Rennbericht-Archiv  
       

29.09.2006: Heurigen-GP in Klein Engersdorf - Saisonausklang

Meine Trainingsausfahrten in den vergangenen beiden Wochen durften doch intensiver gewesen sein als vermutet! Beim Märischen Helm in Brünn, lief es schon nicht so rund. Und in Klein Engersdorf noch weniger, wo ich schon nach etwa 12 Runden die Segel streichen und das Rennen vorzeitig beenden musste.

Vom Start an weg wurde mächtig in die Pedale getreten. Das Elk-Haus Simplon Team versuchte mit ständigen Attacken ihre zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen. Dabei zersprengte sich das Feld in 3 Gruppen.
Christian Pfannberger(Elk), Mario Höller(Resch&Frisch) und Grega Bole,SLO(Sava) konnten sich dabei als Spitzentrio absetzen und rasch einen mächtigen Vorsprung raus fahren.
Dahinter fuhr eine etwa 20 Mann starke Verfolgergruppe, die sich mit rund 30 - 40 Sek. vor dem schon sehr dezimierten Feld bewegte.

Nach gut ein Drittel des Rennens, konnte das Feld, aufgrund von Abstellarbeiten der führenden Teams, zur großen Verfolgergruppe wieder aufschließen. Knapp bevor es den Anschein hatte, dass die Spitzenfahrer das nun gesamte Feld überrunden würde, formierte sich das APOSport Linz Team und darauf auch das tschechische GS II Whirlpool Team, mit dem Vorjahressieger Stanislav Kozubek, um die Aufholjagd einzuleiten und sich gegen die Überrundung zu wehren.

Rund 10 Runden vor Ende kam es auch dann zum Zusammenschluss von Spitze und Feld und es hieß Feld geschlossen.
Ab diesem Zeitpunkt lieferten sich die Fahrer der beiden GS II Teams, Elk-Haus und Whirlpool, einen offenen Schlagabtausch um den Sieg. Attacken über Konterattacken, bis etwa 3 Runden vor dem Ziel, wo sich Ch.Pfannberger und H.Totschnig(beide Elk), gemeinsam mit Thomas Buchacek,CZE(Whirlpool), erfolgreich vom Feld absetzen konnten.

In der allerletzten Runde, kurz nach der Glocke, am Anstieg zur Kellergasse, die Attacke von Totschnig. Dem Tiroler gelang es von seinen Fluchtgefährten sich abzusetzen und schließlich mit einem beruhigenden Vorsprung vor dem Tschechen Buchacek, der sich im Sprint erfolgreich gegen Pfannberger durchsetzen konnte, ins Ziel zu kommen.
20 Sekunden dahinter ein 2-Mann-Verfolgerduo mit Grega Bole(Pl. 4) und H.Starzengruber(Elk).
Den Spurt des Hauptfeldes gewann der Kriterium-Staatsmeister und Top Scorer der heurigen Saison, Peter Pichler(Elk-Haus).
Sonnenhaus-Fahrer Petr Lechner, der an diesem Renntag auf sich alleine gestellt war, fuhr 1 Tag nach seinem schweren Einsatz in Brünn, ein starkes und beherztes Rennen! Platz 10!

Junior, Patrick Gelosky, der ein sehr braves Rennen fuhr und sich sogar eine Prämie holte, kämpfte ab der zweiten Rennhälfte wie ein Löwe, um nicht vom Feld abzureißen. Fahrer die ihm Löcher aufgehen ließen, fuhr er des öfteren zu, bis ihm 12 Runden vor Ende die Kräfte verließen und das Feld ziehen lassen musste. Dennoch beendete Patrick als Bester und gleichzeitig einzigster Junior dieses rekordschnittverdächtige Rennen! Als sein Obmann, Trainer und Madisonpartner, stimmt mich seine Form, jetzt, wo die Bahn-Staatsmeisterschaften vor der Türe stehen(3. - 4.10.), natürlich sehr fröhlich

Die alljährliche Verleihung der "Goldenen Banane", für eine Radsportlerin od. Radsportler des Jahres, deren Beitrag in diesem Jahr am meisten zur "Förderung der Geselligkeit im Radrennsport" beigetragen hatte, sowie für ein "Lebenswerk" und dem Sonderpreis, bezog sich heuer nur auf Eines, das Lebenswerk von Bruno Hohenegger(bekannt für seine goldenen Hände als Masseur und seine immer liebenswürdige und zurückhaltende Art). Leider war es dem Geehrten nicht möglich an diesem Abend zu erscheinen. Ihm wird natürlich der Preis im Zuge einer der nächsten Radsportveranstaltungen im gebührlichem Rahmen überreicht werden!

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29.09.2006: Bahn: Märische Helm in Brünn,CZE

Wie jedes Jahr wurde die tschechische Bahnsaison mit dem traditionellen Punkterennen(...oder sollte ich sagen Temporennen?) "Märische Helm" beendet. Dieses Rennen kann auf Grund seiner Austragungsart, zu Recht, zu den schwierigsten Bahnrennen gezählt werden.
125 Runden(50 km), jede 5. Runde Wertung, bei Halbzeit und in der Schlusswertung doppelte Punkte, in jeder Runde 2 u. 1 Punkt und neben dem hohen Preisgeld waren auch noch viele Geldprämien zu gewinnen. Die Gemeinheit deises Rennens ist aber, dass jeder erspurtete Punkt in 10 tschech. Kronen umgetauscht werden konnte!
Demnach leicht aus zu rechnen, welch hohes Tempo von den Fahrern angeschlagen wurde!

Das Team Sonnenhaus war mit Petr Lechner, Patrick Knezevic, Patrick Gelosky und mir an den Start gegengen, wobei unsere Taktik auf zwei Angriffsspitzen, Lechner u. Garber, ausgerichtet war. Anfang sollte jeder auf sich selbst schauen. Wer nach dem ersten Drittel mehr Punkte erwirtschaften konnte, für den wurde gefahren!
Da ich aber an diesem Tag extrem schlechte Beine hatte und mir einen Sieg nicht zutraute, beschloss ich für meinen Kollegen Petr zu fahren. Petr war es auch, der kurz nach meiner Entscheidung, mit einer 9 Mann starken Fluchtgruppe, eine Plusrunde fuhr und um den Sieg kämpfte.

Patrick Gelosky und ich unterstützten unseren Sieganwärter, indem wir ihm einige Wertungen anfuhren. Leider reagierten wir zu langsam, als die beiden Dukla Praha Fahrer, Martin Blaha u. Milan Kadlec, wie eine Rakete aus dem Feld spurteten und auf einen Rundengewinn fuhren.
Petr versuchte noch nach zu springen, schaffte aber den Anschluss nicht mehr.
Nach mehreren gefahrenen Runden zwischen dem Spitzenduo und dem Hauptfeld, lies sich Petr schließlich vom Pulk wieder einholen, um zu mind. einen 3. Platz zu retten, was er auch schließlich erreichte.
Sieger und damit auch der Gewinner des Märischen Helmes wurde
der Fünfte im Punktefahren der Olymp. Spiele 2004 in Athen, Milan Kadlec, vor seinem Kollegen Martin Blaha.
Brav fuhr auch RadUnion NÖ Fahrer Michael Kocner, der sich mit einer offensiven Fahrweise auf Rang 8 platzieren konnte. Garber u. Gelosky belegten die Ränge 14 u. 21.

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16.09.2006: Kriterium in Köflach; 38 km

Bei nasskühlem Wetter, wie jeder weiß, nicht gerade meine Lieblingsbedingungen, fand am frühen Samstagabend das Köflacher Kriterium statt. Schon nach nur wenigen Meter war mir klar, dass ich mit einer vorderen Platzierung nicht zu rechnen hatte. Zu groß war noch die Restermüdung vom Brünner Klassiker-Bahnmeeting, 500+1 Runde, in meinen Beinen!

Gleich von Beginn an gelang es einer 5er-Spitzengruppe sich vom Feld abzusetzen. Mit dabei H.Starzengruber und R.Lauscha(beide vom Elk-Team), M.Höller(Resch&Frisch), M.Schöffmann(Rapso) und Sonnenhaus-Fahrer Petr Lechner.
Lechner und Starzengruber lieferten sich einen spannenden und erbitterten Zweikampf, dass schließlich erst mit der allerletzten Wertung entschieden wurde. Genauer genommen entschied Lechners risikoartige Fahrweise, oder sollte ich sagen Mut, die letzte Wertungsabnahme, die der Sonnenhaus-Fahrer auf der engen, nassen, leicht abschüssigen, mit Kopfsteinpflaster belegten Zieleinlaufstraße, an den Tag legte.
Aber das ist Radsport! Mag sein, dass einige Österreicher heut zu Tage es auch nicht mehr gewohnt sind, Wiederstand von Anderen zu bekommen und gegen zu halten!

Ich hielt in der Zwischenzeit, gemeinsam mit Kollege Johann Jauk, im Feld die Stellung, bis ich es für den richtigen Zeitpunkt fand, ihn zur Spitze nach vor zu schicken. An der Front konnte Jauk 2 Punkte erspurten, die ihm einen 4. Platz bescherte. Mir gelang es zwar auch noch in der allerletzten Runde zur Spitze auf zu schließen, jedoch nicht mehr um mit zu spurten. Platz 8.
Somit gewann Lechner(21 Pkt.) das Kriterium vor Starzengruber(19 Pkt.) und Höller(10 Pkt.).
Schöffmann, Lauscha u. Pöll(Rapso), belegten die Plätze 5, 6 u. 7!

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17.09.2006: 3ttt-GP in Rosental an der Kainach; 146 km

Aufgrund meines körperlichen Zustandes, beschloss ich beim heutigen Straßenrennen nicht an den Start zu gehen. Dass es regnete und nur 14°C hatte, erleichterte mir zwar die Entscheidung, nicht auf´s Rad steigen um ein Vielfaches - War aber, wie gesagt, nicht der ausschlaggebende Grund.

Daher spielte ich den Betreuer für meine beiden Kollegen Lechner und Jauk(Wurnitsch beendete schon seine Straßensaison,  Piringer war noch krank, und Knezevic trainierte in Wien).

Eine 35 km lange Runde war zu Beginn des Rennens von den Fahrern zu absolvieren, bevor Sie 9 kleinere, selektive Schlussrunden in Angriff nehmen mussten. Dabei konnte sich zwar kurzfristig eine Ausreißergruppe vom Feld absetzen, wurde aber jedoch, kurze Zeit später, vom Peloton wieder eingeholt.
Erst nach Beendigung der ersten kleinen Schlussrunde, schafften es Peter Pichler(Elk), Jerse Rog(Swiag) und Johann Jauk sich erfolgreich vom Feld abzusetzen und recht schnell einen Vorsprung von über 1:30 Min. raus zu fahren. Der Swiag-Fahrer musste allerdings schon recht bald reißen lassen, sodass Jauk und Pichler alleine an der Spitze waren.
Diese Konstellation war natürlich sehr positiv für uns, da wir mit der Abstellhilfe des Elk-Teams rechnen konnten.

Von Runde zu Runde baute das Führungsduo ihren Vorsprung aus, sodass das Feld schon recht bald die Verfolgung aufgab und resignierte.
Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler war eindeutig der Stärkere der Beiden, war aber so gnädig, dass er Jauk, bis kurz vor dem Ziel, nicht stehen lies.
Rund 2 Kilometer vor dem Ziel dann der klare Antritt des Elk-Profis. Pichler gewann das Rennen vor J.Jauk, der mit rund 6:30 Minuten Vorsprung auf ein weiteres Duo(Stazengruber, Pl.3, u. Faltheiner, Pl. 4) die Ziellinie überquerte.
Den Feldspurt gewann der gestrige Sieger Petr Lechner(Sonnenhaus), vor Robert Lauscha(Elk) und Michi Knopf(Sava).

1 Sieg, ein 2. Platz hinter Elk-Haus, und Plätze wie 4, 5, und 8 - Da kann man als Obmann eines kleinen Teams nur zufrieden sein!

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12. - 14.09.2006: Bahn: 500+1 Runde in Brünn,CZE

Österreich war bei diesem traditionellen tschech. Bahnklassiker, in der Elitekategorie, mit so vielen Fahrern vertreten, wie noch nie zuvor! Neben dem Österr. Nationalteam(Graf, Tazreiter, Bradley, Lexmüller, Selzer, Garber), fuhren auch Berein, Riebenbauer, Grassmann, Tenor u. Knezevic, als Privatfahrer mit.          

5 Etappen, zu je 40 km, waren in Form von Punkterennen zu absolvieren. Dabei konnten einige Österreicher, neben der Konkurrenz aus 4 Nationen(CZE, SLK, GER, HUN), sehr gute Leistungen erzielen. Podestplätze von Selzer, Lexmüller u. Garber(je 1x 2.Pl.), wie zwei dritte Plätze und 1 Etappensieg durch A.Graf, waren die grobe Etappenausbeute der Österreicher!

Mit den Entscheidungen der ersten 4 Etappen hatte ich nur sehr wenig zu tun. Zu angeschlagen waren noch meine Beine vom Stunden-Rekord-Versuch. Nachdem ich auf der 1. Etappe, mit Müh und Not, nur Platz 7 erreichte und damit am Limit fuhr, beschloss ich, mich für den Rest der Veranstaltung ins Feld zu setzen und nur noch mit zu rollen.      

Andreas Graf konnte hingegen nach der 3. Etappe die Gesamtführung des 3-Tage-Klassikers an sich reißen und das gelbe Führungstrikot überstreifen.
Grafs größten Konkurrenten auf den Gesamtsieg, waren die beiden Weltklasse-Tschechen, Lokalmatador Alois Kankovsky(Dukla Brno) und der Fünfte im Punktefahren der Olymp. Spiele 2004 in Athen, Milan Kadlec(Dukla Praha).
Der Eine ein Sprintertyp, der Andere ein Ausdauerfahrer, was zeitweise kein leichtes Unterfangen für das österr. Team war die beiden Fahrer zu kontrollieren und die Taktik fest zu legen.

Spannender hätte es nicht kommen können. Vor der letzten Etappe, A.Kankovsky konnte sich mit seinem Sieg auf der 4. Et. das Führungstrikot wieder zurück erobern, waren die 3 Erstplatzierten in der Gesamtwertung nur durch 2 Punkte getrennt. Wer also auf der letzten Etappe vor dem Anderen klassiert war, gewann auch die Gesamtwertung!

Ich erlaubte mir dabei die Rolle des Team-Kapitäns zu übernehmen, um die Jungs erfolgreich und mit div. Aktionen durch die letzte Etappe zu führen. Nachdem die Abhängtaktik gegen Kankovsky u. Kadlec nicht funktionierte, versuchten wir Graf die Wertungen anzuführen, was uns auch recht gut gelang. Privatfahrer Riebenbauer war uns dabei eine sehr große Hilfe!
Ab dem Zeitpunkt, als Graf einige Punkte vor seinen unmittelbaren Gegnern lag, forderte ich unsere Fahrern auf zu attackieren - Fluchtgruppen zu bilden, um den beiden Tschechen die Möglichkeit punkten zu können zu nehmen.
Als sich 3 Mann davon machten, sprang ich noch als Vierter dazu, um sicher zu stellen, dass es für keinen Fahrer im Feld mehr Punkte zu holen gab. Dabei gelang es mir das Tempo in der Ausreißergruppe so zu bestimmen, dass wir auch bis zur letzten Runde draußen blieben und damit Grafs(101 Pkt.) Gesamtsieg garantierten.

Diese Etappe, wobei es mir schon um Eckhäuser besser ging als noch die Tage davor, beendete ich hinter dem Ungar A.Berkesi, auf Rang 2. In der Gesamtwertung landete ich auf Rang 12!
Gesamt-Zweiter wurde Alois Kankovsky(101 Pkt.), vor A.Berkesi(93 Pkt.), der mit seinem Sieg noch M.Kadlec(93 Pkt.) abfangen und vom Siegespodest schubsen konnte.

Die weiteren Platzierungen der Österreicher: 11. - 15.Platz: Selzer, Garber, Riebenbauer, Bradley u. Tazreiter. 23.Pl.Tenor, 27.Pl. Grassmann u. 32. Berein.

Leider hat es aus österr. Sicht auch einen bösen Zwischenfall gegeben. Mario Lexmüller kam auf der vorletzten Etappe schwer zu Sturz und musste mit einem Rippenbruch, sowie mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das gesamte Team wünscht ihm baldige Genesung.

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7.09.2006: Österr. Stunden-Rekord-Versuch

                        Jetzt aber mit "Brief und Siegel"!

Im Vergleich zu meinem 1. Stunden-Rekord-Versuch vor 2 Jahren, wo mir die ersten 20 Minuten keine Probleme bereiteten, war es dieses Mal eine Quälerei von Anfang an!

Im Prinzip fing es ja schon mit der "Vorbereitung" an. Welche Vorbereitung eigentlich?
Ich hatte ja keine!
Aufgrund meiner körperlichen Verfassung nach den Wettkämpfen, 180 km-Zeitfahreinsatz in der Triathlon-Staffel in Podersdorf, dem Bahnmeeting in Prag, sowie dem Tchibo Top.Rad.Liga-Rennen in Schwaz, war mir eine gezielte Vorbereitung nicht möglich. Erst 1 Tag vor dem Rekordversuch gelang es mir einige Runden im Oval zu drehen, um die ungewohnten 180mm langen Kurbeln, die hohe Übersetzung, als auch meine Position ein bisschen zu testen.
Ganz nach dem Motto - Hopp oder Drop! Entweder es gelingt, oder nicht!

Seitens des Rennleiter's wurden diesmal auch alle Vorbereitungen(Schaumstoffe wurden als Begrenzungen aufgelegt) getätigt, sodass mir im Falle eines gelungenen Rekordversuches eine erneute Aberkennung ersparen blieb.

18:02 Uhr, der "Startschuss".
Das Wichtigste nach der Startrunde war, sofort den Rhythmus meiner geplanten Rundenzeiten(19,87 Sek.) zu finden. Da die offizielle Zeitanzeige zu knapp an der Durchfahrtslinie postiert war, war es für mich nicht möglich, die sehr träge aufleuchtende Rundenzeit komplett abzulesen. Ich sah zwar die ganzen Sekunden aufleuchten, die Zehntel und Hundertstel aber schon nicht mehr! Auch mein Vater, der mit einer Stoppuhr bewaffnet war, konnte mir aufgrund kleineren Problemen keine Information über meine ersten Durchgangszeiten geben, sodass ich auf den ersten 3 Minuten auf mein Gefühl angewiesen war.

Als die ersten Informationen kamen, stellte sich heraus, dass ich um rund 4 bis 5 Zehntelsekunden/pro Runde zu schnell unterwegs war. Ich lies also etwas an Tempo nach und pendelte mich bei Rundenzeiten zwischen 19,7 und 19,8 Sek. ein.
Es ging von Anfang an sehr zäh. Nie hatte ich das Gefühl, und sei es nur für ein paar Minuten, dass es einigermaßen rollte. Da ich im Schnitt immer um rund 1 - 2 Zehnteln schneller fuhr als meine Soll-Rundenzeit, gelang es mir auf den ersten 30 Minuten einen rund 8 - 10 sek. Vorsprung raus zu fahren.

Kurz nach Halbzeit, wo auch die Handflächen nun anfingen einzuschlafen, gab es für mich eine kleine Schrecksekunde. Im Zuge des Ausschütteln's der Hände und Arme, schoss mir in der hinteren Oberschenkelmuskulatur des linken Beines ein Krampf ein. In diesem Moment dachte ich es wäre vorbei und musste mein Vorhaben abbrechen.
Ich reduzierte erstmal das Tempo um eine gute Sekunde pro Runde(was ich mir aufgrund meines Vorsprunges ja leisten konnte) und versuchte nur noch das rechte Bein zu belasten. Zusammen mit dem Wiegetritt(musste furchtbar ausgesehen haben) benötigte ich rund 2-3 Runden, bis sich die Muskelverhärtung wieder auflöste und ich mich wieder langsam an meine vorgegebenen Rundenzeiten herantasten konnte.

Doch das fiel mir ab diesem Zeitpunkt sehr schwer. Gemeinsam mit der imaginären Halbzeit-"Mauer", lagen nun fast alle meine Rundenzeiten, bis auf ein paar Ausnahmen, stets 1-2 Zehntelsekunden über deren meiner Marschtabelle.
Nun hieß es durchbeißen und vom Vorsprung zerren.
Sprecher Andy Blümel informierte ständig die rund 100 Zuseher(sind um Eckhäuser mehr als bei Meisterschaften!) über meinen Vorsprung, der langsam aber sicher dahin schmolz.
Die Zuseher feuerten mich lautstark an, spendeten Beifall und machten derart gute Stimmung, dass ich es als eine Verpflichtung sah weiter zu fahren und die Stunde auf jeden Fall zu beenden.

Erst auf den letzten 5 -10 Minuten war mir klar, dass es für einen neuen Rekord reichen würde. Ich riskierte keine Zwischensprints mehr(war eh schon am Limit), sondern versuchte so gut es ging, die verlorenen Zehntelsekunden, pro Runde, in Grenzen zu halten.
Die Beine schmerzten enorm. Die hohe Übersetzung von 51x14 lies sich von Runde zu Runde immer schwerer treten, sodass ich schon auf den erlösenden Abschuss des Rennleiter's wartete.

Angst, so kurz vor Schluss, den Rekord doch noch verlieren zu können, bekam ich etwa 2 - 3 Minuten vor Ende, wo mir für einige Sekunden schwarz vor Augen wurde. Ich sah schon Fahrer bei Meisterschaften in Führung liegend, in der letzten Runde über die Schaumgummi fahren, die hochgesprungen waren und sich zwischen Vorderrad und Brustrohr verfingen, das Rad blockierten und den Athleten kopfüber absteigen ließen! Aus Sicherheitsgründen wählte ich in diesen 2 - 3 mir "blinden" Sekunden eine etwas höher Linie als die Idealspur, um eben kein Risiko einzugehen.

Dann endlich der erlösende Schuss vom Rennleiter. Ich hatte es geschafft! 45,204 km!
Um ganze 153 Meter verbesserte ich den alten im Jahre 1982 aufgestellten Rekord von Walter Trowal.

Schlimm waren die Minuten und Stunden danach. Vom Rad gestiegen, konnte ich vor Schmerzen, aufgrund der nun sehr verkürzten Gesäßmuskulatur, kaum laufen, sitzen, bücken, in die Hocke gehen, od. Stiegen steigen! Eine Tortur, die ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind wünschen würde.

Das schönste an diesem Abend war aber nicht den Rekord geschafft zu haben, sondern der atemberaubende und sehr lang anhaltende Beifall der Zuseher nach beendigung der erfolgreichen Rekordstunde. Für diesen Beifall und dafür, dass Sie überhaupt den Weg in´s Dusika Stadion gefunden hatten, ein großes Dankeschön an Alle!

Bedanken möchte ich mich auch an alle Personen die mit diesen Rekord zu tun hatten und an jene die mir geholfen haben eine neue Bestmarke aufzustellen. Wie etwa mein Vater, meinem Manager Karl Heinz Luther, meinem Masseur Bruno Honegger, der meine Beine immer wieder schnellstens auf Vordermann brachte, Freunde, wie auch alle meine Sponsoren(Fa.Sonnenhaus, Kältekammer -110°C, Vredestein, TopLevel, Auritas, AndisRadshop, Reisebüro SanoTours, ÖISM-Schmelz, der Sporthilfe und dem Bundeskanzleramt/Sport)! DANKE!!!

Technische Daten: Temperatur (in der Halle)   23,2°C 
                             Körpergewicht
(am Start)   75,0 kg
                             Körpergewicht(im Ziel)      72,2 kg
                             getragene Bekleidung        1,2 kg
                             Fahrrad: komplett                6,8 kg
                             Rahmen: Pinarello Prince Pista ALU(im Garber Staatsmeister-Design)
                             Laufräder: VR 25 Jahre alt! 28 Speichen(radial Sebelspeichen)
                                                HR 20 Jahre alt! 32 Speichen(3x gekreuzt und abgelötet)
                             Naben:       Campagnolo Super Record(Hochflanch)
                             Bereifung: Vredestein Fortezza Pro TriComp Schlauchreifen
                             Luftdruck:   12 Bar
                             Übersetzung: 51x14
                             Kurbellänge: 180mm
                             Kurbelumdrehung: 96/Min.
                             max. Puls:     166
                             Durchschnittspuls: 154
                             aktuelle Schwellenwerte: 2 mmol - 121 Puls,   4mmol - 138 Puls

                                                                                          Bilder hier:

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3.09.2006: Straßenrennen in Schwaz: 172 km,   letztes Tchibo.Top.Rad.Liga Rennen #8

Das 2-Tage-Bahnmeeting in Prag dürfte mir mehr zugesetzt haben als noch vermutet. Offensichtlich noch nicht komplett erholt, musste ich das Feld schon am 1. Anstieg(nach rund 30 km) ziehen lassen. Gemeinsam mit etwa 20 Fahrern, die sich in meiner Gruppe befanden, versuchte ich wieder den Anschluss zum Feld herzustellen, jedoch vergeblich!
Aufgrund meines Österr. Stunden-Rekord-Versuches am Donnerstag, den 7.09., beschloss ich für den Rest der Runde(bis zur 1. Zieldurchfahrt) nur noch im "Schlafwagen" mit zu rollen, um keine unnötigen Körner zu verpulvern! Danach ging´s direkt in die Dusche!

Das erste Drittel vom Rennen schrieben aber die beiden Ausreißer Roland Wafler(Swiag Teka) u. Florian Posch(Denzel), die in späterer Folge von einer 17köpfigen Verfolgergruppe eingeholt wurden. Mit dabei 5 Volksbank-Fahrer, Harald Starzengruber(Elk), wie auch der Cupführende Slowake Jan Valach(APOSport).

Rund 25 km vor dem Ziel, konnten sich die beiden Volksbänkler H.Morscher und A.Matzbacher, sowie der Deutsche Jürgen Kotula(Merida International) und W.Murer(Elk) absetzen, zwischenzeitlich wurden die restlichen Fahrer wieder vom stark aufholenden Feld eingeholt, und einen Vorsprung von 11 Sekunden ins Ziel retteten.

Harald Morscher erwies sich dabei als der Sprintstärkste und verwies J.Kotula u. A.Matzbacher auf die Ehrenplätze. Platz 4 ging an W.Murer. Den Feldspurt sicherte sich H.Starzengruber, vor Jan Valach und Gerrit Glomser(Volksbank).

Stolz durfte ich wieder einmal auf meine Burschen, P.Lechner, J.Jauk u. W.Wurnitsch sein, die ohne meiner Hilfe sehr gute Platzierungen einfahren konnten. P.Lechner mit Pl. 8, J.Jauk 23., und W.Wurnitsch als 59., bescherten uns hinter den beiden Teams, Volksbank und Elk-Haus Simplon, den 3. Rang in der Tages-Mannschftswertung, was im Endeffekt den 8. Gesamtrang in der Tchibo Top.Rad.Liga-Jahreswertung bedeutete. Eine Platzierung, mit der ich am Anfang des Jahres auf keinem Fall gerechnet hatte!

Tchibo.Top.Rad.Liga-Gesamtsieger wurde Jan Valach, vor H.Starzengruber und M.Eibegger(Rapso Knittelfeld).
Beste Mannschaft wurde APOSport Krone Linz vor Elk-Haus Simplon und Volksbank.

Tchibo.Top.Rad.Liga-Endwertung der Sonnenhaus-Fahrer: P.Lechner Pl. 14, R.Garber Pl. 29, J.Jauk Pl. 65, und W.Wurnitsch auf Platz 81.

                                                                Ergebnisse u. Top.Rad.Liga Cup-Stand hier:

Aber auch in der U17 Kategorie, als auch bei den Junioren, gab es durch die Gelosky-Brüder, Lukas und Patrick, ausgezeichnete Ergebnisse für das Union RC Sonnenhaus-Team. 

Nun heißt es vollste Konzentration auf den Österr. Stunden-Rekord-Versuch am Donnerstag, den 7.09., um 18.00h, im Ferry Dusika-Hallenstadion. Für Interessierte: Eintritt frei!!!

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29. - 30.08.2006: Bahn: 2-Tage-Rennen in Prag

16 Mannschaften aus insgesamt 5 Nationen, darunter Fahrer aus Polen, Italien, Österreich, der Slowakei und Tschechien, waren zum UCI-2-Tage-Bahnmeeting nach Prag gekommen. Aus österr. Sicht standen 4 Teams am Start. Lauscha/Lexmüller, Kocner/Selzer, Tazreiter/Graf, sowie die Madison-Staatsmeister Garber/Gelosky.

Der 1. Nachmit(Tag) fiel erst mal buchstäblich in Wasser! Keine 3 Runden waren wir unterwegs, als einsetzender Regen den Abbruch unseres Rennens und in späterer Folge auch des 1. Tages erzwang.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das nicht absolvierte Programm wurde einfach auf den darauf folgenden Vormittag angesetzt, sodass es gemeinsam mit dem Nachmittagsprogramm, für einen Junior, wie z.B. meinem Partner Gelosky, schon ein recht Schweres war.
Erschwert wurde die Bahnkonkurrenz zusätzlich noch durch starken Wind und kühlen Temperaturen, womit Viele ein großes Problem hatten!

Insgesamt standen 1 Ausscheidungsfahren im Madison-Art, 1 Punkte- , und 4 Madisonrennen am Programm, wobei sich Patrick und ich, in der Gesamtwertung stets auf Podestkurs befanden.
Patrick bemühte sich sehr und fuhr ein starkes Elite-Rennen. Aber auch ich konnte über meine Leistungen nicht meckern. Trotz noch leichten Ermüdungsreste vom samstagigen 180km Zeitfahren, konnten ich schon wieder mächtig Druck auf´s Pedal bringen.

Erst mit dem abschließenden Bewerb, einem 100 Rd. Madisonrennen, konnten uns in der Gesamtwertung die tschechischen Hacecsti-Brüder, durch eine raus gefahrene Plusrunde überholen und uns auf den 4. Rang verdrängen.

Sieger wurde das Paar Zabka(SLK)/ Kankovsky(CZE), vor Hochmann/Kadlec(beide CZE) u. den oben genannten Hacecsti-Brüder(beide CZE).
Die weiteren Platzierungen: Garber/Gelosky, vor den Vorjahres-Zweiten Ciccone/Massoti(beide ITA), den Tschech. Madison-Staatsmeistern Subrt/Mixa, Lauscha/Lexmüller(beide AUT) und den Vorjahressiegern und Weltcuprennen-Gewinner, Lazar/Blaha(beide CZE).

Die jungen Österreicher, Selzer/Kocner, fuhren ebenfalls ein sehr braves Rennen und konnten durch zahlreiche gut gefahrenen Sprints auf sich Aufmerksam machen. Ihre Platzierung ist mir mom. nicht bekannt, jedoch denke ich, dass Sie es nicht unter die Top 10 geschafft haben.
Schwer enttäuscht haben mich unsere U23-Representanten u. Aushängeschilder, Tazreiter/Graf, die es mit ihrer Einstellung zu diesem Rennen(Österreich-Entsendung), anscheinend nicht mehr notwendig haben, solche Veranstaltungen für ihre Formaufbau zu nutzen! Platzierung im hintersten Teil des Feldes!

Lukas Gelosky, wie auch Singer Michael, waren in der Juniorenkategorie eingesetzt. Durch einen Sturz am 2. Tag kamen jedoch beide Fahrer zu Fall und schieden aus.

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26.08.2006: Triathlon-Staatsmeisterschaft(Langdistanz) in Podersdorf(Bgld.)

Wie schon im Vorbericht von mir erwähnt, absolvierte ich im Rahmen der Österr. Triathlon-Staatsmeisterschaft(Langdistanz) in Podersdorf, in einer Staffel, die 180 km lange Radstrecke!

Gemeinsam mit Konstantin Tögel, der unser Schwimmer war,  und Walter Götzinger(Läufer), bildeten wir die im Vorfeld schon favorisierte Staffelmannschaft.

Punkt 7:30 Uhr fiel der Startschuss für den 19. Podersdorfer Ironman, wo sich knapp über 200 Schwimmer ins nasskalte Element(+20°C) des wellenreichen Neusiedler Sees stürzten. Konstantin kam als ausgezeichneter Siebenter aus dem Wasser und übergab mir den zeitauslösenden Chip.

Mit rund 9 Minuten Rückstand, hinter der 1.Staffel, setzte ich mich zur Aufholjagd in Bewegung. Größter Staffelkonkurrent war allerdings nicht die z.Z. in Führung liegende Staffel, sondern jene Staffel(Sport Nora Alpin), die den Ex-Radrennfahrer und Duathlon-Spezialist, Michael Dimmel, als Biker in ihren Reihen hatten. 3 Minuten galt es auf ihn aufzuholen, wobei ich, speziell in der 1. Runde(4 x 45 km), stets mit angezogener Handbremse fahren musste, um nicht all zu früh mein Pulver zu verschießen. Schließlich hatte ich ja keine Erfahrungswerte mit 180 km langen Zeitfahren. Zu groß war einfach mein Respekt gegenüber der Distanz! Einteilung war deshalb das halbe Leben!

Nach rund 55 km schloss ich zu Dimmel auf. 10 Kilometer später gelang es mir den Führenden im Rennen, den Einzelkämpfer Alexander Frühwirth, einzuholen, der ebenfalls rund 9 Min. vor mir die Wechselzone verlies. Ich setzte mich also an die Spitze und fuhr mein Tempo. Dimmel konnte noch etwa 3 km mithalten, bevor er wieder sein eigenes Tempo anschlug und reißen lies.

Obwohl ich mich gut fühlte und auch mächtig Druck am Pedal hatte, traute ich mir keine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als ~ 41km/h zu fahren. Schließlich schrieben wir noch nicht einmal Halbzeit!
Um meinen Schnitt auch auf die gesamten 180km halten zu können, gab ich stets im Gegenwind Gas, und lies es im Rückenwind rollen.
In der 3. Runde nahm ich generell etwas Tempo raus, um noch für die letzte Schleife genügend Kraftreserven zu besitzen, denn da, so wusste ich, konnte man am meisten Zeit raus holen. Schließlich galt es ja meinen Läufer Walter, so viel Zeit wie möglich auf den Weg zu geben.
Als ich mir sicher war, das Ziel ohne Einbruch zu erreichen, gab ich auf den letzten 10 - 12 km(seitlichen Gegenwind) nochmals derart Stoff, dass ich alleine auf diesem Teilstück, noch über 2 Minuten raus holen konnte. Fahrzeit: 4:16,58 Std.(42 km/h Schnitt)
Walter konnte schließlich mit einem beruhigenden vierminutigen Vorsprung, auf den Läufer der Sport Nora Staffel, Martin Böczkör, den Marathon in Angriff nehmen. Und obwohl ihm jegliche Erfahrungswerte mit 42 Kilometern fehlten, konnte unser orthopädischer Chirurg, bis ins Ziel, seinen Vorsprung weiter ausbauen und uns den Staffelsieg sichern.

In der Einzelwertung konnte sich der junge Georg Svoboda gegen Altmeister Alexander Frühwirth durchsetzen, dem es erst 300m vor dem Ziel gelang, mit einer beherzten Attacke seinen Rivalen stehen zu lassen.

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                                    180 km Einzelzeitfahren!

In meiner langen sportlichen Laufbahn habe ich mich schon vielen ungewöhnlichen Ereignissen gestellt, die nicht gerade meiner normalen Tätigkeit als Radrennfahrer entgegen kommen, wie z.B. ein Stundenrekordversuch auf der Bahn od. die Teilnahme in einer Staffel bei einem 24 Stunden-Rennen.

Mein nächstes Vorhaben am kommenden Wochenende allerdings, scheint dies Alles erneut zu toppen!
Am 26.08. werde ich im Zuge der Österr. Triathlon-Staatsmeisterschaft in der Langdistanz, in Podersdorf am See(Bgld.), in einer Triathlonstaffel an den Start gehen.

Klarer Weise werde ich dabei den Part des Radfahrers übernehmen, wobei mir schon beim Gedanken meines Einsatzes etwas mulmig wird, da ich noch nie in meinem Leben zuvor 180 km am Horn(Zeitfahraufleger/Triathlon-Lenkeraufsatz) durchgefahren bin. Und noch dazu an der Schwelle der muskulären Übersäuerung! Und das Ganze auch noch ohne Windschattenfahren, wie es z.B. in der Kurzdistanz erlaubt ist.

Über meine Ausdauer mache ich mir wenig Kopfzerbrechen, viel mehr aber über die, nach rund 1 Stunde, auftretenden Schmerzen, der für mich ungewohnten aerodynamischen Zeitfahrposition, in Arm-, Schulter-, und Gesäßmuskulatur, wie ich in den vergangenen Tagen beim Training schon feststellen musste.
Ich ziehe jetzt schon den Hut vor allen Ironman-Finisher, die in der Lage sind, nach 180 km Radfahren, auch noch einen Marathon anzuhängen!

Man möchte sich als, "Radspezialist" angeheuert, ja auch nicht blamieren. Sprich, ich teile mir vielleicht die Strecke nicht gut ein und gehe am Ende furchtbar ein. Oder Nicht-Radspezialisten fahren am Ende schnellere Zeiten als ich!

Das größte Problem für mich wird sein, sich das Rennen genau einzuteilen und meinen Körper über die gesamte Distanz am Limit halten zu können. Ich kenne zwar meinen Körper sehr gut und habe ihn auch schon bei vielen Aktionen punktgenau einteilen können, jedoch Erfahrungswerte über eine Zeitfahrdistanz von 180 km, auf die ich mich stützen könnte, habe ich nicht.

Mit Sicherheit aber werde ich daraus wieder neue Erfahrungen für mein zukünftiges Fahrer-, od. Trainerleben sammeln können, und sei es, nie wieder bei einem 180 km langen Zeitfahren od. Triathlon an den Start zu gehen!

Rennbericht und Eindrücke folgen!

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19. - 20.08.2006: Burgenland-Radtage; Kriterium in Oberwart

Beim 45 km langen Kriterium, kam es wieder zum Kampf, David gegen Goliath! Nur, dass es nicht wie in der vergangenen Woche das Profiteam Volksbank war, gegen dir wir ankänften, sondern das Team von Elk-Haus Simplon, das mit 8 Mann an den Start ging.

Wir(Lechner, Jauk, Garber) vom Team Union RC Sonnenhaus, rückten wieder in unserer bescheidenen 3-Mann-Kriterium-Standardformation an. Wir wussten, dass wir von Beginn an gleich für Einen von uns fahren und punkten mussten, um überhaupt gegenüber dem rot-grünen Großverein eine Chance zu haben.
Obwohl ich mich an diesem Tag sehr stark fühlte und enormen Druck auf´s Pedal entwickeln konnte, fuhren wir für meinen Kollegen Petr Lechner.
Johann Jauk
und ich nahmen ihm so gut es ging alle Arbeiten ab. Wir fuhren Löcher zu und hielten das Feld zusammen. Auch Anführen war dabei, sodass uns im Rennen nie fade wurde!

Lange konnten wir punktemäßig gegen die übermächtigen Elk´ler, mit Lechner, gegen halten(auch Körperkontakte waren dabei keine Seltenheit), bis wir etwa 2 Wertungen vor Schluss, den Kampf um den Sieg, wegen zu schon unaufholbarem Punkteabstand, abbrechen mussten. Da ihm der 2. Platz, hinter Kriteriumstaatsmeister Peter Pichler(29 Pkt.), nicht mehr zu nehmen war, fuhr Petr(18 Pkt.) mir noch die letzte Punkteabnahme an, um mit mir eine weitere Top 5 Platzierung heraus zu holen, was uns auch schließlich gelang. Mit einem 7. Platz rundete Johann noch unser gutes Abschneiden und Teamwork ab.
Platz 3 ging an Jochen Summer(Elk-Haus) 12 Pkt., vor H.Katzensteiner(Swiag Teka) 9 Pkt., R.Garber, 8 Pkt., A.Homolka(Swiag Teka) 7 Pkt. und J.Jauk, 5 Pkt..

 

20.08.2006: Burgenland-Rundfahrt; 174 km   (Tchibo Top.Rad.Liga #7)

Die einzigen beiden Gründe warum ich jedes Jahr an der Burgenland-Rdft. teilnehme sind, dass es sich
1.) um ein Cuprennen handelt, und
2.) eines der seltenen Rennen im Osten Österreichs handelt!

Burgenland ist ein flaches Land! Es hat eben nur viele tiefe Gräben!
Aber egal wie man es betrachtet, Gräben od. Berge, die Anstiege bleiben dennoch erhalten!
Ebenso auch die beiden Anstiege, Gschriebenstein und Bernstein, die allerdings heuer schon sehr früh am Programm standen, da wir uns auf den letzten rund 100 Kilometern(7 Runden), nur noch auf der selektiven 14 km langen Junioren-WM-Strecke des vergangenen Jahres bewegten, was regelrecht zu einem Ausscheidungsrennen führte!
Aber genau diese selektiven Schlussschleifen gaben mir für heuer die Hoffnung, doch einmal mit dem Hauptfeld über die beiden Scharfrichter zu kommen. Aber nichts da!

So sehr ich mich auch bemühte, war ja durch meine guten Leistungen in den vergangenen Tagen höchst motiviert, ich kam und kam nicht mit dem Hauptpulk über das für mich zu große Hindernis!
Mit einer rund 20 Mann starken abgerissenen Gruppe, wo sich auch meine beiden Kollegen Jauk und Wurnitsch befanden, versuchte ich mit meinen Leidensgenossen, den mittlerweile schon auf 2 Minuten aufgegangenen Rückstand, wieder zu schließen. Was uns auch beinahe gelungen wäre!

Am Anstieg zum Bernsteiner Berg fehlten uns nur wenige Meter, um das hintere Ende des Autokonvois zu erreichen. Doch in jenen Moment durfte es eine Tempoverschärfung an der Spitze des Feldes gegeben haben, wodurch wir ziemlich rasch wieder den Kontakt zum letzten Auto verloren. Ab diesem Zeitpunkt machte sich in meiner Gruppe die Resignation breit.

Nach 2 absolvierten Runden auf dem WM-Kurs, der Rückstand auf das Feld wurde immer größer und betrug zu diesem Zeitpunkt schon rund 6 - 7 Minuten, spielten Jauk und ich oft mit dem Gedanken abzusteigen. Doch in der Annahme, Petr Lechner sei noch in Front und Johann und ich seien die nächsten beiden Sonnenhaus-Fahrer für die Mannschaftswertung, fuhren wir weiter. Der große Dämpfer aber kam, als wir Lechner winkend, gewaschen und gestriegelt am Straßenrand sahen.
In diesem Moment war ich wirklich knapp davor ebenfalls einen Einkehrschwung zu tätigen, wobei mir wieder in den Sinn kam, dass ich für das kommende Wochenende(26.08.), wo ich in einer Triathlon-Staffel in Neufeld(Bgld.) den Radfahrer(180 km) spielte, unbedingt die Rennkilometer benötigte.
Somit fuhr ich gemeinsam mit Johann weiter.
Nach 2 weiteren Runden nahm uns aber dann schließlich das Renngericht, wegen der 10 Minuten-Rückstandsregel, aus dem Rennen.

An der Spitze des Rennens, konnten sich 3 Runden vor Schluss, zunächst G.Glomser, P.Hungerbühler(beide Team Volksbank) und Chr.Pfannberger(Elk-Haus) absetzen, die aber kurze Zeit später, wieder von einer 6 Mann Gruppe(Hans-Jörg Leopold, H.Starzengruber, F.McMaster, M.Eibegger, J.Valach, Ch.Ebner) eingeholt wurden.
Am Ende der sechsten Runde dann die entscheidende Attacke von McMaster(Volksbank) und Starzengruber(Elk), die bis zum Ziel bei einander blieben und zum Zielsprint antraten. Dabei erwies sich der Elk-Profi als der Sprintstärkere und verwies den Neuseeländer, mit einem hauchdünnen Vorsprung, auf Rang 2.

Mit knapp 2 Minuten Rückstand folgten die Verfolger, wobei sich G.Glomser vor dem Cupführenden J.Valach(APOSport), dem U23-Führenden Eibegger(Rapso), Ebner(Plast Recycling), Pfannberger und Leopold, durchsetzen konnte. Platz 9 ging an Pascal Hungerbühler(+2:03 Min.)
Den Sprint vom Hauptfeld gewann der tschechische APOSport-Fahrer Petr Herman.

                                                      Ergebnisse u. Top.Rad.Liga Cup-Stand hier:

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12. - 15.08.2006: Volksbank Radtage in Vorarlberg

Die weite und mühsame Anreise mit unseren vom Verein RCA Tyrolia ausgeliehenen Vereinsbus, der auch nicht unbedingt der leistungsstärkste u. schnellste fahrbare Untersatz ist, hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht, denn für das Union RC Sonnenhaus-Team war es eines der erfolgreichsten Renn-Wochenenden in dieser Saison!

Beim 70 km langen "Mühlebach" Rundstreckenrennen, am 12.08, in Dornbirn, ein Rennen das ich schon im 2000er-Jahr gewinnen konnte, gelang es mir gemeinsam mit den beiden Volksbank-Profis Gerrit Glomser(Pl.1) u. Pascal Hungerbühler(Pl. 2), das gesamte Feld zu überrunden und einen 3. Platz einzufahren.
Da die Überrundung etwa bei Halbzeit der Distanz vollzogen wurde, war es noch ein schönes Stück harte Arbeit, den von uns schon so sicher geglaubten 3. Rang, noch Heim zu fahren.

Anscheinend gab sich das 9 Mann starke Volksbank-Team mit den Plätzen 1 u. 2 nicht ganz zufrieden. Immer wieder attackierten die blau-weißen Bänk´ler das Feld an, um erneut eine Vorentscheidung herbei zu führen. Anfangs gelang es mir auch mit Hilfe meiner beiden Kollegen, Johann Jauk u. Petr Lechner, die Attacken zu egalisieren, doch der kleine, mit Kopfsteinen gepflasterte Anstieg, sowie die ununterbrochenen Attacken der Volksbank-Profis, setzten mir mit der Zeit soweit zu, dass ich etwa 16 Runden vor Ende, eine 5 Mann starke Ausreißergruppe, mit 3 Volksbänk´ler, ziehen lassen musste!

Da nun die Gefahr bestand, dass die Fluchtgruppe ebenfalls eine Plusrunde fuhr(J.Jauk war mit von der Partie), stand mir nur noch P.Lechner für Tempoarbeit zur Seite. Wie bei einem Paarzeitfahren  fuhren wir die restlichen Runden runter, um sich vor der Überrundung zu schützen.

Am Ende ging sich aber Alles aus! Vollkommen ausgepowert, aber glücklich, fuhr ich als Gesamt-Dritter über die Linie. Johann Jauk komplettierte das sehr gute Abschneiden des Sonnenhaus-Teams mit seinem 6. Platz!
Die Plätze 4 u. 5 gingen an Harald Morscher(Volksbank) und Mario Höller(Resch&Frisch).

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13.08.2006: Kriterium in Rankweil; 80 km

Aufgrund von Regen und Kälte entschloss ich mich beim Kriterium "Rund um den Liebfrauenberg", in Rankweil, nicht an den Start zu gehen.
Anders meine beiden Sonnenhaus-Kollegen J.Jauk u. P.Lechner, die nicht nur dem nasskalten Wetter trotzten, sondern sich auch als Zweimann-Miniteam teuer verkauften und abermals unsere Sonnenhaus-Farben im Ländle hoch hielten!

Es dauerte über 4 Wertungen, bis die 15 Volksbankfahrer ihren Kapitän, Harald Morscher, in Führung brachten und P.Lechner auf den 2. Rang verwiesen. Zu einig und zu geschlossen führte das Volksbank-Team stets bei den Wertungen ihren schnellen Sprinter bis fast vor die Linie, wo es kaum Chancen oder ein Vorbeikommen für andere Fahrer gab!

Johann leistete wertvolle Arbeit, indem er Lechner in Position brachte od. selbst einige Löcher zu Ausreißern zufuhr!

Gegen Morscher war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Nachdem der Vorarlberger mehr als 6 Wertungen hintereinander gewinnen konnte, stand er praktisch als sicherer Sieger fest.
Vor der letzten Wertungsabnahme, wo Lechner noch auf Rang 2 rangierte, konnte ich als Obmann noch mit einer kleinen Sensation hoffen. Doch die Kräfte meiner beiden Jungs reichten nicht mehr aus, um den Ansturm der Volksbank-Profis auf Rang 2, mit Werner Riebenbauer, entgegen zu setzen.
Nachdem der Wiener souverän die letzte Wertung gewann, gelang es ihm in der Gesamtwertung P.Lechner um 2 Punkte ab zu fangen und ihn somit auf den 3. Ehrenplatz zu verweisen.
Die Plätze 4, 5 u. 6 gingen an Kai Hliza,GER(Team Bergstrasse), Markus Düster,GER(Rad Union Wangen) und Janosch Wintermantel,GER(Team Bergstrasse).
Johann Jauk belegte Rang 13.

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15.08.2006: Götzis; 186 km (Tchibo Top.Rad.Liga #6)

Da mein letzter gefahrener 180er schon mehr als 2 Monate zurück liegt, stellte sich bei mir die Frage, ob ich das Rennen überhaupt ausfahren könnte. Meine einzigste Chance dies heraus zu finden bestand darin, mich das ganze Rennen im Feld zu verstecken und kein Ohr zu krümmen. Das Gleiche riet ich auch Renngemeinschaft-KollegenClemens Selzer(Team Festina), dem ich anfangs ein Ausfahren des Rennens nicht ganz zutraute.
Doch wie es der Teufel wollte, war Clemens unsere Rettung für die Mannschaftswertung! Nachdem Johann Jauk einen schlechten Tag erwischte und bei rund 2/3 der Distanz w.o. gab, lag es nur noch an Clemens und mir durch zu kommen, um eine Mannschaftswertung zu erreichen. Über Lechner machte ich mir keine Sorgen!

15 Schleifen zu je 12 Kilometer mussten an diesem Tag rund um Götzis absolviert werden, wobei es einen rund 2 km langen, mittelschweren Anstieg(der 1x kurz absetzte), zu bewältigen gab.
Man fuhr schnell die Anstiege hoch, lies es aber auf der Ebenen eher rollen! Dies gab mir immer wieder die Gelegenheit mich vollständig zu regenerieren und mich für den nächsten Anstieg in Position zu bringen.
Überrascht war ich aber über die Tatsache, dass ich mich, je länger das Rennen dauerte, immer besser fühlte, sodass ich rund 4 Runden vor Schluss, nicht nur mit einem Ankommen, sondern auch fix mit einer guten Platzierung rechnete. Und so war es auch. Mit dem besten Top.Rad.Liga Ergebnis des heurigen Jahres(Platz 13), konnte ich natürlich mehr als zufrieden sein.
Teamkollege Petr Lechner schaffte sogar den Sprung unter die Top 10.(Platz 10 genau!).

Da wie schon oben erwähnt Clemens Selzer(Pl. 73) ebenfalls in die Wertung kam, konnten wir in der Tchibo Top.Rad.Liga-Mannschaftswertung, auf unsere unmittelbaren Team-Konkurrenten, wertvolle Punkte gut machen und sich sogar um 1 Rang verbessern - Platz 9!
Gratulieren zu seinen Leistungen möchte ich Clemens Selzer, dessen Formkurve in den letzten Wochen stets bergauf zeigt!

Den Sieg im Massensprint holte sich Harald Morscher(Volksbank) vor Vid Ogris(Plast Recycling) und dem Deutschen Felix Rehberger(Team Bergstrasse).
Jan Valach(APOSport Krone Linz) verteidigte mit seinem 7. Rang seine Gesamtführung in der Rad-Bundesliga.

Unbelohnter Held des Tages war unumstritten Pascal Hungerbühler vom Team Volksbank. Der Schweizer, der zunächst einen über 100 km langen Soloritt hinlegte, wurde in der letzten Runde von Jürgen Pauritsch(APOSport Krone Linz) und dem Schweizer Stefan Felder(Team Hörmann) und rund 1 km vor dem Ziel auch noch vom heran stürmenden Feld eingeholt. "Trostpreis"- 25 Cuppunkte für den aktivsten Fahrer des Tages.

                                                    Ergebnisse u. Top.Rad.Liga Cup-Stand hier:

An diesem Wochenende war ich mit dem Abschneiden und den Leistungen meiner Jungs sehr zufrieden. Bedenkt man, dass das "Amateurteam" Union RC Sonnenhaus, mit einem Mini-Fahreraufgebot von 2-3 Mann, bei 2 Rennen, jeweils hinter den Siegern des Volksbank-Profirennstalls, jeweils den nächst besten Fahrer stellte!

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5.08.2006: Straßenrennen in Völkermarkt; 146 km

Mit Anreisen über 3 Std., sofern ich, wie auch dieses Mal, den Chauffeur spielte, hatte ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. Zu sehr schwollen meine Beine immer von der Autofahrt an und taten beim Radfahren weh, sodass meistens bei den Rennen keine guten Leistungen mehr von mir erbracht werden konnten!
Zunächst aber kämpften wir überhaupt rechtzeitig zum Start zu kommen, da uns ein Stau auf der A2 Südautobahn, Höhe Packabschnitt, mehr als eine halbe Stunde kostete. Aufgrund der Startverschiebung um gute 30 Min., war dies zum Glück aber dann kein Problem mehr.

Große Chancen auf einen vordersten Platz rechnete ich mir auf diesem Kurs nicht aus, da wir zum Einen in 1 Runde(a 24,5 km) 3 Anstiege zu überwinden hatten, ich aufgrund der Autofahrt abermals nicht mit guten Beinen rechnete, und zum Anderen der Zielsprint, mit seinem 1000m Anstieg, auch nicht gerade zu meinen Lieblingsankünften zählte!

Motiviert von der Tatsache, dass wir im schönen Wetter fahren würden(ein Irrtum wie sich kurze Zeit später heraus stellte) und dass sich meine Beine nicht einmal so schlecht anfühlten, fuhr ich vom Start an weg, stets in den vordersten Reihen des Feldes.
Ich bin ein Mensch, der sich aufgrund einer Sache sehr schnell motivieren kann. Ebenso schnell kann es aber auch in die andere Richtung kippen, wie z.B. beim Wetterumschwung nach der Zweiten, von 7 Runden! Der kurzzeitige Hagel tat mir weniger, die Kälte aber um einiges mehr!
In diesen eineinhalb Runden, wo wir im Regen fuhren, benötigte ich all meine Energie, um meinen Körper zu wärmen. Mir war dermaßen kalt, dass ich ehrlich gesagt schon knapp daran war, das Rennen wegen diesen mir sehr unangenehmen äußerlichen Bedingungen, bei rund 12-13°C, auf zu geben. Denn wie jeder Fahrer bekanntlich weiß, ist nasskaltes Wetter Kyptonite für mich!
Hätte es im Start-/Zielbereich, wo unser Bus stand und sich auch die Duschen befanden, nicht aufgerissen, hätte ich mit Sicherheit das Rennen, mit einem von mir heuer leider schon oft angewandten Einkehrschwung, beendet.

Im ganzen Rennverlauf prägten 2 Fluchtgruppen das Rennen, die aber durch Unstimmigkeit, aber vor Allem durch die Nachfahrinitiative einiger Teams(wie z.B. das Elk-Haus Team), wieder eingeholt wurden. Auf der letzten Schleife hieß es dann Feld geschlossen, wobei sich die Fahrer des Veranstalterteams(Plast Recycling), speziell auf den letzten 5000m, mit Nachdruck darum kümmerten, dass nichts mehr dem Pulk entfliehen konnte.
Da ich für einen Bergsprint schon zu wenig Kraftreserven besaß, versuchte ich gemeinsam mit Teamkollegen Dominik Piringer, der mich an diesem Tag mit einem sensationellen Formanstieg überraschte, unserem Allrounder, Petr Lechner, auf den letzten 2,5 km, Windschatten zu bieten und ihn in Position zu bringen. Während ich mich bei der 1000m Marke von meiner Arbeit ausklinkte und locker ins Ziel rollte, konnten Petr und Johann Jauk die Plätze 14 u. 16 einfahren, womit ich nicht unzufrieden war.
Der Deutsche Nico Graf(Continental-Team Thüringen) erwies sich als Spurtstärkster, der Svab Gasper(Sava) und Petr Herman,CZE(APOSport Krone Linz) auf die Ehrenplätze verwies.
Die Plätze 4, 5 u. 6 gingen an Vid Ogris(Plast Recycling), Grega Bole,SLO(Sava) und Josef Benetseder, vom Team Volksbank.
Im Großen u. Ganzen war ich mit der Leistung meiner Leute sehr zufrieden, da wir heuer zum ersten Mal, speziell in der Endphase des Rennens, mit immer noch mehr als 4 Mann vertreten waren und sogar in der Lage waren das Renngeschehen mit zu gestalten! Hoffe nur, dass dies keine Eintagsfliege war!

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3.08.2006: Das Linzer Altstadtkriterium, ....

...dass gleichzeitig den Abschluss der österr. Kriterienserie bildete, gehört zu den technisch schwierigsten Kriterien in Österreich. Schon bei trockenem Wetter erforderte die rund 1 Km lange Strecke, die zu 90% mit Kopfsteinpflaster(aller Art) bedeckt war, äußerste Konzentration und große Erfahrung, wollte man ungeschoren über die Runden kommen. Enge Gassen, Kanaldeckeln in der Idealspur, als auch einige nach außen hängende Kurven, sorgten nicht nur bei den Zusehern, für einen ständig erhöhten Adrenalinspiegel!
Schon die Jahre zuvor fragte ich mich, wie es wohl sei, wenn wir diesen Kurs einmal bei Regen fahren müssten(Nicht, dass ich mich drum reißen würde es unbedingt heraus finden zu wollen) Nun ja, jetzt bekam ich die Antwort!

Regen und +15°C Außentemperatur zählten nicht gerade zu meinen Lieblingselementen. Da es aber für mich, kältebedingt, gerade noch aus zu halten war, tat ich mein Bestes.
Jedem Athleten war die Anspannung ins Gesicht geschrieben! Jeder wusste, eine kleine Unachtsamkeit und man liegt am Boden.
Teamkollege Johann Jauk und ich waren die einzigen Sonnenhaus-Fahrer, die beim 3. Linzer Altstadtkriterium an den Start gingen.

Ich erwischte einen recht guten Start, was auf diesem Kurs sehr wichtig war, wollte man sich das "Ziehharmonikasystem", im hinteren Teil des Feldes und ein unnötiges übersäuern der Beine, ersparen. Doch so schnell gestartet, wie noch vor dem Rennen von mir erwartet, wurde Gott sei Dank nicht.
Die ersten 3-4 Runden dienten zum Abtasten der Strecke, wobei es in einigen Kurven regelrecht nur in Schritttempo ums Eck ging! Doch von Runde zu Runde erhöhte sich das Tempo automatisch, jeder an der Grenze des Möglichen!

Da sich meine Beine auch recht locker und gut anfühlten, versuchte ich stets unter den ersten 10 Positionen zu fahren, was mir auch recht gut gelang.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Kriterien, lies ich die ersten Attacken und Fluchtversuche an mir vorbei gehen, um am Ende eventuell erst die richtige Post zu erwischen.
Rund 20 Runden vor Schluss bot sich eine günstige Möglichkeit sich mit einer kleinen Gruppe ab zu setzen, die ich auch nutzte.
Mit dabei unter Anderem Steuerkünster und Ex-Junioren Cross-Weltmeister Zdenek Mlynar,CZE(Team AC Sparta Prag), der sich auf diesem Kurs regelrecht wohl fühlte, Andy Bradley(APOSport) od. Roland Wafler(Swiag).

Doch außer Kraftverschleiß brachte dieser Ausflug nach vorne Nichts! Als uns das Feld nach wenigen Runden wieder einholte, ging auch schon die nächste Gruppe, nämlich die Entscheidende!!!
Star dieser Veranstaltung, Fabio Baldato,ITA(Tenax Sal Milano), Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler(Elk-Haus), Gerolstein Profi Peter Wrolich, der 3-fache Bahn-Weltmeister und Olympia-Zweite von Athen Franco Marvulli,CH(Koga Atzmännig Reitstahl), Chr.Pömer, Jan Valach,CZE(beide APOSport Krone Linz), als auch Ch.Kerschbaum(Plast Recycling), konnten sich entscheidend vom Feld lösen und einen Vorsprung von rund 50 - 70 Meter ins Ziel retten.

Sieger wurde Baldato, vor Pömer, Pichler, Wrolich, Marvulli, Kerschbaum u. Valach.
Den Sprintsieg im Feld und damit den 8 Platz, sicherte sich T.Mair(Resch&Frisch), vor R.Garber(RC Sonnenhaus) und M.Höller(Resch&Frisch).
J.Jauk konnte leider das Rennen nicht beenden, da er mir, etwa 13 Runden vor Schluss, wegen eines Hinterraddefektes, sein Laufrad borgen "musste". Sorry!

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31.07.2006: Kriterium in Bischofshofen; 52 km

Leider hatte ich auch noch an diesem Tag mit gesundheitlichen Problemen(Durchfall) zu kämpfen, sodass dies, zusammen mit den Anstrengungen der letzten Renntage, mir mehr zu schaffen gemacht hatte, als noch zuvor von mir vermutet!

Es ging sofort mit Fullspeed los, sodass nicht einmal Zeit blieb sich ein zu rollen. Auf den schönen, aber nicht ganz so leichten Kurs, war das Rennen stets unter der Kontrolle des Elk-Haus Teams, angeführt von Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler.

Ich kam von Beginn an nicht in den Tritt und hatte Mühe überhaupt das Tempo des Feldes zu halten. Ich spürte wie mir die Kraft fehlte aus den Kurven zu beschleunigen, um überhaupt am Hinterrad meines Vordermannes zu bleiben. Als meine Beine durch das ewige "Loch zufahren" immer mehr übersäuerten und meine Werte immer weiter in den roten Bereich wanderten, entschloss ich das Rennen schon nach nur 8 Runden zu beenden.

Vor der Halbzeit konnte sich eine 6 Mann starke Spitzengruppe vom Feld lösen und sich mit einer guten halben Runde vor dem Feld behaupten. Mit von der Partie waren P.Pichler, H.Starzengruber, M.Comploi(alle Elk-Haus), A.Graf(NÖ RadUnion), B.Eisel(FdJ), und Sonnenhaus-Teamkollege J.Jauk. Diese Fahrer harmonierten sehr gut, teilten sich in der Führungsarbeit gleichmäßig ab und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass der Sieger aus dieser Gruppe kam.

Eifrigster Punktesammler war Peter Pichler(44 Pkt.), der schon vor der letzten Wertung als Sieger fest stand. Einen heißen Zweikampf um Platz 2 lieferten sich Kriteriumspezialist M.Comploi(32 Pkt.) und Sprinterrakete B.Eisel(26 Pkt.), dass zu gunsten des Elk-Fahrers ausfiel.
Die weiteren Plätze: 4.Pl. H.Starzengruber(19 Pkt.), A.Graf(15 Pkt.), J.Jauk(6 Pkt.), A.Homolka,Team Swiag(5 Pkt.) u. P.Lechner,Team Sonnenhaus(4 Pkt.).

Mir tut es sehr Leid, bei so einem, vom Veranstalter Peter Stankovic, echt perfekt organisierten und durchgeführten Rennen nicht mehr gezeigt zu haben. Super Publikum bei toller Atmosphäre! Freu mich auf jeden Fall auf nächstes Jahr!

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30.07.2006: Wien-Laßnitzhöhe; 189 km

       ....zunächst sah ich nur rot-grün, dann schwarz, dann braun!

Ein Rennen, dass ich noch nie beenden konnte! Und auch im 6. Anlauf, hat es nicht sein wollen. Schuld war zwar nicht der Anstieg auf den Wechsel od. die hügelige steirische Landschaft danach, sondern schlicht weg eine schon 2 Tage plagende Magenverstimmung, mit Endresultat Durchfall!

In den vergangenen Jahren war es stets der Wechsel, der bei mir den Scharfrichter spielte. Ob mit einer schwachen od. guten Form, nie kam ich mit dem Feld über den überdimensionalen Hügel!
Doch heuer versuchte ich eine andere Taktik! Nämlich den Anstieg schon mit einem Zeitvorsprung in Angriff zu nehmen!

Rund 5 Kilometer nach dem Start in Maria Lanzendorf(Bundesleistungszentrum Südstadt), versuchte ich mit einer "halb seichten" Attacke einige Fahrer für mein Vorhaben einzuladen und zu einem Fluchtversuch zu überreden. Doch das dürfte Allen noch etwas zu früh gewesen sein. Da kein Fahrer od. keine Gruppe zu mir aufschloss, brach ich meine sinnlose und kraftraubende Solofahrt, bei starkem Seitenwind, nach rund 10 Kilometer ab und lies mich wieder vom Hauptfeld einholen.

Als dies geschah, versuchte ich es wenige hunderte Meter später ein weiteres Mal, wobei ich nun im Renngeschehen eine Lawine von Ereignissen auslöste. Binnen weniger Meter formierten sich 10 Elk-Haus Fahrer zu einer Kannte und ordentlich auf´s Tempo drückten. Mir war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis sich diese Staffel vom Feld lösen würde und ich mein angestrebtes Ziel, mit Vorsprung zum Wechsel zu kommen, erreichen würde.
24 Mann waren es dann genau, die die Spitzengruppe bildeten. Mit dabei z.B J.Valach, P.Herman, G.Lauscha(alle APOSport), Hans-Jörg Leopold(Graf St.Andrä), mein Teamkollege Petr Lechner und natürlich 2 handvoll Elk-Fahrer. Toll fand ich auch, dass es auch dem jungen Wiener Bahnfahrer, St.Patzl(APOSport), gelang mit dabei zu sein. Einzig das Team von Resch&Frisch, hatte keinen Vertreter an der Spitze! Sie sorgten hinten für Tempo, um den Rückstand nicht all zu groß anwachsen zu lassen.

In mannschaftlicher Manier, sorgte das Elk-Team geschlossen bis zum Wechsel-Anstieg für Tempo und einen gleichmäßigen Zug, während dessen sich alle übrigen Fahrer in den "Schlafwagen" schmissen.
Ich hoffte auf eine ruhige und gemeinsame Auffahrt, jedoch falsch gelegen! Pfannberger und Rohregger(beide Elk), verschärften gleich am Fuße des Anstieges das Tempo, wodurch ich den Kontakt zu den Besten verlor, gemeinsam mit einigen anderen Fahrer der Spitzengruppe auch.
Während der 8 km langen Auffahrt, verspürte ich ein flaues Gefühl im Magen, die mir fast mehr Sorgen bereitete als die Bergfahrt selbst.
Irgendwie gelang es mir mit der 2. Verfolgergruppe über den von mir so gehassten Berg zu kommen, wobei ich dafür aber all meine Kräfte frei setzen musste!
Am Buffetberg, nach rund 102 km, genau in dem Moment, als wir zur 1. Verfolgergruppe aufschlossen, musste ich ein natürliches, aber nicht ganz freiwilliges Bedürfnis nachgehen. Somit war das Rennen für mich gelaufen!    

Teamkollege Petr Lechner erging es besser. Er kam mit der 1. Verfolgergruppe im Ziel an und durfte sich über einen 9. Platz erfreuen. Johann Jauk kam mit dem Hauptfeld ins Ziel und wurde 21.
Sieger wurde im Alleingang Elk-Profi Chr.Pfannberger, der mit einem Vorsprung von 2:13 Min. auf seinen Kollegen H.Totschnig, der wiederum mit 2:22 Min. vor J.Pauritsch(APOSport), ins Ziel kam.
Die weiteren Plätze könnt ihr der Ergebnisliste entnehmen.

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29.07.2006: Kriterium in Gmünd

Der Kurs in Gmünd ist eines der technisch Schönsten in Österreich, sofern es trocken ist! Bei Nässe allerdings(bei unserem Start regnete es nicht mehr), wie wir es am Samstag Nachmittag vor fanden, schwindet der Beliebtheitsgrad bei mir aber um ein Vielfaches, da einige Kurven enorm hängen, Kanaldeckeln und Fahrbahnstreifen exakt in der Idealspur sind und somit das Sturzrisiko erhöhen.

Da ich kein Regenspezialist bin und auch keinen Asphaltausschlag bekommen wollte, ging ich das Rennen erst mal mit Vorsicht an. Ich tastete mich von Runde zu Runde immer mehr ans Limit meiner Vredestein-Reifen, sodass es mir auch gelang, bei einigen Prämiensprints, wie auch bei Fluchtgruppen, ein kleines Wörtchen mit zu reden.
Gerade als wir bei Halbzeit des Rennens die Idealspur auftrockneten und ich mich wieder am Kurs  wohl fühlte, fing es wieder an zu regnen und das Spielchen mit dem heran tasten, fing von vorne an.

15-20 Runden vor Schluss konnten sich 7 Mann vom Feld lösen und den Sieg unter sich ausmachen. Obwohl ich gute Beine hatte(hatte aber die Position nicht!), war es mir nicht möglich mit den Ausreißern mit zu fahren.
Es gewann T-Mobil Profi Bernhard Kohl, vor Martin Comploi(Elk), Gerrit Glomser(Volksbank), Matthias Schröger(NÖ RadUnion), Adam Homolka(Swiag), Pavel Padrnos(Discovery Chanel), Jan Svorada(GriSoft).
Den Sprint des Feldes gewann L.Tesar(Wiesenhof) vor meinen Sonnenhaus-Kollegen P.Lechner und mir.

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28.07.2006: Wr. Rathauskriterium; 52 km

Da es in Wien so gut wie keine Rennen mehr gibt, ist es für mich als "Lokalmatador" immer wieder ein schönes Erlebnis, beim Wr. Rathauskriterium an den Start zu gehen. Viele meiner Freunde und Fans standen entlang der gesamten Strecke, riefen meinen Namen und feuerten mich an. DANKE - Herz was willst du mehr?

Typisch für Einladungskriterien, noch dazu wenn Sie im Fernsehen live übertragen werden, sind die ständigen Attacken und Ausreißversuche vieler Fahrer od. Gruppen. Jeder möchte sich zu Mind. für einige Sekunden präsentieren, um auch eventuell seinen Hauptsponsor ins Rampenlicht zu bringen.
Da das Rathauskriterium durch seine lang gezogenen und breiten Kurven sehr zügig(fast ohne bremsen zu müssen) zu fahren ist und das Grundtempo des Feldes enorm hoch ist, sind eben Ausreißversuche kein leichtes Unterfangen!

Aufgrund meiner guten körperlichen Verfassung, wollte ich bei meinem "Heimrennen" nichts dem Zufall überlassen und fuhr ein sehr aktives Rennen. Gemeinsam mit meinen beiden Kollegen Johann Jauk u. Wolfgang Wurnitsch, versuchten wir, sofern es uns möglich war, zu Mind. einen Mann, bei jeder Fluchtgruppe dabei zu haben, was uns auch recht gut gelang. Ich beteiligte mich auch bei 3 Prämiensprints(von denen ich zwei gewinnen konnte), um kurz meine Schnelligkeit, sollte es zu einer Sprintankunft kommen, zu testen.

Doch damit wurde es Nichts! Rund 25 Runden vor Schluss und auch einigen Runden später, gelang es insgesamt 10 Fahrern sich vom Feld abzusetzen, die sich innerhalb weniger Runden vorne zu einer Gruppe sammelten und dem Feld kontinuierlich enteilten.
Das Sonnenhaus-Team versuchte zwar nochmals Tempo in das Feld zu bringen, um eventuell doch nochmals auf zu schließen, aber vergebens! Die Post war weg!

Im Endspurt hatte Gerolstein Profi Rene Haselbacher die schnellsten Beine, der Olympiasieger Paolo Bettini(Quick Step) und Sprintass Bernhard Eisel(FdJ) auf die Ehrenplätze verwies.
Die weiteren Plätze: 4. Jochen Summer(Elk Haus Simplon), 5. Gerhard Trampusch(Wiesenhof Akud), 6. Roland Wafler(Swiag Teka), 7. Peter Wrolich(Gerolsteiner), 8. Peter Luttenberger(CSC),
9. Bernhard Kohl(Team T-Mobile), plus 2 Sek. u. 10. Georg Totschnig(Gerolsteiner).
Der Sprintsieg im Feld sicherte mir den 11. Rang.

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26.07.2006: Welser Innenstadtkriterium

Mit dem Welser Innenstadtkriterium begann für mich die Serie, der zahlreich anstehenden Einladungskriterien. Mit dabei am Start meine beiden Sonnenhaus-Teamkollegen Johann Jauk u. Wolfgang Wurnitsch.

Ganz untypisch für ein Einladungskriterium mit Superstar's am Start, begann das Rennen mit einer Startattacke, die von 6 Fahrern geritten wurde. Es gelang mir zwar mit letzter Kraft an die Ausreißer ran zu springen, jedoch war dieser Fluchtversuch nicht von großem Erfolg gekrönt, da er einerseits nur wenige Runden lang andauerte und ich andererseits nicht in der Lage war, zu Mind. 1 Geldprämie ein zu fahren.

Nachdem wir wieder vom Feld eingeholt wurden, schaltete ich mal einen Gang zurück und versuchte wieder zu Kräften zu kommen.
Das ganze Rennen über wurde attackiert und ausgerissen, sodass es auch wirklich schwer war die richtige Post zu erwischen. Mir gelang es zwar ein zweites Mal in einer Fluchtgruppe zu fahren(sah mit Lokalmatador Mario Höller(Resch&Frisch) u. CSC-Profi Peter Luttenberger wirklich gut aus), jedoch wieder ohne Erfolg.

Etwa 10 Runden vor Ende dann die Vorentscheidung! Eine hochkarätige 12-Fahrer starke Gruppe, konnte sich vom Feld lösen und wurde von uns erst wieder im Ziel gesichtet.
Dabei konnte sich Straßenstaatsmeister Bernhard Kohl(T-Mobil) im Sprint knapp vor Mario Höller und Kriteriumstaatsmeister Peter Pichler(Elk-Haus) durchsetzen. Die Ränge 4 u. 5 gingen an Bernhard Eisel(FdJ) und Georg Totschnig(Gerolsteiner).
Ich konnte mir mit dem Sprintsieg des Feldes noch den 13. Rang sichern.

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23.07.2006: Erlauftaler-Radsporttage - Straßenrennen in Purgstall; 147 km

Die Erlauftaler Radsporttage, im speziellen aber das sonntagige Straßenrennen, zählt zu meinen Lieblingsrennen. Nicht, weil ich in der Vergangenheit des öfteren hier schon gute Platzierungen einfuhr, sondern weil´s einer der fairsten Kurse Österreichs ist! Ein Streckenprofil, wo Bergkraxler, als auch Sprinter, die Chance zum Siegen haben.

Das Rennen begann mit einer Startattacke, wo sich rund 13 Fahrer vom Feld haben absetzen können. Da mein Teamkollege Petr Lechner mit dabei war, konnte ich das Rennen mal gemütlich angehn. Als er aber zu meinen Erstaunen, in der 3. Runde(von 7), mit einer handvoll Fahrer zurück kam und vom Feld eingeholt wurde, sah die Situation für uns Sonnenhaus-Fahrer nicht sehr gut aus. Mir war klar, dass nun etwas geschehen musste.

Kurz nach Halbzeit des Rennens, nutzte ich gemeinsam mit R.Wafler(Swiag) und H.Flechl(Rapso) mit einer Konterattacke die Gelegenheit, mich vom Feld ab zu setzen und sich auf die Verfolgung der Spitzengruppe zu machen. Unterwegs konnten wir ein Trio einholen, mit denen wir in der 5.Rd., bis auf wenige Sekunden, zu den Ausreißern aufschlossen. Kurz vor dieser Situation, es war in der vorletzten Runde, rund 1 km vor dem Anstieg, wurden aber auch wir von einer 9er-Gruppe eingeholt. Am Anstieg gelang es Adam Hansen(APOSport) uns stehen zu lassen und zur Spitze auf zu schließen. M.Comploi(Elk), der Hansens Tempo nicht ganz folgen konnte, schloss einige Kilometer später, gemeinsam mit S.Botter,HOL(Van Hemert de Jonge), zur Leadergruppe auf. Damit waren insgesamt 9 Mann in Front!

Am Anstieg der letzten Runde, zerriss Hansen mit einer Attacke abermals seine Gruppe, wobei nur H.Totschnig(Elk) und Hans-Jörg Leopold(T.Graf St.Andrä) ihm folgen konnten. Im Zielsprint hatte Hansen ebenfalls die meißten Kraftreserven, wobei er sich erfolgreich gegen Totschnig und Leopold durchsetzen konnte.
Die weiteren Platzierungen: 4.Pl. J.Summer(Elk), 5.Pl. A.Bradley(ApoSport), 6.Pl. M.Comploi(Elk), 7.Pl. W.Faltheiner(APOSport), 8.Pl. S.Botter,HOL(Van Hemert de Jonge), 9.Pl. R.Lauscha(Elk).

Ich fuhr mit allen Übergebliebenen gemeinsam ins Ziel, um es auf einen Zielsprint ankommen zu lassen. Ich war mir sehr sicher, dass ich den Sprint meiner Gruppe gewinnen und somit den 10. Platz erreichen würde. Mit einer List der Resch&Frisch Fahrer auf den letzten Metern(der 2. Mann lies seinem Kollegen langsam das Loch aufgehen), wäre es aber beinahe noch schief gegangen. Erst exakt auf der Ziellinie, gelang es mir P.Hauser abzufangen und meine Unachtsamkeit aus zu bessern!
Für meine Moral war dieser 10. Platz enorm wichtig. Es zeigte mir, dass ich wieder am richtigen Weg nach oben bin und bei manch ein Rennen auch noch mit mir zu rechnen ist!

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21.07.2006: Erlauftaler-Radsporttage - Kriterium in Purgstall; 65 km

Eine sehr harte Trainingswoche liegt seit meiner Rückkehr vom Aktiv-Urlaub(KRO) hinter mir. Am Wochenende Rennen fahren, zu meinem Trainingspensum auch noch die Rennsimulationen auf der Bahn mit meinem Junior Patrick Gelosky(den ich für die in 2 Wochen beginnende Junioren-Bahn-WM trainiere u. vorbereite, um eben nichts dem Zufall zu überlassen!!!) mitfahren, bin am nächsten Tag wieder mit Patrick das Autotraining mitgefahren, .....!
Bei diesem Programm dürfte ich mich etwas übernommen haben, sodass ich noch mit angeschlagenen Beinen zum Purgstaller Kriterium anreiste. Doch zur Zeit ist mir Patrick's Form wichtiger als meine!!!

Vor dem Start allerdings, musste ich mich noch um ein Paar Radschuhe umsehen, da ich meine zu Hause vergessen hatte und es mit Flip Flops etwas schwer geworden wäre!!!
Dabei möchte ich mich bei Wolfgang Hribernik(RC Schnecke, Kat. Masters) recht herzlich bedanken, der mir ohne lang zu überlegen, seine (mir etwas zu großen)Rennschuhe zur Verfügung stellte.  Danke!

Nun aber zum Rennen: Das Rennen war national wie auch international gut besetzt. Neben 10 Elk-Haus Simplon Fahrer, mit Kriterium-Staatsmeister Peter Pichler, waren auch Kriterium-Vizestaatsmeister Mario Lexmüller(Swiag Teka), als auch einige Fahrer aus Deutschland, Holland und der Tschech. Rep. am Start.

Das Elk-Team drückte gleich von Beginn an an´s Tempo, wobei ich mir nicht sicher war, ob Sie dies, wegen der brütenden Hitze(36°C), wegen dem Fahrtwind(zwecks Abkühlung) taten, od. doch um das Rennen zu kontrollieren!?!? Wie auch immer. Mein Problem bestand zunächst darin, mich erst mal nach vorne zu kämpfen, was nicht gerade leicht war, zu Mal das Tempo recht hoch und meine Beine nicht gerade die spritzigsten waren!
Nach der 1. Wertung konnten sich 2 Mann vom Feld lösen. Vizestaatsmeister Mario Lexmüller und Robert Lauscha(Elk). Nachdem Sie sich die 2. Wertung untereinander ausmachten, fingen im Feld die Attacken an, wobei sich immer wieder kl. Grüppchen haben absetzen können. Es sind aber auch Fahrer wieder eingeholt worden, sodass im Endeffekt, rund 6-7 Mann, bis knapp vor Schluss, die Spitze bildeten.
Lexmüller konnte das hohe Tempo in der Spitzengruppe nicht mehr halten, viel zurück, wurde vom Feld geschluckt und musste das Rennen vorzeitig beenden.
Mir erging es nur unwesentlich besser! Ich konnte zwar mit dem Feld mitfahren, jedoch bei diversen Aktionen nur agieren! Da die Ausreißergruppe mit meinem Sonnenhaus-Teamkollegen, Petr Lechner, der das ganze Rennen über auf Rang 3 lag, schon mehr als über eine halbe Runde Vorsprung auf uns hatte, verhielt ich mich im Feld ruhig und versuchte meine Kräfte zu schonen.

Rund 15 - 20 Runden vor Schluss(von 50), erhöhte sich im Feld das Tempo, sodass wir 2 Runden vor dem Ende des Rennens, alle Ausreißer, bis auf Jochen Summer(Elk-Haus), der die letzen, so glaube ich, 15 Runden solo an der Spitze fuhr, wieder einholten.
Ich fuhr Lechner noch die letzte Wertung an, bei der er sich noch, hinter Summer, 3 Punkte sichern konnte. Leider halfen ihm diese nichts mehr, da Summer mit seiner Soloflucht genügend Punkte sammeln konnte, um den tschechischen Sonnenhaus-Fahrer noch vom Podest zu stoßen(Platz 4).
Ich konnte mir unmittelbar dahinter 2 Punkte erhaschen, die mich, zu meinen Erstaunen, noch auf den 6. Gesamtrang hievten. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass sich mein 6. Platz nicht mit meiner Form wiederspiegelt! Mal sehen, ob´s am Sonntag besser geht.

Somit gewann Staatsmeister Peter Pichler 32 Pkt., vor seinen beiden Kollegen J.Summer 24 Pkt. und Martin Comploi 21 Pkt. . Vierter wurde P.Lechner 15 Pkt., vor Robert Lauscha(Elk) 6 Pkt., und Roland Garber 2.Pkt..

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16.07.2006: Knittelfeld, 156 km (Tchibo.Top.Rad.Liga #5)

Wie schon oben erwähnt, rechnete ich mir beim 5. Tchibo Top.Rad.Liga Rennen keine großen Chancen aus. Der hauptsächliche Grund dafür war ein etwa 6-7 Kilometer langer Anstieg, der 5x zu bewältigen war. Weiters hatte man auf dem restlichen Teil der Runde(a 30 km) mit starkem Gegenwind zu kämpfen, wodurch das Rennen, um einen großen Prozentsatz mehr, erschwert wurde!

Vom Start an weg hatte ich, mehr od. weniger, mit kraftlos fühlenden Beinen zu kämpfen. Obwohl es von Kilometer zu Kilometer spürbar besser ging, war und blieb das Rennen, zu Mind. solange ich dabei war, für mich eine Quälerei.
Mit letzten Einsatz schaffte ich es mit dem Feld über die erste Runde. In der 2. Runde(von 5) ich kämpfte wieder im hinteren Teil des Feldes um´s Abreißen, gab ich meinen Kollegen Petr Lechner, aufgrund eines Speichenrisses, mein Hinterrad, wodurch für mich, an dieser Stelle, das Rennen beendet war. Zu Trainingszwecken spulte ich aber noch mit einigen Nachzügler einige Kilometer runter, bevor uns die Rennleitung komplett aus dem Rennen nahm.

In jener 2. Runde, konnte sich eine 24 Mann starke Spitzengruppe vom Feld lösen, von denen sich in der nächsten Runde abermals 6 Fahrer haben absetzen können.In der dritten Runde schafften Harald Starzengruber(Elk-Haus Simplon) und Hans-Jörg Leopold(Arbö Askö Graf St. Andrä) den Sprung zu den Führenden, wo wenig später Christian Lener(Team Volksbank) 8. Pl., und der Slowene Marko Hlebanja(Sava Kranj) 7. Pl., den Anschluss verloren.
Im Zielsprint war es Starzengruber, der über die meisten Kraftreserven verfügte, der sich schließlich gegen Petr Herman(APOSport) und dem Überraschungsmann Hans-Jörg Leopold erfolgreich durchsetzen konnte. 
Die Plätze 4, 5 u. 6 gingen an Paul Kasis(Plast Recycling Austria), Rok Jerse, SLO(Team Swiag Teka) und Michael Pichler(Elk Haus Simplon).
Der Slowake Jan Valach(APOSport), der Führende in der Tchibo Top.Rad.Liga-Gesamtwertung, konnte seine Führung mit einem 10 Platz erfolgreich verteidigen. Mario Höller(Resch&Frisch) und Starzengruber liegen auf den Plätzen 2 u. 3.
Die Mannschaftswertung holte sich APOSport Krone Linz vor Elk-Haus Simplon und Swiag Teka.

Leider konnten wir diesmal keine Mannschaftspunkte erreichen, da J.Jauk, W.Wurnitsch, D.Piringer, als auch ich, das Rennen nicht beendeten. Petr Lechner kam mit dem 1. Hauptfeld ins Ziel und belegte dabei den 21. Rang.

                                           

                 Ergebnisse u. Top.Rad.Liga Cup-Stand hier:

                                           

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9. - 15.07.2006: RC Sonnenhaus-Aktivurlaub in Kroatien

Primär ging es mir bei diesem Aktivurlaub um die psychische, wie auch physische Entspannung meiner Fahrer nach einer doch schon langen Saison. Speziell bei den Gelosky-Brüder, Lukas und Patrick, sah ich diese Notwendigkeit, um Sie mit neuem Elan in die 2. Saisonhälfte schicken zu können.

Lukas stellte ich es frei, ob er sein Rad bewegen wollte oder nicht.
Patrick
, der in 3 Wochen die Junioren-Bahn-WM in Gent,BEL(5.- 8.08.) bestreitet, verordnete ich, bis auf zwei Ausnahmen, eine tägliche 1-2 stündige lockere "Bewegungstherapie", bei denen ich ihm auch Gesellschaft leistete!
Patrick Knezevic durfte tatsächlich (Zwangs)Urlaub machen! Er verletzte sich zu Beginn der Woche am Knie, wodurch er für mehrere Tage gezwungen war, keine zyklische Bewegung zu tätigen.

Den Großteil des Tages widmeten wir aber der Erholung. Sonnenbaden, Schwimmen, Motorboot fahren, Wasserski fahren, Schlauch fahren, chillen in Cocktailbars(selbstverständlich mit antialkoholischen Getränken), ....uvm. Einfach alles was Spass machte!

Nach einer Woche Aktivurlaub und Erholung, hieß es vom schönen u. heißen mediterranischen Wetter(30° - 36°C) Abschied zu nehmen. Den Jungs gab ich noch dieses Wochenende Rennpause, um sich für die nächsten Renneinsätze gut einrollen und vorbereiten zu können.
Ich hingegen musste mit meiner Elitetruppe(Lechner, Wurnitsch, Jauk u. Piringer) beim sonntagigen Tchibo.Top.Rad.Liga Rennen in Knittelfeld antreten, wo ich mir allerdings, aufgrund der "freien Tage", der unmittelbaren Anreise, aber vor Allem wegen des schweren Streckenprofiles, keine großen Chancen auf irgend eine Platzierung ausrechnete! Jetzt heißt es wieder konstant trainieren und Form aufbauen!
                                                                        hier einige Fotos:

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6. -  8.07.2006: 3-Tagerennen in Pordenone, ITA (Bahn)

Ich fuhr mit sehr großen Erwartungen nach Italien. Nach meinem 6. Rang beim 6-Day in Fiorenzola, vor 1 Monat, und dem Kriteriumsieg in Wr.Neustadt, wollte ich beim 3-Tagerennen von Pordenone unbedingt auf´s Treppchen! Da mir 3 Tage-Rennen ohnehin mehr entgegen kommen als 6-Days, sollte mir dieses Vorhaben, bei guter Besetzung, auch gelingen!

Viele bekannte Namen des 6-Day-Winterzirkuses waren zu meinem Erstaunen nach Pordenone gekommen. Neben Villa/Masotti, dem favorisierten Paar dieser Veranstaltung, folgten auch Donadio/Richeze(ARG), Ex-Madison Weltmeister 2000 Steinweg/Weisspfennig(GER), Dörich/Kowatschitsch(GER), Zabka/Liska,SLK, Blaha/Lazar,CZE(beiden letzten Paare Sieger von Madison-Weltcuprennen), der Einladung des Veranstalters.

Mit meinem ital. Partner Angelo Ciccone(ein junger, schneller, weltcuperfahrener Athlet), konzentrierten wir sich hauptsächlich auf die Hauptbewerbe, den Jagden, die zwischen 100 und 120 Rd. lang waren! Es erschien uns auf der 400m langen Betonbahn einfach wichtiger bei den selten heraus gefahrenen Rundengewinne dabei zu sein, als sich "nur" mit Gesamtklassementpunkten von den kleineren Bewerben, ab dem 8. Platz abwärts, über Wasser zu halten!

Und dies gelang uns auch ganz gut! Mit dem Jagdsieg in der 1. Nacht und den dadurch erhaltenen Punkten, konnten wir sich bis zur letzten Etappe auf den 3. Rang behaupten.
Da das argentinische Paar, Donadio/Richeze, nach Punkten nur knapp vor uns rangierten, starteten wir am 3. u. allerletzten Tag, in der allerletzten Jagd, wo alle erspurteten Wertungspunkte in´s Gesamtklassement einberechnet wurden, einen Generalangriff auf Rang 2, was uns ebenfalls gelang!
Platz 1 kam nie in Frage. Zu stark und konsequent sammelte das favorisierte Paar, Villa/Masotti, ihre Pünktchen auch bei den kleineren Bewerben, sodass Ihr Sieg, von Beginn der Veranstaltung, nie in Frage gestellt wurde.

Ebenfalls am Start gewesen die beiden österr. Paare Graf/Tazreiter(Pl. 13 od. 14) u. Kaineder/Kocner(Pl. 19), die das 3-Tagerennen aber, mehr od. weniger, als Training für die bevorstehende U23-Europameisterschaft in Athen(19. - 23.07.) nutzten!  

                                
1. Villa/Masotti (ITA)
2. Garber/Ciccone (AUT / ITA)
3. Donadio/Richeze(ARG)     

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