Rennbericht-Archiv
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29.03. - 1.04.2007: Bahn-WM / Palma de Mallorca,SPA
Aufgrund der Erkrankung(Fieber) von Christiane Soeder, kurz vor unserem Abflug, waren Andreas Graf und ich die einzigen österr. Vertreter bei der diesjährigen Bahn-WM.
Nach zweimaliger Bahnbesichtigung(mit Training!) war ich von uns beiden der jenige, der am Freitag im Scratchbewerb den Auftakt machte.
Dabei fiel mir die schon sehr unangenehme Hitze(+ 27°C) über dem Holzoval auf, was mir wiederum für das am Sonntag stattfindende 50 km lange Madisonrennen zu denken gab, sollte uns dabei die UCI keine Verpflegungsannahme gestatten.
Bevor ich allerdings zum Bewerb auf die Bahn gelassen wurde, musste ich, wie jeder andere Fahrer auch, mein Bahnrad einer offiziellen Abwiegung unterziehen.
6,66 kg! Laut Reglement um 0,14 kg zu leicht! Wie war dies möglich? In den letzten Jahren hat´s doch auch immer gepasst? Nach kürzerer Überlegung war mir die Sache klar. Meine neue Xentis Mark1 TT-Laufradgarnitur war nun um einiges leichter gewesen, als meine bis stato vom Verband zur Verfügung gestellten Campagnolo Laufräder(VR: Pista, HR: Ghibli Scheibenrad)!
Um dies wieder auszugleichen
klebten wir am hinteren Ende des Oberrohres, auf der Unterseite, einen 13er Ring/Gabelschlüssel, und unter dem Sattel noch einige Zentimeter einer Bahnkette fest(siehe Foto)!
Schließlich konnte ich mich als
10. meines Vorlaufes für das noch am selben Abend stattfindende Finale qualifizieren.
Im Scratch-Finale gab es dann ein etwas ungewöhnlichen Anfang. 30 Runden lang fuhren die Finalisten ohne Attacken, hintereinander aufgereiht wie auf einer Perlenkette, ein flottes Tempo, so als ob jeder einen Massensprint bevorzugen wollen würde.
Das gleichmäßige Tempo war zwar sehr angenehm zu fahren, jedoch für meine Taktik die falsche Fahrweise. Mit meinen aufgelegten 52:15 hätte ich im Massenspurt keine Chance! Ich musste unbedingt eine Fluchtgruppe erwischen, was mir leider, trotz ständiger Attacken in der 2. Rennhälfte, nicht gelang.
9 Runden vor Schluss die entscheidende Attacke von
Wong Kam Po aus Hongkong. Keiner im Feld dachte in diesem Moment, dass der kleine quirlige Typ die Kraft besäße solo bis ins Ziel zu fahren, sodass erstmal keiner im Peloton reagierte um für Tempo zu sorgen. Da ich zu diesem Zeitpunkt etwas angeschlagen war, kam mir die kurze Ruhephase gerade Recht. Dabei suchte ich mir eine gute Position im Feld, um eventuell doch noch kurz vor dem Ende einen günstigen Augenblick ausnutzen zu können, um einen Vorstoß zu wagen.
3 Runden vor Schluss ein Massensturz bei dem ich glücklicher Weise nicht zu Fall kam, jedoch durch meine Ausweichmanöver kräftig an Tempo verlor, ebenso auch den Anschluss zu meinem Vordermann. Bis zum Ziel gelang es mir zwar wieder die Lücke zu schließen, an meiner Endplatzierung(Platz 10) änderte es jedoch nichts mehr!
Wong Kam Po wurde für sein Risiko mit dem Weltmeistertitel belohnt, der sich gerade noch vor den
Holländer Wim Stroetinga, sowie Rafal Ratajczyk aus Polen, die Silber und Bronze holten, ins Ziel retten konnte.
Am nächsten Tag ging Andreas Graf im Punktefahren an den Start. Andreas, der sein Elite-WM-Debüt gab, konnte sich in seinem Vorlauf mit Rang 7
recht klar für das 40 km lange Finale qualifizieren. Doch dort herrschte ein anderer Wind!
Während die Besten der Besten, vorweg Weltmeister Joan Llaneras,SPA(Foto re.ob.), der
mit übermenschlicher Art und Weise seine Stärke demonstrierte, ihre Plusrunden zogen, war Andis Dauerbeschäftigung das Feld zu halten. Tapfer und mit vollem Kämpfergeist hielt sich der junge Niederösterreicher
im Feld, während andere Fahrer nach und nach aufgaben, oder wegen 2 Minusrunden vom Kampfgericht aus dem Rennen genommen wurden.
1 erspurteter Punkt sicherte ihm am Ende einen guten 15. Debütplatz. Silber und Bronze gingen
an den Belgier Iljo Keisse und dem regierenden Punkte-Olympiasieger Mikhail Ignatiev(RUS).
Im Madisonbewerb am Sonntag waren zum Glück keine Qualifikationsläufe zu bestreiten, da Andi jede freie Stunde benötigte um zu regenerieren. Als persönliches Ziel setzte ich mir abermals eine Top 10 Platzierung, die ich jedoch nach Besichtigung der Starterliste etwas anzweifelte.
16 Paare standen auf der Liste, wobei ausschließlich jede Mannschaft schon mehr und größere Erfolge bei Welt-Titelkämpfen od. Olympischen Spielen einfuhren, als wir! Dennoch war unser Kampfgeist ungebrochen, sodass wir recht forsch in die 1. Wertung gingen, wo wir auch prompt unsere ersten beiden Punkte holten.
Danach war aber für 70 - 80 Runden lang die Hölle angesagt! Ständige Attacken, sowie Vorstöße zahlreicher Teams, brachten uns schon recht schnell an unsere Leistungsgrenzen. Technisch klappte alles hervorragend, wir sammelten auch viele Punkte(10), waren aber jedoch nie in der Lage auch nur 1 Mal mit einer Gruppe auf Rundengewinn zu gehen. Für mich ein eindeutiges Indiz, dass es uns beiden an Rennkilometer fehlte! Trotzdem schlug sich Andi, der sein Punkterennen vom Vortag besser wegsteckte als noch zuvor von mir befürchtet, sehr gut!
Ob es schon für die Olympischen Spiele 2008 in Peking reichen wird, um vorne mit zu fahren, mag ich bezweifeln. Auf jeden Fall ist er ein Partner mit Potenzial und Zukunft! 
Das begehrte Regenbogentrikot holten sich die beiden oftmaligen Bahn-Weltmeister Bruno Risi und Franco Marvulli(CH) vor Danny Stam/Peter Schep(HOL) und den Tschechen Alois Kankovsky/Petr Lazar.
Sehr große Freude bereitete mir mein Union RC IVP-Neuzugang, Jan Barta(CZE), zu Hause beim Saisonauftaktrennen in
Leonding(Tchibo Top.Rad.Liga Rennen #1), über 156,5 km, der sich im Sprint gegen Stefan Rucker, vom Team Elk-Haus Simplon, erfolgreich durchsetzen konnte und mit seinem 2. Platz, hinter Adam Homolka,CZE(Swiag Teka), fast für eine Sensation sorgte.
Der größte Erfolg in der dreijährigen Vereinsgeschichte wurde zusätzlich noch von seinem Landsmann und Teamkollegen, Petr Lechner, mit Platz 9 abgerundet!
Herz was willst du mehr?
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24.03.2007: Letzten Bahn-Trainingseinheiten abgeschlossen!
Die letzten intensiven Bahn-Trainingseinheiten vor der WM auf Palma/Mallorca(29.03 - 1.04) sind mit dem gestrigen Abend abgeschlossen worden.
Standen zu Beginn der Woche noch eher leichtes motorisiertes Dernytraining am Programm, fuhr das Bahn-Nationalteam, Donnerstag und Freitag, zwei intensive Rennsimulationen über die komplette Punkte- und Madisondistanz mit eingebauten Sprintwertungen.
Mit meinem körperlichen Zustand und meiner Form bin ich sehr zufrieden, was mich für die WM auch sehr positiv stimmen läßt. Natürlich kann man ein Training nicht mit einem Wettkampf vergleichen, jedoch bin ich sehr zuversichtlich eine Top 10 Platzierung einfahren zu können.
Auch mein Madisonpartner Andreas Graf, der 1 Tag zuvor auch im Punktefahren an den Start gehen wird, scheint mir in recht guter Verfassung zu sein.
Ungünstig erwischt hat es Christiane Soeder(3000m Einzelverfolg.), die sich momentan mit einer Verkühlung herumschlagen muss. Abflugstag für das ÖRV-Team ist am kommenden Montag den 26.03.!
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4.03.2007: Straßenrennen in Triest,ITA; 142 km
Um sich den nötigen Feinschliff für die bevorstehende Bahn-WM zu holen, war es für uns WM-Kandidaten(Graf, Lexmüller, Tazreiter, Garber) von großer Bedeutung hier an den Start gehen zu dürfen und Rennkilometer zu sammeln.
Gemeinsam mit dem U23-Straßen-Nationalteam(Chr.Sokoll, M.Schröger, F.Grassmann), dass von Team Manager Franz Hartl betreut wurde, konnten wir als Team Österreich an den Start gehen.
Klassisch wie bei fast allen Straßenrennen in Italien, fuhren wir zunächst eine große Schleife(~ 90 km), bevor das Finale auf kleineren selektiven Runden(~ a 12 km) ausgetragen wurde.
Schon von Beginn an wurde recht hohes Tempo angeschlagen, dass durch zahlreiche Attacken hervorgerufen wurde. Erst als sich etwa bei Kilometer 60 eine 5 Mann große Gruppe hat absetzen können, kehrte etwas Ruhe ins Feld, wobei das Grundtempo des Feldes weiterhin zügig blieb.
Noch bevor wir auf die kleinen Finalschleifen kamen, bekam ich einmal kurz den Zeitvorsprung der Ausreißer mit - 2: 50 Min.! Ob die Fluchtgruppe sich bis ins Ziel retten konnte oder später doch noch vom Feld gestellt wurde, bekam ich im Laufe des Rennens nicht mehr mit! Ebenso nicht, wer die glorreichen Gewinner waren!
Für mich war es wichtig so lange wie möglich dabei zu bleiben und Rennkilometer zu sammeln, da wir Bahnfahrer, wie schon vor einigen Tagen von mir berichtet, aufgrund der Ausladung bei den kroatischen Straßenrennen, bis zur WM(29.03. - 1.04.) keine weiteren Möglichkeiten mehr haben an Straßenrennen od. Rundfahrten an den Start zu gehen!
Auf den Schlussrunden trennte sich dann der Spreu vom Weizen!
1 Runde lang konnte ich auf der sehr selektiven Runde mit dem Feld mithalten, bis es schließlich auch mich erwischte! Zum Trainingszweck hing ich noch 2 Schleifen an, bevor mich die Rennleitung wegen der 5 Minuten-Rückstandsregel aus dem Rennen nahm.
Mit einer schon sehr beachtlichen Form präsentierte sich Punktefahrer Andreas Graf(Foto), der als Einzigste, bis auf die letzte Runde, mit dem Feld mithalten konnte. Seine Platzierung ist mir aber nicht bekannt. U23-Straßenstaatsmeister, Matthias Schröger, kämpfte ebenfalls bravourös bis zur vorletzten Runde im Peloton mit, bevor er das Rennen vorzeitig beendete und vom Rad stieg.
Pech hatte Christoph Sokoll. Ihm warf ein Reifenschaden, eingangs des ersten Anstieges, in der ersten kleinen Schleife zurück, wodurch die Hoffnung auf eine gute Platzierung dahin war!
Im Großen und Ganzen
bin ich mit meiner Form zufrieden, wobei noch in den nächsten Tagen u. Wochen einiges in Richtung Kraft getan werden muss!
Hinweis: Dienstag, 6.03.2007 - Bahn-Madison-Rennen im Ferry Dusika Stadion - Beginn 18.00h (Ende ca. 20.00h)
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11. - 25.02.2007: Bahn-Nationalteam-Trainingslager Mallorca 
Nach wochenlanger Sponsorsuche war ich echt überglücklich, noch vor dem Nationalteam-Trainingslager einen neuen Hauptsponsor für mein Team gefunden, alles geregelt und unter Dach und Fach gebracht zu haben, um mich nun endlich wieder ganz dem Training u. der WM-Aufbau widmen konnte!
Das Trainingslager verlief für mich optimal. Die Tageskilometer, als auch die intensiven Einheiten, die Bundestrainer Jiri Miksik uns vorschrieb, passten zu meiner "Form" wie die Faust auf´s Auge.
Von Tag zu Tag spürte ich wie mein Körper die Kilometer wie ein trockener Schwamm aufsog und immer stärker wurde. Nach 2 Wochen und nicht ganz 1.900 abgespulten
Kilometer, beendete ich das Trainingscamp in einer sehr guten Verfassung, was mich für die Bahn-WM in Palma de Mallorca(29.03. - 1.04), sollte ich/Österreich qualifiziert sein, für ein gutes Abschneiden hoffen lässt.
Etwas zittern müssen wir im Madisonbewerb aber noch, da es aufgrund des erst am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen Weltcuprennen's in Manchester und der etwas schleißigen Aktualisierung der UCI-Weltrangliste, wo auch bis dato nicht die Weltranglistenpunkte der Bahn-EM eingetragen wurden, noch kein offizielles Endranking gibt. Österreich liegt moment. auf Rang 14, jedoch nur die besten 18 Nationen sind für die Madison-WM qualifiziert!
Im Punktefahren, Scratch und in 3000m Einzelverfolgung der Frauen ist Österreich fix dabei!
Wie viele Fahrer vom ÖRV nominiert werden und wer genau bei welchem Bewerb eingesetzt wird, wurde uns vom Bundestrainer noch nicht verraten. Zunächst heißt es aber einmal abwarten und trainieren! 
Ebenfalls sehr gut das Camp verkraftet, und das ist bei jungen Fahrern bei weitem nicht immer der Fall, und zur Überraschung Aller, hat der seit 2 Jahren regierende Madison-Staatsmeister, heuer erstjährige Kat. U23-IVP-Fahrer, Patrick Gelosky, der mit zunehmender Dauer ebenfalls immer stärker wurde und eine schon für ihn beachtliche Form aufbaute! Wichtig dafür waren selbstverständlich auch die Ruhetage, die wir allesamt unterschiedlichst nutzten, wie z.B. bei einer Runde Minigolf od. bei Kaffee und Kuchen(Pics) an der Promenade.

Nun heisst es bei uns WM-Kandidaten eine kurze Regenerationsphase einlegen, bevor es diese Woche noch zu 2 harte Trainingseinheiten auf der Bahn kommt und wir uns den letzten Feinschliff bei Eintagesrennen(Triest,ITA u. Porec,KRO), als auch bei einer Rundfahrt in Porec,KRO(kommende Wochenenden - siehe Renneinsätze auf der Hauptseite) holen. Dazwischen aber noch ein Bahnrennen in Wien(6.03., Start 18.00h) mit einem Madisonbewerb!
Ob Österreich sich für die Madison-WM schlussendlich qualifiziert hat od. ich vom Verband nominiert wurde, erfährt ihr demnächst hier auf meiner Page!
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2.02.2007: Bahn-Trainingsrennen in Wien(Omnium)
Starke Mannschaftsarbeit!
Wie schon vergangene Woche auch, stand auch an diesem Renntag für die Elitekategorie, dass abermals mit Fahrern aus dem benachbarten Ausland(Tschechien, Slowakei u. Ungarn) besetzt war, ein Omniumbewerb am Programm. Diesmal bestehen aus einem 100 Runden Punkterennen und einem 30 Runden langen Scratchrennen.
Der Union RC IVP(neuer Hauptwerbeträger) war mit 3 Fahrern am Start, nämlich mit Patrick Gelosky, Patrick Knezevic und mir.
Beim 100 Rd. Punkterennen gelang es zwei IVP-Fahrer(P.Gelosky und mir), noch im ersten Drittel des Rennens, mit einer 7 Mann starken Ausreißergruppe eine Plusrunde zu fahren. Noch mit dabei, die beiden Tschechen von Dukla Brno, Dostal und Kratochvila, Punkte-Staatsmeister A.Bradley(Swiag) mit seinem neuen Teamkollegen G.Lauscha und RadUnion NÖ-Fahrer F.Kaineder.
Im Laufe des Rennens gelang es mir durch regelmäßiges Punkten einen beruhigenden Vorsprung gegenüber meinen Kontrahenten raus zu fahren, den ich aber auch meinen beiden und mich stark unterstützenden Kollegen, Gelosky u. Knezevic, zu verdanken hatte, die mir im Rennen enorm viel Arbeit abnahmen u. exzellent Wertungen anfuhren.
Speziell Patrick Knezevic überraschte mich an diesem Abend mit seiner aktiven Fahrweise! Vor Allem sein Stehvermögen wurde um Eckhäuser besser!
Kurz nach der Hälfte des Rennens dann eine starke Aktion vom erstjährigen U23 Fahrer, Patrick Gelosky. Er versuchte abermals sein Heil in der Flucht und ging für mehrere Runden solo auf erneuten Rundengewinn, was ihm die alleinige Führung im Rennen bringen könnte. Doch mehr als eine halbe Runde Vorsprung lies das Feld dem junge Madison-Staatsmeister nicht gewähren. Speziell das RadUnion NÖ Team, mit Kaineder und Tazreiter, wie auch unsere Gäste aus Brünn, waren sehr um die Aufholjagd bemüht! Dennoch konnte Patrick bei seiner Flucht genügend Punkte sammeln, um im Punkterennen, hinter mir und Jan Dostal, den 3. Rang einzunehmen. Knezevic kam auf Rang 9.
Im Scratchbewerb versuchten gleich zu Beginn, nachdem Georg Lauscha mit einer Soloflucht das Rennen eröffnete, sich 5 Fahrer aus dem Staub zu machen. Da mir keiner dieser Fahrer für die Gesamtwertung gefährlich werden konnte, lies ich und mein Team die Gruppe ziehen.
Wieder waren es die Tschechen und die RadUnion NÖ-Truppe, die die Verfolgung einleiteten und die Ausreißer stellten.
Im Endspurt des geschlossenen Feldes bereitete mir Knezevic optimal die letzten 4 Runden vor, sodass ich mit meinem abschließenden Spurt, meinen härtesten Konkurrenten, Jan Dostal, ohne größere Probleme abspurten konnte.
In der Gesamtwertung setzte ich mich(30 Pkt.) somit klar vor Dostal(22 Pkt.), Bradley(18 Pkt.), Kaineder(13 Pkt.) und W.Kotzmann(Cycle Circle),12 Pkt., durch.
Auch wenn am Ende Gelosky(8. Pl.) und Knezevic "nur" die Ränge 8 u. 11 einnahmen, war dies einer der stärksten IVP-Teamworks der letzten Monate. Herzliche Gratulation dafür!
Bin Stolz auf euch Burschen!
Results:
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23.01.2007: Bahn-Trainingsrennen in Wien(Omnium)
Da in den nächsten Tagen in Österreich eher Schlechtwetter angesagt war, nutzte ich auch gleich die Gelegenheit an unserem Ankunftstag aus LA, beim Bahnrennen im Ferry Dusika Stadion an den Start zu gehen.
Neben den einheimischen Fahrern, waren auch Athleten aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn am Start, die einen Omniumbewerb absolvieren mussten.
Mit etwas "dicken" Beinen vom Flug, gelang es mir mit den Plätzen 3(Scratch), 1(Punktef.) und 2(Ausscheidungsf.), die harte Konkurrenz aus Brünn zu schlagen und die Gesamtwertung zu gewinnen.
Das Schöne an diesem Abend war allerdings, dass eine kleine Länderkampfstimmung aufkam, wo einige österr. Fahrer(von diversen Vereinen), ohne sich vorher abzusprechen,
miteinander fuhren und gegenseitig taktisch halfen, um auch einen österr. Sieger zu stellen. So etwas macht Spass!
1. Garber 37 Pkt., vor Spicka 35 Pkt., Dostal 33 Pkt.(beide Dukla Brno), Kotzmann(Cycle Circle) 31 Pkt., Bradley(Swiag) 24 Pkt. u. Tenor(Denzel) 16 Pkt..
Patrick Knezevic belegte Platz 12, wobei er dabei einige Male für die Mannschaft arbeitete.
Gelosky Lukas, der wie Neuzugang Michael Jirka heuer in die Juniorenklasse aufstieg, tat sich mit der nun etwas härteren
Übersetzung noch sichtlich schwer, schaffte aber mit einem 2. Rang hinter dem Tschechen Ales Rehor(Favorit Brno) einen ausgezeichneten Einstieg in die neue Saison. Rang 3 ging an M.Pavlu(RC Rih Tulln). M.Jirka belegte Rang 16, arbeitete aber für Lukas Erfolg!
Results:
Direkt vom Trainingslager Marokko zurück gekehrt, stieg ich mit voller Zuversicht, den 9. Platz beim letzten Weltcuprennen in Moskau verbessern zu können, mit dem Nationalteam ins Flugzeug nach Los Angeles.
Am 1. Trainingstag bestätigte sich mein Gefühl alles in meiner kurzen Vergangenheit richtig gemacht zu haben und für das WC-Rennen gerüstet zu sein.
Am 2. Tag jedoch handelte ich mir eine kleine Magenverstimmung ein, die in weiterer Folge Appetitlosigkeit, generelle Müdigkeit, wie auch Durchfall mit sich zog. Zunächst gab ich all dem keine große Bedeutung, denn wenn man zum Frühstück Milch(Müsli) und reichlich Obst und Joghurt isst, kann dies schon mal solch Reaktionen hervor rufen! Außerdem waren ja noch über 4 Tage bis zu meinem Einsatz - Demnach reichlich Zeit dies wieder in den Griff zu bekommen.
Als ich mein, mehr od. weniger, kleines Problem, trotz zahlreicher Kohletabletten und sonstigen Medikamenten, bis zum Vorabend meines Wettkampftages nicht beseitigen konnte, bereitete mir das schließlich doch immer größere Sorgen.
Wieviel Kraft und Substanz mich dies kostete, sollte ich am nächsten Tag erfahren.
Unseren Qualifikationslauf, wo sich die besten 8 Paare(von 14) für das Finale Qualifizierten, beendeten wir auf einem unerwarteten guten 4. Rang, wobei die Platzziffer über meine körperliche Verfassung hinweg blendete. Ab der 1. Wertung ging bei mir nichts mehr! Ich war "streichfähig"! Die restlichen 60 Runden waren für mich dermaßen eine Qual, dass ich mir schon insgeheim wünschte, das Finale nicht zu erreichen. Doch das konnte ich meinem jungen Partner, Andreas Graf, dem Trainer, als auch dem ganzen Betreuerstab nicht antun.
Keine 2 Stunden blieben uns zur Regeneration bis zum Finale. Ich wusste nicht wie ich das überstehen sollte?! Zum ersten Mal in meiner Karriere hatte ich die Befürchtnis ein Madison-WC-Rennen nicht ausfahren zu können, od. eine bis mehrere Minusrunden auf das Feld zu kassieren.
Um ein Desaster zu vermeiden, einigten wir uns im Rennen keine Aktionen zu starten, sondern nur auf´s Ankommen zu fahren.
Es wurde trotzdem zum längsten Madisonrennen meiner sportlichen Laufbahn! Das ganze Rennen über ständig knapp am Abreißen, versuchte ich meine Hinterräder so gut es ging zu halten. Nur Dank Andreas guter Form, blieben uns die Minusrunden erspart. Platz 14!
Den Sieg holten die Dänen Morkov/Rasmussen vor De Ketele/Schets(BEL) und Ponomarev/Shmidt(RUS).
Mir tat es echt Leid nicht mehr zu diesem Rennen beisteuern zu können. Es ärgert mich heute noch, denn noch nie zuvor war ich bei einem Großereignis krank gewesen.
Andreas Graf war am Vortag
beim Punkterennen im Einsatz gewesen. Dort verpasste leider der Niederösterreicher, ebenso wie Mario Lexmüller im Scratchbewerb, in seinem Qualifikationslauf, um nur 1 Platz den Finaleinzug.
Christiane Soeder, die in der 3000m Einzelverfolgung an den Start ging und ihr 2. Weltcuprennen bestritt, erreichte mit einem neuen österr. Rekord(3:47,471 Min.) Platz 7. Herzliche Gratulation dafür!
Siegerin wurde ebenfalls mit einer neuen Landesrekordzeit(3:37,601 Min.) die US-Amerikanerin Sahra Hammer.
Fotos u. einige Impressionen aus LA: Resultate aller Bewerbe:
Gratulieren möchte ich auch meinen nun jetzt erstjährigen U23 Fahrer Patrick Gelosky, der zur selben Zeit gemeinsam mit seinem Partner Georg Tazreiter, beim Stuttgarter UIV-Cup(Madison), nach 3 Tagen, hinter Bally/Pliuschin(SUI/MDA) und Ranneries/Morkov(beide DEN), den 3. Gesamtrang holte.
Results:
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Auch wenn die Temperaturen in Europa ungewöhnlich weit über dem Gefrierpunkt lagen und es nicht unbedingt notwendig war in den wärmeren Süden zu flüchten, war der Tapetenwechsel für mich dennoch mehr als optimal!
als 20 Athleten zählte, fiel es mir bei Tagestemperaturen um die 20 - 24°C natürlich nicht schwer die notwendige Motivation für die langen und abwechslungsarmen Trainingsstunden zu finden.
Obwohl das Bahn-Weltcuprennen in Los Angeles(18. - 21.01.) kurz bevor steht, lag der Schwerpunkt des Trainingscamps im Ausdauerbereich, gespickt jedoch mit einzelnen kurzen Einheiten an der anaeroben Schwelle.
heuer so viele Leute(29) wie noch nie zuvor den Weg nach Agadir fanden, um dort bei wetterfesten Bedingungen zu trainieren od. einfach nur Urlaub zu machen. Dabei lernte ich viele neue Freunde u. Trainingspartner kennen, mit denen ich sehr viel Spass hatte.
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