Rennbericht-Archiv
Neue Reize - Neue Wege!
Ein typisch österreichisches Problem ist, dass Trainer, Lehrwarte, Ausbilder, Athleten...... , besser aber gesagt, alle Personen die Sport lehren od. betreiben, sich in der jeweiligen Sportart stur nach den traditionellen eingesessenen Prinzipien und Grundregeln der Trainingsmethodik halten und nur sehr selten bis kaum, ein Informationsaustausch mit anderen Trainern od. Personen, über deren Trainingsmethoden, tätigen!
Vielleicht spielt dabei der Stolz eine maßgebliche Rolle, wo sich jene Personen nicht den Ruhm für ihre alleinige Durchführung einer vielleicht erfolgreichen "Aufbauarbeit" mit Anderen teilen möchten, sondern ihren Erfolg, irgend wann, von irgend jemanden, für sich selbst honorieren lassen wollen.
OK, es gibt Trainingseinheiten die sich in der Einen od. anderen Sportdisziplinen nicht vergleichen od. anwenden lassen, wie z.B. die Kniebeugen eines Stemmers mit einer Langhantelstange in der Kraftkammer für einen Schützen od. eines Schwimmers!
In Großbritanien od. Australien hingegen ist dies Normalität und wird schon seit mehreren Jahren praktiziert, was meiner Meinung nach ein Mitgrund ihrer Überlegenheit in vielen Sportarten od. Disziplinen ist.
Von dem könnten und sollten wir Österreicher sich ein Stückchen abschneiden und lernen, da wir mit Sicherheit in diesem Gebiet noch großen Aufholbedarf haben!
Schon lange hat mich dieses Thema, was meine Person angeht, gereizt auszuprobieren, jedoch aus Angst, kontra produktiv zu werden und dabei vielleicht eine mäßige od. sogar eine schlechte Saison hinzulegen, immer wieder vor mir hergeschoben.
Jetzt, nach 20 Jahren aktiven Radsport, wo ich fast Alles in meiner sportlichen Laufbahn
ausprobiert und dabei sehr viel über meinen Körper, Geist und meine Grenzen gelernt habe, war der richtige Zeitpunkt gekommen, etwas Neues auszuprobieren.
Ein "alter" Körper benötigt neue Reize!
Während unseres Ausdauertrainings auf der Wr. Radrennbahn(Ferry Dusika Stadion), im Winter 2005/06, blieb uns Radrennfahrer genügend Zeit, Einen, OK es waren mehrere Blicke, auf die im Innenraum trainierenden feschen Leichtathletinnen zu werfen.
Im Zuge dieser,
viel mir eine junge blonde Läuferin auf, die immer wieder sehr harte Trainingseinheiten über sich ergehen lies. Ich informierte mich für welche Disziplin Sie trainierte, wie oft und in welchen Intervallen.
Ich gebe zu, dass ich Anfangs auch etwas mit ihr flirten wollte, doch recht schnell wandelte sich aus reiner Interesse unser Plausch in ein Fachgespräch um, wobei ich mir die wichtigsten Informationen notierte.
Da die Paradestrecke von Elisabeth Niedereder(Staatsmeisterin 2005 u. Vizestaatsmeisterin 2006), die 800m sind und ich vom Typ her auch kein "Langstreckenfahrer" war, stand für mich fest, dass Sie die Richtige war mir, bei meinem Versuch neue Wege zu gehen, zu helfen.
Nach mehreren gemeinsame Gesprächen und Trainingsbeobachtungen, setzte ich mich mit meinem Vater u. Trainer, Walter Garber, der mich so gut wie kein Anderer kannte, zusammen, um, mit unserer mehr als 70jährigen sportlichen Erfahrung, jene Daten auf´s radfahrerische umzuwandeln(sofern es sich überhaupt umwandeln lies) um einen gezielten Aufbau, aber vor Allem den richtigen Zeitpunkt, mit Berücksichtigung der anstehenden Wettkämpfe und meiner Ziele im Herbst, zu beschließen.
Seit Anfang Juni trainiere ich nach diesem Aufbauplan, wobei sich dabei, nach nur wenigen Wochen, schon die ersten Erfolge einstellten.
Ein 8. Platz in Braunau(wobei durch die Behinderung eines Sturz in der Zielkurve noch mehr drinnen gewesen wäre!),
5. Platz in Altheim, Sieg beim Kriterium in Wr.Neustadt, 2. Platz beim Bahn-3-Tagerennen in Pordenone,ITA, 6. Platz beim Kriterium in Purgstall, ein Zehnter beim Straßenrennen, und nicht zuletzt der 3. Rang beim Rundstreckenrennen in Dornbirn"Mühlebach", aber auch der 13. und damit auch bestes Ergebnis bei einem Tchibo.Top.Rad.Liga-Rennen in Götzis!
Es ist ein Experiment, ein Versuch meinem Körper neue Reize zu geben. Ob dies lang anhaltend ist, od. nur für kurzer Dauer, kann ich nicht sagen, da ich aber nicht mehr viel zu verlieren habe, war es auf jeden Fall ein Versuch wert!
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30.06.2006: Kriterium in Wr.Neustadt; 60 km
Warum ich meinen Vater u. Trainer, Walter Garber, für den besten Trainer Österreichs halte, konnte man wieder einmal an meiner Person beobachten. Genauer gesagt, an meiner Fahrweise und am Ergebnis des Kriteriums in Wr.Neustadt!
Auf Anraten meines Vaters, der mir nach der ÖM-Straße, vergangenen Sonntag, eine mehrtägige Trainingspause verordnete, gönnte ich mir eine fünftägige Erholungsphase.
Meine Erwartungen für das Kriterium waren nicht sehr hoch gesteckt, da erfahrungsgemäß(meine Erfahrung!) die Beine, nach einer mehrtägigen Bewegungspause, einen eher kraftlosen od. gummigen Eindruck hinterließen.
Doch die jahrzehnte lange Erfahrung meines Vaters und seine Kenntnisse über meine Person sprachen eine andere Theorie! Er versicherte mir für den Rennfreitag ausgeruhte und lockere Beine.
Ein Hoch auf seine Erfahrungswerte!
Ich war sehr überrascht, als das Rennen gleich mit hohen Tempo begann, ich auch in einer Fluchtgruppe vertreten war und dabei keine Mühe verspürte! Die Beine waren spritzig, locker und erholten sich auch schnell nach Wertungssprints od. Fluchtversuchen, was mir natürlich sehr viel Selbstvertrauen gab und gleichzeitig meinen schon fast eingeschlafenen Killerinstinkt weckte.
Gemeinsam mit Neuzugang Johann Jauk,
der im Rennen ausgezeichnete Arbeit leistete, gelang es mir das ganze Rennen über, die Konkurrenz in Schach zu halten.
Bis zur Halbzeit war es noch ein Kopf an Kopf Rennen mit Christoph Kerschbaum(Plast Recycling Austria)
und Mario Höller(Resch&Frisch). Mit regelmäßiges punkten aber, gelang es mir langsam, aber kontinuierlich, mich von meinen schärfsten Rivalen abzusetzen.
Auch Jauk konnte im Laufe des Rennens durch mehrmalige Ausreißaktionen noch wertvolle Punkte sammeln, die ihn sogar an die 2.Stelle des Zwischenklassements brachte. Mit meinem Solovorstoß zur Außreißergruppe, 12 Runden vor Schluss, wo sich Andreas Graf(Team NÖ-RadUnion) und mein Kollege J.Jauk befanden, aber keiner meiner schärfsten Gegner, war die Sache endgültig gegessen.
Lediglich Jauk musste noch um seinen 2. Rang gegen Graf kämpfen. Da ich auf den letzten beiden Wertungen von keinem meiner Fluchtgefährten nach Punkten mehr eingeholt werden konnte, versuchte ich Johann die beiden verbleibenden Wertungssprints anzuführen.
Dabei erwies sich allerdings Graf als der Fahrer mit den größeren Kraftreserven, sodass es ihm mit der allerletzten Wertung gelang noch Jauk ab zu fangen und sich hinter mir an die 2. Stelle zu platzieren.
Trotzdem ein ausgezeichnetes Ergebnis für das Team Union RC Sonnenhaus, die damit ihr erstes Eliterennen auf der Straße feiern durften. Die Ränge 4 und 5 gingen an Mario Höller u. Chr.Kerschbaum.
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25.06.2006: ÖM-Straße in Hallwang; 180 km
Trotz konsequentem Training in den vergangenen 4 - 6 Wochen, ist derzeit bei mir eine eindeutige Form-Stagnation zu bemerken. Warum es keine Reaktion auf das Training gibt, weiss ich selber nicht. Doch wie mir schon mein Vater u. Trainer Walter Garber von klein auf predigte: Im Zweifelsfall mach´ne Pause! Bei diesem Wetter!? - Nichts lieber als das!
Die vorgesehenen Rennen werde ich aber dennoch bestreiten!
Große Hoffnungen auf irgend einen guten Meisterschaftsplatz, konnte ich mir schon alleine wegen den Streckenprofilen nicht machen! Das Zeitfahren(dass ich aus lies) war zwar einladend kurz gestaltet, was mich sehr an meine Fahrt zum Vizestaatsmeistertitel 1998 in Illmitz(hinter Luttenberger) erinnerte, aber verdammt selektiv! Abgesehen davon habe ich auch nichts in dieser Richtung trainiert!
Der Ö-Straßenkurs mit seinen abschließenden 9 Runden auf dem verkürzten WM-Kurs war auch nicht gerade eine Ebene, wo ein Fahrer mit etwas weniger Form hätte vorne mitfahren können.
Da mein Wille aber doch recht groß war, versuchte ich zu mind. das Rennen auszufahren, was mir aber nicht gelang.
Vom Start an weg merkte ich, dass meine Beine an diesem Tag wieder nicht für große Taten bereit waren. Ich hoffte natürlich von KM zu KM, dass sich diese ändern würden, aber nichts! Nach 100 km musste ich die Segel streichen und das Rennen vorzeitig beenden!
Etwas besser erging es meinen beiden Kollegen Wolfgang Wurnitsch und Neuzugang Johann Jauk. Wolfgangs Formkurve, die in den letzten
3 - 4 Wochen steil nach oben ragt, erreichte einen sehr zufriedenstellenden 28. Platz!
Johann(wechselte vom Team Swiag Teka), bewies ebenfalls wie Wolfgang Kämpferherz und fuhr 2 Plätze vor Wurnitsch, als Platz 26., ins Ziel.
Bevor sich die vier Hauptakteure(T-Mobil Fahrer B.Kohl, H.Morscher(Volksbank) und die beiden Elk-Haus Fahrer H.Totschnig und Th.Rohregger) des heutigen Tages, 4 Runden vor Schluss, mit einer Vorentscheidung vom Feld lösten, gelang es schon einigen Außenseitern zuvor dem Feld zu entfliehen, um ihr
Heil in der Flucht zu suchen.
Wie z.B. G.Sammer(Tyrolia), St. Patzl(APOSport), die Brüder Georg u. Robert Lauscha(APOSport u. Elk-Haus), od. wie M.Buxhofer(2RadChaoten) u. M.Gaubitzer(Denzel Cliff). Leider blieb allerdings ihr Vorhaben unbelohnt. Die Hitze, die Distanz, wie auch die Topogrophie der Strecke waren zu extrem, um sich erfolgreich an der Spitze halten zu können.
Während das Quartett eine entflohene Gruppe nach dem anderen einholte, lange zusammen fuhr und es
zunehmend's immer mehr nach einem Sieg Morscher's aussah, konnte sich B.Kohl, der auf der letzten Runde seine Fluchtgefährten pausenlos attakierte, auf den letzten 1000m entscheidend absetzen und im Alleingang seinen
ersten Straßentitel entgegen fahren.
Im Sprint um die Plätze setzte sich der sprintstarke Volksbankfahrer Morscher vor H.Toschnig durch. Th.Rohregger rollte mit einigen Metern Rückstand als 4. ins Ziel.
Titelverteidiger G.Glomser belegte hinter den beiden ProTour Fahrer Luttenberger(CSC) u. Eisel(FdJ), die die Plätze 20 u. 21 belegen, den 22. Rang.

Ergebnisse: Elite-Zeitfahren Elite-Straße Damen Zeitfahren Damen-Straße
Erfreuliches gibt es auch von der ÖM-Straße in Thörl der Nachwuchsfahrer zu berichten.
Patrick Gelosky belegte in der JUN-Kategorie den guten 12. Platz.
Lukas Gelosky wurde in der U17-Kategorie ausgezeichneter Dritter!
Herzliche Gratulation!
hier der Bericht von Lukas:
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21.06.2006: Altheim; 110km
Außenseiter siegten!
Schwülheißes Wetter - Trockene Kehlen schon am Start! Wohlfühlwetter vom Feinsten, wie ich es mir bei meinem Lieblingsrennen nicht hätte lieber wünschen können! Somit Grundvorrausetzung für eine gute Leistung!
Aufgrund der bevorstehenden Staatsmeisterschaften(Sa: 24.06. - Zeitfahren, So: 25.06. - Straße) waren viele Teams, wenn nicht sogar Alle, mit einer dezimierten Fahreranzahl an den Start gegangen. Ebenso auch wir, da sich W.Wurnitsch, wie auch P.Lechner, für die Zeitfahrmeisterschaften vorbereiteten. Gemeinsam mit meinen beiden Kollegen Patrick Knezevic u. Dominik Piringer, nahmen wir am späten Nachmittag die 10 Hochgeschwindigkeitsrunden(a 11 km) in Angriff.
Die erste Rennhälfte, die mit satten 48 km/h Schnitt gefahren wurde, war von ständigen Attacken geprägt, wobei es keiner Gruppe gelang sich bis dahin erfolgreich abzusetzen. Dafür sorgte meistens das Team Elk-Haus mit seinen 6 Fahrern, die das Rennen großteils kontrollierten und die Löcher wieder zu fuhren.
4 Runden vor Ende des Rennens aber dann die Vorentscheidung. Gemeinsam mit 15 weiteren Fahrer(darunter 5 "Elche"), konnte ich mich vom Feld lösen und einen sicheren Preisplatz entgegen fahren. Doch meine Motivation strebte nach mehr.
2 Runden vor Schluss, als der Vorsprung schon über 1:40 Min. betrug, kamen die ersten Attacken der Elk´ler. Ich bemühte mich mit meiner Erfahrung und als Solist, die richtige Post zu erkennen und gegebenfalls zu erwischen, um nicht unnötige Kraft zu verpulvern.
Als sich H.Starzengruber(Elk), A.Homolka(Swiag Teka) u. P.Cirkl(Hrinkov), mehr od. weniger davon schlichen, ahnte ich bereits, dass dies eine gefährliche Gruppe sein könnte, wollte es aber aufgrund der noch hinten verbliebenen guten Sprinter(P.Pichler, J.Summer, M.Comploi(alle Elk), M.Höller(Resch&Frisch), J.Benetseder(Volksbank)...) nicht wahrhaben und blieb sitzen. Abgesehen davon, war ich zu diesem Zeitpunkt ohnehin eingesperrt u. dadurch manöverunfähig!).
Da man die Nervosität der rotgrünen Sprinterasse hinten fühlen konnte, hoffte ich auf eine erneute Einholung der Ausreißer durch das Elk-Team. Doch weit gefehlt. Keiner der "Stars", außer J.Summer, war bereit für Tempo zu sorgen. Somit blieb mir nur noch der Spurt um die Plätze. Während der Einlauf Coploi vor Garber, Pichler, Höller, Katzensteiner(Swiag), Mair(Resch&Frisch) und
Benetseder lautete, konnte sich an der Spitze Starzengruber erfolgreich vor Homolka u. Cirkl durchsetzen.
Mit dem
5. Platz war ich natürlich nicht ganz zu Frieden, konnte aber auch nicht meckern, da dies heuer für mich die beste Straßenplatzierung bedeutete.
Teamkollege P.Knezevic kam mit dem Hauptfeld als 37. ins Ziel. Er bemühte sich erstmals bei Straßenrennen mit Teamarbeit, was wiederum ein kleiner Fortschritt in seiner Entwicklung zeigte.
D.Piringer hatte weniger Glück. Der U23 Fahrer musste das Rennen bei Halbzeit wegen eines technischen Schaden's(Pedal) frühzeitig beenden.
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18.06.2006: Viper GP Kärnten, 175km (Top.Rad.Liga-Rennen)
Endlich ein Wetter wie es sich für einen Sommer gehört. Große Hitze(~31°C) und kaum Wind.
Das ideale Wohlfühlwetter für mich. Dementsprechend motiviert ging ich auch in das Rennen.
Da dieses Rennen heuer zum 1. Mal ausgetragen wurde, kannte ich den Kurs nur von Erzählungen. Von "is eh net so schwehr" bis "der Kurs is a Wohnsinn", war alles in den Beschreibungen vorhanden.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich das Rennen nicht ausfahren konnte, wollte ich mich mit meinen Sonnenhaus-Jungs nicht verstecken. Hauptziel war es 3 Mann ins Ziel zu bekommen, um eine Mannschaftswertung zu erreichen.
Aufgefallen, so denke ich, sind wir schon, da mein Kollege Peter Lechner und ich, gleich die ersten 3 Durchfahrtsprämien gewannen und noch 2x Dritter wurden.
Scharfrichter auf diesem doch flachen Kurs(a 23 km) war ein rund 1,5 - 2 km langer Anstieg, der anfangs rund 10% aufwies und oben hinaus immer flacher wurde, aber 6 Mal zu erklimmen galt!
Sehr schnell war vielen Fahrern klar, dass Ausreißversuche im Flachen nur unnötige Kraftverschwendung war, da das Feld, aufgrund seines Grundtempos, relativ leichtes Spiel hatte, die Frontgruppen wieder einzufangen.
Demnach ging es auf den Flachpassagen, bis auf wenige Ausnahmen, doch recht ruhig zu, was Vielen die Möglichkeit gab, sich wieder vollständig zu erholen.
Mir ging es 100:1 besser als am Vortag, wobei ich trotzdem keine Chance hatte, am Berg mit den besten 30 mit zu fahren.
Als sich bei rund der Hälfte des Rennens das Feld auf dem Anstieg teilte und ich große Mühe hatte überhaupt die Letzten im 2. Feld zu halten, war ich knapp davor das Rennen aufzugeben. In der Hoffnung, dass das 2. Feld die letzten Runden ruhiger absolvieren würden, kämpfte ich mich nochmals ran und beendete das Rennen auf den 31. Rang.
Mit Rang 32 von P.Lechner und den 36. von W.Wurnitsch, der heute einen sehr starken Eindruck am Berg machte, konnten wir den 9. Platz in der Tages-Mannschaftswertung holen und somit die beiden von uns angestrebten Ziele erreichen.
Dominik Piringer, der hier erst sein 2. Rennwochenende bestritt, tat sich natürlich noch sehr schwer. Zu groß ist noch sein Trainingsrückstand, als dass er das Rennen hätte im Feld beenden können. Leichte Fortschritte sind aber schon zu erkennen!
Um auf der Bahn ein höheres Niveau zu erreichen, wurde Bahnfahrer Patrick Knezevic, in Zukunft von mir zu sämtlichen Straßenrennen vergattert. Sein Ziel ist es, so lange wie möglich das Feld zu halten und danach als Training weiter zu fahren. Bin überzeugt, dass man das Resultat schon in naher Zukunft sehen wird!
Am meisten an diesem Tag überrascht hatte mich aber Junior Patrick Gelosky, dem ich es vor dem Start nicht zugetraut hatte, überhaupt das Rennen im Feld auszufahren. Er fuhr von Anfang an in der Spitzengruppe und wurde ausgezeichneter Fünfter. Gratulation.
Etwas weniger gut erging es seinem Kollegen Michael Lammer, der das Rennen schon vor der Hälfte beenden musste und weiterhin auf der Suche nach seiner Form ist.
Ich kann nur Eines dazu sagen: Das Rennen abhaken, Kopf hoch und weiter trainieren! Irgendwann kommt die Form bestimmt!
In der vorletzten Runde konnte sich eine 3 Mann starke Spitzengruppe erfolgreich vom 1. Pulk lösen und zum Zielsprint antreten. Staatsmeister Gerrit Glomser(Volksbank) setzte sich dabei gegen den Tchibo Top.Rad.Liga-Führenden Jan Valach(ApoSport Krone Linz) und H.P.Obwaller(Swiag) durch.
Ergebnisse u. Rad.Liga Cup-Stand hier:
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17.06.2006: Villach OMYA Classic; Straßenrennen 156 km
In kurzen Worten - Beim Straßenrennen in Villach ging von meiner Seite aus Nichts! Der Grund dafür, so denke ich, lag bei der langen Autofahrt, wo ich mehr als 4 Stunden hinterm Lenkrad, als Chauffeur, ausharren musste und keine Gelegenheit hatte, mal meine Beine hoch zu nehmen!
Schon vom Start an weg spürte ich meine "Gummibeine", die nicht lockerer werden wollten.
Am Anstieg hatte ich sogar große Mühe die Letzen zu halten, sodass ich, obwohl der Puls schön hoch war, fast jedes Mal reißen lassen musste.
Im Flachen fehlte mir ebenso der Druck! Daher beschloss ich nach der dritten Runde(von 7) meinen Leiden ein Ende zu bereiten und das Rennen frühzeitig zu beenden. Es hatte einfach keinen Sinn!
3 Mann konnten sich gegen Ende des Rennens vom Feld absetzen. Adam Hansen(ApoSport) war es auch schließlich, der sich im Sprint gegen seine beiden Fluchtgefährten, Fraser McMaster(Volksbank) und Harald Starzengruber(Elk-Haus) durchsetzen konnte.
Den Feldspurt gewann Podgornik(Plast Recycling Austria) vor Oreggia(Resch&Frisch).
Besser erging es meinen Junioren: Michael Lammer kam als 13.(Wertung gemeinsam mit den Masters) ins Ziel und Patrick Gelosky beendete, wie vereinbart, das Rennen.
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10.06.2006: Braunauer-Radsporttage - Rundstreckenrennen in Braunau; 45 km
Die Braunauer Radsporttage zählen zu meinen Lieblingsveranstaltungen! Dementsprechend motiviert startete ich auch in das erste Rennen, wobei ich auch insgeheim mit einem Podestplatz spekulierte.
Doch schon nach nur wenigen Runden merkte ich, dass das 6-Tagerennen von Fiorenzola, das Dienstags Nacht endete, nicht so ganz spurlos an mir vorrüber ging! Eine leichte Restermüdung war noch in den Beinen zu spüren!
Es tat schon weh mit ansehen zu müssen, wie zahlreiche verlockende Geldprämien, im Laufe des Rennens, vom Platzsprecher ausgesprochen und von meinen Kontrahenten eingesackt wurden!
Aber was soll man tun, wenn´s nicht läuft? Abwarten u. Tee trinken! Und das tat ich auch. Als ich merkte, dass meine Beine mit Fortdauer des Rennens immer lockerer wurden, riskierte ich sogar auf eine Prämie zu fahren, die ich auch mit Erfolg abschließen konnte.
Angetrieben von der Motivation, dass sich nun mein Vorhaben doch noch in die Realität umwandeln liese, hielt ich mich nun, um Kräfte zu sparen, bis zum Zielspurt zurück, um am Ende auch Alles geben zu können.
Oft versuchten zahlreiche Fahrer od. Gruppen durch Vorstöße eine Vorentscheidung herbei zu führen, jedoch konnte sich keiner, aufgrund des hohen Grundtempos des Feldes, länger als 2 Runden an der Spitze halten.
Mein Teamkollege Petr Lechner, mit dem ich am heutigen Tag das ganze Sonnenhaus-Team bildete, sollte mir den Zielsprint vorbereiten und mich als Erster um die Zieleinlaufkurve führen. Doch wie so oft bei Wettkämpfen, hatten dies auch zahlreiche andere Teams od. Fahrer vor, sodass auf den letzten Metern vor der Kurve, auf Biegen und Brechen gefahren wurde! Dabei verlor ich Petr`s Hinterrad!
Als das Feld in die Kurve einbog, krachte es auch schon. Roland Wafler(Swiag Teka), wie man ihn kennt, ein Haudegen und Riskierer, rutschte als innenfahrender Radler weg, stürzte, und blockierte ab dem siebentpositionierten Fahrer die Kurve dermaßen, dass wir fast zum Stillstand kamen. Versteht sich doch von selbst, dass ich der 7. war!!!
Aufgrund meiner nun zu hohen aufgelegten Übersetzung, war es mir nicht mehr ganz möglich meinen 7. Platz bis ins Ziel zu retten. Ich verlor noch 1 Rang an M.Gaubitzer(Denzel) und wurde Achter.
Petr, der als 4. um die Kurve fuhr, war natürlich vom Anführen schon platt, sodass er in den Kampf um die Podestplätze nicht mehr eingreifen konnte. Platz 4!![]()
Den Tagessieg holte sich der für ApoSport Krone Linz fahrende Tscheche Petr Herman, vor Peter Pichler(Elk) und Christian Pömer(ApoSport).
Natürlich war es um das Rennen schade - Es hätte mehr für uns raus sehen können. Jedoch konnte ich nicht viel meckern. 2 Mann am Start - Beide unter den ersten 8! Es gibt Schlimmeres!
11.06.2006: Braunauer-Radsporttage - Straßenrennen in Ranshofen; 138 km
Auch ein Rennen, dass ich sehr gerne fahre.
1.) weil das Streckenprofil mir gegenüber vielen anderen Rennen sehr entgegen kommt,
2.) auf diesem Kurs alle Fahrertypen Chancen auf den Sieg haben und
3.) es zu den bestabgesichertsten Veranstaltungen in Österreich zählt! Gratulation an den Veranstalter!
Gefahren wurden 13 Runden zu je 10,6 km! Ein flacher Kurs, der eine einzige Erhebung von etwa 200m Läge und einer max. Steigung von rund 10% aufweist. Und das bei Start und Ziel!
Doch schwer war nicht der Anstieg selbst, sondern das flache Teilstück danach, wo man mit Laktat angereicherten Beinen runter schalten musste um Speed auf zu nehmen.
Vom Start an weg wurde heftig attackiert, sodass auf den ersten 4 Schleifen das Grundtempo des Feldes extrem hoch getrieben wurde. Es war ein offener Schlagabtausch der 3 Großvereine ApoSport Krone Linz, Swiag Teka und Volksbank, die uns Fahrern der kleinen Teams, ihre zahlmäßige Überlegenheit schon sehr unangenehm spüren liesen.
Nach den 4 Runden, als es doch 11 Fahrern gelang sich abzusetzen, war bei den Athleten im Feld spürbar eine Erleichterung zu bemerken. Obwohl jeder Athlet, der davonziehenden Gruppe und der dadurch eventuell verpassten Chance am heutigen Tag ein gutes Resultat ein zu fahren, nachtrauerte, war jeder insgeheim froh, nicht mehr Anschlag fahren zu müssen! Die Luft im Peloton war schlicht einfach raus!
Erst als sich gut 1 Runde später wieder Alle gefangen hatten, bemühte man sich um die Aufholjagd. Den Anfang machte das auf 4 Mann stark reduzierte u. gestartete Team Elk-Haus Simplon, die kurzfristig auch Unterstützung vom Kärntner Team Plast Recycling Austria bekam. Doch so sehr Sie sich auch bemühten, der Vorsprung der Ausreißer wuchs kontinuierlich weiter an. Da auch zu diesem Zeitpunkt vom Feld keine Fluchtversuche mehr zugelassen wurden, schonte ich meine Kräfte, indem ich mich in den sogenannten "Schlafwagen" schmiss und auf den Zielsprint wartete.
Der Zielsprint war ähnlich hektisch wie gestern. Da 4 Mann noch in den Genuss eines Geldpreises kamen, stürzte sich Alles in die Einlaufkurve anfangs der Zielsteigung! Mir gelang es zwar noch auf den verbleibenden 200m 2 Fahrer zu überholen, jedoch nicht mehr um in die Geldpreise zu fahren. Platz 18! Teamkollege Petr Lechner kam auf Platz 19.
Sieger wurde Harald Morscher(Volksbank) vor Petr Herman(ApoSport Krone Linz), Werner Riebenbauer(Volksbank), R.Probst(Junkers-Royalbeach), T.Erler,GER(Giant Asia Racing Team), M.Buxhofer(2RadChaoten), R.Jerse, N.Dürauer(beide Swiag Teka), A.Hansen(ApoSport), A.Matzbacher u. als 11. F.McMaster(beide Volksbank).
Mein 2. Teamkollege, Dominik Piringer, der im Frühjahr an EBV erkrankte, bestritt heute sein 1. Rennen. Klar, dass seine Kraft noch nicht ausreichte um das Rennen zu beenden(nach ~ 90 km war der Ofen aus), jedoch fiel mir positiv an ihm auf, so weit es ihm überhaupt möglich war, dass er stets die vordersten Positionen im Feld suchte!
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1. - 6.06.2006: 6-Tagerennen in Fiorenzola, ITA
Ursprünglich war von mir, wie schon im vergangenen Jahr auch, die 4-Bahnentournee in Deutschland geplant gewesen. Jedoch eine vom Veranstalter neue Regelung, wo beide Partner zusammen nicht älter als 52 Jahre haben dürfen, zwang mich zum Umsehen eines Alternativ-Bahnrennens.
Dabei stieß ich auf das 6-Day in Fiorenzola, dass ohnehin im Renneinsatzkalender des
Radsportverbandes geplant und auch für uns Kaderfahrer budgediert war. Mein Partner war ein junger 20-jähriger, ehrgeiziger, Schweizer Rennfahrer, der mir vom Fahrertyp nach, sehr ähnelt und auch technisch gut drauf war - Giuseppe Atzeni!
Auf Eigeninitiative, um auch jungen Österreicher die Möglichkeit bieten zu können ins 6-Day-Zirkus rein zu schnuppern und ev. auch Fuß zu fassen, kümmerte ich mich um 2 weitere Startplätze, die ursprünglich für Patrick Gelosky(zwar erst Junior, aber regierender Madisonstaatsmeister) und Stefan Patzl gedacht waren. Da aber Gelosky an diesem Wochenende, mit dem Nationalteam, bei der Junioren-WM-Generalprobe in Gent unterwegs war, sprang kurzer Hand RC Sonnenhaus-Kollege Petr Lechner für ihn ein.
Um unsere Form zu konservieren, od. von
der letzten Etappe etwas aus zu rollen, trafen sich jeden Vormittag einige 6-Tagefahrer(wurden aber von Tag zu Tag weniger) zum Straßentraining ein, wo wir selbstverständlich mit von der Partie waren.
Wie so oft bei 6-Tagerennen, ebenso auch hier, wurde schon in der 1. Nacht der Grundstein der Gesamt-Endplatzierung gelegt. 4 Teams, mit Marvulli(CH)/Villa(ITA), Zabka/Liska(SLK), Blaha/Lazar(CZE) und Klimenko/Yakovlev(UKR), schafften bei der Stundenjagd, auf der 400m
langen Betonbahn, eine Plusrunde, die Sie, im Großen und Ganzen, bis zum Ende auch erfolgreich verteidigen konnten. Jedeglich die Ukrainer verpassten ab der 3. Etappe weitere Runden mit den Bestplatzierten mit zu gehen, die somit in der Gesamtwertung noch von den Teams Hester(DEN)/Marzoli(ITA), Donadio/Richeze(ARG) und uns, eingeholt u. überholt wurden. 
Die gegenüberliegende Tribünenseite fungierte als Fahrerlager! 
Mit zahlreichen 2. und 3. Rängen und weiteren Top 5 Platzierungen in den kleineren Bewerben, bewiesen wir zurecht, dass wir zu den besten Teams in diesem 6-Day zählten.
Sternstunde war aber mit Sicherheit unser Gewinn der Stundenjagd in der 2. Nacht. Leider konnten wir dabei, um auf´s Treppchen zu fahren, gegenüber den besten Teams, keine Runde gut machen, womit wir sich schlussendlich mit dem 6. Endrang zufrieden geben mussten.
Stefan Patzl schlug sich recht tapfer. Nur vereinzelt, und wenn, dann auch nur für kurze Zeit, hatte der junge Wiener kleine Probleme das hohe Tempo des Feldes zu halten. Viel mehr aber zählte das Sammeln von Erfahrungen, die in einem Profi-6-Day vorkommen und auch auf der Tagesordnung stehen. 
Lechner hatte zwar noch wenig Erfahrungen mit 6-Days, konnte aber durch seine gute Straßenform vieles wettmachen. Auch die Anstrengungen der 6 Tage machten den Tschechen keine großen Schwierigkeiten. Des öfteren in dieser Woche, zeigten sich die Beiden an den vordersten Positionen und sorgten auch für die Eine od. andere Überraschung! Rang 14 für die Rookies!
Der Sieg ging an das favorisierte Paar Marvulli/Villa(auf dem Foto jeweils außen stehend; gemeinsam mit Supersprinter Ivan Quaranta und Petr Lechner), die Hester/Marzoli und Donadio/Richeze auf die Ehrenplätze verwies.
detailierte Ergebnisse hier:
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26. - 28.05.2006: UCI 1.2. - Straßenrennen in Dubnica, SLK
Außer Spesen nix gewesen! So könnte man dieses Wochenende aus meiner Sicht formulieren.
Mit einem Mini-Team, bestehend aus dem Tyrolia-Fahrer Gregor Sammer und uns 3 Sonnenhaus-Fahrern, W.Wurnitsch, P.Lechner und mir, bestritten wir in Dubnica 3 Eintagesrennen der UCI-Kategorie 1.2.
Da die Rennen sehr selektiv waren und lange Distanzen aufwiesen und wir mit Sicherheit nicht zu den stärksten Teams zählten, besprachen wir am Vortag des 1. Renntages unsere Teamtaktik. Dabei suchte sich jeder von uns 1 - 2 Rennen aus, wo er mit einem 100 %igen Einsatz fahren wollte
Das 3. und letzte Rennen schien für meine Person am geeignetsten zu sein, da es gegenüber den beiden ersten Rennen eher flach war und ein wenig nach einer "Gasslflitzerei" aussah. Aus den vergangenen Jahren kannte ich natürlich die 3 Rennen, sodass ich genau wusste, wollte man den 3. Tag gut fahren, man auf den ersten beiden Renntagen mit seinen Kräften sehr Haus halten musste!
Somit fuhr ich die beiden ersten Renntage im Schongang und beendete absichtlich die Rennen frühzeitiger. Beim 2. Rennen hatte ich sogar so gute Beine, dass meine Motivation, für das von mir selbst ausgesuchte Sonntagsrennen, nicht hätte besser sein können.
Doch 5 Kilometer nach dem Start, ich konnte es selbst kaum glauben und verstehen, bekam ich plötzlich große Schwierigkeiten das Feld zu halten und riss ab. Meine Beine fühlten sich so an, als ob ich schon eine mehrtägige Rundfahrt in den Beinen hätte und meine Speicher leer wären. So sehr ich mich auch bemühte die letzten Fahrer zu halten, es ging einfach nicht !
Ich wollte noch einige Runden als Training abspulen, doch selbst mit dieser Geschwindigkeit hatte ich dermaßen zu kämpfen, dass mir vorkam, als ob ich einen Heuwagen hinter mir herziehen musste! Frustriert und sehr enttäuscht beendete ich das Rennen und wartete auf die Heimreise.
In den letzten beiden Tagen legte ich 2 Regenerationstage ein und hoffe damit nun für das 6-Day in Fiorenzola(1. - 6.06., mit Partner Giuseppe Atzeni,CH) halbwegs wieder hergestellt zu sein.
Besser erging es an diesem Wochenende meinen Nachwuchsfahrern, die in der Kat. U17 u. Junioren den NÖ-Straßenlandesmeistertitel holten. Herzliche Gratulation dafür! mehr hier:
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23.05.2006: Bahn-Trainingsrennen/ Wien
An diesem Renntag hatten wir es wieder einmal mit der starken Konkurrenz aus dem Osten zu tun. Kein Weg führte an diesem Abend um die Fahrer des tschech. Teams Dukla Praha vorbei, die jeden einzelnen Omniumbewerb für sich gewinnen konnten.
Die besten Omnium-Punktesammler waren Jiri Hochmann und sein Teamkollege Zdenek Machac, die auf dem Siegertreppchen, punktegleich mit 34 Zählern, auch die Plätze 1 u. 2 einnahmen.
Mit meinen Plätzen 2 (Scratch), 3 (Ausscheidungsrenn.) und 5 (Punktefahren), konnte ich als bester Österreicher, mit meinen 30 Pkt., auf Rang 3 fahren.
Vierter wurde A.Bradley(ApoSport Krone) mit 28 Zählern, vor A.Kankovsky,CZE(Dukla Brno) 24 Pkt..
Sehr zufrieden war ich mit meinem an diesem Tag einzigen Teamkollegen, Patrick Knezevic, bei dem eine abermalige Leistungssteigerung, seit dem vergangenen Bahnrennen vor 2 Wochen, zu erkennen war. Mit einer soliden Fahrweise beim Ausscheidungsrennen und einer noch viel größeren beim Punktefahren, wo er einige Male klasse Sprints fuhr und wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln konnte, platzierte sich der Wiener, als viertbester Österreicher, auf Rang 9 (13 Pkt.).
Kann mich echt nicht erinnern, wann Patricks letzte Top 10-Omniumplatzierung war!!! Herzliche Gratulation dafür. Weiter so!
Ich selbst konnte auch sehr zufrieden mit meinem Abschneiden sein, hatte ich doch noch mit den Nachwirkungen und mit müden Beinen(einer sehr harten und kraftorientierten Trainingswoche) zu kämpfen gehabt!
Gratulation auch an U17 Fahrer Lukas Gelosky, der einen weiteren Sieg auf seiner Erfolgsliste verbuchen konnte.
hier zum Junioren-Rennbericht:
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13. - 14.05.2006: 3. Kraftwerk Trophy/ 24 Stunden-Rennen in Theiß(Krems)
Freunde, Spaß, u. Abwechslung ...
...so könnte man meinen Ausflug an diesem Wochenende mit nur 3 Wörtern beschreiben.
Als ich 2 Wochen vor dem 24 Std.-Rennen das Angebot von Organisator Reinhard Hörmann(Athlet u. sportl. Leiter des Vereins 2RadChaoten) bekam, bei der 3. Kraftwerk Trophy in seinem Team zu fahren, überlegte ich nicht lange und sagte ihm zu.
Es waren hauptsächlich die Namen meiner Teamkollegen und der Spaßfaktor, die mich diese rasche Entscheidung fällen lies.
Neben R.Hörmann waren nämlich auch meine beiden weiteren Freunde Thomas Wittner(Radfahrtallent u. einst mein Teamkollege bei RCA Tyrolia) und Ex-Profi Matthias Buxhofer am Start, die, so zu sagen, den Spaßfaktor garantierten :-)!!!
Aber auch die familiäre Stimmung in und um unserer Camping-Unterkunft, sowie die perfekte Organisation, hielten meinen Spaßfaktor an dieser Veranstaltung stets im obersten Bereich.
Außer 1996, wo ich im
Elk-Haus Team(gemeinsam mit J.Lontscharitsch, A.Kaspret u. R.Haselbacher) ein 1000 Km-Rennen in Schrems bestritt und 1998 ein 24 Std.-Rennen auf dem Ergometer(mit F.Stocher, J.Regec u. N.Fleiß) in einem Schuhgeschäft der Shopping City Süd, wo es nur galt den Sieg einzufahren, hatte ich keine Erfahrungen mit derartigen Veranstaltungen, Rennabläufen, od. Taktiken.
Auf jeden Fall galten wir mit dieser Besetzung zu den Sieganwärtern, die, bei günstigen Wetterverhältnissen und mit ein wenig Führungshilfe durch andere Fahrer od. Teams, auch die 1000 Kilometermarke knacken könnten.
Um die Sturzgefahr der 350 Teilnehmer nicht unnötig zu vergrößern, starteten die Solisten des 12 u. 24-Std.Rennens schon 2 Std. vor uns.
Punkt 10.00 Uhr war der Startschuss der Mannschaftsfahrer.
M.Buxhofer, der Startfahrer unseres Teams, musste, wie jeder Andere auch, zunächst einmal 6 Runden absolvieren, ehe er auf dem schnellen, flachen, aber auch windanfälligen 5 km Kurs, an mich wechseln durfte.
Ich war überrascht, welch hohes Anfangstempo
gleich zu Beginn von den Radlern angeschlagen wurde. Ich kam mir vor wie beim Mannschaftszeitfahren der Tour de France. Mit Top-Zeitfahrmaterial, wie es manch Einer nur von den Elite-Zeitfahrmeisterschaften od. aus dem Fernsehen kennt, bewegten wir sich in den ersten Stunden auf Rekordkurs.
Um das hohe Tempo auch auf die Dauer mitgehen zu können, wechselten wir uns in 4-Rundenintervallen(a 4,8 km) ab. Manch Einer musste wegen mir auch 5 fahren, sorry! *grins*
Somit hatte jeder von uns in etwa 1,5 Std. Zeit zur Regeneration, die mir mit fortweilender Dauer aber immer kürzer vor kamen! Die Regenerationszeit verbrachte man entweder mit Essen, Ausruhen, od. mit
Freunde quatschen. Selbst der mehrfache Österr. Staatsmeister und Ö-Rundfahrts-Podestfahrer, Hans Peter Obwaller(Swiag Tekka), sowie Michi Knopf(Sava Kranj) waren bei diesem Event mit von der Partie und besuchten uns des öfteren bei unserem Teamzelt.
Aber auch einige andere Promis waren am Start, wie z.B. Race across America-Sieger Wolfgang Fasching, od. Langstreckenspezialist Valentinn Zeller.
Im Rennen gelang es uns, außer dem Team Donau-Fritzi, jeder Mannschaft zu mind. 1 Runde ab zu nehmen. Ich selbst hatte mit dieser Aktion nichts am Hut, da dies von meinen Kollegen in einer meiner Pausen vollstreckt wurde.
Ob es taktisch od. leistungsmäßig
bedingt war weiß ich nicht, auf jeden Fall merkte man am späten Nachmittag, wo auch für mehrere Stunden ein starker Wind aufkam, dass sich immer weniger Teams an der Führungsarbeit beteiligten, sodass die Tempoarbeit oftmals nur an 2-3 Mannschaften hängen blieb und somit auch der Rennschnitt sank. Dies hatte zur Folge, dass wir schon vor der Halbzeit unser Vorhaben, die 1000 km-Marke zu schaffen, begraben konnten. Denn in der Nacht, selbst bei Windstille, so auch die Erfahrung, bewegte sich das Feld langsamer und somit unter unseren benötigten Rennschnitt!
In der Nacht zu fahren hat schon seine Reize!
1.)
war es Windstill, 2.) beteiligten sich wieder mehrere Fahrer an der Führungsarbeit, 3.) war es schön mit an zu sehen, wie die weißen u. roten Lichter der einzelnen Fahrer entlang der dunklen Strecke, wie eine Perlenschnur leuchteten und blinkten, und 4.) das Licht-Schattenspiel am Asphalt(wenn die eigene Silhouette vom Scheinwerferlicht des Hintermannes auf die Straße projiziert wurde und sich nach deinem Trittrythmus bewegte).
3x rückte ich in der Nacht aus und durfte dieses Schauspiel miterleben. Um uns in den dunklen Stunden etwas mehr Ruhe, bzw. Schlaf zu gönnen(wer ging od. konnte schon schlafen?), nahmen wir ab 1.00 Uhr Früh einen Wechselrythmus von 1 - 1,5 Std. in Angriff. Danach wieder unser obligatorischer 1/2 Stunde-Wechsel.
Einsame Spitze fand ich auch die Organisation der Verpflegung. Alles was ein Fahrer benötigte, bekam er entlang der Strecke(im Zielbereich), wie auch im Gasthof Winkler(beim Fahrerlager, wenige Meter neben der Strecke). Selbst in der Nacht! Zu jeder Zeit! 24 Stunden lang!!!
Da war die Versuchung natürlich sehr groß, sich nach jeder Ankunft im Teamzelt den Bauch voll zu schlagen.
Aber nicht nur dies fand ich spitzenmäßig. Neben den beiden Sprechern und dem DJ auf der Bühne, der uns ständig mit schwungvollen Lieder unterhielt, waren auch die Zuschauer im gesamten Start/ Zielbereich ein Hammer. Stimmung pur!
Da sich in der Nacht und in den frühen Morgenstunden in der Gesamtwertung nicht viel tat, kam von uns, rund eine halbe Stunde vor Ablauf der 24 Stunden, der Generalangriff auf das Team Donau-Fritzi(mit Joachim Toelke, Branko Grah, Andreas Schüller u. Roman Wibmer).
Reinhard attackierte vor der Wechselzone, um Mathias, Thomas und mir, einen kleinen Vorsprung mit auf dem Weg zu geben.
1 flotte Runde knallten wir zu Dritt in mannschaftlicher Manier runter, um einen sicheren Abstand zu
unseren unmittelbaren Konkurrenten zu bekommen. Robert Hotter(Crocodile Trophy-Teilnehmer u. Sieger einer Etappe), mit seinem bis dahin drittplatzierten SportNora-Team(mit Robert Hotter, Helmut Cavitkovic, Thomas Cernicka u. Günter Baringer), war der Einzigste der unseren Angriff mit ging und weiter mithalten konnte. Leider konnte er sein Team mit dieser Aktion in der Gesamtwertung nicht mehr weiter nach vorne bringen.
Mit
rund 2 Minuten Vorsprung auf das Team Donau-Fritzi, radelten wir nach 24 Stunden und 984,68 gemeinsam absolvierten Kilometern, als Erster über die Ziellinie, was auch gleichzeitig ein neuer österr. 24 Stunden-Mannschaftsrekord bedeutete.
Respekt aber vor den beiden Erstplatzierten des 24 Std.-Einzelbewerbes, Jure Robic od. Marko Baloh(beide SLO), die mit 976,45 abgespulten Kilometern, nicht viel weniger fuhren als wir! Hut ab vor Alle, die soooo lange am Rad sitzen konnten und durchhielten.
Dieser Ausflug in eine andere Radwelt bereitete mir ungeheuer viel Spaß, wobei ich mich dafür gleich bei Reinhard Hörmann(der mir überhaupt all dies ermöglichte) und bei all meinen dort wieder getroffenen Freunden recht herzlich bedanken möchte, die mir die schon sehr eintönige österr. Bahnkonkurrenz mit Abwechslung etwas versüßten!
Resultate hier: Fotos hier: noch mehr Berichte, Eindrücke u. Fotos hier:
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9.05.2006: Bahn-Trainingsrennen/ Wien
An diesem Abend war ich einer der stolzesten Personen in der Halle. Nicht die guten Resultate meiner Sonnenhaus-Schützlinge waren dafür ausschlaggebend, sondern die Fahrweise, der Wille und der Einsatz, die jeder einzelne meiner Jungs an den Tag(Abend) legte, war entscheidend.
U17 Fahrer Lukas Gelosky, erreichte trotz kämpferischer Fahrweise, punktegleich mit dem Tagessieger J.Sebanek,CZE(Favorit Brno),
den 2. Rang. Zieht man in betracht, dass Lukas das ganze Jahr über, genau so wie ich im vergangenem Jahr auch, mit dem Schicksal eines Einzelkämpfers und mit dessen Auswirkungen zu kämpfen hat(und ich weiss wovon ich rede!), wahrlich eine starke Leistung! Platz 3 ging an L.Grün(Burkert-Druck Pottendorf).
Stark und sehr stark die Leistungen meiner beiden Junioren Michael Lammer und Patrick Gelosky.
Michael, der in seiner Fahrweise, gegenüber den Bahn-Wettkämpfen im Winter, wie ausgewechselt fuhr, gerade zu aggressiv, riskierfreudig u. als Domestik, überraschte mich am meisten. Soloflucht mit erfolgreichen Rundengewinn und zu all dem auch noch Tempomacher! Wer hätte das von ihm gedacht? Ich ehrlich gesagt nicht. Gratulation! Platz 8 im Endklassement.
Dass Patrick zur Zeit eine Form hat
wusste ich. Aber mit welch einer sicheren u. gelassenen Art und Weise er das Punkterennen auf den letzten Metern noch hat mit einem Solo-Rundengewinn umdrehen und an sich reißen können, war schon beeindruckenswert! Platz 1 vor dem Tschechen P.Kapr(Dukla Brno), M.Kurtisi u. M.Singer(beide Burkert-Druck Pottendorf).
In der Elitekategorie standen neben meiner Person noch meine beiden Teamkollegen Petr Lechner und Neuzugang Patrick Knezevic am Start.
Petr hatte aufgrund seines MTB-Einsatzes(Tag zuvor) noch mit schweren Beinen zu kämpfen, sodass er diesmal nicht ganz in´s Geschehen um die vordersten Plätze hat eingreifen können.
Die Leistungsbereitschaft war dennoch vorhanden!
Patrick hatte ich für diesen Renntag eine Aufgabe von mir erteilt bekommen, womit er mir beweisen sollte, Sie einhalten, durchführen und auch lösen zu können - Er bestand, auch wenn dabei im Endklassement nur ein 13. Platz raus sah. Es war aber die erfolgreich gelöste Aufgabe die für mich zählte, um ebenfalls stolz auf ihn sein zu können! Wer Patrick sah und seine Ergebnisse des vergangenen Jahres kennt, der weiss, dass dies ein mittelgroßer Schritt vorwärts in Richtung Radrennfahrer war. Dass Patrick in letzter Zeit auch die Straße nicht gemieden hat, konnte man ebenfalls nicht übersehen. Bravo und weiter so!
Ich hatte wieder einmal alle Hände voll zu tun, den gewohnten Massenangriff der jungen NÖRadunion-Fahrer, plus Konsorten, stand zu halten. Hinzu kam auch noch eine starke Konkurrenz aus der tschechischen Republik. Neben Weltklasse-Sprinter I.Vrba, hatten die Brünner einen weiteren starken Fahrer in ihren Reihen, nämlich den heurigen WM-Siebenten(1000m Zeitf.) Alois Kankovsky, gegen dem, wie sich schnell heraus stellte, kein Kraut gewachsen war.
Bis zum letzten Omniumbewerb,
dem Punktefahren, sahen meine Chancen auf einen Podestplatz nicht so schlecht aus, die sich allerdings durch meine taktischen Geplänkel sehr rasch in Luft auflösten. Ich verabsäumte Rundengewinne mit zu gehen, sodass im Endklassement kein besserer Rang als Platz 4 raus sah! Dies spielte aber bei einem Trainingsrennen keine all zu tragische Rolle. Viel mehr gefiel mir, dass ich mich sehr gut gefühlt hatte, einen enormen Druck auf´s Pedal brachte und meine Formkurve weiterhin steil nach oben zeigte.
Ebenso freut es mich für den jungen ApoSport Fahrer Georg Lauscha, der mit Mut und einer starken Leistung(Platz 1 im Punktefahren), die Situation im abschließenden Bewerb ausnützte und sich auf den 2. Gesamtrang hat katapultieren können. Gratulation dafür! Rang 3 ging an Jiri Hochmann(Dukla Prag).
Ergebnisse hier:
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1.05.2006: GP Traismauer, 182 km; (3. Bundesligarennen)
Mit sehr großen Erwartungen ging ich am Tag der Arbeit, in Traismauer, zum 3. Lauf der Tchibo.Top.Rad.Liga an den Start.
1.) weil die Sonne schien und wir echt Wetterglück hatten(rechnete wieder mit dem Schlimmsten),
2.)
der Kurs förmlich wie für mich zugeschnitten schien(komplett flach mit 1 kleinen 500m Anstieg) und
3.) es eines der bedeutendsten Straßenrennen(BL) in Österreich war.
Ich war echt motiviert!
Ich rechnete mir große Chancen auf eine Top-Plazierung aus. Nur leider nicht sehr lange! Schon in der ersten Runde(von 7), bemerkte ich, dass heute mein Wille stärker war als meine Beine. Immer in der Hoffnung, dass sich im Laufe des Rennens der Zustand meiner Beine bessern würden, fuhr ich stets in den vordersten Reihen des Feldes, um ev. die richtige Post zu erwischen.
Der recht windanfällige Kurs, mit seinem 500m "kurzen", aber steilen Anstieg als Scharfrichter, verlangte stets äußerste Konzentration, um nicht ev. ein aufgehendes Loch zu verschlafen od. eine gute Position im Feld zu verschenken.
Viele Ausreißversuche, speziell am Anstieg hinauf zum
Heiligenkreuzer
Barockschloss und dem Teilstück danach,
säumten die erste Rennhälfte, die aber alle samt noch keine Vorentscheidung im heutigen Rennen brachte.
Eine kurze Feldteilung(ich befand mich im hinteren Teil, Kollege Lechner vorne), wo ich aufgrund des schon fast resignierenden Hauptfeldes nicht mehr mit einem Zusammenschluss rechnete, gab es in der 4. Runde, für rund 35 km.
Der Grund warum wir wieder ran kamen war schlicht jener, dass sich 7 Mann(von 32) haben vorne weg absetzten können und der Rest abstellte.
Natürlich war ich froh wieder dabei zu sein und nicht um den best möglichst erreichbaren 33. Platz fahren zu müssen. Ab diesem Zeitpunkt überlegte ich mir, mit welcher Fahrweise ich nun fort fahren würde. Ob ich mich passiv verhalten und mir meine Kräfte für den Zielsprint aufheben sollte od. die noch verbleibenden Kräfte für Vorstöße zu nutzen.
Ich entschied mich kein "Steinhocker" zu sein und ging einige Vorstöße mit. Leider erwischte ich keine, die sich gemeinsam mit mir vom Feld hat erfolgreich lösen können.
Ärgerlich nur, dass einige Fluchtversuche von kleineren Grüppchen(z.B. Team ApoSport für A.Hansen, Eibegger(Rapso), Team Elk-Haus mit Summer u. P.Pichler), zwischen meine, aber Früchte trugen, bis schließlich mehr als 22 Fahrer erfolgreich dem Feld den Rücken kehren konnten.
Da ich im Feld mit Sicherheit nicht mehr zu den allerschnellsten Sprintern zählte, nahm ich jede Möglichkeit war, mich ebenso vorzeitig vom Feld zu lösen. Dies gelang mir auch, gemeinsam mit M.Gaubitzer(Denzel), A.Traxl(Elk-Mooserwirt) und W.Faltheiner(ApoSport Krone), rund 10 km vor dem Ziel. Der Abschluss war dann klare Sache für mich. Wie schon beim 2. Bundesligarennen in Neumarkt auch, belegte ich Platz 23!
Vorne zersplitterte sich bis ins Ziel die Leadergruppe, sodass der Slowene Vid Ogris(Plast Recycling Austria), den Spurt aus einer 4-Mann starken Spitzengruppe, vor Jan Valach,SLK(ApoSport Krone) und Rok Jerse,SLO(Swiag Teka) gewinnen konnte.
Bester Österreicher wurde Harald Starzengruber vom Team Elk-Haus Simplon.
Mit seinem 2. Platz übernahm Jan Valach die Führung in der Tchibo.Top.Rad.Liga-Zwischenwertung, der somit Mario Höller(Resch&Frisch), Pl. 8, ablöste und ihn auf den 2. Gesamt-Zwischenrang schob.
Mein Kollege Petr Lechner beendete das Rennen auf Rang 41. Wolfgang Wurnitsch, dem diese Streckenführung mit Sicherheit nicht ganz entgegen kam, bemühte sich sehr und belegte im Hauptfeld kommend Platz 75.
Ergebnisse u. Rad.Liga Cup-Stand hier:
Meine Nachwuchsfahrer fuhren heute in Ebreichsdorf ein Kriterium. Hier der Junioren-Rennbericht:
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23.04.2006: Straßenrenn. in Wolfsberg, 155 km
Hansen im Alleingang!
Das Straßenrennen in Wolfsberg zählt eigentlich zu meinen Lieblings-Straßenrennen! Jedoch nicht bei Regen und Temperaturen um die 12-13°C, dass mich; wie eine Schlange an einem kalten Tag; erstarren lies!
Auf der Fahrt nach Wolfsberg hatte ich lange darüber nachdenken können, ob ich überhaupt, bei solch mir widrigen Wetterbedingungen, an den Start gehen sollte. Hat ja wenig Sinn, wenn die Einstellung von vornherein nicht passt! Doch die positive u. zugleich motivierende Einstellung meines Kollegen Petr Lechners, gaben mir Zuversicht diese Strapazen halbwegs zu überstehen. Naja, und durch die knappe und dadurch etwas stressige Vorbereitungszeit vor dem Start, war ohnehin keine Zeit mehr für weitere Überlegungen. Man sah mich an der Startlinie!
Gut eingeschmiert und verpackt bewegte ich mich auf den ersten Runden(von 9) stets im ersten Drittel des Feldes. Obwohl mir dennoch kalt war(auf den Armen), fühlten sich meine Beine nicht schlecht an. Auch meine Pulswerte gingen sehr hoch hinauf, was auf einen erholten körperlichen Zustand zu schließen war.
Dies Alles waren schließlich weitere Gründe u. Motivation das Rennen fort zu fahren.
In der 3. Runde aber dann eine große Vorentscheidung. Nachdem sich eine 21-köpfige Ausreißergruppe erfolgreich hat vom Feld lösen können(ich musste leider die Stellung im Feld halten) und binnen einer Runde, trotz kleineren u. unbedeutenden Versuchen einiger Fahrer den Anschluss wieder herzustellen, einen einminutigen Vorsprung hat erwirtschaften können, brach das Tempo im Feld völlig zusammen. Obwohl es aufgehört hatte zu regnen und die Straßen auftrocknete, wurde mir zunehmends immer kälter, sodass ich mich Ende der 5. Runde, aufgrund der Verkühlungsgefahr und der Tatsache, dass das Rennen für das Hauptfeld ohnehin schon gelaufen war(Rückstand 3:30 Min.), für eine frühzeitige Aufgabe entschied!
An der Spitze suchten die Elk-Haus Fahrer die Vorentscheidung. Waren Sie ja zu Viert ihren Konkurrenten gegenüber zahlenmäßig überlegen, sodas sich die Spitzengruppe durch div. Attacken in mehreren Grüppchen aufsplitterte.
Bei der Glocke kam Stefan Rucker(Elk) noch mit einer halben Minute Vorsprung, vor seinen 3 Verfolgern, Adam Hansen(ApoSport Krone), Vorjahressieger Paul Kasis(C.T. Team Plast Recycling Austria) und Teamkollege Wolfgang Murer, vorbei.
Man sah, dass Hansen sehr bemüht war, das Loch wieder zu schließen. Jeder im Zielbereich, ebenso auch ich, dachte mit Sicherheit, dass, sollte das Trio zu Rucker aufschließen können, Murer sofort die erfolgreiche Konterattacke einleiten u. auch das Rennen gewinnen würde. Doch weit verfehlt!
Straßen-Vizestaatsmeister von und aus Australien, A.Hansen, schloss auf einen der letzten beiden Anstiege im Rennen alleine zu Rucker auf, lies ihn stehen und fuhr nach 155 km als Solist ins Ziel.
Mit einer halben Minute Rückstand überquerte Rucker
die Ziellinie, der sich noch knapp vor Kasis u. Murer hat retten können. Platz 5 ging an Th.Rohregger(Elk).
Sonnenhaus-Kollege Petr Lechner wurde 10.
Lukas Gelosky wurde in der U17 Kategorie 4.
Die Junioren Patrick Gelosky u. Michael Lammer belegten die Plätze 4 u. 10.
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23.04.2006: Kirschblütenrennen/ Wels; 176 km
Das traditionelle Kirschblütenrennen in Wels ist eines dieser Rennen in Österreich, dass man jährlich, was den Rennverlauf anbelangt, schon zu 90 % vorhersagen kann! Typisch dafür ist, dass nur sehr selten, bis fast nie, eine rennentscheidende Gruppe sich auf den Anstiegen(z.B. auf der Scharten) absetzen kann! Und wenn doch, gelingt es dem Hauptfeld meistens, im flachen Teilstück danach, wieder den Anschluss her zu stellen!
Was mir in den letzten Jahren zusätzlich noch auffiel war, dass von Jahr zu Jahr, an den Anstiegen, immer gemächlicher hingefahren und immer später zur Bergwertung angetreten wurde. Was mir und meinen Bergqualitäten selbstverständlich immer mehr entgegen kam! Wahrscheinlich mit ein Grund meiner guten Kirschblütenresultate der vergangenen Jahre.
Obwohl ich 1 Tag zuvor, beim Zeitfahren in Ybbs(NÖ-Landesmeistersch.), als Klubobmann und Betreuer meiner Nachwuchs-Jungs fungierte, was mit Sicherheit nicht die beste Rennvorbereitung für ein aktiven Radsportler ist, fühlten sich meine Beine, während des Rennens, nicht einmal so schlecht an.
Zudem kam auch noch hinzu, dass das gemächliche Anfangstempo des Feldes optimal zum Einrollen und Aufwärmen einlud.
Trotz Miniteam, gemeinsam nur mit meinen Kollegen Petr Lechner(W.Wurnitsch fuhr in der extra ausgetragenen C-Kategorie), wollten wir eine aktive Fahrweise an den Tag legen und uns nicht bis zum Ende im Rennens verstecken, was uns auch recht gut gelang, wie ich meine.
In den beiden ersten Runden gelang es uns durch Zusammenarbeit auch die beiden ersten Durchfahrts-Sprintwertungen zu gewinnen. Erst Jochen Summer(Elk) in der 3.Runde, beendete mit Fotofinish unsere Gewinnserie.
Viele Solisten, wie auch Gruppen versuchten in unregelmäßigen Abständen Vorentscheidungen herbei zu führen, die aber am Ende immer wieder vom Feld zurück geholt wurden. Durch die oben von mir schon erwähnte Renncharakteristik, die heuer mir das Gefühl gab, das leichteste Kirschblütenrennen gefahren zu haben, konnte ich mich, bis auf die letzte Runde, recht gut über die einzelnen Erhebungen retten.
Erst die mehrmaligen ernstgemeinten Attacken auf den letzteren Anstiegen und der Scharten vom Tchibo-Top-Radliga-Führenden M.Höller(Resch&Frisch), brachten mich, zugegeben, sehr schwer ins Bedrängnis, das Feld ziehen zu lassen.
Irgendwo in den hintersten Positionen des in diesem Moment in 3 Gruppen zerfallenen Feldes, überquerte ich das allerletzte Mal den unangenehmen Buffetberg. In der Abfahrt, als auch auf den darauf folgenden Kilometern, versuchte jede abgehangene Gruppe zur Ersten aufzuschließen, was auch gelang.
Auf der allerletzten Schleife(kleine Runde ohne dem Anstieg Scharten), kurz nachdem das Glockensignal ertönte, auf der kleinen, nicht einmal nennenswerten Erhebung zur Bundesstraße hinauf, die erste kl. Vorentscheidung. 11 Mann konnten die enge Straße für ihren Vorstoß nutzen und sich vom Feld absetzen. Viele dachten, die holen wir eh wieder ein, ebenso auch ich! Auf den beiden "Kamelbuckeln" wenige Kilometer später, schafften wieder rund 11 Mann einen erfolgreichen Ausriss aus dem Feld und auch den Anschluss zur Spitze.
Lechner, ebenso auch ich, hatten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die Kraft mit zu gehen!
Damit waren unsere Chancen, eine gute Tagesplazierung einzufahren, dahin!
Anscheinend gaben sich aber nicht alle Fahrer im Pulk mit ihrer vorgegebenen Plazierung zufrieden, sodass das Feld die Distanz auf die Führenden wieder verringerte. Mit jedem Meter mit dem wir näher kamen, wuchsen unsere Hoffnungen doch noch ein gutes Ranking einzufahren.
Während meine Gruppe damit beschäftigt war den Anschluss wieder herzustellen, konnten sich 3 Mann(J.Vallach,
M.Hebik u. P.Pichler), 5 km vor dem Ziel, wenige Meter von der Leadergruppe absetzen.
Dem Feld gelang es tatsächlich noch die übergebliebenen Ausreißer, 500 m vor dem Ziel, einzuholen, jedoch nicht mehr das Trio, dass sich mit nur wenigen Metern vor dem heranbrausenden Feld ins Ziel retten konnte.
Dabei gelang es mir mit den allerletzten mir zur Verfügung stehenden Kräften, als Fünftbester vom Hauptpulk(Platz 8), die Ziellinie zu überfahren.
Sieger wurde wieder einmal Elk-Haus Simplon
Profi Peter Pichler, der sich mit seiner beneidenswerten Form schon den 4. Saisonsieg holte. Zweiter wurde Martin Hebik(Sparta Praha) vor Jan Vallach,CZE(ApoSport Krone Linz).
Vorjahressieger J.Summer(Elk)
gewann den Sprint des Hauptfeldes vor Christian Pömer(ApoSport), Marco Oreggia(Resch&Frisch), Petr Herman,CZE(ApoSport), mir, Petr Lechner,CZE(beide Sonnenhaus) und M.Lexmüller(Swiag Teka). M.Höller belegte Platz 14.
Zugegeben, ich hatte sehr viel Glück, was die Erreichung meiner Plazierung anbelangt. Viele Athleten, wie z.B. M.Buxhofer(2Rad Chaoten), der mich mit seinen unzähligen Attacken positiv überraschte, od. Michi Knopf(Sava), die an diesem Tag auch eindeutig die Stärkeren waren, wurden mit ihrer aggressiven Fahrweise nicht belohnt.
Mir ist klar, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, aber ein kleiner Anstieg meiner Formkurve war dennoch zu verspüren!
hier zum Rennbericht der Kat. Junioren:
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17.04.2006: Tchibo Top.Rad.Bundesliga in Neumarkt, Lauf 2; 156 Km
Vor dem Start stellte ich mir die Frage, wie weit ich heute mit meinen immer noch leicht angeschlagenen Beinen wohl kommen würde. 1 - 2 Runden vielleicht? Oder mehr?
Auf jeden Fall verhalf mir das anfänglich doch recht gemütliche Renntempo des Hauptfeldes, um mich ein zu rollen, dass nach einer nicht ernstgemeinten Startattacke eines Trios(mit meinem Freund Florian Posch) angeschlagen wurde.
Meine Beine regenerierten zwar nicht komplett, wurden aber von Runde zu Runde spürbar lockerer, sodass ich mich auch einige Male an Ausreißversuchen und Führungsarbeiten beteiligen konnte.
Diese kleineren Tempoverschärfungen und der langsam aufkommende Wind, besiegelten schließlich bei Kilometer 76 den Fluchtversuch der 3 Ausreißer.
In der 5. von 6 Runden aber dann die Vorentscheidung des Rennens. Eine 11 Mann starke Spitzengruppe konnte sich erfolgreich vom Feld lösen und einen max. Vorsprung von über 2 Minuten rausfahren. Da jeder Großverein zu mind. 1 Fahrer an der Spitze hatte, lag es an den Kleineren das Loch wieder zu schließen. Doch dazu fehlte es an Kraft und Organisation.
Kontrollierend von den übrigen Fahrern der Großteams, hielt man immer einen sicheren Mindestzeitabstand zur Spitze von über 1:17 Min.
Auf den letzten eineinhalb Runden versuchte ich mich so gut es ging im Feld zu verstecken, um meine Kräfte für den Zielsprint aufzuheben. Doch mehr als ein 23. Gesamtplatz war noch nicht drin.
Mein Kollege P.Lechner, der es diesmal nicht schaffte die richtige Post zu erwischen, spurtete 1 Platz vor mir über die Ziellinie.
Den Sieg holte sich schließlich der sprintstarke Polizist Peter Pichler(Elk), vor T.Anastopoulos,GRE(Volksbank), Jan Valach,SVK(ApoSport) und Mario Höller(Resch&Frisch), der mit seinem 4. Platz nun auch die Gesamtführung in der Tchibo Top.Rad.Bundesliga übernahm.
Ergebnisliste: Tchibo Top.Rad.Liga:
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16.04.2006: Kriterium in Neumarkt; Kat Elite AB, 60 km
Schon
beim Aufwärmen merkte ich, dass sich meine Beine vom gestrigen Rennen nicht regeneriert hatten und somit beim Kriterium auch nicht mit mir zu rechnen wäre. Mein Gefühl täuschte mich nicht. Trotz vollster Anstrengung wurde ich nach nur 2 Runden(von 35) vom Feld abgehangen und von der Rennleitung aus dem Rennen genommen. Während meine Konkurrenten Runde für Runde abspulten, versuchte ich mit lockeren Spazierenfahren meine Beine für Morgen etwas auf zu lockern. Ein späterer Blick auf meine Pulsuhr verriet mir, dass ich bei meinen beiden Rennrunden einen Maximalpuls von nur 137 hatte!!! Denke, da erübrigt sich jeder Kommentar!
Beherrscht wurde das überwiegend ausländisch besetzte Kriterium vom Tschechen Zdenek Mlynar(Sparta Prag), dem Sprintstärksten im Feld, der mit weiteren 18 Fahrern 1x das gesamte Feld überrunden konnte.
Zweitbester Punktesammler war T.Anastopoulos,
GRE(Volksbank), der lange mit dem Elk-Fahrer P.Pichler(Pl. 3) und dem am Ende Viertplatzierten P.Lechner,CZE(Sonnenhaus) um Platz 2 kämpfte. Platz 5 ging an Milan Kadlec,CZE(Dukla Praha).
Ergebnisliste:
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15.04.2006: Giro di Festina - Schwanenstadt UCI 1.2 (Bundesliga) 156 Km
Alles was Rang und Namen hatte war am Ostersamstag, beim 1. Bundesligarennen dieser Saison, an den Start gegangen. Von Team Elk-Haus, Volksbank, Swiag Teka, Resch&Frisch, ApoSport, Rapso, ....und einige mehr, bis zahlreiche ausländische Mannschaften der Länder Tschechien, Slowakei, Schweiz, Deutschland, Slowenien u. Ungarn.
Der Ex-Staatsmeisterschaftskurs von 2002(Sieger Rene Haselbacher) ist, so würde ich meinen, ein mittelschwerer Kurs mit einem kurzen giftigen, etwa 300 m langen u. ca. 14 % steilen Anstieg(Philippsberg) als Scharfrichter.
Man sollte es kaum für möglich halten, aber diese kurze Erhebung hinterlies in meinen Beinen, bei jeder Überfahrt, größere Spuren, als die gesamte übrige Strecke mit seinen Höhenmeter u. meiner verrichteten Arbeit für meinen Kollegen Petr Lechner!
Auf Anfrage u. Bitte des Veranstalters,
Walter Mayrhuber, bildete die Renngemeinschaft Sonnenhaus-Tyrolia, zusätzlich mit dem Fahrer Clemens Selzer(Team Festina) das Mixteam in der Sponsor-Radwäsche "Festina-Uhren".
Auf den ersten 100 Kilometern versuchte ein Duo ihr Glück in der Flucht, bis Sie schließlich von einer etwa 20 Mann großen Verfolgergruppe aufgerollt wurde. Mit dabei einige Favoriten wie Riebenbauer(Volksbank), G.Bole,SLO(Sava), A.Hansen,AUS, J.Valach,SLK(beide ApoSport), HP.Obwaller(Swiag), M.Höller(Resch&Frisch), H.Starzengruber(Elk), M.Eibegger(Rapso), ...uem!
Da das Feld keine Ambitionen mehr zeigte das Loch zu den Verfolgern wieder zu verringern, wuchs der Vorsprung der Ausreißergruppe schnell auf über 7 Minuten an. Dieser Zeitabstand war später auf den letzten beiden kleinen Runden auch der Grund, weshalb man das gesamte Hauptfeld aufhalten musste, um den Rennverlauf der Spitzenfahrer nicht zu beeinflussen.
Auf der letzten Schleife vor dem Ziel, konnte M.Eibegger mit einer kraftvollen Attacke am Philippsberg zum Führenden Solofahrer A.Hansen aufschließen und auch den Sprint gegen ihn knapp für sich entscheiden. Platz 3, 4 u. 5 gingen mit 14 Sek. Rückstand an Grogor Bole, W.Riebenbauer u. M.Höller.
Das Feld, dass laut Anweisung der Rennleitung nur noch neutral ins Ziel hätte fahren sollen, lieferte sich, aufgrund Zweifel an noch zu vergebenen Bundesligapunkten, ein packendes Finish, das P.Pichler(Elk) Pl. 22, vor T.Mair(Resch&Frisch) Pl. 23, u. P.Lechner(Sonnenhaus) Pl. 24, für sich entschied.
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8.04: Kriterium in Voitsberg; 54 Km
Wieder einmal ging für mich eine sehr stressige Woche vorüber. Viele vereinsinterne Erledigungen wie auch Termine, engten in den letzten Tagen meine Trainingszeiten um ein vielfaches ein, was mit Sicherheit zu keiner optimalen Vorbereitung führen konnte. Oft stellte ich mir schon die Frage, ob man überhaupt als aktiver Fahrer auch nebenbei einen Verein aufrecht erhalten könnte. Es geht, doch eines der beiden Dinge muss darunter leiden! Momentan ist es meine Form, aber als Vereinsobmann hat man gegenüber seinen Fahrern eine Verpflichtung, die ich auf jeden Fall vor meinen stelle!
Dieses Wochenende war aus der Sicht des Vereines eine sehr Erfolgreiche. Den Beginn machte unser U17 Fahrer Lukas Gelosky, der sich in der 2. Hälfte des Rennens in einer 3Mann-Spitzengruppe befand und den erfreulichen 2. Platz heraus fuhr.
Die Junioren, Patrick Gelosky u. Michael Lammer,
mussten sich mit den Master Fahrer herum schlagen, wurden aber am Ende getrennt gewertet! Klar war es da nicht mehr so einfach an Punkten zu kommen. Aber eine aktive Fahrweise von Patrick und ein beherzter Wertungssprint von Michael, ergaben die Endplatzierungen von 12 u. 2. Herzliche Gratulation!
Bei den Elitefahrern waren W.Wurnitsch, P.Lechner und ich am Start. Das Wolfgang nicht so der Kriteriumfahrer ist u. womöglich mit sich selbst zu kämpfen haben wird, war uns klar. Dennoch schaffte er es sich für uns 2x vor zu spannen um wichtige Tempoarbeit zu verrichten.
Die Konkurrenz war groß. Neben den beiden Kriteriumspezialisten des Elk-Teams, M.Comploi u. P.Pichler, die mit einer dezimierten Mannschaft an den Start gingen, waren auch viele slowenische Fahrer an den Start gegangen.
Da es bei mir noch nicht so rollte, opferte ich mich vom Start weg für meinen spurtstärkeren Kollegen Petr Lechner. Ich fuhr viele Löcher zu, verrichtete ein wenig Tempoarbeit und bereitete ihn auch einige Sprintwertungen für ihn vor. Doch einige Fahrfehler meines Kollegen(z.B. fuhr beim Anführen
bei mir auf der Windseite vorbei), wie auch Defekte, verhinderte einen Platz auf dem Podium. Ich selbst befand mich auch einmal kurz in einer Spitzengruppe, die sich aber nicht lange an der Front halten konnte. Was ich davon mitnehmen konnte waren 3 erspurtete Punkte und somit der 12 Endrang.
Herzlich gratulieren zu seinem 3. Platz möchte ich Georg Tazreiter, der es nach seinem 2. Rang vom vergangenen Jahr wieder schaffte unter die ersten Drei zu fahren. Großes Lob daher auch an F.Berein und seinem an diesem Tag wirklich gut funktionierenden Radunion NÖ Team, dass mit zahlreichen Attacken das Rennen enorm belebte und zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz wurde.
Den Sieg holte sich der oberösterr. Polizist vom Elk-Team, Peter Pichler, der Markus Eibegger(Rapso Knittelfeld), G.Tazreiter u. Petr Lechner, auf die Ehrenplätze verwies.
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9.04: Thermenland GP Loipersdorf; 160 Km
Schon im Vorfeld des Rennens waren Gerüchte im Umlauf gewesen, dass es sich bei dieser Auflage des Thermenland GP, um einen sehr selektiven Kurs handeln solle. Leider blieb es nicht "nur" bei einem Gerücht. Es bewahrheitete sich!
3 bis zu 11% steile Anstiege pro Runde(a 32 km), machten das Rennen zu einem der Selektivsten, die ich je in meiner sportl. Laufbahn im Frühjahr gefahren habe! Ein unangenehmer Wind auf den flachen Teilstücken erschwerte das 2. Straßenrennen in dieser Saison um ein vielfaches. Von der großen Konkurrenz aus dem südl. Ausland(Slow. Profiteams) brauche ich erst gar nicht anfangen zu reden.
Leicht angeschlagen vom Vortag versuchte ich stets in der Nähe meines Kollegen Petr Lechner zu fahren, um ihn in allen Situationen beistehen zu können. Ich ahnte, dass ich mit meiner derzeitigen Form ev. nicht das Ziel erreichen würde. Daher gab es für mich nur eine Taktik. So lange es geht im Feld mitfahren und Petr unterstützen.
Schon nach dem Gefetze in der 1. Runde wollte ich die Segel streichen und das Rennen aufgeben. Doch das recht angenehme Tempo zwischen den einzelnen Anstiegen(eine 4 Mann starke Spitzengruppe hatte sich gelöst und das Feld stellte ab) gab mir immer wieder Zeit sich zu erholen und sich über den nächsten Berg zu retten.
Nachdem sich das Feld, nach 6 Min. Rückstand, einig war die Ausreißer zu stellen und das Tempo in der Endphase des Rennens höher wurde, war es dann auch um mich geschehen. Ein letztes Mal konnte ich das Feld, wo sich auch mein Kollege befand, zu einer Verfolgergruppe ran führen, bevor ich endgültig in der vorletzten Runde, von 5, ausschwenkte, Petr seinem Schicksal überlassen musste und das Rennen beendete.
Knapp vor dem Ziel konnten noch einige Fahrer zur Spitzengruppe aufschließen, wobei sich F.McMaster(Team Volksbank), der sich von Anfang an in der Spitzengruppe befand, noch 2x mit Solovorstößen versuchte. Doch die Kraft reichte nicht mehr. Nachdem die Verfolger den Volksbank Fahrer wieder stellten, attackierte der Slowene
Georg Bole(Slow. Nationalteam) am letzten Anstieg, setzte sich erfolgreich von seinen Konkurrenten ab
und fuhr einen unangefochtenen Sieg entgegen.
Den Zielsprint des Feldes konnte Mario Höller(Resch&Frisch), vor Paul Kasis(Plast Recycling Austria), A.Homolka,CZE(Swiag) u. Petr Lechner,CZE(RC Sonnenhaus) für sich entscheiden.
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2.04: Saisonauftakt in Leonding; 130 Km
Viele Fragen u. Gerüchte waren in der letzten Vergangenheit im Radsportsektor zu hören. Starten die Elk´ler od. das Team Volksbank bei den nationalen Rennen od. nicht? Durften Sie überhaupt starten?Aber nun zum Rennen.
Viele Sprinter weinen sicher den alten Ansfeldner Kurs nach. Er war flach und für die Saisoneröffnung der optimale Kurs. Die heurige neue
Strecke in Leonding aber, mit dem Scharfrichter 4 km vor dem Ziel, einem rund 2 km langen mittelschweren Anstieg, kann, und das kann man mit Sicherheit sagen, nicht mehr zu den Mitroller-Sprinterkursen gezählt werden!
Die erste Runde(von 6) war von zahlreichen Attacken der
verschiedensten Fahrer und Teams geprägt. Dem entsprechend resch war auch das Tempo im Feld! Da mein Kollege P.Lechner u. ich zu Beginn recht gute Beine hatten, gingen wir des öfteren die Fluchtversuche mit, bis wir sich schließlich beide in einer etwa 14 Mann großen Leadergruppe wieder fanden. Mit dabei viele namhafte Fahrer wie etwa P.Pichler, J.Summer, A.Homolka, M.Höller, R.Lauscha, U.Silar, F.Berein, od. J.Valach,
...nur um einige zu nennen.
Diese dutzend Fahrer harmonierten recht gut, sodass der Vorsprung kontinuierlich auf´s Feld ausgebaut werden konnte. Unterwegs gelang es Lechner und mir, in Zusammenarbeit, auch 2 Durchfahrtsprämien zu gewinnen, was den Inhalt unserer Brieftaschen etwas aufbesserte.
In Runde 3 und 4 konnten weiter Fahrer vom Feld zu uns aufschließen, wie etwa Rucker, Hansen, Vandelli,... .
Damit waren viele Vereine mit 2 od. 3 Fahrern in der Spitzengruppe vertreten. Elk sogar mit 6 od. 7 Mann!
Am vorletzten Anstieg, knapp vor der Glocke, war es mit meinen Kräften aber vorbei. Ich musste die Spitzengruppe ziehen und meinen Kollegen alleine lassen. Gemeinsam mit M.Lexmüller(Swiag), dem erstjährigen U23 Fahrer F.Kaineder(NÖ Rad Union), dem ich hiermit herzlich zu seiner Leistung gratulieren möchte, u. M.Mixa,(Tschech. Nationalteam), fuhr ich das Rennen auf Rang 18 zu Ende.
5 Mann konnten sich am Ende von der Spitzengruppe lösen, wobei der Elk-Fahrer Peter Pichler die schnellsten Beine hatte. Zweiter wurde A.Homolka,CZE(Swiag) vor P.Kasis(Plast Recycling Austria), A.Hansen,AUS(ApoSport Krone), G.Totschnig(Elk), M.Vandelli(Resch&Frisch), J.Valach,SLK(ApoSport) u. M.Höller(Resch&Frisch).
Auch wenn Lechner nur 9. wurde, konnte ich mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Von einem 3 Mann-Miniteam(Wurnitsch hatte in der 4. Runde im Hauptfeld Defekt u. musste das Rennen beenden) 2 in der Spitzengruppe zu haben, ist natürlich sehr zufriedenstellend.
Pics@petra königshofer, danke!
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