Rennbericht-Archiv              
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26. - 27.09.2007: Österr. Bahn-Staatsmeisterschaften (Sprint, Punkterenn., Scratch, Madison)

Sprint:
Vom Sprintbewerb gibt es nicht viel zu erzählen. Jedem war klar, dass der Sieg nur über den Sprintspezialisten und Titelverteidiger Clemens Selzer(Festina Cycling Team) gehen würde.
Und so war es am Ende auch.
Nach der besten Qualifikationszeit(10,815 Sek) gewann der junge Wiener auch mühelos seine beiden Halb-, u. Finalläufe und durfte sich somit über seine 1. Titelverteidigung freuen.
Silber ging an den Vorjahres-Dritten, Michael Knopf(Swiag Teka), gegen dessen Antritte ich im Halbfinale nichts entgegen zu setzen hatte und somit im kleinen Finale gegen meinen IVP-Teamkollegen Herwig Steurer fahren musste. Rang 3 ging an Garber vor Steurer.
Die weiteren Platzierungen der IVP-Fahrer: 5.Pl. P.Gelosky, 8.Pl. M.Willinger, 9.Pl. P.Knezevic und Rang 10 für den erst zum 2.Mal auf der Bahn fahrenden Daniel Baldauf.

Punkterennen:
Das 40 km lange Punkterennen war bis zur Halbzeit der Distanz recht ausgeglichen, da viele Siegesanwärter, wie z.B. R.Haselbacher(Astana), W.Riebenbauer(Volksbank), A.Graf(NÖ Rad Union), Titelverteidiger A.Bradley(Swiag), G.Tazreiter(NÖ Rad Union), W.Kotzmann(Cycle Circle), G.Lauscha(Swiag), P.Gelosky, R.Garber(beide IVP), Rundengewinne vollzogen und auch mit Punkten nicht weit von einander entfernt waren.
Das Rennen entwickelte sich zu einem taktischen Geplänkel, was dem Rennschnitt nicht über 47,02 km/h steigen lies. Da auch kein Fahrer wirklich die Überform besaß, um sich entscheidend vom Feld oder von seinen Mitstreitern abzusetzen, kam es überwiegend auf die Einläufe bei den Wertungssprints an.
Riebenbauer, der einiges an Schützenhilfe von Astana-Profi Rene Haselbacher erhielt, konnte sich in der 2. Rennhälfte, mit einigen gewonnenen Wertungssprints, langsam aber sicher, nach Punkten von mir entfernen. Mir fehlte einfach die Kraft bei den Sprints, um von Werners Hinterrad auf der Außenbahn noch vorbei fahren zu können.
Bis 3 Wertungen vor Ende gab ich die Hoffnung ihn doch noch besiegen zu können nicht auf, doch ab diesem Zeitpunkt war mir schließlich klar, dass am heutigen Tag kein Kraut gegen den spurtstarken Volksbank-Fahrer(128 Pkt.) gewachsen war. Somit konzentrierte ich mich auf den 2. Rang, der mir noch von dem jungen u. ebenfalls sprintstarken Fahrer, Georg Tazreiter streitig gemacht wurde.
Am Ende setzte ich(113 Pkt.) mich aber dennoch mit über 8 Punkten Vorsprung vor "Tazi" durch und holte Silber. Tazreiters Teamkollege Andreas Graf belegte Platz 4 mit 96 Pkt.
Die weiteren Platzierungen: 5.Pl. G.Lauscha(84 Pkt.), 6.Pl. W.Kotzmann(74 Pkt., -1 Rd.),
7.Pl. M.Singer(KTM Junkers) 70 Pkt. -1 Rd., und 8.Pl. A.Bradley(65 Pkt., -1 Rd.).
IVP-Kollege Patrick Gelosky(63 Pkt., + 3 Rd.) fuhr nach seiner tagelangen verschleppten Verkühlung ebenfalls ein starkes Rennen. Der 19jährige bewältigte ebenfalls wie seine 3 vor ihm Endplatzierten Fahrer 3 Plusrunden und belegte dabei Rang 9.
R.Haselbacher
(14 Pkt., - 4 Rd.) kam über Rang 11 nicht hinaus.

Scratch:
Mir war klar, dass sich die Konkurrenz, als dreimaliger Titelverteidiger, an mich orientieren würde. Doch dieses Mal hatte ich auch einen Joker mit - IVP-Teamkollege Patrick Gelosky!
Rund nach dem 1. Drittel der Distanz, konnte sich Patrick gemeinsam mit Georg Lauscha(Swiag) vom Feld absetzen und auf Rundengewinn fahren. Ich witterte sofort die Chance auf den 1. IVP-Staatsmeistertitel für meinen jungen Kollegen, der mit Georg keinen unbezwingbaren Gegner im Endspurt hatte und setzte mich an die Spitze des Feldes um für ihn abzustellen.

Es dauerte nicht lange bis das Duo hinten ins Feld rein fuhr und die Plusrunde vollzog. Gemeinsam mit mir kontrollierte das Swiag-Team das weitere Renngeschehen und sorgte gleichzeitig für ein gleichmäßiges Tempo, um etwaige Attacken schon von vornherein zu unterdrücken.

Für den entscheidenden Endspurt nahm ich mir Gelosky ans Hinterrad und fuhr mit ihm langsam in der 2. Spur nach vorne. Leider wurde in der allerletzten Runde Patrick, ohne meines Wissens, durch eine kleine Welle Riebenbauers, von meinem Hinterrad abgedrängt, wobei sich für Lauscha die Möglichkeit bot an Gelosky innen vorbei zu spurten und den hochverdienten Titel zu holen. Silber ging an Patrick Gelosky vor Bronze-Mann Georg Tazreiter(NÖ Rad Union), der den Spurt des Hauptfeldes gewann.
Auf den weiteren Plätzen: W.Riebenbauer, W.Tenor(Denzel), C.Selzer, R.Garber(IVP), A.Platonov(RC Burkert-Druck), M.Singer(KTM Junkers) u. G.Reinprecht(RC Burkert-Druck). R.Haselbacher kam auf Rang 12. und IVP-Fahrer M.Willinger belegte Platz 14.

Madison:
Das Madisonrennen, dass vom Rennleiter von 50 auf 40 km verkürzt wurde, war von der Spannung und der Dramatik nicht mehr zu toppen. Viele der 140(!!!) Zuseher auf der Tribüne hielt es nicht mehr auf ihren Sitzplätzen und feuerten lautstark ihre Lieblingsfahrer von der Ballustrade aus an.
Ein Gänsehaut-Finale, dass ich noch bei keiner Österr. Bahn-Staatsmeisterschaft in meiner sportl. Karriere erlebt habe!

Mein erst noch 19jähriger Partner und IVP-Teamkollege, Patrick Gelosky, und ich, wussten, dass wir es grundsätzlich als Titelverteidiger nicht leicht haben werden, dieses Rennen abermals für uns zu entscheiden und gegen unsere größten Konkurrenten, den beiden Straßenprofis, Werner Riebenbauer/Rene Haselbacher, mit ihrer sehr guten Straßenform, gegen zu halten und zu gewinnen. Aber auch A.Bradley mit seinem frisch gebackenen Scratch-Staatsmeister, Georg Lauscha, als Partner, als auch die Paarungen W.Kotzmann/C.Selzer und Tazreiter/Singer durften wir auf keinem Fall unterschätzen.

Wie schon auch beim Punkterennen, entwickelte sich das Madisonrennen zu einem taktischen Geplänkel. Keiner der Top-Teams ließ die Anderen aus dem Auge, sodass sich der Rennverlauf überwiegend auf die Wertungssprints(jede 20. Runde) konzentrierte.
Ich zog es vor anfangs erstmal Patrick spurten zu lassen, solange er noch fit genug dazu war. Nach der 3. Wertung gingen Patrick und ich erstmals in Führung, wodurch für uns die heiße Phase im Rennen begann. Sollten wir den Titel haben wollen, lag es nun an uns, bei etwaigen Attacken, als Erster den Hintern zu heben.
Mit der 4. Wertung, als sich Gelosky und Selzer einen erbitterten Kampf lieferten und in Folge hoch schwenkten, läuteten alle Alarmglocken, da aus dem Windschatten prompt die Attacke von unseren schärfsten Mitstreitern, Riebenbauer/Haselbacher, kam, die trotz unserer sofortigen Verfolgung, binnen weniger Sekunden, eine halbe Runde Vorsprung raus fuhren.

Es war verdammt hart gegen zu halten. Patrick, der noch blau von seinem Sprint war, konnte verständlicher Weise "nur", oder Gott sei Dank, den Abstand halten, während wir von den anderen Pärchen bei der Nachfahrarbeit auch nur bedingt Schützenhilfe bekamen.
Als sich der Abstand zu Ribi u. Hasi aber nicht mehr vergrößerte und bei einer halben Runde blieb, wusste ich, dass es um die beiden Straßen-Cracks geschehen war. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann wir Sie wieder einholten und damit unsere Siegeschancen auf den Titel wieder herstellten.
Und so war es auch.

Nach einer etwa 30 Runden langen Jagd, dabei gewannen die beiden Profis die 5. Wertung, holten wir die Ausreißer wieder ein, wodurch sich das Feld, bis zur nächsten Wertung, eine kleine Verschnaufpause gönnte, was mir, was meinen Partner betraf, auch sehr Recht war.
Motiviert von diesem Ereignis, gelang es Patrick und mir die drittletzte und auch vorletzte Wertung zu gewinnen, wobei wir nach Punkten nun unaufholbar in Führung gingen und somit den Sack zumachten!
Oder doch noch nicht ganz?

Als die Drittplatzierten, Bradley/Lauscha, 10 Runden vor Ende zu einer Schlussoffensive ansetzten, lies ich Sie in meinem frühzeitigen Freudenwahn ziehen(Patrick und ich brauchten ja nicht mehr um Punkte zu spurten!) und wartete auf die Reaktion der Zweitplatzierten, Riebenbauer/Haselbacher. Erst als die Ausreißer knapp davor waren in das von mir zuerst nicht registrierte und von uns abgerissene Feld(halbe Runde Rückstand) zu fahren, gingen bei mir die Lichter auf! Wenn wir es nicht schafften sollten Bradley/Lauscha, samt Feld, binnen 7 Runden, quasi vor Eingangs der letzten Runde wieder einzuholen, würden die beiden Swiag-Fahrer mit ihrer erreichten Plusrunde uns den Titel vor der Nase und so kurz vor dem Ende noch wegschnappen. Patrick und ich fuhren was das Zeug ging.
Wir kamen Meter für Meter näher und als mir Patrick zum letzten Mal übergab, gelang es mir tatsächlich, nur 100m vor Eingang der letzten Runde, mit Riebenbauer am Hinterrad, hinten ins Feld rein zu fahren.

Ich war überglücklich den Titel(25 Pkt.) wieder gewonnen zu haben, da er mir als Madisonspezialist sehr viel bedeutete. Patrick muss ich zu seinen kämpferischen Qualitäten sehr loben, da er seit der 60. Runde vor Schluss am Limit fuhr und trotzdem nicht aufsteckte. Ich kenne nicht Viele, die solche Nehmerqualitäten aufweisen wie er. Gratulation zu deinem 3. Madisontitel in Folge!

Platz 2 und somit die Silbermedaille holten die beiden Straßen-Profis, W.Riebenbauer(Volksbank) und R.Haselbacher(Astana) 19 Pkt., vor dem Paar Bradley/Lauscha(beide Swiag Teka).
Rang 4 gingen an Kotzmann/Selzer(Cycle Circle/Festina) vor Tazreiter/Singer(NÖ Rad Union/KTM Junkers) die Rang 5 belegten.

Erfreulich auch die Resultaten meiner Jungs in der Junioren-Kategorie.
Im Punktefahren, wie auch im Scratchbewerb, gewann IVP-Fahrer Lukas Gelosky, mit hervorragender Unterstützung von seinen beiden Teamkollegen Philipp Gröfler und Michael Jirka, die ebenfalls noch Top 10 Platzierungen schafften, souverän beide Meistertitel.  Gratulation an alle 3 Jungs. Macht´s weiter so, bin echt stolz auf euch!

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23.09.2007: Götzis; 175 km  #9

Zuvor noch einige Ergebnisse.
Am 21.09., beim tschechischen Bahnmeeting "Märische Helm" in Brünn, belegten die beiden RadUnion NÖ-Fahrer Georg Tazreiter u. Andi Graf die Plätze 8 und 10.
Ich zog es dabei vor nur im Feld mit zu rollen, um mich für die österr. Bahn-Staatsmeisterschaften(26. - 27.09) ein wenig ein zu rollen - Platz 28.   Sieger wurde Peter Lazar, vor seinen beiden Teamkollegen Martin Blaha u. Milan Kadlec(alle Dukla Praha).

22.09: Das 60 km lange Kriterium in Rankweil, Rund um den Liebfrauenberg, an unserem Anreisetag nach Vorarlberg, lies Robert Nagy und ich aus, um etwas Körner für das am nächsten Tag anstehende letzte und nicht ganz leichte Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen in Götzis zu sparen. Dabei erreichte IVP-Fahrer Peter Lechner Rang 10.
Den Sieg mit über 47 km/h Rennschnitt holte sich der für das Team Volksbank fahrende Wiener Werner Riebenbauer, vor dem Deutschen Roger Kluge(Cottbus) und Peter Pichler(Elk).

                                                                                           Ergebnisliste Kriterium Rankweil:

 

Beim letzten Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen der Saison in Götzis, wo es 14 Mal eine selektive Runde zu je 12,5 km zu absolvieren galt, war das IVP-Team nur mit 4 Mann(Nagy, Lechner, Barta, Garber) angereist.
Oberstes Ziel bei diesem Rennen war, die Verteidigung unseres 4. Platzes in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Mannschaftswertung gegenüber dem Team Arbö KTM Junkers Braunau. Erst danach die Erreichung einer guten Einzelplatzierung.
Ich wusste, dass ich bei diesem Rennen keine großen Chancen auf eine vordere Platzierung hatte. Zu selektiv war die Strecke, um mit meiner bescheidenen Form eine Überraschung tätigen zu können.

Von Beginn an konnten sich 2 Fahrer aus dem benachbarten Deutschland absetzen und einen 4-5minutigen Vorsprung raus fahren. Dahinter setzten sich 3 Fahrer ab, wobei es von diesen Dreien nur dem Schweizer Florian Stalder(Volksbank) gelang zum Führungsduo aufzuschließen.
Das Feld reagierte kein bisschen! Keiner der beiden Großteams, Elk-Haus Simplon und Swiag Teka, wollte zu früh das Zepter übernehmen und mit der Aufholjagd beginnen. Erst 6-7 Runden vor Schluss rafften sich die beiden Teams zusammen und fuhren binnen 2 Runden den Rückstand wieder zu.

Zu diesem Zeitpunkt, es waren noch viereinhalb Runden zu fahren, teilte sich am Anstieg das Feld, wobei es mir nicht mehr möglich war mit den besten mit zu halten. Bis zum Ziel fuhr ich in einer 18 Mann großen Gruppe, wo ich am Ende den 43. Platz belegte.
Meine übrigen 3 Kollegen befanden sich, für Mission 1(Teamwertung), erstmal in ausgezeichneter Position. Alle 3 Fahrer fuhren im großen rund 37-40 Mann starken Feld, wo sich zu unserem Gunsten auch nur 2 KTM Junkers Fahrer befanden.
Jeder meiner Kollegen, ebenso auch ich, gingen somit, was Mission 1 anbelangt, von einer sicheren Angelegenheit aus. Doch weit gefehlt! Durch die hervorragende u. starke Leistung von Josef Kugler(KTM Junkers) mit Platz 12, nahm uns das oberösterr. Team schon derart viele Cup-Punkte ab, dass Lechner, Barta u. Nagy, mit ihren Plätzen 18., 25. und 27, nicht mehr in der Lage waren, diese Punkte wet zu machen. Somit konnte uns das Team KTM Junkers in der Team-Cupwertung noch abfangen, überholen und den Gesamt 4. Platz einnehmen. Das schmerzte natürlich als Obmann sehr und war auch ärgerlich, aber so ist eben der Sport!
Trotzdem herzlichste Gratulation von mir an alle KTM Junkers Fahrer und deren Betreuer für die Leistungen und den tollen Zweikampf in diesem Jahr. Hat echt Spass gemacht!

3 Runden vor Schluss setzte sich WM-Starter Gerrit Glomser(Volksbank) erfolgreich vom Feld ab und fuhr mit rund 1:30 Min. Vorsprung auf seine 3 Verfolger, die beiden Deutschen N.Keinath(ISTA-Milram) u. M.Franzl(Mapei Heizomat Bayern), sowie P.Hungerbühler(Volksbank), solo ins Ziel.
Eine halbe Minute später traf das Feld ein, wobei sich die beiden Elk-Fahrer H.Starzengruber u. P.Pichler, vor den 3 Swiag-Fahrer Riska, Herman u. Homolka, im Sprint durchsetzen konnten.

Als Liga-Gesamtsieger stand schon seit längerem Markus Eibegger(Elk) fest, der hier in Götzis Platz 30 belegte. Pichler(Elk), Riska(Swiag), Starzengruber(Elk) u. Herman(Swiag) folgen auf die Cup-Gesamtplätze 2 - 5.
In der Teamwertung setzte sich Elk-Haus Simplon vor Swiag Teka, Resch&Frisch, KTM Junkers u. IVP durch.
                                                     Ergebnisliste:                Einzel- u. Team-Cup-Endstand: 

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16.09.2007: Traismauer; 180 km  #8

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gab es in letzter Zeit immer weniger Fotos in meinen Rennberichten zu sehen. Das lag daran, dass ich in der jüngsten Vergangenheit, aufgrund meiner besch...... Form, stets die Gelegenheit dazu hatte selbst welche zu schießen!
Jetzt, genauer gesagt seit 2 Wochen, seit dem drittletzten Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen in Schwaz, wo ich Rang 10. belegen konnte, ist bei mir ein kleiner Formanstieg zu verspüren, wodurch ich nun in der Lage war nicht nur die Rennen auszufahren, sondern mich auch gut zu platzieren. Logisch - Daher auch keine Möglichkeit mehr zu fotografieren!
Und auch wenn meine jetzige Form um Welten noch von meiner optimalen Form entfernt ist, ist es für mich, was die Bahn-Weltcuprennen im Winter anbelangen, ein ungeheuerlicher Motivationsschub!

Beim vorletzten Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen in Traismauer, über 180 km, waren von uns bei herrlichsten Spätsommerwetter 8 Runden zu absolvieren, ehe der Sieger nach 4:02 Std. Fahrzeit fest stand. Der einzige Scharfrichter in dieser Runde, der 10%ige Anstieg hinauf nach Ahrenberg, musste allerdings heuer aufgrund einer Baustelle umfahren werden, sodass sich die Strecke ausschließlich nur auf flachem Terrain bewegte. Lediglich eine rund 500m lange recht unbedeutende und nicht all zu steile Erhebung musste auf der gegenüberliegenden Seite der Kurses von uns bewältigt werden.

Die erste Rennhälfte war von zahlreichen Ausreißversuchen geprägt, wodurch sich ein satter Rennschnitt von über 46 km/h ergab. Keiner Gruppe war es gelungen bei diesem Anfangstempo dem Feld erfolgreich zu enteilen. Ich hielt mich dabei recht unauffällig in den vordersten Reihen bedeckt und versuchte meine Kräfte für den entscheidenden Moment aufzuheben.

Kurz nach Halbzeit der Distanz, konnten sich 6 Fahrer vom Feld lösen und aufgrund der deutlichen Tempodrosselung im Peloton, rasch einen über sech minutigen Vorsprung rausfahren. Mit dabei waren A.Graf(RadUnion NÖ), A.Bradley(Swiag), R.Lauscha(Elk), der Ungar Ronaszeki(Radland Kärnten), J.Kugler(KTM Junkers) und ein Denzel-Fahrer, dessen Name ich nicht vernommen hatte und der in der letzten Runde ins Hauptfeld zurück fiel.
3 Runden vor Schluss machte sich eine achtköpfige Verfolgergruppe, mit Riebenbauer(Volksbank), Isak, Höller(beide Resch&Frisch), Penz(Focus Kelag Kärnten), Trampusch, Homolka(beide Swiag), der schon feststehende Tchibo-Cup-Gesamtsieger Eibegger(Elk) u. Schernthanner(Arbö Bundesteam), vom Feld aus dem Staub, zu der ich noch mit allerletzter Kraft, genau am kleinen Anstieg, ran springen konnte.
Die Spitzengruppe zerlegte sich auf der letzten Schleife, wodurch sich Bradley, Lauscha und Ronaszeki von Graf und Kugler lösten und zum Sprint ansetzten. Dabei durfte Lauscha noch die meisten Kraftreserven besessen haben und Bradley u. Ronaszeki auf die Ehrenplätze verweisen können.

4 km vor dem Ziel konnten sich aus meiner Gruppe Eibegger, Homolka u. Isak lösen und ebenso in dieser Reihenfolge ins Ziel fahren. Während durch diese Attacke Penz und Schernthanner aus meiner Gruppe zurück fielen, musste ich mich mit den Attacken von Höller, Riebenbauer u. Trampusch herumschlagen.
Als wir zur 500m Marke kamen, übernahm ich die Spitze und zog langsam den Spurt an. Trampusch konnte zwar 200m vor dem Ziel kurzfristig die Spitzenposition übernehmen, wurde aber schlussendlich noch von mir(Pl. 9), Riebenbauer und Höller abgefangen.
Nachdem Penz u. Schernthanner das Ziel erreichten, spurtete keine halbe Minute später schon das Hauptfeld über die Linie. Dabei konnte sich Elk-Fahrer P.Pichler vor M.Riska(Swiag) und Starzengruber(Elk) behaupten und Rang 15 belegen.
IVP-Teamkollege Petr Lechner hatte an diesem Tag einmal mehr auf den warmen Regen gewartet(bin ich doch eine wesentlich aggressivere Fahrweise als diese von ihm gewohnt!) und belegte "nur" Rang 19.
Bei Jan Barta schlug sich der Frust über den Ausfall des Anstieges nieder, sodass er an diesem Renntag, speziell in der 2. Rennhälfte, ebenfalls nur sehr passiv am Renngeschehen beteiligte und Rang 47 belegte.
Dass dieser Kurs auch Robert Nagy nicht ganz entgegen kam wussten wir, dennoch versuchte der Slowake zu mind. mit mehreren Vorstößen Vorentscheidungen herbei zu führen.
Zufrieden war ich auf jeden Fall mit meinem U23-Fahrer Patrick Gelosky, der keine Probleme hatte das Tempo im Feld zu halten(was mir auf Hinblick auf die Bahnmeisterschaften nächste Woche sehr gefiel) und als drittbester IVP-Fahrer, mit seinem 29. Rang, die Mannschftswertung vor unseren schärfsten Kontrahenten auf den 4. Tchibo-Cup-Team-Gesamtplatz, dem Team KTM Junkers Braunau, rettete.

  Pics@Willibald Koglbauer


                           Ergebnisliste:                    Einzel-Cupstand:            Team-Cupstand


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11. - 13.09: Bahnmeeting 500+1 Rd. in Brünn(CZE)

Erste Anzeichen dafür, dass ich wirklich schon langsam ins Alter komme, kam mir beim Betrachten der ausgehängten Liste aller letztjährigen Sieger dieser traditionellen Veranstaltung, als ich alle meine Siege zusammen zählte. Mit 6 Siegen war ich mir sicher. Dass ich aber 7 Mal am obersten Treppchen stand, war mir wahrlich schon entfallen!

Fahrer aus 6 Nationen(CZE,SVK, POL, HUN, GER, AUT) nahmen heuer beim klassischen Bahnmeeting teil, dass immer in Form von Punkterennen ausgetragen wird, wobei die einheimischen Fahrer, speziell das Team Dukla Praha, stets alles und immer kontrollierten und in Griff hatten!

Heuer wollte keiner der Österreicher(Graf, Bradley, Lauscha, Tazreiter, Lexmüller, P.Gelosky, Knezevic, Tenor und ich) auf die Gesamtwertung fahren, sondern sich nach teilweiser langer Bahnabstinenz für die österr. Bahn-Staatsmeisterschaften(26. - 27.09.) einrollen und vorbereiten - Daher Alle nur im Feld mitrollen! Ebenso auch ich!

Es war schon interessant mit anzusehen, wie schwer ich mir mit "nur im Feld mitrollen" tat. Ich hielt es kaum aus nichts zu tun und nur einfach stupide im "Schlafwagen" mit zu rollen. Ich wurde von meinem Vater und Trainer Walter Garber nicht so erzogen, nichts zu tun, sodass ich mich entschloss, zu mind. auf 2 - 3 von mir ausgesuchten Wertungen zu fahren. Da es in jeder Etappe bei Halbzeit und in der letzten Runde jeweils Wertungen mit doppelter Punkteanzahl zu gewinnen gab, war dies die effektivste Weise, um mit der geringsten Anstrengung das Beste zu erreichen.
Dies gelang mir auch 2 Etappen lang, bis schließlich die Konkurrenz meine Taktik durchschaute und von da an bei diesen Wertungsabnahmen auf mich aufpasste. Somit veränderte ich meine Taktik und sprintete nur noch auf die jenigen Wertungen, die von weniger schnelleren Fahrern bespurtet wurden. Natürlich alles mit Maß und Ziel, denn tot fahren wollte ich mich dabei nicht! Jaja, meine Form!!!

Erst am letzten Tag, als Andreas Graf auf die 5. und letzte Etappe fuhr, hielt ich ebenso ordentlich rein. Ich versuchte meinen Landsmann bei seinem Vorhaben zu unterstützen und fuhr mehr als 3 Mal mit ihm erfolgreich auf Plusrunden. Andi beendete die Etappe auf Rang 3 und ich auf Rang 4.
In der Gesamtwertung konnte ich mich mit dieser Leistung von meinem zwischenzeitlich 7.(meine Etappenplatzierungen: 10, 8, 6, 7 u. 4), auf den guten 6. Rang verbessern. Graf finishte auf Gesamtrang 10.
Alle anderen Österreicher beteiligten sich während des gesamten Meetings bei Teamarbeiten oder versuchten selbst mit einer aktiven Fahrweise sich zu platzieren. Der Eine mehr, der Andere etwas weniger!
Der Sieg ging an Milan Kadlec,CZE(Dukla Praha) vor seinem Teamkollegen Martin Blaha,CZE, und Jan Dostal,CZE(Dukla Brno).

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2.09.2007: Straßenrennen Schwaz/T.; 172 km  #7

Da ich in den vergangenen Jahren das Swazer Straßenrennen nie habe beenden können und meine derzeitige Form noch immer zu wünschen über lässt, ging ich wieder einmal mit gemischten Gefühlen an den Start. Es ärgerte mich schon, seit April keine respektable Form aufbauen zu können und meine Teamkollegen bei den Rennen diesbezüglich etwas in Stich lassen zu müssen.

Auch an diesem Tag, das Kriterium 1 Tag zuvor lies ich ebenso wie die meisten meiner Kollegen aus(Pichler(Elk) gewann mit Punktemaximum vor den beiden Bahnspezialisten Bruno Risi(CH) und Chr. Grassmann(GER)), rechnete ich wieder mit keiner großartigen Leistung von mir, sodass ich zu mind. in der Anfangsphase versuchte meine Kollegen  mit diversen Helferdienste zu entlasten.

Obwohl sich Anfangs meine Beine sehr "hölzern" anfühlten, fuhr ich von Beginn an stets in den vordersten Reihen und sprang auch des öfteren mit Ausreißergruppen mit. Auf den beiden Anstiegen der 1. größeren Schleife(von 2) im Inntal, um Rennkilometer 60, kam ich zu meinem Erstaunen recht gut mit dem Feld rüber, was mich natürlich für den Rest des Rennens sehr motivierte. Und da es bis zum Ziel nur noch überwiegend flach bis leicht wellig dahin ging, spekulierte ich ab diesem Zeitpunkt sogar mit einer kleinen persönlichen Sensation, mit einer Ankunft im Feld!
Zugegeben, dabei kam mir der Rennverlauf schon sehr entgegen, sonst würde es ganz anders aussehen!

Eine sechsköpfige Spitzengruppe mit Jerse und Silar(beide Swiag), Vorjahressieger Harald Morscher(Volksbank), Rupert Probst(Resch & Frisch), Daniel Schorn(KTM Junkers Braunau) und Werner Faltheiner(Sava), konnten sich vor Halbzeit des Rennens vom Feld absetzen und einen maximalen Vorsprung von 1:15 Min. raus fahren, während das komplette Elk-Team die Zügeln hinten im Feld in der Hand hielt, den Abstand kontrollierte und rund 30 km vor dem Ziel das Loch wieder zu fuhr! Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon meine Müh und Not, sodass ich mich nur noch im Feld versteckte und auf den Zieleinlauf wartete.

Als das Volksbank-Team rund 5 Kilometer vor dem Ziel noch eine für Sie gefährliche Ausreißergruppe stellte(2 Elk-Fahrer sowie IVP-Fahrer Robert Nagy befanden sich darin), war mir klar, dass es zum Massensprint kommen würde. Und obwohl ich auf den letzten 2-3 km kaum noch das Tempo halten konnte, trieb mich mein "Sprinter-Killerinstinkt" dazu, trotzdem nochmals im Zielsprint gegen zu halten, was sich schußendlich auch lohnte!
Mit Rang 10 war es seit langem wieder eine akzeptable Platzierung von mir, die mich nun für ein Ansteigen meiner schon so sehr herbeigesehnten Form hoffen lässt!

Swiag-Fahrer Petr Herman(CZE) erwies sich im Zielspurt um den Tagessieg als der Sprintstärkste und verwies gleich ein Elk-Dreierpack(M.Eibegger, P.Pichler u. H.Starzengruber) auf die Plätze. Die weiteren Ränge gingen an IVP-Fahrer Petr Lechner, M.Riska(Swiag), J.Summer(Elk), U23-Führender Chr.Sokoll(Focus Kellag Kärnten), Ch.Pömer(Volksbank) und R.Garber(IVP).
Jan Barta und P.Gelosky(beide IVP) belegten die Plätze 19 und 104. Die Mannschaftswertung ging an Elk-Haus Simplon, vor Swiag Teka und IVP, wodurch wir wieder den 4. Team-Zwischenrangsplatz einnehmen konnten.
M.Eibegger konnte mit seinem 2. Platz seinen Liga-Gesamtsieg vorzeitig fixieren!

                            Ergebnisliste:                    Einzel-Cupstand:            Team-Cupstand

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25.08: Überschlag auf der A4-Autobahn

Viele wissen es schon, einige noch nicht!
Mehr als 1 Schutzengel hatte ich beim Heimfahren vom Podersdorfer Triathlon auf der A4, der Ostautobahn zwischen Bruck/L. Ost und West!
Mit rund 120 Sachen wich ich einem kl. Reh aus, das plötzlich von rechts über die Fahrbahn lief.
Da es mir nicht mehr möglich war zurück auf die Fahrbahn zu steuern, fuhr ich auf eine beginnende Leitschine auf, die mich aufsteigen, mit einer halben Schrauben-Drehung am Autodach landen und mich rund 150 - 200m am Dach auf der Autobahn dahinrutschen lies.
Wie durch ein Wunder ist mir außer ein paar kleinen Schnittwunden nichts passiert. Das Auto ist jedoch schrottreif!

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25.08: Triathlon-Staffel-Weltrekordversuch

Natürlich mussten wir in Podersdorf immer mit Wind rechnen. Dass er aber an diesem Tag so stark blies, dass viele (schlechtere) Schwimmer wegen sehr hohem Wellengang sich gehend od. delfinsprungartig schneller fortbewegten als im üblich schwimmenden Stil od. uns Radfahrer ebenso einen Strich durch die Rechnung machte, dafür konnten wir, od. der Veranstalter nichts!

Schwimmer Franz Frühauf, bekannt für eine Schwimmzeit von 48 - 50 Min., der sich natürlich nicht wie viele andere Athleten regelwidrig im Wasser fortbewegte, büßte mit seiner Schwimmzeit von 57:52 Min. schon knappe 8 Min. auf die Soll-Rekordzeit auf, sodass ich als rund 10. Radfahrer auf die Strecke fuhr. Dies erwies sich anfangs als sehr vorteilhaft, da ich immer jemanden vor mir hatte, an dem ich mich orientieren konnte. Doch nach gut einer dreiviertel Runde(von 4, a 45 km) war ich aber dann auf mich selber angewiesen, nachdem ich den Spitzenreiter im Triathlon einholte und die Führung übernahm.

Angespornt von unserem Vorhaben und meinen sich zu diesem Zeitpunkt sehr gut anfühlenden Beinen, vollendete ich mit 1:02 Std. die erste Schleife, was 2 Min. unter der Sollzeit hieß. Da ich noch nicht am Limit fuhr, dachte ich diese Rundenzeit noch mal bringen zu können, um die Hälfte unseres Rückstandes wet machen zu können.

Doch eine halbe Runde später die Ernüchterung! Krämpfe schossen mir ein, obwohl ich seit der Früh recht viel getrunken hatte. Ich musste komplett das Tempo rausnehmen, um meine Krampfattacken im akrobatischen Stil am Rad zu bekämpfen. Danach ging es nur noch mit 70% weiter, da ich nun immer mit erneuten Anfällen rechnete. Und so war es auch. 2-3 Mal pro Runde schossen mir die Krämpfe ein, die mir immer wieder sehr viel Zeit kosteten!
Nach Rundenzeiten 1:04 Std, 1:08 Std., hieß es für mich nicht mehr welche Zeit schaffte ich, sondern, kam ich überhaupt noch ins Ziel an?! Als Einzelstarter konnte man ja aufhören, aber in einer Staffel hat das Ankommen eben Priorität!
Mit einer Fahrzeit von 4:24,41 Std. übergab ich eben mit über 20 Minuten Staffel-Sollzeit-Rückstand unseren Läufer Erich Kokaly(Wachau-Marathonsieger 2006) den Zeittransponder.
4 Runden musste der Marathonspezialist absolvieren, bevor er unseren Staffelsieg besigeln konnte.
Aber auch Erich hatte es nicht leicht. Trotz brütenden Mittagshitze von über 30°C, lief unser Schlussathlet ausgezeichnete Zwischenzeiten, die eine Marathon-Endzeit zwischen 2:20 und 2:26 Std. ergeben würden. Da auch er schließlich die Sinnlosigkeit unseres Unterfangens einsah und sich für seine weiteren Wettkampfeinsätze schonen wollte, lies der Laufspezialist im letzten Drittel des Marathon's nach und finishte schließlich mit einer Endzeit von 2:30 Std.! Somit betrug unsere Staffel-Gesamtzeit samt Wechselzonen 7:55,09 Std. OK, die Weltrekordmarke von 7:24,38 Std. hatten wir klar verfehlt, aber mit einem neuen österr. Staffelrekord(+ 18 Min./2003) od. mit der fünft weltbesten je erreichten Staffelzeit kann man auch gut leben!
Platz 2 ging an die Staffel S/F Neulengbach, die mit dem Schwimmer Dr. Konstantin Tögel(Lizenzfahrer beim RC IVP), dem Radfahrer Dr.Walter Götzinger(beide gewannen den Staffelbewerb 2006 mit mir) und dem Läufer Reinhold Pototschnig, eine Gesamtzeit von 8:40,03 Std. erreichten.

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24.08.2007: 2. Nightrace in Waidhofen/Ybbs

Für mich war es das 1. Mal, dass ich beim Nightrace in Waidhofen/Y. teilnahm und sehr positiv überrascht wurde, welche Dimension dieses Rennen in seinem erst 2. Jahr schon eingenommen hatte. Tausende Zuseher waren gekommen um die Profis hautnah zu erleben und anzufeuern. VIP-Zonen, Verkaufs-, wie auch Informationsständen über Sportartikel, standen für zahlreiche Fans zur Verfügung. Bis ins kleinste Detail wurde dieses Event von Veranstalter Stefan Wedl organisiert, sodass es am Ende nur zufriedene Gesichter gab. Gratulation auch von meiner Seite für dieses perfekt organisierte Nightrace.

Aber nun zum sportlichen. Jeder Elitefahrer musste zunächst in einem der beiden Vorläufe bestehen(besten 10), bevor er das Finale, ebenfalls ein Ausscheidungsrennen, in Angriff nehmen konnte.
Es war nicht ganz einfach erst einmal 10 Runden lang seine Position im Feld zu halten, bevor die Ausscheidungsrunden überhaupt begannen. Jeder drängte nach vor um sich eine gute Ausgangsposition zu sichern.
Im Finale, gemeinsam mit IVP-Teamkollegen Patrick Gelosky, ging es vom Start an recht flott weg, sodass ein Gutmachen der Position kaum möglich war. Zu sehr drückten die Profis wie Kohl, Haselbacher, Pichler, Rohregger, Glomser, ....nur um einige zu nennen, auf die Tube!
Patrick erwischte einen recht schlechten Start, sodass es ihn schon in der 3. Ausscheidungsrunde erwischte(Pl. 17). Ich versuchte mich so lange wie möglich vorne aufzuhalten, doch das hohe Tempo und die kurzen Geraden erlaubten nur schwer ein Überholmanöver! Somit blieb für mich nur Platz 6!
Doch es brodelte im Waidhofner Innenstadt-Hexenkessel. Mit sensationeller Stimmung wurden die besten 5 Fahrer über die noch verbliebenen Runden begleitet.
Gerrit Glomser(Volksbank) konnte sich am Ende am längsten halten und somit das 2. Nightrace vor Bernhard Kohl(Gerolsteiner), Thomas Rohregger(Elk), Paco Wrolich(Gerolsteiner) und René Haselbacher(Astana) gewinnen.

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19.08: Burgenland-Rdft./Oberwart; 160,5 km  #6

Zugegeben, persönlich hatte ich mir für dieses Rennen nicht viel ausgerechnet, da mir die beiden Anstiege Geschriebenstein und Bernstein einfach zu lange sind. Und so war es auch! In einer rund 20 Mann großen abgerissenen Gruppe fuhr ich die große Schleife fertig und der 1. Zieldurchfahrt in Oberwart entgegen.
Dort angekommen, winkte uns, zu unserer Überraschung, das Renngericht mit der roten Fahne aus dem Rennen, was ich nicht verstehen konnte, da meine Gruppe mit Sicherheit noch keine 10 Min.(10 Min. Regel laut ÖRV) hinter dem Hauptfeld lag(zu mind. laut Informationen der Betreuer). Bestimmt wurde die Zeit von der Spitze gemessen! Es geht mir nicht darum, dass ich vielleicht noch zum Feld aufschließen hätte können, nein mit Sicherheit nicht, aber zu mind. noch einige Rennkilometer zu sammeln, die ich ohnehin wie ein Bissen Brot notwendig habe! Aber Schwamm drüber!

Aber mit meinen 3 Kollegen(Barta, Nagy u. Lechner) rechnete ich fest mit einer guten Tagesplatzierung, sowie mit einer Verbesserung, od. zu mind. mit einem Näherkommen zum drittplatzierten Team, Resch&Frisch, in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Mannschafts-Zwischenwertung!
Doch leider wurde nichts daraus. Durch einen klassischen Schulfehler im Radsport, den Berg od. Anstieg in den hintersten Positionen im Feld rein zu fahren, schaffte Lechner nicht mehr den Sprung zur gerade ausreißenden Fluchtgruppe und musste dadurch im Feld "sitzen" bleiben. Das schmerzte natürlich als Obmann sehr. Wäre auch noch zu verkraften gewesen, doch das Rausnehmen des gesamten Hauptfeldes in der letzten Runde durch das Renngericht war für unser IVP-Team eine mittelgroße Tragödie, da wir durch diese Aktion unseren 3. Mann für die Mannschaftswertung verloren!
Dadurch verloren wir in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Mannschafts-Zwischenwertung 1 Platz und rutschten auf Rang 5 ab.

Auf den 7 kleinen Finalrunden(a 14,6 km) konnte sich eine 9 Mann-Spitze immer mehr von der großen Verfolgergruppe, wo sich meine Teamkollegen Nagy und Barta befanden, absetzen, bis sich schließlich in der vorletzten Runde Eibegger(Elk), Trampusch(Swiag) und Faltheiner(Sava) vom Rest nach vorne verabschiedeten.
Immer wieder probierte Eibegger mit kraftvollen Attacken auf den kurzen Anstiegen seine beiden Kontrahenten abzuschütteln, jedoch dieses Mal vergeblich!

Viele rechneten nun mit einem Sprintsieg Faltheiners od. mit einer überraschenden Attacke Trampuschs auf den letzten Metern . Aber auch hier irrten Viele. Das Trio setzte geschlossen zum Zielspurt an, wobei sich "Mister Tchibo-Cup", Eibegger", diesmal hauchdünn, vor Werner Faltheiner und Gerhard Trampusch durchsetzte und seine Gesamtführung weiter ausbaute.

Mit über einer Minute Rückstand sprintete der Rest der ehemaligen Spitzengruppe ins Ziel, wobei sich Jan Valach,SVK(Elk) vor Josef Kugler(KTM Junkers), K.Koren,SLO(Sava) und P.Kusztor,HUN(P-Nivo Betonexpress 2000) durchsetzen konnte. 2 Minuten später kamen noch D.Schorn(KTM Junkers) und Ch.Sokoll(Ö-Focus Kellag Kärnten) ins Ziel.

Den Spurt im Hauptfeld, das mit über 7 Min. Rückstand eintraf, gewann der slowak. Straßenmeister M.Riska(Swiag), vor seinem Teamkollegen A.Homolka,CZE und G.Svab(Sava).
Die beiden IVP-Fahrer Robert Nagy und Jan Barta belegten die Tagesplätze 13 und 16.
Die Teamwertung gewann Elk-Haus Simplon, vor KTM Junkers Braunau und Swiag Teka.

               Ergebnisliste:                Cup-Stand(Einzel)                Cup-Stand(Team)

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15.08: "100 Jahre RCA Tyrolia" Jubiläums-Kriterium - Donauinsel/Cyklodrom; 100 km

Mit Stolz darf ich betonen, dass das IVP-Team in der heurigen Rennsaison zum 1. Mal bei einem Rennen jeder anderen Mannschaft zahlenmäßig(10 Fahrer) überlegen war. Dem entsprechend waren von mir auch die Anforderungen an jeden meiner Jungs für dieses Rennen gestellt worden. Das belegen der ersten beiden Plätze war somit Pflicht!

90 Fahrer stellten sich bei hochsommerlichen Temperaturen dem 100 km Jubiläums-Kriterium auf der Wiener Donauinsel/Cyklodrom. Startberächtigt beim Hauptrennen waren die Kategorien Elite A,B,C/U23/Junioren und Masters, welche für einen spannenden Rennverlauf sorgten.

Die beiden fleißigsten Punktesammler zu Beginn des Rennens, waren die beiden IVP-Fahrer Petr Lechner und Markus Willinger. Willinger, der rund bei der Hälfte des Rennens zu Sturz kam und danach wegen seinen Verletzungen gehandikapt war und nicht mehr in die Sprintentscheidungen mit eingreifen konnte(das Rennen aber unter starken Schmerzen fortsetzen konnte), konnte sich lange Zeit im Rennen an 2. Stelle halten. Am Ende war es "nur" noch Rang 5!

Um alle meine Jungs zu dirigieren und um unser gestecktes Ziel zu gewehrleisten, übernahm ich gemeinsam mit Teamkollegen Robert Nagy, ab der 3. Wertung, die Kapitänsrolle und teilte meine Kollegen exakt für ihre Tätigkeiten ein.

IVP-Fahrer Jan Barta, der sich des öfteren in Spitzengruppen befand und Punkte sammeln konnte, fuhr sich mit seinen 3 gewonnenen Wertungen, anfangs der letzten Drittels, sogar noch an die Spitze des Rennens und überholte somit den zwischenzeitlich Führenden Petr Lechner. Erstaunlich seine Leistung, so mal er das ganze Rennen über, vom Start an weg, wegen einem gerissenen Schaltseiles, stets mit der Maximalübersetzung von 53:11 fahren musste!!!

Lechner(26 Pkt.), der in der Endphase des Rennens noch zu einer Spitzengruppe ran fahren und sich noch einige Punkte sichern konnte, gewann das Rennen doch noch knapp(mit 2 Pkt. Vorsprung) vor seinem IVP-Kollegen Jan Barta(24 Pkt.) und dem Brünner Jan Dostal(Dukla Brno) 16 Pkt..

Robert Nagy leistete hauptsächlich wertvolle Tempo- und Teamarbeit im Hauptfeld und konnte mit seinen 5 erspurteten Pünktchen sogar noch Rang 8 einfahren.
Patrick und Lukas Gelosky waren ebenfalls des öfteren vorne im Feld zu sehen und leisteten ebenfalls wertvolle Dienste für die Mannschaft.

Ich selbst konnte das ganze Rennen nur 1 Punkt holen, was mir am Ende noch den 14. und vorletzten Preisempfängerplatz einbrachte. Tja, meine absolute Straßenform will und will einfach nicht kommen, wobei ich in den letzten beiden Wochen subjektiv einen leichten Aufwärtstrend verspüre.

Ein starkes Finish legte Swiag-Profi Andrew Bradley hin, der sich ebenfalls in der letzten Fluchtgruppe befand und mit seinen auf den letzten 3 Wertungen erspurteten 8 Punkten, noch Rang 4 belegen konnte.
Für mich die größte Überraschung des Rennens war RC Team NÖ-Fahrer Bernhard Redl, der mit seinem 6. Platz wirklich ein sehr starkes Rennen fuhr.

Sehr stark fuhr auch Junior Michael Pavlu(RC RIH Tulln), der mit seiner aggressiven Fahrweise am besten Wege dran war, bester Junior im Rennen und Rang 3 zu holen. Leider stürzte er bei einem Zweikampf mit einem Mitstreiter so schwer, dass er mit schweren Prellungen und einem Schlüsselbeinbruch ins Spital eingeliefert werden musste. Baldige Besserung von meiner Seite!

Im Großen und Ganzen kann ich mit dem Ergebnissen(Plätze 1, 2, 5, 8, 14) und den Leistungen meiner Jungs sehr zufrieden sein und hoffen es am kommenden Wochenende, beim 6. Lauf des Tchibo.Top.Rad.Liga.Rennens in Oberwart, annähernd gleich zu tun.

         Fotos:                     Ergebnisliste aller Kategorien:                 Nachwuchs Cup-Endstand: 

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10.08: Kriterium in Bad Ischl; 55 km

Auch hier gab es, wie schon 1 Tag zuvor in Linz, gegenüber den vergangenen Jahren, aufgrund einer Baustelle, eine Streckenänderung, die ebenfalls zu einer positiven Verbesserung in Sache Sicherheit führte, zu mal wir an diesem Spätnachmittag auch jederzeit mit Regen rechnen mussten!

An diesem Rennen durften 4 IVP-Fahrer an den Start gehen, wodurch ich Robert Nagy, Patrick Gelosky und Jan Barta nominierte.
Mit recht zügigem Tempo absolvierten wir die ersten Runden, wobei Fluchtversuche von diversen Fahrern immer wieder vom Feld und dies schon nach nur wenigen Runden egalisiert wurden.

Jan konnte sich etwa bei Halbzeit der Distanz recht lange in einer Ausreißergruppe halten, indem auch Astana-Fahrer Rene Haselbacher mit von der Partie war. Leider wurde diese Chance auf eine gute IVP-Platzierung durch organisiertes Nachfahren der verschiedensten Teams zu Nichte gemacht.

20 Runden vor Schluss dann Schwerarbeit für das Team Elk-Haus Simplon, angeführt von den beiden Kapitänen Peter Pichler und Markus Eibegger, die aufgrund einer fehlenden Elk-Präsens in der Spitze, einer hochkarätigen Fluchtgruppe hinterher fahren musste.
Im Anschluss an dieser positiven Erledigung, rund 10 Runden vor Ende, konnten sich 7 Mann hoch vorentscheidend vom Feld absetzen, die sich wiederum auf den letzten 5 Runden, aufgrund zahlreicher taktischer Geplänkel, auf 3 Grüppchen zerlegten.
Vorne weg gewann Bernhard Eisel den Zweikampf gegen Ralph Scherzer(Swiag), die mit wenigen Sekunden vor Peter Pichler und Christian Pömer(Volksbank) über die Ziellinie fuhren.
Im Sprint um den 5. Platz musste ich mich Rene Haselbacher geschlagen geben, der mich und Gerhard Trampusch(Mountainbiker) auf die Ränge 6 u. 7 verwies.
Barta, Gelosky und Nagy kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel.

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9.08: Linzer Altstadt-Kriterium; 45 km

Das Linzer Altstadt-Kriterium ist aufgrund der Tatsache, dass 3/4 der Strecke auf Pflastersteinen gefahren wird, jedes Jahr eine Teststrecke des Radmaterials, den Fingergelenken und dem Sitzfleisch. Aber auch technisch wird auf diesem Parkur alles vom Athleten abverlangt. Mit 2 etwas nach außen hängenden Kurven benötigt jeder Fahrer sehr viel Fingerspitzengefühl und Mut, um an der Grenze des Machbaren um die Kurven zu steuern. Vorallem bei Nässe!

5 Minuten vor dem Start fing es leicht an zu nieseln, wodurch sich große Nervosität im Starterfeld breit machte. Viele ließen in letzter Minute, aufgrund der nun feuchten Fahrbahn, aus Sicherheitsgründen auch noch etwas Luft aus ihren Reifen, um mehr Grip auf´s Pflaster zu bekommen.

Das Rennen begann sehr hektisch, da sich jeder in der Anfangsphase um eine vordere Position bemühte, um die Gefahr eines Sturzes in den hinteren Reihen aus dem Wege zu gehen.
Wir fuhren wie auf "rohe Eiern" um die Kurven, was für die Zuseher furchtbar ausgesehen haben musste. Aber wahrscheinlich nicht nur bei den Zusehern! Nach etwa 5 Runden hatte der Wettergott das Einsehen mit uns, wodurch die Strecke mit der Zeit langsam aber sicher auftrocknete. Immer rasanter ging es nun um die Kurven, was den Rennschnitt auch um ein Vielfaches ansteigen lies.     

Da ich an diesem Tag recht gute Beine besaß, gelang es mir stets unter den ersten Positionen zu fahren. Trotzdem war es nicht einfach aufgrund der zahlreichen Attacken und dem am Ende schon sehr hohen Tempo Positionen zu verbessern, geschweige ev. die richtige Post zu erwischen!
Somit behielt ich meine Position in der Einserreihe auf den letzten 4 extrem schnellen Runden und finishte das Rennen auf  Rang 13. Meine IVP-Kollegen Petr Lechner und Patrick Gelosky riskierten nichts mehr und kamen mit dem Feld ins Ziel.
Den Sieg holte sich T-Mobil-Profi Bernhard Eisel vor dem Oberösterreicher Christian Pömer(Volksbank) und Rene Haselbacher(Astana).
Der zweifache Giro-Sieger Paolo Savoldelli kam über Rang 9 nicht hinaus.
Gratulieren möchte ich dem Veranstalter, Hubert Stankovsky, zu der gegenüber vom Vorjahr leicht geänderten Strecke, die nun wesentlich runder und somit auch sicherer für die Fahrer zu absolvieren ist!

                                                                                           

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5.08: Innenstadtkriterium in Bischofshofen; 51 km

Dem Veranstalter, Peter Stankovic, kann man zu seinem Rennen nur gratulieren! Hervorragend abgesicherte Strecke, Organisation Top, viele Leute u. super Stimmung!

Auch wenn die Streckenführung(Profil) nicht ganz die Meine war, komme ich immer wieder sehr gerne nach Bischofshofen. Gemeinsam mit IVP-Kollegen, Robert Nagy, Petr Lechner u. dem Vortagessieger Jan Barta, stellten wir uns der harten Konkurrenz der heimischen Radprofis wie z.B. Rene Haselbacher(Astana), Peter Wrolich(Gerolsteiner), Gerrit Glomser(Volksbank), Harald Starzengruber, 3-fach Sieger Peter Pichler(beide Elk-Haus), ...nur um einige zu nennen!

Heuer wurde das Kriterium nicht wie in den letzten Jahren mit Punktesystem gefahren, sondern nur noch mit Schlusswertung, was aber das Rennen keineswegs erleichterte!
Von Beginn an wurde nämlich ordentlich auf´s Tempo gedrückt, wodurch schon in der Anfangsphase so manch ein Fahrer seine Schwierigkeiten bekam am Feld dran zu bleiben!
Meine Beine fühlten sich nicht einmal so schlecht an, was mich natürlich sehr motivierte.
Nach nur rund 10 - 15 Runden, konnte sich Gerrit Glomser solo vom Feld lösen und einen etwa 15 - 20 Sek. Vorsprung rausfahren.
Kurz nach Halbzeit der Distanz, ich hörte noch den Sprecher Franz Bachmeier durchsagen, dass Elk-Fahrer Harald Starzengruber es geschafft hatte alleine zu Glomser aufzuschließen und die Beiden nun gemeinsam das Feld vor sich her trieben, als mir mein Vordermann ein Loch aufgehen lies und ich es nicht mehr schließen konnte, war es auch um mich geschehen.

Meine Kollegen hielten sich recht Tapfer, fuhren vorne mit und bestimmten sogar zeitweise das Tempo im Feld. Petr Lechner, dem ich bei diesem Rennen eine gute Platzierung zutraute, konnte seine Position auf den letzten beiden Runden nicht mehr verbessern und beendete das Rennen als bester IVP´ler auf dem 14. Rang.
Im Duell um den Tagessieg hatte Harald Starzengruber knapp die Nase vor Glomser voran und sorgte somit für einen weiteren Elk-Seriensieg in Bischofshofen. Den Feldspurt und somit Rang 3 holte sich der bisherige Bischofshofener Kriteriumsieger Peter Pichler, vor seinem Elk-Kollegen Markus Eibegger und Matthias Schröger(NÖ RadUnion).

                                                                                                    Ergebnisliste

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5.08: Gr. Preis der GU 8 in Seiersberg; 143 km

An diesem Tag war ich wieder für meine Jungs als Betreuer unterwegs, was ich allerdings schade fand, da dieses absolut flache Rennen mir entgegen kommen würde. Aber so ist es nun mal!
Ich tröstete mich damit, dass der Betreuerjob am heutigen warmen Tag ebenfalls so wichtig sei, wie der eines zusätzlichen 4. IVP-Teamkollegen! Mit einem Miniaufgebot meiner Legionären(Barta, Lechner und Nagy), stellte ich mich der harten In- und ausländischen Konkurrenz.
Topfavorit für mich war eindeutig der sprintschnelle Elk-Fahrer Jochen Summer, der mit Eibegger, Rucker u. Starzengruber starke Teamkollegen, wie auch Anfahrer hatte.

Schon in der 1. Runde(von 5), konnten sich 10 Mann vom Hauptfeld lösen und binnen 50 km einen über 4:30 Min. Vorsprung auf das Feld raus fahren. Mit dabei IVP-Fahrer Jan Barta, dem ich aufgrund mangelnder Berge am heutigen Kurs keinen vorderen Platz zutraute. Da ich mir aber sehr sicher war, dass es im Feld seitens des Elk-Haus Teams noch eine Reaktion geben würde(kein "Elch" in der Spitze), konnte ich mit ruhigem Gewissen Barta seine Arbeit erledigen lassen und bei einer Massenankunft auf den sprintstarken Lechner hoffen!
Und so war es dann auch. In der vorletzten Runde forcierte das von mir favorisierte Profi-Team im Feld derart das Tempo, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag.
Während dessen, genauer gesagt 15 Km vor dem Ziel, die vorentscheidende Attacke meines Fahrers in der Spitzengruppe. Gemeinsam mit dem Deutschen D.Bichlmann(Traunstein), dem Slowenen, K.Koren und dem Kroaten M.Demarin(beide Team Sava), setzte sich der Tscheche entscheidend von seinen übrigen Fluchtgefährten, die rund bei der 3 Km-Marke vom Feld eingeholt wurden, ab.

Mit 11 Sek. Vorsprung auf das Feld, konnte sich schließlich IVP-Fahrer Jan Barta gegen die ihm ab der 1000m-Marke anattackierenden Sava-Fahrer erfolgreich durchsetzen und einen mit 4 Sek. Vorsprung ungefährdeten und für mich sehr überraschenden Sieg gegenüber Kristjan Koren, Daniel Bichlmann und Massimo Demarin einfahren. Herzliche Gratulation!

Bester Österreicher wurde, wie schon von mir vermutet, der Steirer Jochen Summer, der sich im Massensprint erfolgreich gegen seinen Teamkollegen Markus Eibegger und dem Slowenen Vladimir Kerkez(Sava) durchsetzte. Petr Lechner und Robert Nagy kamen auf die Plätze 15 u. 46.
Überraschung des Tages war für mich allerdings der für das Team Swiag Teka fahrende Tedros Robel, dem man eher Berg-, als Sprintfahrerqualitäten nachsagt.

                                                                                                  Ergebnisliste

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4.08: Altstadt-Kriterium in Gmünd; 50 Rd. (52 km)

Die Top-Stars dieser Veranstaltung waren neben den heimischen Profis wie R.Haselbacher(Astana), B.Kohl(Gerolsteiner), B.Eisel(T-Mobil), W.Riebenbauer(Volksbank), die beiden slow. 6-Day-Fahrer J.Zabka u. M.Liska, sowie der regierende Bahn-Omnium-Weltmeister aus Tschechien, Alois Kankovsky.
Das IVP-Team war mit H.Steurer, P.Gelosky und seinem jüngeren Brüder Lukas(eigentlich noch ein Junior!) und mir vertreten, die sich im Verlauf des Rennens auch gut präsentieren konnten.

Mit einer in der 2. Runde eingeläuteten Prämie, die Eisel gewinnen konnte, ging es auch schon gleich zur Sache, gefolgt von ständigen Attacken, die aber meistens vom Team Volksbank(Riebenbauer, Pömer, Benetseder) wieder egalisiert wurden.
Ich hielt mich anfangs etwas zurück, um für´s Finale genügend Kraft zur Verfügung zu haben, was auch notwendig war, da das Tempo fortschreitend immer höher wurde.
15 Runden vor Ende des Rennens gelang es 10 Fahrern vorentscheidend dem Feld zu enteilen. Mit dabei viele der schon oben von mir erwähnten Top-Stars und ich. Die Attacke rund 3 Runden vor Schluss, von Eisel und Rohregger(Elk), konnte ich leider nicht mitgehen - Zu sehr brennten schon meine Beine!
                                               

Im Sprint um die Plätze gelang es mir hinter Riebenbauer, Haselbacher und Kankovsky auf den 6. Rang zu fahren, womit ich auch ganz zufrieden war. Platz 7 ging an J.Zabka.
P.Gelosky, der sich des öfteren auch vorne im Feld zeigen konnte, belegte Platz 19.
Sein Bruder Lukas, der kurzfristig als Ersatzfahrer für Markus Willinger einsprang, bekam die Gelegenheit wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dabei spielte es aber keine Rolle mit wie vielen Minusrunden man das Rennen beendete!             
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3.08: Wiener Rathauskriterium, 80 Rd. (53 km)

Es bleibt unumstritten für mich das schönste Kriterium in Österreich. Ein schneller abgerundeter Kurs, vor einer einzigartigen Wiener Kulisse.
Gemeinsam mit meinen beiden jungen IVP-Kollegen Patrick Gelosky und Alfred Schabauer, die ich zu diesem Rennen aufstellte um Rennerfahrungen zu sammeln, sowie Kriteriumspezialist Markus Willinger, stellte ich mich der harten Konkurrenz der vom Veranstallter verpflichteten Berufsfahrern, wie z.B. Zeitfahr-Weltmeister u. TdF-Etappensieger, wie auch Träger des Gelben Trikots, dem Schweizer Fabio Cancellara(Team CSC), TdF-Zweiter Cadel Evans,AUS(Predictor-Lotto), Dario Cioni,ITA, österr. Sprinterrakete Bernhard Eisel(T-Mobil), Peter Wrolich, Bernhard Kohl(beide Gerolsteiner), Rene Haselbacher(Astana), Volksbank-Profi Werner Riebenbauer(Volksbank)....uvm!

Das Rennen war, wie so oft bei Radveranstaltungen mit Schlusswertung, von vielen Attacken geprägt. Da meine Motivation bei meinem Heimrennen ohnehin sehr groß war und sich meine Beine auch sehr gut anfühlten, konnte ich mich trotz hohem Rennschnitt(50 km/h), stets in den vordersten Reihen im Feld aufhalten.

Ich versuchte mich an Fabio Cancellara zu richten, dem ich bei diesem Spektakel ein gutes Ergebnis zutraute. Als rund 10 Runden vor Ende der Schweizer das Fluchtduo mit Kohl u. Evans verpasste, wusste ich, dass er, würde er das Rennen gewinnen wollen, nun demnächst zur Aufholjagd und zu einem Super-Finale antreten musste. Keine 3 Runden später kam auch schon seine Attacke, die, wie sich heraus stellte, nicht nur ich mit ging.
Eisel, Wrolich, Riebenbauer, Haselbacher, A.Bradley
(Swiag), nur um einige zu nennen, klebten ebenfalls an seinem Hinterrad, sodass sich eine rund 13 Mann starke Verfolgergruppe bildete. Nur wenige Runden später, schaffte es Cancellara mit einer neuerlichen Attacke auszureißen und sogar das Spitzenduo, die schon wie die sicheren Sieger schienen, einzuholen.
Im Finish gegen die beiden Bergspezialisten, wo sich Kohl gegen Evans durchsetzen konnte, hatte der CSC-Fahrer keine Probleme mehr. Mit einem langen Sprint fuhr der Zeitfahr-Weltmeister von der Spitze weg zu seinem Sieg. Im Sprint um die Plätze musste ich mich T-Mobil Fahrer B.Eisel, sowie Volksbank-Sprinter W.Riebenbauer geschlagen geben, was mir einen guten 6.Platz einbrachte. Bradley und Wrolich kamen noch auf die Ränge 7 u. 8.

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1.08.2007: Welser Altstadt-Kriterium; 80 Rd. (68 km)

Auch wenn die meiste Zeit in Einser-Reihe gefahren wurde, dieses Kriterium war wesentlich leichter als das Grazer-Altstadt-Kriterium, einen Tag zuvor!
Warum? Ganz einfach. Die Strecke war Bretteleben! Die Zielgerade war zwar ebenfalls mit Katzensteinen gepflastert, aber um ein vielfaches leichter zu fahren als Graz!

Da diese 850m lange Strecke gerade zu zum Bolzen einlädt, wurde auch von Anfang an auf´s Tempo gedrückt. Zahlreiche Vorstöße einzelner Fahrer od. Gruppen wurden schon wieder nach nur wenigen Runden vom Feld egalisiert.
Zahlreiche Prämiensprints im Verlauf des Rennens hielten den hohen Rennschnitt(45 km/h) stets aufrecht und ließen nur sehr wenige Verschnaufpausen zu.

Meine Beine fühlten sich nicht so schlecht an, sodass ich gemeinsam mit Teamkollege Petr Lechner auf die Prämiensprints fuhr. Außer 1 Mal(Lechner), mussten wir uns mit zweiten Plätze begnügen, was uns außer "schwere Beine" nicht viel einbrachte!

Am Ende noch ein schweres Finale. Profis wie Fabio Baldato,ITA(Lampre), Berni Kohl(Gerolsteiner), od. Bernhard Eisel(T-Mobil), versuchten noch auf den letzten 8 Runden dem Feld zu enteilen. Immer wieder holte aber das Feld die Ausreißer zurück. Erst in der allerletzten Runde gelang es dem regierenden Österr. Kriterium-Staatsmeister, Ruppert Probst(Resch&Frisch-Gourmetfein), mit seiner Attacke ein kleines Loch auf das Feld und um Top-Favorit Danilo Di Luca,ITA(Liquigas), raus zu fahren und das Rennen für sich zu entscheiden.
Platz 2 und 3 gingen an Di Luca und Eisel.

Am kommenden Freitag(3.08.) bestreite ich das nächste Profikriterium um das Wr.Rathaus gemeinsam mit IVP-Teamkollegen Markus Willinger, Alfred Schabauer und Patrick Gelosky, wo ich hoffentlich eine etwas weiter vordere Platzierung einfahren kann. Start ist um 18.00h

                                                                                               Ergebnisliste Wels: 

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31.07.2007: Altstadt-Kriterium in Graz; 40 Rd. (50 km)

Das Grazer Altstadt-Kriterium gehört mit seinem kopfstein-gepflasterten Anstieg, den engen Gassen und dem hochkarätigen Starterfeld mit Sicherheit zu den schwierigsten Kriterien Österreichs!
Während vorne die Top Athleten um den Sieg fahren, heißt das Ziel für viele Renner in den hinteren Positionen überhaupt das Rennen zu beenden!
Ab etwa Position 15 beginnt im Feld das sogenannte Ziehharmonikasystem, dass durch das Anbremsen(Zusammenstauchen des Feldes) und Beschleunigen(Auseinanderziehen der einzelnen Positionen) der einzelnen Fahrer, vor und nach jeder langsamen Kurve, entsteht und auch so manch einen starken Fahrer schon zur Aufgabe des Rennens zwang.

Gemeinsam mit meinem Teamkollegen Petr Lechner konnte ich mich auf den ersten 20 Runden recht gut vorne im Feld behaupten. Als zu diesem Zeitpunkt die ersten Löcher aufgingen und wir beide Sie ebenfalls nicht mehr zufahren konnten, dauerte es auch bei uns nicht mehr lange bis wir entkräftet hinten abfielen und das Rennen vorzeitig beenden mussten. Lediglich IVP-Fahrer Jan Barta hielt bis zum Schluss durch und belegte von 57 gestarteten Athleten(davon 30 ausgefahren) den 27. Platz.

Den Sieg holte sich der australische Top-Sprinter Robbie McEven(Lotto), vor unserer Sprinterrakete Bernhard Eisel(T-Mobil) und einem weiteren Supersprinter Alessandro Petacchi.

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29.07.2007: Straßenrennen in Purgstall; 146 km

In meiner sportlichen Laufbahn konnte ich im Zeitpunkt um die Erlauftaler-Radsporttage stets mit einer soliden Straßenform rechnen und des öfteren auch um die vordersten Plätze mitfahren. Doch heuer läßt meine Form mich irgendwie im Stich!
Das Sonntagsrennen in Purgstall zählte schon immer zu meinen Lieblings-Straßenrennen in Österreich. Ein hügeliger und fairer Kurs, wo Bergfahrer, Allrounder, Rolleure, wie auch Sprinter ihre Siegeschancen haben.

Schon beim Aufwärmen merkte ich, dass meine Beine heute nicht die Besten waren. Da ich auch aufgrund meiner sehr bescheidenen Form nicht wusste, ob ich das Rennen überhaupt beenden konnte(ich es aber unbedingt wollte), hielt ich mich erstmal in der Anfangsphase des Rennens im Feld versteckt und wartete ab, in der Hoffnung, dass meine Beine sich irgendwann einrollten und sich besser anfühlten. Doch dazu kam es leider nie!

Vom Start an weg war es für mich nur eine Quälerei. Im Windschatten war es ganz erträglich, doch ein Mal die Nase in den Wind gesteckt, ging gar nichts! Nicht einmal auf der Ebene! Somit hieß mein einzigstes Ziel am heutigen Tag das Rennen zu beenden.

Nach der 2. Runde(von 7), konnte sich eine rund 19 Mann starke Spitzengruppe bilden und dem Feld mehr enteilen. Auch IVP-Fahrer Petr Lechner, der gemeinsam mit Patrick Gelosky und mir an den Start ging, erwischte die "Post". Leider hatte der sprintstarke Allrounder gegen 5 od. 6 "Elche" in der Spitze nur wenig Chancen ganz vorne mit zu mischen, sodass er im Endeffekt nicht über Platz 10 hinaus kam.
Patrick schien die einwöchige Zwangspause(Angina) gut getan zu haben. Er fuhr anfangs sehr angagiert und riss sogar mit 2 Begleiter vom Feld aus. Leider nicht sehr lange!
Wegen einem Wildwechsel, wenige Meter vor den Dreien, kam der U23-Fahrer durch das Bremsmanöver seiner Fluchtgefährten zu Sturz, sodass er das Rennen mit großen Plessuren vorzeitig beenden musste.

An der Spitze des Rennens konnten sich in der Endphase 3 Elk´ler(Pfannberger, M.Pichler, Fankhauser) aus der Spitzengruppe lösen und einen ungefährdeten Dreifacherfolg für ihr Team heim fahren. Michael Pichler durfte vor Clemens Fankhauser und Christian Pfannberger als Erster über die Linie fahren. Die Plätze 4, 5 u. 6 gingen an D.Schorn(KTM Junkers), W.Faltheiner(Sava) und St.Rucker(Elk).

Im Feld hinten zeigte man während dessen keine großen Interessen die Verfolgung auf zu nehmen. Nur sporadische Attacken vereinzelter Grüppchen erhöhten kurzfristig das recht gute Trainingstempo des Hauptpulkes. Ein etwas schnelleres, aber von mir keineswegs beabsichtigtes Vorbeifahren am Feld bewirkte, dass ich kurz vor der vorletzten Runde mit Martin Schöffmann(Rapso Knittelfeld) einige Meter vor dem Feld fuhr und das Loch immer größer wurde.
Ich wollte nicht, da mir der starke Gegenwind zu sehr zusetzte und ich daher nicht an ein Ankommen im Ziel dachte. Als wir aber nach nur wenigen Kilometer Matthias Krizek(KTM-Junkers), ein bekanntlich guter Zieher(Zeitfahrer) einholten und unser Abstand immer größer wurde, änderte sich meine Meinung schlagartig.
Mit gleichmäßigen Tempo fuhren wir gemeinsam den Kurs entlang, ohne uns gegenseitig abhängen zu wollen. Jeder spürte schon die Strapazen des Rennens und die der vergangenen Renntage.
Wir wollten einfach nur vor dem Feld ins Ziel kommen! Da ich auf der letzten halben Runde mit Krämpfen zu tun hatte, verzichtete ich auf den Zielspurt und überlies es den Jungen - Platz 28!

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27.07.2007: Kriterium in Purgstall; 66 km

Das int. besetzte Kriterium zeigte mir wieder recht deutlich, welch einen großen Nachholbedarf ich wieder an Intervalltraining notwendig habe! Aus den Kurven raus, fehlte mir stets beim Antreten die Kraft das Hinterrad meines Vordermannes zu halten, sodass ich erstmal auf den ersten extrem schnell gefahrenen 15 Runden keine Chance hatte nach vorne zu kommen, um meinen Teamkollegen Petr Lechner zu unterstützen. Mehrmals dachte ich in diesen Runden schon ans Aufgeben, doch glücklicher Weise konnte sich mein kämpferische Wille durchsetzen!

Ab Runde 20 gelang es mir dann doch ans Hinterrad von Lechner zu fahren, der gerade an 6.Position fuhr. Als meine Vordermänner zur nächsten Wertung anzogen, lies ich zwischen meinen IVP-Kollegen und mir langsam ein Loch aufgehen, um ihn die Gelegenheit zu bieten sich mit einer Spitzengruppe vom Feld abzusetzen, was mir auch ganz gut gelang. 2 Mann gelang es noch an die Ausreißer ran zu springen, alle Übrigen blieben sitzen und bildeten mit mir das Hauptfeld.

Während ich hinten mit einigen Deutschen und Holländer, die ebenfalls mit einen ihrer Kollegen vorne vertreten waren, das Feld mitkontrollierte, konnte Petr an der Spitze fleißig Punkte sammeln.
Doch gegen die Übermacht des Teams Elk-Haus, die in der 8 Mann starken Spitzengruppe mit 3 Fahrern vertreten waren, hatte er keine Chance. Somit musste er sich nur dem sprintstarken Peter Pichler beugen, der ihm auf Rang 2 und den Deutschen Bahnspezialisten Erik Mohs auf Rang 3 verwies.
Mit einem Fluchtversuch 3 Runden vor Ende versuchte ich noch eine Top 10 Platzierung raus zu fahren, doch eingangs der letzten Runde wurde ich wieder vom Feld gestellt. Ich lies es Ausrollen.....

                                                                                                 
Ergebnisliste:

Erfreulich auch das Ergebnis in der Kat. Masters und Junioren. Dort konnte IVP-Fahrer Herwig Steurer nach einem spannenden Zweikampf mit Thomas Westermayer(Arbö Drahteisel) ebenfalls einen 2.Platz erringen. Rang 3 ging an Werner Pinczker(SK Vöst). Als zweitbester Junior, hinter dem Deutschen Markus Tollert(LV Sachsen), der Platz 8 belegte, fuhr IVP-Fahrer Lukas Gelosky auf Rang 13.
                                                                                    Ergebnisliste:

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16. - 21.07.2007: Regenerationswoche in der Therme Loipersdorf

Möchte mich bei der Österr. Sporthilfe, der Therme Loipersdorf, sowie dem Hotel "Vier Jahreszeiten" für diese erholsame und wunderschöne Woche bedanken. Es fehlte mir wahrlich an Nichts. Jeder Wunsch wurde mir vom äußerst freundlichen Hotelpersonal von den Augen abgelesen und erfüllt!
Tja, und zusammen mit dem einzigartigen Thermen(Erlebnis)bad und dem königlichen Wetter, war dies eine wahrlich unvergessliche Woche. Danke an alle Beteiligten!!!

                                      

Mit dieser Erholungswoche, wo ich nur ein reduziertes Trainingspensum absolvierte, fing für mich die 2. Saisonhälfte an, die mit dem Heurigen-GP in Klein Engersdorf, dem letzten Straßenrennen des heurigen Jahres, zu Ende gehen wird.

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8.07.2007: Kriterium in Wr.Neustadt, 52 km

Viele kleine "Amateur"-Vereine nutzen während der Österreich-Rdft. die Gelegenheit, die ausgeschriebenen Rennen mit einer leichteren Konkurrenz zu absolvieren. Ebenso auch das IVP-Team, die sich mit 5 Mann hoch(Lechner, Nagy, Willinger, Schabauer, Garber) in der Elite-Kategorie an den Start stellte.

Da ich direkt aus Italien anreiste und 4 Bahn-Renntage hinter mir hatte, rechnete ich natürlich mit eher schwereren Beinen. Die Taktik wurde von mir so gelegt, dass sich nach und nach ein IVP-Fahrer vom Feld absetzen sollte, um somit zu mind. einen Dreifacherfolg zu erzielen.

Doch wie ich schon des öfteren in meiner Karriere feststellen musste, waren genau solche Rennen die Schwierigsten! Und so war es auch! Härteste Gegner waren dabei Josef Kugler(KTM-Junkers), Bernhard Redl(Benefit), der echt ein starkes Rennen fuhr, als auch das gesamte Wiener Team Arbö Denzel Cliff.

Wir versuchten wie besprochen abwechseln zu attackieren, doch jedes Mal war stets ein Mitstreiter bei uns am Hinterrad. Schließlich gelang es Petr Lechner, nach der 2. Wertung, der wenige Runden zuvor in einer Kurve auch noch zu Sturz kam, erfolgreich dem Feld zu enteilen. Mit weiteren Attacken versuchten wir das Rennen schwer zu machen, um den nächsten IVP-Fahrer raus zu schicken.
Erst einige Attacken u. Runden später, konnte sich Robert Nagy ohne "Schatten" vom Feld absetzen und zu Lechner, der natürlich auf seinen Kollegen wartete, aufschließen.

Während wir 3 Übergebliebenen IVP´ler hinten das Feld kontrollierten, bauten die beiden Legionäre ihren Vorsprung weiter aus, wobei Sie sich während ihrer Fahrt die Wertungen untereinander gerecht aufteilten. Doch das war mir zu wenig!
Obwohl Willinger hinten im Feld der fleißigste Punktesammler war und sich somit den 3. Platz immer mehr und mehr absicherte, versuchte ich mich noch auf den 4. Rang zu fahren.
Willinger
u. Schabauer sorgten dabei immer wieder für Tempo u. bereiteten mir somit optimal die restlichen Wertungen vor, sodass unser Vorhaben mit einschl. der vorletzten Wertung auch erreicht wurde.

Schabauer hatte am Ende noch genügend Kraft um sich die letzten beiden Wertungspünktchen in der Schlusswertung zu sichern, die ihm auch noch zu Rang 11 verhalfen. Herzliche Gratulation an meine Burschen.
Es siegte Robert Nagy vor Petr Lechner, Lokalmatador Markus Willinger, Roland Garber und Josef Kugler(KTM-Junkers).

Ich weiß, dass ich mir aufgrund der Konkurrenz auf dieses Rennen nicht viel einbilden brauche. Doch genau solche Rennen benötige ich, um mit meinen Fahrern zu arbeiten und um ihnen Motivationsschübe mit auf ihren weiteren sportl. Weg mit zu geben.

In der Kat. Masters-Elite konnte IVP-Fahrer Herwig Steurer den 2. Platz belegen. Mehr und genaueres aber davon demnächst hier.

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5. - 7.07.2007: 3-Tagerennen in Pordenone,ITA

Auch hier gab es, aber nur für die Gesamtwertung, wichtige UCI-Weltranglistenpunkte! Gemeinsam mit meinen ital. Partner Alberto Curtolo, stellten wir uns der starken Konkurrenz wie etwa den Teams Marvulli(CH)/Villa(ITA), Zabka/Liska(SVK), Ciccone/Masotti(ITA), uem...

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei den Ablösungen am 1. Tag, lief es doch bis zum Ende der Veranstaltung recht rund. Mit vereinzelten Achtungserfolgen in den unterschiedlichsten Bewerben hievten wir uns vom anfangs 7. Platz  auf den recht zufriedenstellenden 4. Gesamtrang. 5 Teams beendeten das Rennen in der Nullrunde.

Graf/Tazreiter, die einzigste rein österr. Paarung im Starterfeld, schlugen sich ebenfalls sehr gut im Rennen. Über 3 Mal konnten die Beiden bei diversen Bewerben unter die 3 erstplatzierten Teams fahren(1x 1 Sieg) und somit fleißig Punkten. Leider fehlte ihnen am Ende 1 Runde, um die Sensation perfekt zu machen. Platz 7!

Patrick Gelosky bekam vom Veranstalter einen jungen Spanier zugeteilt, der aber leider keine all zu großen Erfahrungen mit dieser Disziplin mit brachte. Dadurch sah Patrick diese Veranstaltung eher als Training und Vorbereitung für die EM, riskierte dabei nicht viel und beendete somit das Rennen als Schlusslicht.
Den Sieg holten sich Ciccone/Masotti(ITA) vor Marvulli(CH)/Villa(ITA) u. Zabka/Liska(SVK).

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4. - 7.07.2007: UCI-Bahnmeeting "Giro della Pista" + Bahn-3-Day in Pordenone,ITA

Bei der 3. Ausgabe der ital. Bahn-Rennserie "Giro della Pista", diesmal in Pordenone, wo das ÖRV-Team(Graf, Tazreiter, P.Gelosky, Selzer, Ruso, Garber) wieder um wichtige Weltranglistenpunkte fuhr, konnten wieder zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden.

Ladies first: Karin Ruso fuhr in ihren beiden Disziplinen(Scratch, 9.Pl. u. Punktef.12.Pl.) sehr beherzt u. versuchte auch in den Wertungssprints gegen die starke Konkurrenz gegen zu halten. Leider kam Sie über eine Platzierung im Mittelfeld nicht hinaus.

Kurzdistanz-Fahrer, Clemens Selzer, hatte gleich 3 Einsätze. Im Sprint belegte der amtierende Sprint u. 1000m-Staatsmeister bei 15 Starter(6 Nat.) Platz 10. Im Keirin Platz 7 und im Teamsprint(4 Teams/ 4 Nat.) mit 2 griechischen Anfahrern den 3. Rang.

Gemeinsam mit meinem Partner Andi Graf, belegte ich im Madisonbewerb, bei 17 gestarteten Teams aus 8 Nationen, den 5. Platz, wobei wir bis zur vorletzten Wertung noch jede Möglichkeit auf einen Podestplatz hatten. Graf zeigte jedoch am Ende einige Schwächen, besser gesagt war bei ihm schon  eine gewisse Müdigkeit fest zu stellen(was ich aufgrund seines intensiven Trainingsplanes rück schließe), sodass er nicht mehr das hohe Tempo der Konkurrenz mitgehen und mir somit auch nicht mehr die gewünschten Positionen für die Wertungssprints bringen konnte.
Ich hoffe nur, dass die Regenerationszeit bis zu seiner U23-Bahn-EM(11. - 15.07.) noch ausreichend ist und er sich soweit noch erholt!
Sieger wurde das argentinische Paar Curuchet/Perez, vor Marvulli(CH)/Villa(ITA), Ciccone/Masotti(beide ITA) und Zabka/Liska(beide SVK).
Gelosky/Tazreiter, die uns auch zeitweise mit Tempoarbeit unterstützten, belegten dabei den 11. Rang.

Im Punktefahren gelang es Graf nach mehreren Ausreißversuchen dann doch die richtige Partie zu erwischen, die in Folge auch einen Rundengewinn vollzog. Andi konnte dabei einige Punkte sammeln und den 12. Platz erringen. Tazreiter spurtete mit dem Feld auf die Endwertung und belegte dabei Gesamtrang 13.
Gelosky und ich erreichten keine Punkte, konnten aber Andi in der Einen od. anderen Situation unterstützten!

 

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