitt 46,35 km/h) der Feldes, hatte ich auf den rund 1 km langen und flachen Kurs keine Probleme Positionen zu verteidigen od. gut zu machen. Es lief also echt nicht schlecht, bis.....
...ja bis schließlich in der 6 Runde ein Fahrer in der Kurve vor mir stürzte(ich konnte noch rechtzeitig bremsen und vor ihm stehen bleiben) und mein Hintermann mir rein knallte und dabei die Schaltung dermaßen verbog, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich war. Tja, das ist eben Sport!

Das Rennen wurde von Beginn an von den Elk-Fahrern dominiert. Kam es zu Ausreißergruppen mit den falschen Leuten, wurden sie meist wieder von einem geschlossenen Elk-Express zurück geholt.
Werner Riebenbauer(Wels Gourmetfein) 30 Pkt., der eine starke zweite Hälfte fuhr, gelang es dabei immer öfter sich in den Wertungen gegen die rotgrüne Falanks durch zu setzen und verhinderte als Silbermedaillengewinner, hinter Staatsmeister Peter Pichler(55 Pkt.), aber vor Harald Starzengruber(26 Pkt.) und Robert Lauscha(26 Pkt.) einen Dreifacherfolg des Elk-Haus-Teams.
Rang 5 ging an den Vorarlberger Matthias Buxhofer(2radchaoten) mit 19 Pkt..

                                                                                                         Ergebnisliste:


1 Tag zuvor ging die Bergstaatsmeisterschaft über die Bühne. Hinauf zur Faschina setzte sich
nach 47,7 Km der Elk-Haus Profi Markus Eibegger erfolgreich gegen die beiden Wels Gourmetfein Fahrer Michael Pichler und H.P.Obwaller durch.
                                                                                                        Ergebnisliste:


Während ich am Sonntag in Bludenz bei der Meisterschaft an den Start ging, fuhr spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy ein Straßenrennen in Frauenfeld(CH), wo er ständig in einer Spitzengruppe fahrend und  schließlich nach 169 km Rang 8 belegte.
Sieger wurde der Schweizer Pirmin Lang(Bürgis Cycling Team), vor dem Österreicher Christian Emminger(Stegcomputer-CKT) und Rene Murpf,CH(Team Hörmann).
                                                                                                       Ergebnisliste:

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26./27.04.2008: Festina Trophy/ Schwanenstadt; 117 km 

An diesem Wochenende waren wir nur zu zweit am Start. Gemeinsam mit Teamkollegen Robert Nagy nahm ich am Samstag das 107 km lange Straßenrennen in Angriff. Der Kurs, der außer einem 1 km langen Schmierer überwiegend flach war, wurde von Vielen zunächst belächelt, erwies sich aber schließlich durch das internationale Starterfeld(Fahrer aus 6 verschiedenen deutschen Teams, sowie das starke tschech. Team Dukla Praha), den Windverhältnissen und dem hohen Rennschnitt, als sehr hartnäckig und nicht gerade leicht!

11 Runden zu je 9,8 Kilometer mussten in der Kat. A/B/U23 absolviert werden. Auf den ersten 2-3 Runden wurde derart gebolzt, dass Viele im Ziel meinten, dass dies für Sie die schwerste Phase im Rennen gewesen war, was ich nur zustimmen konnte!
Trotz des hohen Tempos wurden im gesamten Rennverlauf ständig Attacken geritten, wobei sich immer wieder kleinere Gruppen absetzen konnten. Auch Nagy und ich waren manches Mal mit dabei, doch die Anzahl der Ausreißer od. vielleicht die Zusammensetzung der Fahrer führte schließlich dazu, dass die Gruppen nicht harmonierten und über kurz od. lang wieder vom Feld eingeholt wurden.

In der vorletzten Runde gelang es aber dennoch 2 Fahrern(je ein Fahrer vom Team Dukla Praha und KTM Junkers Braunau) dem Hauptfeld zu enteilen und dabei einige hundert Meter an Vorsprung heraus zu fahren.
Elk sorgte in der letzten Runde für die Aufholjagd, wobei Sie zwar das Duo wenige Meter vor dem Ziel noch stellen konnten, aber nicht durch ihre beiden Sprinter Jochen Summer und Peter Pichler den schon lang ersehnten 1. Teamsieg einfahren.
Die beiden Tschechen vom Team Dukla Praha, Martin Hacecky und Alois Kankovsky(Bahn-Omnium-Weltmeister 2007) konnten sich im Massensprint gegen die beiden Elk-Sprinter Summer und Pichler durchsetzen und somit wieder einen österr. Sieg verhindern.
Auf den weiteren Plätzen kamen Christian Isak(Wels Gourmetfein), Jiri Hochmann,CZE(Dukla Praha), Adam Homolka,CZE(Bikesport Kärnten viperbike) u. Benjamin Edmüller,GER(RSV Irschenberg).
Ich konnte mit Rang 9 heuer endlich meine erste Top 10 Platzierung einfahren, wobei ich gestehen muss, dass dieser Platz nicht wirklich meine Stärke wiederspiegelt! Eher das Glück, dass das Feld geschlossen zum Massenspurt kam trug dazu bei.

                                                                                Ergebnisliste:

Am Sonntag den 27.05., gab es ein 21 km langes Zeitfahren von Oberpilsbach über Otnang nach Schwanenstadt, dass ich allerdings nur als Schwellentraining mit herkömmlichen Straßenrad, ohne Zeitfahrschnickschnacks, benutzte.
Den sehr windanfälligen Kurs konnte Zeitfahrstaatsmeister Rupert Probst(KTM Junkers) am schnellsten bewältigen, der dem Deutschen Andreas Ortner(RSV Berchtesgadener Land)
7 Sekunden, Christian Isak(Wels Gourmetfein) 13 Sek. und Josef Benetseder vom Team Volksbank 16 Sek. abnahm. Spapiestany.sk FAhrer Robert Nagy kam als Zwölftschnellster, mit einem Rückstand von 51 Sek. ins Ziel.
                                                                                 Ergebnisliste:

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20.04.2008: Kirschblütenrennen /Wels; 171 km 

7 spapiestany.sk Fahrer, aufgeteilt auf 3 Kategorien, standen beim heurigen 171 km langen Frühlingsklassiker am Start. In der Elite AB Kategorie konnten diesmal Nagy u. Garber mit der Verstärkung ihres neuen Teamkollegen Peter Herman rechnen.
Peter, der in der Vergangenheit hier schon des öfteren auf´s Podium fuhr, wollte endlich einmal einen Sieg erringen. Dementsprechend motiviert ging der tschechische Allrounder in das Rennen.
Aber auch Robert Nagy und ich waren für dieses Rennen motiviert, da wir beide erstmals unsere neuen Schweizer handgefertigten Genetix-Maßräder in Einsatz bringen durften.

Um etwas Kohle in die Vereinskassa zu bringen, versuchte ich gleich auf die 1. Sprintwertung zu fahren, die sich etwa 8 km nach dem Start befand. Beim Antreten zur Wertung bemerkte ich, dass auch mein Kollege Peter Herman sich dieser Aufgabe widmete, sodass ich aufgrund seiner besseren Position nach lies und ihm statt dessen sein Hinterrad frei hielt. Nachdem Herman die Prämie überlegen gewann, ging es auch schon den ersten Anstieg rauf, wo sich Christian Isak, vom veranstaltenden Verein, solo auf und davon machte. Klar war bei diesem Rennen die Motivation bei jedem Wels Gourmetfein Fahrers besonders hoch, bekamen Sie noch vor dem Start von Expräsident Paul Resch und Vizebürgermeister Hermann Wimmer eine Sieges-Extraprämie in der Höhe von Euro 2.000,-- ausgesprochen!

Zwei große Runden lang(~ 70 km) hielt sich Isak alleine an der Spitze, ehe er wieder aufgrund des hohen Tempos vom Feld eingeholt wurde. Auf den weiteren eineinhalb Runden konnten sich keine Fluchtgruppen bilden und es hieß ständig Feld geschlossen.
Was ich nicht wusste war, dass sich in dieser Zeit mein Kollege Nagy, aufgrund eines Reifenschadens, rund 30 km lang, um den Anschluss zum Feld bemühte, was ihm klarer Weise viel Kraft kostete. Er kam auch wieder ran, doch für den Zielspurt hatte er nichts mehr über!

Nach der 4. Bergwertung, etwa bei KM 130, machten sich die beiden ukrain. Bahnspezialisten Sergiy Lagkuti und Vitaliy Popkov aus dem Staub, die rasch einen Vorsprung von über 1 Minute raus fuhren.
Mir erging es bis dahin nicht so schlecht, doch in der Ersten der beiden kleinen Schlussrunden, etwa nach 3 Std. Fahrzeit, war aber bei mir der Ofen aus und ich musste abreißen lassen. Es lag eindeutig an der Ausdauer, da ich aufgrund vieler Arbeiten und Erledigungen in letzter Zeit, was meinem Verein und meiner neuen Firmengründung(Genetix-Importeur) anging, kaum Trainingseinheiten über 3 Stunden abhalten konnte.
Trotz aller Bemühungen bei der Aufholjagd des gesamten Wels Gourmetfein Teams, die den Vorsprung 15 km vor dem Ziel noch auf 18 Sekunden minimieren konnten, hielten die beiden Zeitfahrspezialisten ihren Vorsprung in der letzten Runde und fuhren im Stile eines Paarzeitfahrens sicher einen Doppelsieg entgegen.
Mit 17 Sekunden Rückstand entschied Elk-Profi Jochen Summer den Massensprint des Feldes, der somit bester Österreicher wurde. Auf den weiteren Rängen kamen Adam Homolka,CZE(Bikesport Kärnten viperbike), Peter Lechner(KTM Junkers Braunau) und Martin Riska(Wels Gourmetfein).
Spapiestany.sk Fahrer Peter Herman kam auf Rang 7! Garber beendete das Rennen auf Platz 65.

Sehr erfreulich auch die Platzierung von Spapiestanyaner Markus Willinger in der Master Elite Kategorie. Nach 70,8 km gewann der sprintstarke Niederösterreicher mit 6 Sekunden Rückstand auf den Deutschen Friedrich Hofmann(einDRUCK Sarleinsbach) den Sprint des Hauptfeldes und belegte dabei Rang 2. Dritter wurde Th.Westermayer(Arbö Drahteisel Köflach). 
Fotos folgen am Ende der Woche!

                                                                                  Ergebnislisten:

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12.04.2008: GP Traismauer; 160 km  #1

Dass die Tchibo Top.Rad.Liga Rennen immer mehr an Bedeutung gewinnen zeigten die zahlreichen Nennungen vieler Teams aus dem In- und Ausland. Über 163 Starter aus 16 Teams(davon 6 aus dem Ausland) nahmen das 160 km lange Straßenrennen bei trockenem Wetter in Angriff.
Eigentlich hatte ich mich ja schon auf ein Regenrennen eingestellt, aber so war es mir natürlich lieber!
Neben dem rund 600m langen, aber sehr giftigen Anstieg hinauf zur Ortschaft Adletzberg, war heute der starke Wind der Scharfrichter über die 26,2 km langen Runde.
Schon in der ersten von 6 Runden, gelang es einer achtköpfigen Spitzengruppe sich vom Feld abzusetzen und einen über 3 Min. großen Vorsprung raus zu fahren. Für die Teams im Feld schien diese Konstellation zu passen, da keine nennenswerten Aufholjagden vorgenommen wurden.
Wels Gourmetfein, Volksbank, KTM Junkers, Thüringer Energie Team, wie auch P-Nivo(HUN) waren vorne vertreten, Elk mit Murer, das Tschech. Nationalteam mit Hacecky, Denzel mit Gaubitzer, ...

...erst als Wels Gourmetfein Fahrer Thomas Mair in der 2 Runde wegen eines Defektes aus der Spitze fiel, waren die Neongrünen im Zugzwang. Das komplette Welser Team, um Werner Riebenbauer u. Martin Riska, leistete in den nächsten Runden alleinige Führungsarbeit, wobei Sie der immer mehr zerfallenden Ausreißergruppe näher kamen und in der vorletzten Schleife auch einholten.

Während seiner Flucht in der Spitzengruppe, konnte KTM Junkers Fahrer Jan Barta fleißig Sprint- u. Bergwertungspunkte sammeln, die ihm am Ende zum aktivsten Fahrer kürten und somit auch 25 Extra-Ligapunkte bescherten.

Am letzten Anstieg, rund 15 km vor dem Ziel, riss das Feld auseinander, wobei sich rund 40 Mann absetzten. Diese mussten zwar 5 km vor dem Ziel aufgrund eines geschlossenen Bahnschrankens aufgehalten werden, wurden aber wieder von der Rennleitung, klar nach Reglement, mit dem selben 30 sekundigen Vorsprung gegenüber dem Rest des Feldes weg gelassen, mit dem Sie angekommen waren.
Bei der 1000m Marke gab es noch einen Massensturz indem auch einige gute Fahrer verwickelt waren.
Sieger wurde der Italiener Emanuele Rizza, vom ungarischen P-Nivo Team, der im Sprint den Deutschen Marcel Barth(Thüringer Energie Team U23) und den slowak. Straßenmeister Martin Riska(Wels Gourmetfein) auf die Ehrenplätze verwies.
Platz 4 ging an Vid Ogris,SLO(Motomat/Loborika). Als bester Österreicher kam Peter Pichler als Fünfter ins Ziel. Leider war auch Spapiestianer Robert Nagy im Massensturz verwickelt, der zwar nicht zu Sturz kam, aber durch die Behinderung der Gestürzten nicht mehr um einen Spitzenplatz mitspurten konnte.
Bei mir ging an diesem Tag gar nichts. Schon in der 1. Runde spürte ich, dass meine Beine heute keinen Druck auf´s Pedal brachten. Mit Mühe und starkem Durchhaltevermögen konnte ich das Rennen mit 1 Minute Rückstand beenden und als 48. über die Ziellinie fahren.
Da es kein anderer spapiestany.sk Fahrer außer Nagy und mir ins Ziel schaffte, gingen wir beim 1. Ligarennen in der Teamwertung leer aus.
                                                                                                          Ergebnisliste:

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6.04.2008: Thermenland-GP; 146 km

Trotz schlechter Wettervorhersage stand das gesamte Rennen unter sonnigen Wetterverhältnissen.
Es war zwar kühl und leicht windig, aber dennoch trocken und überwiegend sonnig.
Sofort nach der Freigabe des neutralen Starts durch den Rennleiter wurde auch schon ordentlich für Tempo gesorgt. Grund hierfür war die 1. von 4 Sprintwertungen in Bad Blumau, rund 10km nach dem Start. Für diese Sprintwertung, wo es etwas Taschengeld zu gewinnen gab, versuchten Teamkollege Markus Willinger und ich einen von uns unter die ersten 3 zu bringen, was uns aber leider nicht gelang.

Kurz darauf konnte sich ein Quintett aus dem Staub machen, die das Rennen auch bis rund KM 100 bestimmten. Im Feld war es hauptsächlich das neu gegründete Team Radland Tirol gewesen, die für Tempo und Nachfahrarbeit sorgte. Danach hieß es aber wieder Feld geschlossen.
Kurz nach der Einholung gab es den nächsten Vorstoß von 5 Fahrern, dem auch spapiestany.sk-Fahrer Robert Nagy angehörte.

Die Strecke, die zwar überwiegend auf flachem Terrain absolviert wurde, war mit 4 kurzen, aber sehr giftigen Steigungen gespickt, die das Feld, vorwiegend durch die Attacken der Elk-Haus Fahrer, mehrmals zweiteilen lies. Auch ich hatte an diesen "Mauern" meine Mühe das hohe Tempo der Besten zu halten, sodass ich am vorletzten Anstieg, wo sich 22 Fahrer vom Feld absetzen konnten, nur noch im 2. Hauptfeld mitfahren konnte und am Ende nur Rang 34 belegte.

Diese 22 Mann konnten wenig später den rund 1 Minute großen Vorsprung zur Spitzengruppe um Nagy gut machen und aufschließen. Von dieser Gruppe setzten sich kurz vor dem Ziel 3 Mann ab(Riska, Totschnig und Barta). Bei der 2 KM-Marke überraschte der KTM Junkers-Fahrer Jan Barta(CZE) mit seinem Antritt seine beiden Mitstreiter und fuhr einen Solosieg entgegen.
Mit 27 Sek. Rückstand auf Barta setzte sich der Slowakische Straßenmeister Martin Riska(Gourmetfein Wels) im Spurt erfolgreich gegen Elk-Profi Harald Totschnig durch, der Platz 3 belegte. Den Spurt der Verfolgergruppe gewann J.Summer(Elk) vor A.Homolka(Bikesport Kärnten Viperbike), P.Lechner(KTM Junkers), P.Pichler(Elk), M.Knopf(KTM Junkers), J.Pauritsch(Orbea Graz) und M.Gaubitzer(Denzel Cliff). Robert Nagy belegte Rang 14.

Zu Zweit ist es momentan natürlich sehr schwer gegen Teams zu bestehen die mit mind. 10 Fahrer an den Start gehen. Mit Sehnsucht warte ich schon auf den Einsatz meiner beiden tschech. Gastfahrer, Peter Herman u. Zdenek Mlynar, die voraussichtlich beim Kirschblütenrennen in Wels, am 20.04., ihr Debüt geben und unser Team verstärken werden.(Pics@Pavlu)                            
                                                                                                                Ergebnisliste:

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