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26. - 28.03.2005: Schwanenstadt u. Neumarkt/Wallersee(Flachgauer RST)
Schwanenstadt(2. Tchibocup); 166 km
Lieber bei einem Rennen ganz vorne landen, als bei 3 nur mitgefahren! So hieß mein Motto für dieses Wochenende.
Um meine Beine für das am 27.03. stattfindende Rundstreckenrennen in Neumarkt, das ich mir für ein gutes Ergebnis auswählte, nicht zu überlasten, beendete ich, wie schon am Start vorgehabt, das Tchibocuprennen in Schwanenstadt etwa kurz nach Halbzeit des Rennens. Bis dahin fuhr ich im Feld stets in den vordersten Reihen und ging sogar einige Attacken mit.
Im Rennen selber konnten sich schon recht früh, kurz vor der 1. Zieldurchfahrt(von 6), am kurzen giftigen Anstieg des Philippsberges, vier Mann vom Hauptfeld lösen. Mit dabei der Tscheche St.Kozubek(Dukla Prag), T.Mair(Resch&Frisch), sowie die beiden Elk-Fahrer H.Totschnig u. J.Summer.
Dieses Quartett konnte über 5 Runden lang einen etwa 1:30 min großen Vorsprung gegenüber dem großen und international sehr gut besetzten
Feld(180 Starter) behaupten, bis es schließlich wieder, zur Unfreude der Vieren, etwa 2 Kilometer vor dem Ziel, zum Zusammenschluss der beiden Gruppen führte.
Die schnellsten Beine im Feldspurt hatte dann Elk-Fahrer Martin Comploi, der Michael Franzl,GER(Mapei Bayern) u. Adam Homolka,CZE(Radland Kärnten) auf die Ehrenplätze verweisen konnte.
Tchibocupführender Roland Wafler(SWIAG) beendete das Rennen auf dem 8. Rang und verteidigte mit nur 1 Zähler Vorsprung seine Cupführung.
genauere Ergebnisse hier:
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Neumarkt/Wallersee; Rundstreckenrennen, 108 km
Ich weiß zwar nicht warum, aber an diesem Tag hatte ich einfach nicht meine erwünschten Beine. Dennoch versuchte ich Alles in dieses Rennen zu setzen, um eventuell einen Rang unter den ersten 10 zu erringen. Doch so einfach war das nicht!
Als Einzelkämpfer ist es nun mal sehr schwer bei Straßenrennen vordere Plazierungen einzufahren. Darauf kann ich mich auf jeden Fall für heuer schon mal einstellen!
Das Rennen begann kurios! Außer, dass ein Einsatzwagen der Exekutive, hinter einer rasanten Kurve, mitten auf der Straße, zwecks Absperrung, abgestellt wurde, versuchte eine schon fast "wahnsinnige" weiße Maus, die wir aus einspuriges Vorausfahrzeug hatten, Selbstjustitz aus zu üben, indem er mit seiner Maschine, uns Fahrern, genauer gesagt, die in den ersten Reihen, absichtlich und auch schon mit Körperkontakt, links und rechts schnitt und abzudrängen versuchte. Der Grund? Das 200 Mann große Feld bewegte sich auch auf der linken Straßenhälfte! OK, es ist von jedem Fahrer die StvO einzuhalten, aber ist das ein Grund uns gleich vom Rad zu stoßen? Und wie schon Bundestrainer Franz Hartl erwähnte:"Wenn ein Feld auf einer Bundesstraße nur auf der rechten Fahrbahnseite fahren darf, wird es wegen Undurchführbarkeit bald keine Rennen mehr geben"!
Nachdem alle Fahrer nach 7 km, bei der 1. Zieldurchfahrt, einheitlich auf der Linie aus Protest stehen blieben und diesen Vorfall der Rennleitung meldeten, ging es nach nur wenigen Minuten Stehzeit und ohne weitere Zwischenfälle auch schon wieder sportlich weiter.
Anmerkung von mir: Ich weiß, dass es keine leichte Aufgabe ist den Gegenverkehr zu stoppen. Jedoch fällt mir auf, dass es bei diesem Rennen jedes Jahr Probleme mit der Absperrung gibt! Vor 3 Jahren der gefährliche Fließverkehr, vor 2 Jahren der Traktor im Zielsprint, voriges Jahr kann ich nicht sagen(war nicht anwesend) und heuer die Exekutive selbst!
7 Mann gelang es nach nur wenigen Kilometern dem Feld frühzeitig zu enteilen. Ich dachte mir, dass diese Gruppe anhand des hohen Grundtempos
des Feldes, nicht lange wird vorne sich behaupten können. Doch weit gefehlt. Bis zur vorletzten Runde konnten sich die Ausreißer, die zum Ende zu nur noch zu 4. unterwegs waren, gegen das hinterher hetzende Hauptfeld behaupten. Erst als das Team APO Sport, rund um P.Herman und W.Riebenbauer, hinten im Feld richtig Dampf machte und innerhalb 1 Runde einen 1:15 min. Vorsprung zufuhr, war es um das Quartett vorne geschehen. In dieser Zeit verhielt ich mich, außer 1-2 Attacken, relativ ruhig.
Beim Zusammenschluss aller Fahrer kam es auch gleich zur Konterattacke, die von Adam Hansen(Elk) und P.Herman(APO Sport) eingeleitet wurde. Dabei konnten sich noch weitere 9 Fahrer anhängen und entscheidend absetzen. In dieser Situation fehlte mir noch einfach die Kraft um mitspringen zu können. Als 4. im Feldspurt beendete ich schließlich das Rennen auf Rang 15.
Sieger wurde der Belgier D.Vandermassen(Team Lochness Melle), vor P.Herman und H.Blank,GER(Mapei Bayern).
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Neumarkt/Wallersee; (3. Tchibocuprenn.), 139 km
Dieses Rennen zog ich vor nicht zu starten. + 9 Grad und Regen waren einfach nicht meine Bedingungen, um 139 km mit der Kälte fertig zu werden.
Laut ÖRV-Bericht konnten sich 55 km vor dem Ziel 6 Mann erfolgreich vom Feld absetzen. Nachdem Elk-Fahrer St.Rucker, nach seiner Attacke, etwa 2 Km vor dem Ziel, von seinen Fluchtgefährten wieder gestellt wurde, nahm sich Paul Kasis(Skyplastic) ein Herz und attackierte. Mit rund 22 Sek. Vorsprung erreichte der für das Skyplastic Team fahrende sympathische Athlet das Ziel vor
Stanislav Kozubek(Dukla Prag) und Adam Homolka(Radland Kärnten).
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die weiteren Plätze:
4. Christian Lener, Apo Sport Linz, gl. Z.
5. Tomas Buchazek, Tschechien, gl. Z.
6. Stefan Rucker, Elk Haus Simplon, gl. Z.
7. Petr Herman, Apo Sport Linz, 1:00 Min
8. Werner Riebenbauer, Apo Sport Linz, gl. Z.
9. Christoph Kerschbaum, Skyplastic Kruschitz Völkermarkt, gl. Z.
10. Roland Wafler, RC Swiag
Adam Homolka ist neuer Führender in der Tchibocupertung!
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20.03.2005: Eröffnungsrennen in Ansfelden; 122 km; 1.Tchibocuplauf
Wafler erster Cupführender!
Es tat gut, nach unzähligen Trainingskilometern und nach so einen langen Winter wieder mal ein Rennen fahren zu dürfen. Das Ganze zwar bei sehr frischen Temperaturen, aber als Entschädigung wenigstens bei herrlichsten Sonnenschein!
Wäre das Eröffnungsrennen am alten Kurs gefahren worden, so hätte mein Ziel sicherlich ein Platz unter den ersten 10 gelautet. Da aber seit dem vergangenen Jahr dieser Klassiker auf einem anspruchsvolleren Rundkurs, mit einem etwa 500m langen Anstieg, gefahren wird und ich auch noch einen Trainingsrückstand aufzuweisen habe, wäre ich mit "Ausfahren" schon mehr als zufrieden gewesen!
Meine Vorbereitung seit der Rückkehr vom Mallorca-Trainingslager bis zum Rennen war auch alles andere als optimal, denn nur 2x in dieser Woche hatte ich die Möglichkeit meinen Drahtesel auszuführen. Aber vielleicht war wieder einmal genau das das richtige Rezept, die Erholung, um am Renntag gute Beine zu haben?!
Das Rennen begann wie jedes Jahr erwartungsgemäß hektisch. Viele Attacken, Stürze, sowie Ausritte ins Grüne prägten die Anfangsphase des auf 35 Runden angesetzten Rennens.
Als Einzelfahrer, so wie ich es heuer bin, sei es wohl überlegt, welche u. vor Allem wie viele Attacken man mitgeht, denn gerade ein sich noch nicht in Topform befindender Körper kann schon mal schnell ein Opfer eines "Kolbenreibers" werden! So geschah es, dass ich in der 5. Runde eine 6 Mann starke Gruppe, mit Riedesser, Wafler, Homolka, Mair, Nagy u. Pichler, habe ziehen lassen müssen. Diese Ausreißer konnten in Folge und aufgrund mangelnder Aufholinteresse des Feldes, binnen weniger Kilometer, einen 1,5 - 2 Min. Vorsprung heraus fahren. Außer vereinzelte Attacken von diversen Fahrern im Feld, tat sich im Peloton nicht mehr viel.
Erst in der Schlussphase des Rennens, gelang es Vandelli(Resch&Frisch), Murer(Elk), Lener(APO Sport) und mir dem Feld zu enteilen und als Verfolgergruppe ins Ziel zu kommen. Dabei konnte ich mich erfolgreich im Spurt gegen Murer und Vandelli, die die Plätze 7 u. 8 einnahmen, durchsetzen.
Sieger wurde, vielleicht für Viele auch etwas überraschend, der für den RC SWIAG startende Wiener Roland Wafler, der sich durch eine mutige Attacke, etwa 600m vor dem Ziel, im Gegenwind, mit rund 20m Vorsprung, ins Ziel retten konnte. Zweiter hinter dem neuen Cupführenden wurde P.Pichler(Elk) vor P.Riedesser(APO Sport), R.Nagy,SLK(Sky Plastic Völkermarkt) u. A.Homolka(Team Kärnten).
Die Teamwertung gewann das Team Elk-Haus vor APO Sport und Resch&Frisch.
genauere Ergebnisse hier:
Da niemand beim Gewinnspiel auf den richtigen Sieger tippte, lautet die nächste Gewinnfrage:
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27.02 - 13.03.2005: Bahnnationalteamtrainingslager Mallorca
Es war allerhöchste Eisenbahn sich wieder aufs Straßenrad zu schwingen, denn meine fünfwöchige Straßentrainingabstinenz(Krankheit, Zeitmangel, Wintereinbruch) brachte meine Form fast auf den Nullpunkt!
Um sich aber nicht gleich zu Beginn der Saison klassisch abzustechen, stand bei mir in den beiden Wochen das Grundlagentraining im Vordergrund. Aber auch hier natürlich alles mit Maß und Ziel versteht sich!
Auch wenn die Verlockung durch meine Kollegen wie
Riebenbauer, Bradley, Lexmüller, Graf, Lehner, Selzer, Tazreiter od. Knezevic sehr groß war gelegentlich am Hinterrad mitzufahren, orientierte ich mich strikt nach meinen im ÖISM ausgewerteten Pulswerten!
Dieses Trainingslager bescherte mir so zu sagen einen Quantensprung in meinem Formaufbau. Dabei hatte selbstverständlich auch unser "Flippi" North maßgeblichen Anteil, der es mittels seiner Massagen verstand, uns Jungs immer wieder die Wadeln zu lockern. Aber so gut sich das auch mit dem Quantensprung anhört, für einen vorderen Platz beim Eröffnungsrennen in Ansfelden, am kommenden Sonntag, wird es dennoch nicht reichen!
NACHTRAG: Immer wieder interessant wie sich Beine innerhalb 2 Wochen durch intensives Training verändern können. vorher
nachher 
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22.02.2005: Viel Stress und wenig Zeit zum trainieren!
Seit Anfang November stehe ich in Dauerstress! Zunächst die Rennerei um Sponsoren, danach kam Weihnachten mit dem Geschenkestress, zwei Trainingslager u. ein 6-Day! Anfang Februar, wo ich eigentlich für mein Verein schon alles unter Dach und Fach hatte, stieg plötzlich aus finanziellen Gründen mein Hauptsponsor aus. Wieder gings auf Sponsorsuche. Dazwischen meistens nur 1-2 Std. Training. Mehr war leider nicht drin!
Nachdem die Vereinsstatuten bei der BH eingereicht und alle Formalitäten dafür erledigt wurden, liegt nun die Vereinsgründung in der letzten Phase. Das heißt, Trikot designen und von jedem Sponsor den Schriftzug im richtigen Dateiformat(denn jpeg ist nicht...!) zu besorgen und an die Druckfirma weiter zu leiten. Doch auch dies erweist sich für einige Personen als nicht ganz einfach, da Sie entweder nur als Vertretungen für meine Ansprechpersonen fungieren und nicht wissen, unter welcher Datei die Bosse, die sich gerade nicht in ihren Unternehmen aufhalten, ihre Firmenschriftzüge im PC eingespeichert haben und von mir, wegen Zeitmangel(das Trainingslager Mallorca steht vor der Tür 27. 02 - 14.03.), auch ein wenig unter Druck gesetzt werden!
Ich denke nicht, dass die Vereinswäsche bis zum Eröffnungsrennen am 20.03. fertig wird, aber besser irgendwann als nie!
Formmäßig habe ich sicher einiges nach zu holen, doch das positive an meinem jetzigen Verein ist, dass mir jetzt keiner sagt: "Du musst beim Ansfeldner eine Form haben!"
Denn der Boss bin jetzt ich!
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15.02.2005: Bahn-Trainingsrennen
Nach der Ein- und Durchführung einer neuen Kategorie(EliteU25) beim letzten Bahnrennen vor 2 Wochen, gab es nun wieder ein echtes Rennen für alle Jahrgänge der Elitefahrer. Das Rennen kam mir zur rechten Zeit, denn das tägliche Trainieren auf der Bahn od. am Ergometer hatte ich echt schon satt.
Wie schon in der Vergangenheit auch, gingen auch diesmal zahlreiche Fahrer aus dem benachbarten Ausland(HUN, SLK, CZE) an den Start. Zugegeben, das Rennen war nicht ganz Top besetzt, doch für einen Richtwert der Formbestimmung absolut ausreichend.
Mit 8 Trainingstagen(seit meiner Krankheit) läßt sich keine überaus große Form antrainieren! Daher verschwand ich auch im Vorfeld keine großen Gedanken an einen Sieg und lies das Omnium erst einmal ruhig angehen. Erst als ich im Omniumzwischenstand nach den Plätzen 2(dän. Punkterennen) und 1(Ausscheidungsfahren) recht deutlich und für mich doch etwas überraschend in Führung lag, gab´s für mich nur noch ein Ziel, das Ding heimfahren!
Aufgrund meines großen Omniumvorsprungs war dies dann allerdings nur noch reine Formalität. Mit Rang 2 hinter A.Bradley war die Sache dann auch entgültig gegessen. Wer aber glaubt, dass ich mich nicht angestrengt hätte, der irrt!
Rang 2 im Omnium-Gesamtstand ging an A.Bradley(Bosch), der mit seinem Sieg im Punkterennen noch den Ungar P.Barkoczi abfing und auf Rang 3 verweisen konnte.
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10.02.2005:
Seit dem 6-Day in Stuttgart hat sich bei mir wieder jede Menge getan.
Nach der Finaljagd, beim einräumen der Räder ins Auto, dürfte ich mir eine Verkühlung eingehandelt haben. Da ich ja wusste, dass das Immunsystem nach einem 6-Tagerennen sehr geschwächt ist, zog ich mich, aufgrund der äußerlichen Bedingungen, zum beladen meines Autos, sehr warm an. Vielleicht zu warm, denn bis ich aus der Halle raus kam, fing mein Körper wieder an zu transpirieren. Keine zwei Tage später lag ich dann auch schon für über 10 Tage mit erhöhter Temperatur im Bett!
Gegen 3 bis 4 Tage hätte ich ja Nichts dagegen gehabt, war ja eh Sch....wetter, jedoch bei 10 Tagen verliert man schon einiges an Kraft und Form!
Aber was solls, man muss es einfach akzeptieren und das Beste daraus machen.
Als ich das Bett wieder verlassen konnte, war das Wetter zwar OK, aber viel zu kalt, um gleich nach der Verkühlung wieder draußen herum fahren zu können. Da ich ja noch keine 2005 Lizenz besitze, blieb somit erst einmal nur das Ergotraining über. Echt mühsam!
Somit beantragte ich, bis zur Gründung meines Vereins, eine provisorische Lizenz(ÖRV), die mir erlaubt, auf der Bahn zu trainieren und gegebenenfalls bei Rennen mit einem neutralen Trikot an den Start zu gehen.
In den vergangenen Tagen, wie gerade oben erwähnt, konnte ich die Gründung meines Vereines fixieren. Alle wichtigen Firmen u. Sponsoren, die ich für das heurige Jahr zur Ausführung meines Berufes benötige, konnte ich für mich gewinnen. Es war ein sehr steiniger Weg, denn am Ende des Jahres, bzw. am Anfang des neuen Jahres, ist es, ich will nicht sagen unmöglich, aber verdammt schwer Sponsoren aufzutreiben. Und das noch für den Radsport!
Nun hat sich meine tage- und monate lange Suche, die auch sehr mit Stress und Arbeit verbunden war, im wahrsten Sinne des Wortes, bezahlt gemacht. In rund 4 Wochen hoffe ich dann das erste Mal in meiner neuen Vereinswäsche unterwegs zu sein.
Recht herzl. Dank an meine Freunde und Sponsoren für die Unterstützung!
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Hallo Leute,
lange habt ihr über etwas Neues auf meiner Page warten müssen. Dies hatte seine Gründe, jetzt aber auch ein Ende!
Am Ende des alten Jahres war ich sehr beschäftigt Sponsoren für meinen neuen Verein aufzutreiben.... ....über Weihnachten ging mein PC ein, naja, und vom 4.01. war ich 3 Wochen im Ausland unterwegs(2 Wo. Trainingslager Marokko u. 1 Wo. beim Stuttgarter 6-Day).
....hier nun die beiden Berichte:
4. - 18.01.2005: Trainingslager Marokko
Agadir präsentierte sich wieder einmal von seiner besten Seite. Wolkenloser Himmel u. Temperaturen zwischen 25°C - 28°C standen fast täglich an der Tagesordnung. Wetterbeständigkeit! Das ist es, warum ich schon zum 15. Mal, jeweils im Jänner, nach Marokko fliege!
Heuer war es mit 20 Teilnehmern die größte Gruppe, die so wie ich, die Flucht in den warmen Süden suchte. Viele Freunde u. Stammgäste, wie etwa Ex-Profi K.Schneider, Ö-Rundfahrtsieger W.Müller, Ex-Zahntechnikerweltmeister G.Kostensky, mein Haus- u. Hofjuwelier H.Musil, P.Janda, Ex-Rennfahrer K.Kletecka mit Gattin Lieselotte, M.Sterba, M.Brottrager, Ursula u. Günther Lux, .... um nur einige zu nennen, fuhren mit um Rad zu fahren od. Urlaub zu machen . Ob mit den Oidspotz´n od. den Profis, für jeden war die richtige Gruppe dabei.
Um noch vor dem Stuttgarter 6-Day(20. - 25.01., mit Partnern F.Stocher u. W.Riebenbauer) eine solide Grundlagenausdauer trainieren zu können, musste ich
mein Trainingslager um 1 Woche nach vor verlegen. Um in der ersten Woche nicht alleine fahren zu müssen, stand mir, wie auch schon in den vergangenen Jahren, mein marokkanischer Freund Jalal Choube zur Seite.
Mit Rücksicht auf Stuttgart, nutzte ich in der zweiten Woche das Windschattenfahren in der Gruppe meiner Landsleute, M.Kocner, Siegrid Hauer,
den Jungs aus dem Bundesleistungszentrum Südstadt(Ludescher, Grassmann u. Lammer) und einigen Marokkanern, um mich mit kl. Gängen wieder etwas an die Bahn zu gewöhnen.
Mit rund 1500 Kilometern mehr in den Beinen, ging´s dann ab nach Stuttgart.
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20. - 25.01.2005: 22.Stuttgarter Hofbräu 6-Day
Dieses 6-Tagerennen durfte ich noch als Paar, gemeinsam mit F.Stocher erleben u. fahren. Sicherlich eines der härtesten 6-Day´s im Winterzirkus! Aber seit dem vergangenem Jahr, als hier zum 1.Mal 3er-Teams eingeführt wurden, macht es mir auch Spaß hier zu fahren!
Warum? Vielleicht weil es im Vergleich zu den vergangenen Jahren doch etwas leichter wurde!?!?
Ein bestimmtes Grundniveau ist aber trotzdem von nöten!
Schwer getan, speziell in den Jagden(55 - 57 km/h) der beiden ersten Tagen, hatte sich Partner W.Riebenbauer, dem die Bolzerei einige Male zum Verhängnis wurde. Zu seiner Verteidigung muss man aber auch erwähnen, dass "Ribi" nicht viel Zeit zur Vorbereitung hatte. Zu knapp kam seine Startverpflichtung ins Haus geflogen! Aber Werner ist ein Profi. Er kämpfte wie ein Löwe und biss sich bis zum Schluss durch. Gratulation!
Franz(Bild: hinter Erzrivalen J.Llaneras) hatte bis zum letzten Tag keine Probleme. Erst 38,5°C
Fieber stoppte den bemerkenswerten Ehrgeiz unseres Routiniers. Dadurch zerfiel am letzten Tag unser Team, das bis stato auf den 11.Gesamtrang rangierte und sich seit Tagen ein internes Rennen mit den Zwölftplazierten, den sympathischen 3 deutschen Fahrern Ch.Bach, Chr.Meschenmoser u. R.Lauke, lieferte.
Das Ganze hatte für mich aber auch etwas Gutes! ;-)
Aufgrund des Ausfalls von Madison-Olympiasieger 2000, Scott McGrory,AUS(Rippenbruch durch Sturz in Bremen), durfte ich, zu mind. für die letzte Nacht, in seine Fußstapfen
treten. Nicht nur, dass es für mich eine gr. Ehre war mit so großen Persönlichkeiten wie J.Madsen(DEN) u. R.Bartko(GER) in einem Team zu fahren und somit einen 5.Gesamtplatz geschenkt zu bekommen, sondern auch die Tatsache, noch sehr viel in Sache Taktik u. Technik dazugelernt zu haben.
Sieger des 22. Hofbräu-6-Tagerennen wurde das Schweizer Trio B.Risi, K.Betschart u. F.Marvulli, vor den Deutschen Kappes/Dörich/Beikirch und dem Nationen-Mixtrio Villa(ITA)/Aeschbach(CH)/Lampater(GER).
Rückblickend kann ich behaupten, noch nie so gut für ein 6-Day vorbereitet gewesen zu sein wie dieses Mal! Ich bewegte mich kaum am Limit, selbst in der befürchteten Finaljagd mit Madsen u. Bartko nicht(hatte allerdings vor der Finaljagd die Hosen gestrichen voll)! Die Form stimmte also. Schade nur, dass sich keine weiteren Verpflichtungen ergeben haben.
mehr hier:
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