Rennbericht-Archiv              
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14. - 16.12.2007:  Int. UCI-Bahnmeeting in Wien

3 Tage lang hatten, neben Österreichs Bahn-Aushängeschilder, Graf u. Garber, die heimischen Fahrer die Möglichkeit sich in den verschiedensten Disziplinen gegen Weltklassefahrer aus über 10 Nationen zu messen. Eine wichtige Veranstaltung für den österr. Radsport, wo auch sehr zufriedenstellende Resultate erzielt wurden.   

Zu Beginn des 1.Tages machten die Punktefahrer den Anfang. Dabei konnte Andreas Graf gemeinsam mit dem Tschechen Milan Kadlec 3 Plusrunden heraus fahren und den ausgezeichneten 2 Platz einfahren. Rang 3 ging an den Punkte-Vizeweltmeister von 2006, Rafal Ratajczyk(POL).
Der Österreicher Georg Tazreiter kam auf Rang 7. Scratch-Weltmeister Wong Kam-Po aus Hong-Kong belegte dabei nur Rang 13. 

Da es mir beim Aufwärmen schon extrem gut rollte, beschloss ich im 15 km Scratchbewerb, trotz hoher Übersetzung(53x15), ein sehr aggressives Rennen zu fahren. Es gelang mir zwar mit 9 Fahrern das Feld 1x zu überrunden, konnte aber selbst eine weitere Überrundung von M.Marcotto(ITA) und R.Ratajczyk(POL) nicht mehr verhindern. Im Zielsprint überquerte ich als Zweiter vom Feld die Linie, sodass ich hinter Marcotto, Ratajczyk u. dem Tschechen Jan Dostal Rang 4 belegte.
G.Tazreiter
spurtete dabei auf den guten 6. Platz. Scratch-Weltmeister Wong Kam-Po war nicht am Start.

Meine Konzentration galt aber überwiegend dem Madisonbewerb(Partner Andi Graf).
Da ich am heutigen Tag 53x15 ohne größere Probleme treten konnte, lies ich diese Übersetzung auch für das Madison gekettet. Obwohl Andi u. ich recht gut harmonierten, gelang es uns nicht mit den beiden Teams, Ratajczyk/Wiesiak(POL) u. Biolo/Masotti(ITA), die auch die dominanten Fahrer dieser Veranstaltung waren, nach Punkten mit zu halten.
Wir kämpften das ganze Rennen über um Platz 3 gegen das Mix-Team Tazreiter/Dybel(AUT/POL), die wir erst mit der allerletzten Wertung hinter uns lassen konnten.
Um den Sieg ging es ebenso knapp zu wie um Platz 3. Dabei setzten sich die Polen mit 17 Pkt. punktegleich vor den Italienern durch.

Der 3-fache österr. Staatsmeister in den Kurzzeitdisziplinen, Clemens Selzer, verpasste zwar um 1/100stel Sek. seine pers. Bestleistung, konnte sich aber mit einer Zeit von 1:05,34 Min., hinter dem Sieger Tomas Babek(CZE) 1:4,32 Min. den 2. Rang sichern. P.Knezevic belegte mit 1:11,39 Min den 9.Rang.

Am 2.Tag gelang es A.Graf, wie auch G.Tazreiter, im 25 km langen Punkterennen die richtige Post zu erwischen und mit weiteren 5 Fahrern eine Plusrunde zu fahren. Dabei platzierte sich Tazreiter als bester Österreicher auf Rang 5(26 Pkt.) und Graf auf Rang 7(21 Pkt.). Den Sieg holte sich Ratajczyk mit 40 Punkten, vor Biolo(ITA) mit 39 Pkt. und Kadlec mit 35 Pkt. Wong Kam-Po kam nach seiner knappen Anreise immer besser in Schwung und belegte Platz 4.

Sprinter C.Selzer belegte im klassischen Sprint hinter der deutschen u. tschechischen Übermacht Rang 8. Dabei konnte sich im Finale überraschend der Tscheche Adam Ptacnik gegen den hochfavorisierten Deutschen, Maximilian Levy, durchsetzen und den Sieg einfahren. Rang 3 ging an Benjamin Wittmann(GER).

An diesem Tag war ich nur für das Madison eingeteilt, wo es nicht ganz so toll lief. Zu sehr spürte ich den gestrigen Renntag noch in meinen Beinen, wo ich mit einer sehr hohen Übersetzung unterwegs war.
Ich kettete auf 52x15 um und versuchte abermals gemeinsam mit meinem Partner auf´s Treppchen zu fahren. Doch an diesem Tag funktionierten unsere Ablösungen nicht zu 100 Prozent. Lange Zeit waren wir immer mit unseren Schleudergriffen um eine gesamte Runde zu spät dran, sodass wir demnach auch immer zu spät in die Wertungen ablösten und somit nur sehr selten zu Punktechancen kamen!
Trotz dieser Fehler hatten wir bis zur allerletzten Wertung die Chance Rang 2 zu erreichen. Im Endeffekt wurde es aber nur Platz 4(11 Pkt.). Sieger wurden wieder die Polen Ratajczyk/Wiesiak(19 Pkt.), vor den Italienern Marcotto/Masotti(14 Pkt.) und Tschechien I, Hochmann/Kadlec(14.Pkt.).
Tazreiter/Dybel belegten Rang 7, Gelosky/Lexmüller Rang 8, Bradley/Lauscha Rang 10.

Im Damen-Scratchbewerb belegte Staatsmeisterin Pelen Cizgin hinter der Scratch-Weltmeisterin von 2002, Lada Kozlikova(CZE), den ausgezeichneten 2. Rang. Karin Ruso kam auf Platz 8, die wiederum im 15 km Punktefahren als beste Österreicherin Platz 7 belegte. Cizgin platzierte sich als Achte. Auch hier holte sich die Weltklassefahrerin, Lada Kozlikova, den Sieg.

Am 3. Tag merkte man schon bei fast allen Fahrern die Anstrengungen dieser dreitägigen Bahn-Veranstaltung, was auch an Hand der schon absolvierten Bewerbe ganz normal war!
Im Punktefahren konnte Andi Graf mit einer sehr guten Leistung nochmals auf sich aufmerksam machen. Der U23-Fahrer(31 Pkt.) belegte hinter dem Italiener M.Marcotto(43 Pkt.) und dem Hong-Kong Chinesen Wong Kam-Po(38 Pkt.) den ausgezeichneten 3 Platz.
Sehr angriffslustig zeigte sich an diesem Tag auch der erst 19-jährige Patrick Gelosky, dessen beherzte Schlussattacke leider nicht belohnt wurde und er sich somit "nur" mit Rang 10 begnügen musste(Rang 4 wäre möglich gewesen!).

Im Scratchbewerb der Männer gelang es recht bald 10 Fahrern sich vom Feld abzusetzen und eine Plusrunde zu fahren. Mit dabei die beiden Österreicher Tazreiter und Andrew Bradley. Da Tazreiter für mich die besseren Chancen im Zielsprint hatte, versuchte ich ihn 2x in Position zu bringen. Leider reichten beim jungen Österreicher die Kräfte nicht mehr aus, um an meinem Hinterrad dran zu bleiben, sodass ich nach 3 Runden wegschwenken musste und somit er im Zielspurt auf sich selbst angewiesen war und Platz 6 erreichte. Bradley beendete das Rennen auf Rang 10.

Auch bei Andi und mir gingen die Rennen nicht spurlos vorüber. Obwohl diesmal bei uns alles perfekt klappte, hatten wir es formmäßig nicht mehr drauf mit den Besten nach Punkten mit zu halten - nur Rang 5.
Sehr stark fuhr an diesem Tag das tschech. Paar, Bares/Subrt, die nach einem Sturz und einem Defekt, die gesamte Konkurrenz mit einer Plusrunde überraschte und mit 0 Punkten den Sieg holten. Zweiter wurde Italien, mit Biolo/Masotti(17 Pkt.) vor den Polen Ratajczyk/Wiesiak(16 Pkt.) und Tschechien I, Kadlec/Kankovsky(12 Pkt.). Tazreiter/Gelosky belegten Platz 9.

Im Keirinbewerb der Herren verpasste C.Selzer mit einem beherzten Antritt 2 Runden vor Schluss, hauchdünn und mit Fotofinish den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale(um die Plätze 7-12) musste sich Selzer nur dem Deutschen M.Spiess geschlagen geben, der somit Rang 8 belegte.
Den Sieg im gr. Finale holte sich Sascha Hübner(GER) vor Adam Ptacnik(CZE) und dem Junior Ric Plohmann(GER).

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Österr. Omnium-Meisterschaften in den Nachwuchskategorien abgehalten. In der Kat. Junioren lief es auf einen Zweikampf der beiden Fahrer Lukas Gelosky(Union RC IVP) und Michael Pavlu(RC RIH) zu. Dabei musste sich aber diesmal der Seriensieger der heurigen Bahn-Meisterschaften, L.Gelosky, seinem größten Rivalen geschlagen geben und sich mit Silber begnügen. Bronze ging an Patrick Zlomek(RC Burkert-Druck Pottendorf).

Es sei mir bitte verziehen, dass ich aus Zeitmangel nicht über alle Fahrer, Bewerbe, od. Kategorien dieser gelungenen und für den österr. Radsport sehr wichtigen Veranstaltung berichten konnte!

Möchte mich somit bei allen meinen Sponsoren, Kooperationspartnern, Freunde und Homepage-Lesern für Ihre heurige Zusammenarbeit, Unterstützung und Treue bedanken und Ihnen noch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2008 wünschen, vor Allem aber Gesundheit! 
Hoffe wir sehen uns im nächsten Jahr mit neuen News wieder!

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25.11. - 10.12.2007:  Bahn-Weltcuprennen in Sydney(AUS) u. Peking(CHN)

Die Entwicklung und Ausmaße der Bahn-Sportgruppenteams im Weltcupzirkus hatte ich mehr als unterschätzt. Die Profiteams, die von der Leistungsstärke ihrer Fahrer jeder Zeit eine Nationalmannschaft ersetzen konnten und immer mehr wie die Schwammerl aus der Erde wachsen, erschweren uns die Olympia-Qualifikationen um ein Vielfaches! Wo wir noch vor 2-3 Jahren im Madisonbewerb gegen ca. 20-22 Nationen(Teams) kämpften, mussten wir nun bei diesen WC-Rennen schon gegen 36 Teams(27 Nat.) antreten.
Viele Nationen hatten neben der Nationalmannschaft auch noch 2-3 Profiteams am Start, die zwar fleißig für sich WC-Punkte sammelten, jedoch aber nie alle ihre Athleten zu den Olymp. Spielen entsenden können.
Ich möchte dies hier nicht als Ausrede für unser Abschneiden heran ziehen, jedoch damit zum Ausdruck bringen, dass das Erreichen eines WC-Finales unter diesen Umständen wesentlich schwerer ist als ein WM-Finale od. die Olympischen Spiele selbst!

Dass Andi Graf und ich nicht in Hochform (sein können) sind, muss Jedem der etwas vom Sport versteht klar sein. Fahrer von Teams od. Nationen die mehr Geld für professionelle Vorbereitung zur Verfügung od. gerade in ihrer Heimat Renn-Hochsaison haben, sind einfach im Vorteil! Das ist nun einmal Tatsache!
Doch selbst wenn das Licht am Ende des Tunnels kaum zu erkennen ist und die Lage mom. fast Aussichtslos erscheint, haben wir den Kampf zu den Olymp. Spielen zu kommen noch nicht aufgegeben!

SYDNEY:
Nachdem Andi mehrere Tage mit Durchfall zu kämpfen hatte, genauer gesagt bis zum vorletzten Wettkampfstag, war mir klar, dass Sydney für ihn gelaufen war. Dementsprechend waren auch seine Leistungen. Im Punkte-Qualilauf kämpfte Andi das ganze Rennen über um´s Abreißen, sodass keine Chance für ihn bestand irgendwann Punkte zu machen.

Scratch:
Dies war eines meiner schwärzesten Tage in meiner sportl. Laufbahn! Noch nie zuvor hatte ich bei einem WC-Einsatz in einem Qualilauf vorzeitig die Segel streichen müssen. Schon nach nur 3 km(von 7,5 km) Tempojagd ging mir im wahrsten Sinne die Luft aus und riss als Einzigster ab. Zu jenem Zeitpunkt wusste ich es zwar noch nicht, mittlerweile aber wurde mir von mehreren Seiten bestätigt, dass dies die Folgen des Jet-Leg's waren, die am 4./5. Tag auftraten.

Madison:
Obwohl Andi seit 1 Tag seine Immunschwäche überwunden hatte, merkte man im Rennen stark, dass er seine Form noch nicht abrufen konnte. Somit war keine Möglichkeit sich für das Finale zu qualifizieren.
                                                                                                    Results Sydney:

PEKING:
Peking war aus zweierlei Hinsicht sehr wichtig für uns.
1.) Es zählte zur Olympiaqualifikation und
2.) das Kennenlernen der Olympia-Bahn in Hinsicht auf Rolleigenschaften und Übersetzung für die Olympischen Spiele.

Vom sommerlichen warmen Australien ging es direkt in die kalte Landeshauptstadt Chinas. Temperaturen um den Gefrierpunkt ließen uns, nach Abflug von Wien, unsere Thermowäsche wieder hervor holen.
Die 250m lange Holzbahn war sehr schön zu fahren, ohne jegliche Wellen oder Kanten, die wir von unserem Oval in Wien her kannten. Eine super schöne Halle, die zwar im ganzen Innenraum mit einer Bodenheizung ausgestattet war, jedoch leider mit viel zu wenig Sitzplätzen bedacht wurde.

Punktefahren:
Andi ging es schon viel besser. Nach seiner Aussage her schon fast 100% fit. Dennoch gelang es dem Zeitsoldaten trotz größter Bemühungen nicht sich für das Finale zu qualifizieren. Andi wurde 16. in seinem Quali-Lauf.  

Scratch:
Da Scratch keine Olympische Disziplin ist und ich für das morgige Madison den richtigen Gang finden wollte, riskierte ich trotz meiner Unsicherheit der vergangener Woche, einen von mir noch nie im Weltcup gefahrene Übersetzung von 53x15 aufzulegen, um eben auch den 2. Punkt meines Peking-Einsatzes zu klären - Auch auf die Gefahr hin, dass mir die "Mühle" zu hoch wurde und ich erneut eine Niete platzierte.
Doch wie sich nach meinem Quali-Lauf heraus stellte, war die Wahl nicht einmal so schlecht, sodass ich mich mit einem 4. Qualiplatz(3 Läufe mit je 18 Fahrern - die besten 8 gingen weiter) für das Finale qualifizierte.
Im Finale selbst war ich aber nicht mehr in der Lage nochmals den hohen Gang über die gesamte Distanz zu treten. Zu unrhythmisch war dafür der Lauf im ersten Drittel gewesen, sodass ich mich nach zahlreichen Attacken nicht mehr im Feld halten konnte, abriss und kurz nach der Hälfte der Distanz vom Renngericht aus dem Rennen genommen wurde.

Madison:
2 Qualiläufe zu je 18 Teams standen am Start, wobei sich die besten 9 Teams für das Finale qualifizierten. Abermals riskierte ich die hohe Übersetzung von 53x15 zu fahren, die sich zwar als richtig erwies, aber über ein Ausscheiden nicht hinweg half.
Wir setzten Alles auf die erste Wertung, da wir unsere Chancen dort am größten sahen. Leider gelang es Andi nicht mir die von mir gewünschte Position zu bringen, sodass wir erstmal leer ausgingen. Und obwohl wir über den Großteil der Strecke im Rennen keine schlechten Positionen fuhren und auch 1 Mal die Position des Spurters untereinander tauschten, gelang es uns abermals nach Sydney nicht Punkte zu holen, um uns für das Finale zu qualifizieren. Nur Platz 11 im Vorlauf!

                                                                                                                           Results Peking:


Zugegeben, wir sind noch sehr weit von einer Olympiaqualifikation entfernt. Jedoch bin ich mir sicher, dass wir, je länger die Saison andauert und wir auch aus den noch diversen anstehenden Trainingslagern in diesem Winter zurück kehren, wir den mom. eklatanten Leistungsunterschied zu unseren Konkurrenten immer mehr egalisieren und somit ein Olympialimit einfahren können.

Auf jeden Fall geht es am kommenden Wochenende(14. - 16.12.), beim Int. Bahnmeeting der UCI-Kat. 3, im Wiener Ferry Dusika Stadion, weiter um wichtige Weltranglistenpunkte. Fahrer aus über 13 Nationen haben laut Radsportverband ihre Nennungen schon abgegeben, die mit Sicherheit für spannende Rennen sorgen werden. Auch der regierende Scratch-Weltmeister Wong Kam-po aus Hong Kong hat sich angemeldet!
Neben den Nachwuchsfahrer die das Rahmenprogramm bilden, stehen für die Kat. Elite Herren Punktefahren u. Madison(an jedem Tag) Scratch(2x), Keirin, 1000m Zeitfahren und die Verfolgung am Programm.
Elite Damen sind ebenfalls am Start. Der Eintritt ist frei!

Start am Freitag:  17.00h,
            Samstag: 14.00h,
            Sonntag:  11.00h  
 

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4. - 17.11.2007:  Kuraufenthalt Piestany,SLK

In diesem Jahr war es besonders schwer für mich einen goldenen Mittelweg zwischen Erholung und Training zu finden. Es war wie in den letzten Jahren schon auch, nicht Fisch und nicht Fleisch!
Entweder Erholung od. Training - Beides geht nicht!

Obwohl ich direkt vom Straßen-Trainingslager Mallorca kam, konnte ich es mir dennoch nicht leisten 2 Wochen vor den beiden Bahn-Weltcupeinsätzen in Sydney und Peking(30.11. - 9.12.), so schön es auch wäre, für 2 Wochen nur auf der faulen Haut zu liegen.
Zu meinem Pech zwang mich der winterliche Einbruch, bis auf 2 Ausnahmen, nur Trainingseinheiten auf dem Ergometer, in der hoteleigenen Garage durch zu führen, was, wie jeder weiss, nicht gerade die optimale Vorbereitung ist. Ich hoffe dennoch stark, dass meine Form ausreichend ist, um möglichst viele Weltcuppunkte für die Olympiaqualifikation zu holen.

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23.10. - 1.11.2007: Straßen-Trainingslager Mallorca,SPA

Um nach den vielen Bahneinsätzen(ÖM) wieder etwas in Schuss zu kommen, speziell aber für die beiden bevorstehenden Bahn-Weltcupeinsätze in Sydney u. Peking(30.11. - 9.12.), die neben der WM zu den wichtigsten Qualifikationsrennen für die Olymp. Spiele 2008 in Peking gehören, ging es gemeinsam mit Madisonpartner Andi Graf für 10 Tage auf die Radfahrer-Insel Mallorca auf Trainingslager, wo wir vorwiegend Grundlagentraining absolvierten.

Das Wetter zeigte sich dort zwar nicht ganz von seiner besten Seite(oft bewölkt bei 20 - 23°C), bei weitem aber noch trainingsfreundlicher als daheim, zu mind. was die Temperaturen anbelangt!

Andi befand sich schon in einer sehr guten Verfassung, sodass ich nach 3 Tagen Nebeneinanderfahren leicht zu kämpfen hatte sein Tempo zu halten. Meine körperliche Verfassung änderte sich aber schlagartig nach unserem "Ruhetag"(35 km), wo ich tagtäglich einen Aufwärtsschwung meiner Formkurve registrieren konnte. Das Wichtigste aber für mich war mein Trainingsumfang von 1.200 km erfolgreich durchgezogen und wieder den Formanschluss zu meinem Partner gefunden zu haben, um bei den Weltcupeinsätzen die entscheidenden Leistungen bringen zu können.

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20. - 21.10.2007: Bahn-EM in Alkmaar,NED (Omnium, Madison)

5 Fahrer wurden vom Österr. Radsport-Verband nominiert, um bei der diesjährigen Bahn-EM ihr Bestes zu geben. Neben den 4 Ausdauer-Athleten(G.Tazreiter, A.Graf, G.Lauscha, R.Garber), ging C.Selzer bei den Sprintern an den Start.

Aufgrund meines Verzichts beim Omniumbewerb, dass 1 Tag vor dem Madisonrennen ausgetragen wurde, wurde Tazreiter, gemeinsam mit Graf, für die Mehrkampfdisziplin aufgestellt, wo er keine schlechte Figur machte und den 10. Platz belegte.
Sieger wurde Zubiaur Unaj Elorriaga(ESP) vor Rafal Ratajczyk(POL) und Jens Mouris(NED).

Mein Madisonpartner Andreas Graf hingegen verletzte sich dabei unglücklicher Weise an seinen Fingern, die er sich bei einem Ausweichmanöver im Ausscheidungsfahren mit der Ballustrade zu zog, so sehr, dass er das Madisonrennen am nächsten Tag nicht in Angriff nehmen konnte. Statt ihm wurde der erst 20jährige Georg Lauscha nominiert, der ursprünglicher Weise mit Tazreiter beim U23-Madisonbewerb an den Start gehen sollte.

Ein Blick auf die Starterliste der Qualifikationsläufe reichte aus, um einen sehr schweren Finaleinzug prophezeien zu können. Fast jeder unserer Kontrahenten sind, od. waren schon mal EM-, od. WM-Medaillenträger od. sind 6-Tage-Spezialisten, was ein Weiterkommen bei Gott nicht einfacher machte!

Georg u. ich, die erst zum 2. Mal miteinander ein Madisonrennen in Angriff nahmen, gaben uns große Mühe, sich stets in den vordersten Positionen aufzuhalten, was uns auch recht gut gelang.
Nur bei den Wertungssprints hatten wir einigen Defizit zu beklagen. Dabei fehlte uns etwas die Schnelligkeit, wodurch unsere Kontrahenten zeitweise nur so an uns vorbei rauschten!
Vielleicht unterschätzte ich auch ein wenig die schnelle Bahn, sodass ich etwas zuwenig übersetzt herum fuhr.
Trotzdem konnten wir uns mit unseren aus 2 Wertungen 5 erspurteten Punkten lange auf dem 4. Rang halten, bis es schließlich 5 Teams gelang eine Plusrunde zu absolvieren und uns im Klassement auf den 8 Platz zurück katapultierten. Jener letzte Platz, der sich noch für das Finale qualifizierte!

Alles hing nun von der letzten Wertung ab, wo wir mit nur 1 Punkt Unterschied gegen die Slowaken, Zabka/Liska, um den Finaleinzug kämpften. Leider überraschten uns die beiden 6-Tage-Spezialisten mit ihren Antritt 2 Runden vor Schluss, wobei wir nicht mehr in der Lage waren Sie wieder bis ins Ziel zu stellen. Damit verpassten wir um 1 Rang den Finaleinzug und auch die Chance einige Weltcuppunkte mehr für die Olympiaqualifikation zu holen.
Wir konnten uns keine Fehler vorwerfen. Georg bemühte sich sehr und auch seine Ablösungen gingen voll in Ordnung. Somit kam ich zum Schluss, dass einfach unserer Form nicht ausreichend genug war, um vorne mit fahren zu können!
Den Europameistertitel holten sich souverän die beiden Holländer Jens Mouris/Peter Schep, vor den beiden Teams aus Russland Nikolaj Trusov/Aleksej Markov und Ivan Kovalev/Alexej Shmidt.

Clemens Selzer, der das Sprinter-Omnium bestritt, konnte sich mit seinem 2.Platz im Ausscheidungsfahren eine gute Ausgangslage verschaffen und insgesamt den guten 10. Rang einfahren. Sein größtes Handicap gegen die intern. Spitze lag im klassischen Sprintbewerb!
Hier siegte Teun Mulder(NED) vor François Pervis(FRA) und Arnaud Tournant(FRA).
Trotzdem Gratulation an Tazreiter und Selzer für ihre beiden Top 10 Platzierungen.

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9. - 11.10.2007: Österr. Bahn-Staatsmeisterschaften (Keirin, 1000m Zeitf., 4000m Verfolg.)

Vieles gibt es vom 2. Teil der Bahn-Meisterschaften nicht zu erzählen, da mehr oder weniger nur Einzelbewerbe(außer Keirin) am Programm standen und somit taktische Geplänkel nicht zu tragen kamen.

Keirin: (1.Tag)
Beim Keirinsprint herrschen oft andere Gesetze als im klassischen Sprint, da sich mehrere Fahrer gleichzeitig auf der Bahn bewegen und schon kleinste taktische od. fahrerische Fehler große Auswirkungen haben können.

2 Läufe mit je 8 Fahrern(Knezevic, Willinger, Garber, Tazreiter, Selzer, Chr.Lechner, Platonov, Hribernik) wurden gefahren, wobei ich im 1. Lauf nicht über den 4. Rang hinaus kam. Hier setzte sich Topfavorit Clemens Selzer, vor Tazreiter und "Oldie" Lechner durch.
Im 2. Lauf konnte ich mir mit einem 2. Platz und der insgesamt drittniedrigsten Platzziffer die Bronzemedaille sichern, während sich Selzer souverän mit 2 gewonnenen Läufen den Titel vor Tazreiter(3. im 2.Einlauf) holte.
Auf den weiteren Ränge kamen Christian Lechner(2RadChaoten), Alex Platonav, Patrick Knezevic, Markus Willinger(beide IVP) und Wolfgang Hribernik(RC Schnecke).

Sehr stolz auf die Leistungen meiner Junioren durfte ich bei der 3000m Einzelverfolgung von Lukas Gelosky und Philipp Gröfler sein, die sensationell die ersten beiden Plätze belegten und somit weitere Gold-, u. Silbermedaillen für das IVP-Team holten.
Überraschungsmann war aber mit Sicherheit Ph.Gröfler, der mit einer 3:45,04 Min. Zeit Vorlaufs-Bestzeit fuhr und somit nicht nur mich, sondern auch die Konkurrenz verblüffte.
Im Finale lieferte sich der Rookie, der heuer seine 1. ganze Saison bestritt, ein packendes Finale gegen seinen Teamkollegen und "Routinier" Lukas Gelosky.
Philipp, der bei Halbzeit der Distanz die Führung im Rennen übernahm und schon 7 Zehntelsekunden Vorsprung aufwies, musste sich dennoch im Endspurt seinem IVP-Teamkollegen geschlagen geben. Trotzdem herzliche Gratulation an beide Fahrer.
Der 3. IVP´ler im Bunde, Michael Jirka, der ohne Zeitfahrhilfsmittel das Rennen bestritt, belegte Rang 8.
Die Plätze 3 u. 4 gingen an Karlo Fister(Arbö Ried) 3:43,47 Min., und Steffen Hoffmann(Union Cycling Team) 3:51,72 Min..


1000m Zeitfahren: (2.Tag)
Das 1000m Zeitfahren der Elitefahrer wurde ganz klar von Titelverteidiger und 1000m Spezialist Clemens Selzer(Festina) dominiert. Der junge Wiener gewann mit persönlicher Bestzeit von 1:05,33 Min., vor Garber Roland(IVP) 1:08,40 Min. und Georg Tazreiter(NÖ RadUnion) 1:09,57 Min..
Auf den 3 weiteren Plätzen, die nur durch 4/100stel Sek. getrennt waren, kamen G.Lauscha(Swiag) 1:10,809 Min., W.Eibeck(RIH Tulln) 1:10,824 Min. und Andrew Bradley(Swiag) 1:10,842 Min.

Ach bei den Junioren gab es am 2. Tag großen Grund zur Freude. "Goldhamster" Lukas Gelosky(IVP) konnte auch an diesem Tag seine beiden Disziplinen(Keirin, 1000m Zf.) gewinnen und seinen Spitznamen gerecht werden.
Im Keirin siegte der Wiener vor Patrick Zlomek(RC Burkert Druck) und seinem IVP-Teamkollegen Michael Jirka, der sich über sein erstes Edelmetall sichtlich freute.
Im 1000m Bewerb konnten Lukas Gelosky und sein Teamkollege Philipp Gröfler abermals einen Doppelerfolg erzielen. Lukas Siegerzeit betrug 1:10,54 Min., - Gröflers 1:11,25 Min.
Bronze ging an Steffen Hoffmann(Union Cycling Team) mit einer Zeit von 1:12,68 Min.

4000m Einzelverfolgung: (3.Tag)
Etwas skurril verliefen die Finalläufe der Elite-Einzelverfolger ab. Werner Riebenbauer(Volksbank), der sich in seiner Kabine für das kleine Finale(Plätze 3 u. 4) aufwärmte, verpasste aufgrund des zeitlich vorgeschobenen Programmablaufs(Veranstaltungs-Pause wurde ausgelassen) seinen Start und sicherte damit Andrew Bradley kampflos die Bronzemedaille. Beide Fahrer waren in der Qualifikation, mit einer 4:45,7 Min. Zeit, nur um 1/100stel Sek. getrennt.
Das Finale bestritten Überraschungsmann Michi Knopf(Swiag) und der Vizestaatsmeister des vergangenen Jahres und heuriger Top-Favorit Andreas Graf(NÖ RadUnion).
Knopf begann gegenüber den Bahnspezialisten auf die ersten 1000m recht schnell, wobei er sich mit über 2 Sekunden Vorsprung erstmal in Führung setzte. Diesen Vorsprung konnte der Burgenländer auf den nächsten 2000m halten, bevor es mit einem starken Finish Grafs, auf den letzten 4 Runden, nochmals spannend wurde. Trotz kontinuierlicher Aufholjagd des NÖRadUnion-Fahrers, rettete sich Knopf(4:39,37 Min.) am Ende schließlich mit 2 Zehntelsekunden ins Ziel und durfte sich über seinen ersten Staatsmeistertitel in seiner sportl. Laufbahn freuen.
Sichtlich erbost war A.Graf im Ziel, der sich über eine ihm falsch eingeläutete Runde(2 Runden vor Schluss) beschwerte. "Da die Glocke laut Reglement zählt, habe ich meinen Endspurt angetreten, der mir natürlich dann auch etwas zu lang wurde!", so der alte und neue Vizestaatsmeister.

Ich hatte an diesem Tag nicht viel mit zu reden. Zu sehr spürte ich noch die Belastung des gestrigen 1000m Bewerbes in meinen Beinen, wo ich in der Qualifikation gegen Graf, knapp nach Halbdistanz eingeholt wurde und mit einer 4:51,71 Min. Zeit Platz 5 belegte.

Die Junioren bestritten am letzten Meisterschaft-Renntag nur den Sprintbewerb, wobei es wiederum einen Doppelerfolg für das Team Union RC IVP gab. "Goldhamster" Lukas Gelosky(IVP) beherrschte seine Konkurrenz auch hier ganz klar und konnte sich im Finale, mit 2 gewonnenen Läufen, gegen seinen Teamkollegen Michael Jirka durchsetzen. Somit holte der 17jährige alle 6 heuer ausgetragenen Junioren-Meistertitel, wofür ich ihm recht herzlich gratulieren möchte.
Im Kampf um Bronze, konnte sich der Kärntner Daniel Heitzmann(RLM Kostels Grafenstein), ebenfalls in 2 Läufen, gegen Steffen Hoffmann(Union Cycling Team) durchsetzen.
Die Plätze 5 u. 6 gingen an P.Zlomek(Burkert Druck) und Ph.Gröfler(IVP).

Als Obmann war ich mit dem Abschneiden meines Teams bei den österr. Bahn-Staatsmeisterschaften sehr zu Frieden, was mich natürlich für die nächsten Jahre sehr zuversichtlich stimmt.
Ab kommenden Donnerstag geht es bei mir, gemeinsam mit dem Bahn-Nationalteam, ab nach Holland, wo vom 20. - 21.10. in Alkmaar die Bahn-Europameisterschaften stattfinden und ich am 21.10. gemeinsam mit A.Graf, im Madisonbewerb, wieder um wichtige Olympia-Qualifikations-Weltcuppunkte fahren werde. Mit dabei auch die beiden U23-Fahrer G.Lauscha und sein Partner G.Tazreiter

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6.10.2007: Heurigen-GP in Klein Engersdorf, 80 km (Saisonabschluss)

....und wieder ist eine Saison vorbei. Zu mindest was die Straßenfahrer anbelangt, die seit dem vergangenen Wochenende in ihre wohlverdiente Winterpause gingen.
Anders die Bahnfahrer, die meist ohne einer größeren Pause nahtlos in die für Sie eher wichtigere Wintersaison wechseln, um bei Meisterschaften Medaillen zu erringen und an Int. Bahnmeetings, EM, Weltcuprennen, WM, und/oder einigen 6-Days teil zu nehmen!

Auch wenn meine Formkurve in den letzten Tagen steil nach oben ging, rechnete ich beim traditionellen Saison-Abschlussrennen in Klein Engersdorf kaum mit einer vorderen Platzierung. Viel mehr sah ich das 80 km lange Rundstreckenrennen(50 Rd.), dass zu meinen Lieblingsrennen in Österreich zählt, als eine Pflichtübung an, deren Rennkilometer für meine unmittelbar bevorstehenden Bahneinsätze(9. - 11.10 Österr. Staatsmeisterschaften, 20.-21.10. EM) eine Notwendigkeit sind.

Auch heuer wurde wieder von Beginn an auf die Tube gedrückt. Dafür sorgten ein fast komplettes Elk-Haus-, wie auch Swiag Teka Team, das wie schon auch in den letzten Jahren auf eine starke Konkurrenz aus dem benachbarten Ausland traf, dem tschech. Sportgruppen-Team, Dukla Praha, die überwiegend mit schnellen Bahnfahrern, wie auch unter Anderem EM u. WM-Medaillengewinnern, M.Blaha, P.Lazar, M.Kadlec, sowie mit dem regierenden Bahn-Weltmeister(Omnium), Alois Kankovsky, angereist waren.

Trotz dem hohen Tempos bemerkte ich, dass meine Beine heute in ausgezeichneter Verfassung waren, sodass ich mich dadurch schon von Beginn an hoch motiviert, recht aktiv am Rennen beteiligte und meine Chancen suchte. Leider wurde meine Gruppe, zu der ich gerade noch in letzter Sekunde ran springen konnte, nach nur wenigen Runden, durch Uneinigkeit, vom Feld zurück geholt.
Kurz vor dem Zusammenschluss, konnten sich aber noch Elk-Fahrer Stefan Rucker und Martin Riska,SVK(Swiag) von uns absetzen und einen rund 30-40 sek. Vorsprung rausfahren. Doch auch das Duo wurde noch vor Halbzeit der Distanz, aufgrund der konsequenten Nachfahrarbeit der Tschechen, vom Feld eingeholt.

Kurz darauf erfolgte eine kleine Vorentscheidung im Rennen, wobei sich durch zahlreiche Attacken 19 Fahrer vom Feld lösten und wenige Runden vor Schluss sogar einen Rundengewinn vollzogen.
Ich hatte leider, nachdem ich binnen kürzerster Zeit, zum 3. Mal ein Loch schließen musste, nicht mehr die Kraft mit den Ausreißern mit zu fahren, wodurch meine Tagesplatzierung besiegelt war.
Aufgrund dessen stellte ich mich voll in die Dienste meines Kollegen Peter Lechner, der als einzigster IVP´ler die Partie erwischte und ebenfalls eine Plusrunde aufweiste.

5 Runden vor Ende dann die rennentscheidende Attacke von Christian Pfannberger, der nach einem Prämienspurt voll durch zog und wenige Sekunden Vorsprung auf´s Feld raus fuhr.
Wieder war es das Team Dukla Praha, die bemüht waren das Loch zu schließen. Doch diesmal reichte es nicht.
Staatsmeister Pfannberger spielte seine WM-Form aus und behielt bis zum Ziel seinen Vorsprung, wodurch er in eindrucksvoller Manier, nach 2002, zum 2. Mal den Heurigen-GP gewann.

Den Sprint des Feldes gewann Milan Kadlec,CZE(Dukla Praha), der sich gegen Peter Pichler(Elk) durchsetzen konnte. Ich zog für meinen Kollegen P.Lechner den Zielspurt an, der hinter Pichler den guten 4. Platz belegte und somit auch beim allerletzten Straßenrennen eine gute Platzierung für unser sehr erfolgreiches Teams sorgte.
Auf den weiteren Plätzen: R.Lauscha(Elk), P.Lazar,CZE(Dukla Praha), P.Herman,CZE(Swiag), G.Bole,SLO(Sava), G.Trampusch(Swiag) und A.Graf(NÖ RadUnion), der Platz 10 belegte.
Obwohl ich nur 21. wurde, war ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden, da ich heuer zum 1. Mal sagen konnte, es rollte mir! Jan Barta belegte Rang 26.
Für unseren erstjährigen Junior, Lukas Gelosky, war das Rennen noch ein zu harter Brocken. Nach rund 20 Runden konnte der junge Fahrer das Tempo des Feldes nicht mehr halten und beendete vorzeitig das Rennen.

                                                                                       Ergebnisliste:

Bedanken möchte ich mich aber schon jetzt bei unserem Reifensponsor VREDESTEIN, die unser Team mit äußerst zuverlässigen Reifen(Fortezza TriComp, Volante TriComp) ausstattete.
Das gesamte Jahr über hatte das Union RC IVP-Team nur 2 Defekte zu verzeichnen, wofür ich mich in erster Linie als Fahrer, wie auch als Betreuer, was heuer auch des öfteren vor kam, bedanken möchte.

Natürlich gebührt auch allen anderen Sponsoren, wie der Int. Vermögensplanung GmbH(IVP), Kuota, High5, dem Reisebüro SanoTours, Business & Sport Consulting, Andis Radshop, als auch dem ÖISM ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit mit meinem Team. Danke!

Nun beginnen die alljährlichen Vertragsverhandlungen der verschiedensten Fahrer mit ihren (neuen) Vereinen. Da der Union RC IVP für nächstes Jahr expandieren und somit noch stärker werden möchte, wird auch er sich um lukrative Fahrer-Angebote in jeder Kategorie umsehen.

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