Rennberichtarchiv
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24. u. 26.06.2005: Österr. Staatsmeisterschaften in Grafenbach;(
cup)
Einzelzeitfahren(29,5 km)
Ob ein flacher Kurs od. ein schwerer wie hier in
Grafenbach, ich hätte so od. so keine Chance auf eine vordere Plazierung gehabt! Denn dafür riss mir der Sturz vor 5 Wochen, samt seinen Auswirkungen, ein zu großes Loch in meine Form. Aber aus zweierlei Gründen gab ich trotzdem meine Nennung ab.
1.) mein Vereinssitz liegt keine 15 km von Grafenbach entfernt u.
2.) ist das 50 minütliche Hinhalten ein ideales Training für die Madison-EM am 4.Juli in Dalmine(ITA).
Also montierte ich mir die Steigeisen, sorry, die Zeitfahrhörner auf´s Straßenrad und fuhr los. Schön im Entwicklungsbereich auf der 4er Schwelle. Manchmal aber auch ungewollt darüber(aber nur wegen dem ORF, der neben mir herfuhr und mich filmte)!
Nach 50 Minuten u. 18 Sekunden(Platz 47), endlich die Erlösung meiner Qualen!
Auf einer Strecke die für ihn nicht hätte besser sein können,
holte sich mit überragender Manier H.P.Obwaller(Sava) den Sieg u. den 1. Zeitfahrtitel. Mit einer Demonstration der Sonderklasse und mit fast 1 Minute Vorsprung, deklassierte er den zweitplazierten M.Moser(bikepalast.com). Bronze ging an ApoSport Fahrer P.Riedesser(+1:47 min).

Die größte Überraschung war allerdings M.Lexmüller(Swiag), der auf Platz 4 fuhr(+1:53 min.)!
Die Plätze 5 bis 10 gingen an St.Rucker((Elk) +2:01 min., H.Hampel(bikepalast.com) +2:41 min., M.Eibegger(Rapso) +2:56 min., W.Murer +3:00 min., J.Summer +3:06 min., H.Totschnig(alle Elk) +3:07 min.
U23 Meister wurde M.Eibegger vor A.Graf(NÖ Rad Union) und Ch.Lener(ApoSport).
Bei den Damen, die ebenfalls 29,5 Kilometer bewältigen mussten, setzte sich Christiane Soeder(Arbö Uniqa Wiesbauer Graz) mit einer Zeit von 49,33 Minuten gegen A.Graus(Elk Haus Tirol NÖ) und B.Schober(Arbö Uniqa Wiesbauer Graz) durch.
Straße(180 km)
Na da ist mir doch Einiges erspart geblieben!
Nur um keine Strafe(bei Nichtantreten ohne Grund bei genannter Meisterschaft) zahlen zu müssen, stellte ich mich an den Start. Gefahren bin ich aber keinen Meter, denn meine Vernunft sagte mir, es bringt nichts!
1.) war meine Form für diese sehr selektive Strecke zu schlecht.
2.) selbst wenn ich mitgefahren wäre - Nach der 1.Runde abgehangen und dann...?
3.) eine im trockenen schon sehr gefährliche Abfahrt war nach einem Regenguss noch nass und unmittelbar nach dem Start zu bewältigen
gewesen! Und wie von mir vorausgesehen, kamen auch genau dort einige Fahrer zu Sturz, die das ganze Feld in mehreren Grüppchen zersplittern lies.
Fast alle Favoriten waren vorne in einer 17 - 20
Mann starken Gruppe vertreten. Als Erster versuchte Zeitfahrmeister H.P.Obwaller solo seine Konkurrenten abzuhängen. Danach Akud-Profi G.Trampusch.
Doch beide Fahrer wurden durch die Nachfahrarbeit der beiden Lampre-Caffita Fahrer Matzbacher u. Glomser, der beiden Gerolsteinfahrer Haselbacher u. Wrolich(G.Totschnig wegen Krankheit nicht am Start), als auch von Eisel wieder zurück geholt. Am letzten Anstieg aber dann die endgültige Entscheidung. Trampusch, Obwaller u. Glomser konnten sich von ihren Mitstreitern lösen und sicher den Edelmetallen
entgegen fahren.
Als Glomser und Trampusch nach 4:27 Std. zum Zielspurt antraten, konnte Obwaller nicht mehr mithalten und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Glomser gewann mit einer Radlänge den Spurt gegen seinen Rivalen Trampusch und darf sich nun über seinen ersten Straßentitel freuen. ![]()
Platz 4 ging an M.Eibegger, der 27 Sek. vor Titelverteidiger H.Morscher die Ziellinie überquerte.
Die Plätze 6 bis 10 gingen an A.Matzbacher(Lampre), St.Rucker(Elk), M.Moser(bikepalast.com), H.Totschnig(Elk) und B.Eisel(FdJeux).
U23 Straßenmeister wurde Eibegger(Rapso) vor Ch.Ebner(Neunkirchen) u. Ch.Lener(ApoSport).
Bei den Damen kam es auch zum Zielsprint zweier Fahrerinnen. Dabei konnte sich, wie auch schon bei den Herren, ebenfalls mit einer
Radlänge Vorsprung, Andrea Graus(Elk Tirol) gegen Titelverteidigerin Ch.Soeder(Uniqua Wiesbauer Graz) erfolgreich durchsetzen. Bronze ging an Soeders Teamkollegin B.Schober.
hier viele Bilder mehr von der Meisterschaft:
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15.06.2005: Altheim; 110 km
Schlaf Kindlein schlaf...!
Kein Volksbank-Ideal Team, außer R.Lauscha, P.Pichler u. H.Gründlinger, kein APO Sport- bzw. Elk-Fahrer am Start und ich verpenn bei dieser eher leichten Konkurrenz die entscheidende Attacke! Dieses Rennen zählte mit Sicherheit zu den größten Niederlagen meiner sportl. Laufbahn!
Auch wenn ich nicht in Top Form war und auch nicht gerade gute Beine im Rennen verspürte, rechnete ich mir gute Chancen aus, am Ende einen Podiumplatz zu erzielen.
Ironischer Weise erzählte ich vor dem Start
meinem Freund A.Homolka(Radland Kärnten), dass wahrscheinlich die erste Ausreißergruppe auch gleich die Entscheidende sein werde. Denn wer sollte hinten im Feld noch nachfahren können?
Tja, und wer war nicht dabei? Genau, ich!
Homolka war dabei, genauso wie Pichler, M.Lexmüller(Swiag), R.Probst(Junkers Royalbeach), R.Scherzer(URC Radwelt), M.Fischerlehner(Resch&Frisch), und Ch.Grassmann(GER).
Zu Siebent konnten sich diese Fahrer, kurz nach der 1. von 10 Runden, erfolgreich vom Feld absetzen und recht rasch einen 1minutigen Vorsprung rausfahren. Wie viele andere Schlafmützen auch, versuchte auch ich noch zur Spitze ran zu springen, doch mit meinen Beinen und meiner momentanen Verfassung, war einfach nichts mehr zu machen.
Selbst die deutsche Einigkeit, eine Initiative aller sich noch im Peloton befindenden deutschen Fahrer und Teams, gemeinsam die Aufholjagd zu tätigen, brachte bei Halbzeit der Distanz, als die Spitze schon einen Vorsprung von mehr als 2:30 min. aufwies, lächerliche 40 Sekunden ein. Danach machte sich große Resignation im Feld breit.
Im Zielspurt um Platz 8, musste ich mich, wie schon letzten Sonntag auch, nur von J.Benetseder(URC Radwelt)
geschlagen geben, der Rang 8 belegte.
In der Spitze konnte sich Martin Fischerlehner
in der Finalrunde von seinen Fluchtgefährten absetzen und solo das Ziel erreichen. Rang 2 holte sich M.Lexmüller, der seine Kontrahenten bei der 1000m Marke überraschen konnte und somit ebenfalls alleine die Ziellinie überquerte. Den Spurt der verbliebenen Fahrer gewann R.Probst vor P.Pichler, A.Homolka, R.Scherzer und Ch.Grassmann.
Nichts für Warmduscher die Dusche danach! Da die Schule, indem sich die Duschen befanden, noch abgesperrt war, nahmen, wie auch ich, viele Fahrer eben mit dem Gartenschlauch vorlieb.
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Braunauer Radsporttage
11.06.2005: Braunau(Rundstreckenrenn.); 45 km
Es geht wieder aufwärts!
Noch vor 4 Tagen jammerte ich, dass es in der Sache Rippenprellung und meiner Schmerzen noch keine großen Fortschritte zu verzeichnen gab. Jetzt, speziell in den vergangenen 3 Tagen, war ein sehr kleiner, aber doch merkbarer Schmerzlinderungsschub bei mir zu verspüren. Dieser reichte aus, um nach meinem Crash bei der 4 Bahnentournee in Deutschland, vor 4 Wochen, erstmals wieder in die Preisränge zu fahren.
Das Rennen war von Beginn an schnell und hektisch. Ausreißversuche vieler Fahrer scheiterten am zu hohen Tempo des Feldes, dass durch zahlreiche lukrativer Prämienspurts angeheizt wurde.
Es juckte mich schon einige Male meine Sprintfähigkeit bei den Prämien zu testen, jedoch zog ich es vor, meine Kräfte durch eine aktive Passivfahrweise gezielt für den Zielspurt aufzuheben. Ich fühlte mich gut, die Beine waren OK, sodass ich kurzzeitig sogar mit einem Podiumplatz spekulierte.
Doch 2 Runden vor Schluss die entscheidende Attacke eines Quintetts. In dieser Phase hatte ich meine Spitzenplazierung verspielt, da ich genug Kraft gehabt hätte mit der Gruppe mitzugehen! Doch ich vertraute mehr dem Elkteam, die mit P.Pichler u. M.Coploi ausgezeichnete Sprinter in ihren Reihen hatten und das Loch wieder schließen würden.
Aber leider nein. Die "Arbeiter" der doch stark reduzierten Mannschaft(Totschnig u. Hansen ließen dieses Wochenende aus u. der Rest fuhr bei der Slowenienrundfahrt)
waren schon zu ausgepowert, um nochmals Ausreißer einfangen zu können. Somit musste ich mich als Zweiter vom Feld, hinter M.Fischerlehner(Resch&Frisch), mit Rang 7 begnügen, womit ich aber trotzdem sehr zufrieden sein durfte.
In der Spitze konnte sich knapp der Deutsche Robert Schmidt(Burghausen) vor Ralph Scherzer(URC Radwelt) durchsetzen. Unglücksrabe
Adam Homolka(Radland Kärnten), dem knapp vor der Ziellinie, schon in Führung liegend, die Kette vom Blatt fiel und aus dem Pedal rutschte, belegte Platz 3, vor M.Buxhofer(Volksbank Ideal) und W.Faltheiner(Corratec Graz).
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12.06.2005: Ranshofen, 127 km (
cup)
Zeitig in der Früh sah das Wetter noch sehr nach meinem Kryptonit aus. Es regnete bei recht kühlem Wetter. Als es aber 1 Std. vor dem Start aufhörte zu regnen, war ich wieder in bester Laune. Motiviert vom gestrigen Ergebnis wollte ich heute noch Eines draufsetzen. Cuppunkte waren mein erklärtes Ziel!
Aufgrund der Tatsache, dass ich als Einzelkämpfer unterwegs war und mir auch noch einiges an Kraft fehlte, beschloss ich, so gut es ging mich im Feld zu verstecken, um, nach letzter Woche, auch einmal das Ziel zu erreichen.
Als kleiner Scharfrichter in der 10 km Schleife, war der kurze(ca. 250m) aber steile(17%) Anstieg des Schlossberges in Ranshofen eingebaut, wo sich auch Start und Ziel befand. Der Rest des Kurses war flach.
Mit einem Rennschnitt von 43,1 km/h absolvierten die Fahrer, 114 an der Zahl, Runde für Runde. Viele Attacken wurden geritten. Speziell aber von den kleineren Mannschaften, die sich, durch die nicht vollständig angetretenen großen Teams, wie etwa Elk-Haus, APO Sport, Volksbank, ....(viele deren Fahrer sind bei der Slowenienrundfahrt im Einsatz, hatten frei od. waren verletzt!), nun größere Chancen auf einen Spitzenplatz erhofften.
Nach einer kurzzeitigen Teilung des Feldes(nach einer guten Runde), in der Mitte des Rennens, versuchte APO Sport Fahrer Chr.Pömer, mit einer 15 km langen Solofahrt, sein Glück in der Flucht. Kurz vor Schluss hieß es abermals "Feuer am Dach", als der gestrige Zweitplazierte, R.Scherzer(mit stark ansteigender Form), mit dem Deutschen Resch&Frisch Fahrer Samuel Faruhn einen Ausriss vollzog. Doch auch diese Beiden konnte nach gut 10 km wieder vom Feld geschluckt werden.
Somit kam es zum Massenspurt. Das gesamte Deutsche U23 Team, Mapei Heizomat Bayern, formierte sich schon recht früh und zog den Spurt als einzige Formation an. Dahinter spielte es Kriminaltango. Jeder wollte die optimale Position vor dem Zielspurt einnehmen. Nach einigen
Schwenker und Rangelein, dass auch einen schweren Massensturz zur Folge hatte, bog das Feld mit rasantem Tempo in den Zielanstieg. Dabei hatten die beiden Sprinterraketen, P.Pichler u. M.Comploi(beide Elk), die meisten Kraftreserven, um Chr.Pömer und R.Scherzer auf die Ränge 3 u. 4 zu verweisen.
Sehr positiv aufgefallen und gratulieren möchte ich aber dem jungen APO Sport Fahrer u. Freund Robert Lauscha(Pl. 5), bei dem ein, durch seine starke Fahrweise im gesamten Rennen(ständig in den vordersten Reihen) und dem Top Ergebnis, deutlicher Anstieg seiner Form zu erkennen ist.
Herzlichste Gratulation.
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9.06.2005: Vaslo Kupa in Budapest(Bahnmeeting)
Außer Spesen nichts gewesen!
Leider musste die Veranstaltung aufgrund nasser Tatsachen abgesagt werden.
In meinem Fall echt schade, da ich mom. jeden Bahn-Rennkilometer mehr als gut gebrauchen könnte.
Fortschritte in Sache Rippenprellung und Schmerzen gibt es keine zu verzeichnen. Warum das so ist? Keine Ahnung.
Die Nerven schmeiße ich zwar deswegen noch nicht über Bord, jedoch gebe ich zu, dass es jetzt mit der Madison-EM eine recht enge Geschichte wird.
Bedauerlicher Weise musste es mich jetzt erwischen. Stehen doch gerade einige recht flache Straßenrennen am Programm, wo ich mir mit Fohnsdorf, den beiden Rennen in Braunau(am kommenden Wochenende) und jenem in Altheim(am 15.06.), doch einiges ausrechnete!
Doch was will man machen? So ist das ist Leben......und der Sport!
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4.06.2005: Fohnsdorf; 140 Km (
cup)
An diesem Weekend bekam ich einen psychischen Dämpfer! Aus mir noch nicht erklärbaren Gründ, bereitete mir meine Rippenprellung, in der gesamten letzten Woche, mehr Sorgen, als noch die Woche davor. Ich dachte, wie kann das sein, dass die Schmerzen nun wieder mehr werden, anstatt weniger?
Trotzdem ging ich aber recht optimistisch an den Start. Schließlich ist das ja ein Rennen, dass mir vom Streckenprofil sehr entgegen kommt und ich mich darauf schon das ganze Jahr freute!
Mir war schon klar, dass ein Platz unter den ersten Drei utopisch war, denn dafür fehlte mir nach meiner Zwangspause noch die Form. Jedoch ein Rang zwischen 15 und 20, so dachte ich mir, sollte schon drinnen sein.
Doch weit gefehlt! Solange die APO Sport Mannschaft geschlossen gleichmäßige Runden zogen, um die beiden Ausreißer Summer(Elk) und Mair(Resch&Frisch), die schon recht früh einen Vorstoß wagten, kontrolliert in Schach zu halten, ging es bei mir noch. Doch als das gelbe Brauseteam bei Halbzeit der Distanz mal Ernst machte und mein Herzschlag in den roten Bereich wanderte, bekam ich meine Probleme. Nicht wie jeder jetzt vielleicht vermuten würde meine Beine, nein, sondern mein Brustkorb war das Übel! Je höher mein Puls wurde, desto tiefer musste ich ein- und ausatmen, eh klar! Doch dadurch stiegen auch meine Schmerzen, die sich bei jedem Atemzug wie ein Stich ins Herz anfühlten!
Nach der Einholung der "Flüchtlinge" folgten die Attacken. Eine nach der anderen! Sodass ich aufgrund meiner fast nicht mehr auszuhaltenden Schmerzen beschloss, nur noch im Feld zu verharren und auf einen für mich vielleicht glücklichen Rennausgang zu warten. In dieser Zeit konnten sich 17 Mann vom Feld entscheidend absetzen. Da ich die ganze Zeit nur hechelnd, also flach atmend, fahren konnte, um meine Schmerzen halbwegs in Grenzen zu halten, war auch keine Linderung möglich. Da ich wegen meiner Prellung auch nicht ordentlich am Lenker reißen konnte und ich somit für den Zielspurt nur wenig bis fast keine Chance sah unter den ersten Dreien zu fahren, um eventuell noch Cuppunkte zu holen, beschloss ich das Rennen 3 Runden(von 15) vor dem Ziel vorzeitig zu beenden.
15 Mann traten schließlich
am Ende zum Zielspurt an. Stefan Rucker, der auf den letzten 1000m von der Attacke seines Teamkollegen Adam Hansen und der darauf folgenden Reaktion der beiden Favoriten, Riebenbauer(APO Sport) und Kaspret(Rapso), profitierte, setzte sich überraschend gegen die beiden
Paradesprinter, sowie A.Homolka(Radland Kärnten) und M.Höller(Arbö Neunkirchen) durch und gewann mit einer knappen Laufradlänge. Dabei übernahm Rucker auch die Führung im Tchibocup!
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5.06.2005: Knittelfeld; 123 Km (
cup)
Aufgrund noch anhaltender Brustschmerzen, war für mich klar, dass ich dieses Rennen nicht bestreiten würde. Es hätte in meinem Fall wirklich nicht viel gebracht, denn nach nur 10 Kilometer nach dem Start, kam auch schon der erste Anstieg, wo ich mit Sicherheit nicht mithalten
hätte können.
An diesem Morgen war es sehr kühl und es regnete! Bei trockenem Wetter hätte ich zu mind. ein lockeres G1 fahren können, aber unter diesen Bedingungen....!? Somit verfolgte ich das Rennen aus dem Betreuerfahrzeug aus.
Schon kurz nach dem Start nahmen sich A.Bradley(Junkers Royalbeach), P.Riedesser(APO Sport) und W.Murer(Elk) ein Herz und rissen erfolgreich aus. Da die Nachfahrarbeit
nun an den kleineren Teams im Feld hängen blieb und das Teamwork der drei ausreißenden Mannschaften hervorragend funktionierte, baute das Trio recht schnell einen satten 7 Minutenvorsprung aus.
30 Kilometer vor dem Ziel konnten sich der Sieger der Steiermark
Rundfahrt, M.Eibegger(Rapso), und St.Rucker(Elk) vom Feld lösen und die Verfolgung aufnehmen.
Nachdem Riedesser, nach einer Tempoverschärfung von Bradley am letzten Anstieg, in der Spitze das Tempo nicht mehr halten
konnte, kamen Andrew und Wolfgang zum Zielsprint, den, für Insider vielleicht nicht mehr, aber für Viele
doch, überraschend der
Zeitfahrstaatsmeister von 2003, A.Bradley, klar für sich entscheiden konnte.
Herzlichste Gratulation!
Riedesser wurde noch von den Verfolgern Rucker und Eibegger eingeholt und belegte Platz 5.
Den
Sprint um Platz drei gewann schließlich der Elkfahrer, der somit seine Führung im Cup noch weiter ausbaute, vor Markus Eibegger. Den Spurt im Hauptfeld gewann Riebenbauer(APO Sport) vor Pichler(Elk). 
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27. - 29.05.2005: 3 Straßenrennen(Kat.1.2.) in Dubnica; SLK
Mir war schon vor der Reise in die Slowakei klar, dass am Rad sitzen und trainieren und Rennen fahren zwei verschiedene Paar Schuhe sind, doch wollte ich 1.) so rasch wie möglich wieder in die Rennszene einsteigen, um nicht noch mehr an Form zu verlieren und 2.) durch meine Absage nicht den Start der Tyroliamannschaft gefährden.
Wir(Peter Buchas, Wolfgang Wurnitsch, Clemens Selzer, Gregor Sammer u. ich) zählten 100%ig nicht zu den stärksten Teams. Dem Einen od. anderen Fahrer war das sehr gut besetzte Feld sicher auch noch etwas zu hoch, jedoch bemühte sich jeder auf seine eigene Art und Weise!
An den beiden ersten Tagen war meine Fahrt im Feld nicht von langer Dauer. Bei den Bergaufpassagen im Wiegetritt, konnte ich aufgrund großer Schmerzen im Brustbereich, noch nicht ordentlich am Lenker ziehen und riss ab. Nebenbei kämpfte ich auch noch mit sehr übermüdeten Beinen, die ich mir anfangs der Woche, beim etwas übertriebenen Training, zu zog.
Eine bessere Figur als ich machten aber die APO Sport Fahrer, die aufgrund des hohen Nenngeldes, die bei der Select-Tour Steiermark verlangt wurde, in Startstreik gingen und sich hier an den Start stellten. P.Herman u. W.Riebenbauer erzielten zusammen die Plätze 5, 6 und 10.

Alles in Allem setzte ich aber auf den letzten Tag, der von allen 3 Rennstrecken der flachste Kurs war. Ich rechnete auch damit, dass die Konkurrenz schon 2 schwere Rennen in den Beinen hat und es deswegen auch etwas ruhiger zur Sache gehen würde.
Naja, nach eineinhalb horrorschnellen Runden, als eine 17 Mann große Spitzengruppe sich vom Feld lösen konnte, beruhigte sich das Tempo im Peloton enorm. Genau so, dass es für mich eine sehr gute Trainingsfahrt wurde. Erst 30 km(von 171 km)
vor dem Ziel, als das Tempo im Pulk wieder verschärft wurde(die Spitzengruppe hatte da schon mehr als 10 min.Vorsprung), konnte ich nicht mehr mithalten und riss ab. Jedeglich W.Wurnitsch konnte als einzigster Tyroliafahrer das Rennen beenden(Platz noch nicht bekannt!)!
Nun heißt es wieder so schnell wie möglich in Form zu kommen, um bei der Bahn-EM, nächstes Monat, halbwegs eine Figur zu machen! Mein nächster Einsatz: Die beiden Tchibocuprennen in Fohnsdorf und Knittelfeld.
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22.05.2005: ... 1 Woche danach!
Zunächst ein gr. DANKESCHÖN an Herrn Selzer, der mich nach meiner Ankunft in Wien in´s Wiener AKH brachte, wo neben der Hautabschürfung auch eine starke Rippenprellung diagnostiziert wurde. Zunächst war ich ja froh nichts gebrochen zu haben, doch aufgrund der starken Brustschmerzen(man sagt ja auch, dass eine Rippenprellung meist mehr weh tut als ein Rippenbruch), die ich bei jedem Atemzug verspürte, wusste ich nicht, ob mir nicht ein Bruch doch lieber gewesen wäre!
Jede Bewegung musste von mir in Zeitlupe getätigt werden. Das Aufstehen vom, od. das Umdrehen im Bett, wurde zur Qual. Erst nach 4tägiger Bettruhe(...mann hatte ich Rückenschmerzen!) verspürte ich, ausgenommen beim Nachlegen meiner Schmerzmittel, eine erste Linderung meiner Verletzungen.
Jetzt, nach 1 Woche, ist mein Zustand
so:
Ich kann mich, zwar noch etwas steif(auch bedingt durch die großflächige, mittlerweile verkrustete Hautabschürfung), aber doch, halbwegs bewegen, tätige langsame Spaziergänge und genieße das herrliche Wetter.
Von der Beweglichkeit wäre es mir zwar schon möglich mich auf´s Rad zu schwingen, jedoch würde mir, durch die Anstrengung verbunden, das Athmen noch sehr schwer fallen.
Geplanter 1. Versuch: Dienstag den 24. od. Mittwoch der 25.05.
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Sturz! ...mir wird heuer wirklich nichts geschenkt!!!
Lange hat´s gedauert, aber jetzt ist der Bericht von der 4 Bahnentournee da. Nach meinem schweren Sturz am letzten Tag der Tournee, hatte ich wegen der großen Schmerzen(Rippenprellung und Hautabschürfungen) u. meines Spitalaufenthaltes noch keine Gelegenheit den Rennbericht zu schreiben und ins Netz zu stellen. Doch jetzt ist der Bericht da! Zum sportlichen.
13. - 16.05.2005: 4 Bahnentournee,GER
Die 4 Bahnentournee ist eine int. 4tägige Bahnveranstaltung, welche, wie schon der Name verrät, auf 4 verschiedenen Betonpisten ausgetragen wird. Für meinen neuen und jungen Madisonpartner Clemens Selzer und mich, war dies der
erste gemeinsame Auftritt nach unserem Zusammenschluss vor etwa 2 Monaten. Da es Clemens in allen Dingen noch an internationalem Niveau fehlt und er nicht mit meiner Person zu vergleichen ist(logo, woher hätte er es auch haben sollen, ist ja noch jung und wenig vom Radsportverband entsandt worden!), ging ich eher mit geringen Erwartungen ins Rennen und lies mich von ihm einfach überraschen. Und die Überraschung gelang ihm auch!
1.Tag (Oberhausen)
Vor dem eigentlichen Hauptbewerb, dem Madison od. dem Zweiermannschaftsfahren, wie es in Deutschland auch genannt wird, gab es ein Rahmenprogramm, das in Form eines kl. Punkterennens od. Temporennens ausgetragen wurde. Clemens und ich allerdings, konzentrierten uns ausschließlich auf den 50 km langen Hauptbewerb, dem Madisonrennen.
Von Beginn an war Clemens trotz gr. Nervosität sehr konzentriert und versuchte all jene Dinge richtig
zu tun, die man im Rennen beachten sollte. Die Ablösungen kamen nahezu perfekt, die Übergabepunkte in den Spurtwertungen hielt er, wie vor dem Rennen gemeinsam besprochen, ebenso korrekt ein, wie meine Anweisungen während des Rennens! Ist ja nicht leicht, gleich beim ersten gemeinsamen Auftritt seine Aufregung zu vergessen!
Clemens übernahm meinen jahrelangen Part, die Spurtrunden, und ich den von meinen Ex-Partner F.Stocher.
Von Beginn an gelang es uns regelmäßig Punkte einzufahren, sowie den Gewinn der letzten Wertung, was am Ende den ausgezeichneten 6. Platz und die Qualifikation für die Madison-EM, Anfang Juli, bedeutete. Gleichzeitig muss ich aber auch betonen, dass wir sehr viel Glück mit dem Rennverlauf hatten, denn nach schon einer halben Runde Rückstand, mit einer kleinen abgekuppelten Gruppe, fehlte es nicht viel und wir hätten beinahe eine Minusrunde kassiert! Nur aufgrund der Unstimmigkeit der gr. Leadergruppe, gelang es uns wieder aufzuschließen und nochmals ins Renngeschehen einzugreifen.
Großes Pech hatte das Paar Bradley/Lexmüller! Lexmüller
kam durch Fremdverschulden zu Sturz und riss dabei seinen Partner Andy mit. Schwere Hautabschürfungen u. Prellungen verhinderten ein weiteres Antreten Lexmüllers, was leider das gleichzeitige aus für dieses Paar bedeutete.
Da es Andy(Bild li.) nicht so schlimm erwischte, konnte er während der
Tournee zu mind. die Vorprogramme bestreiten. Was sich auch lohnte, denn am letzten Tag schaffte er mit einem 4. Platz im Punktefahren die EM-Qualifikation, genau so wie G.Tazreiter heute mit seinem 5. Platz.
2.Tag (Mannheim)
Dieser Tag fiel aufgrund der Freiluftbahn buchstäblich ins Wasser. Tief hängende Regenwolken zogen
ständig über das Betonoval, die gleichzeitig den Athleten, wie auch dem Veranstalter den letzten Nerv zogen. Man versuchte sogar mit PKW´s die Bahn trocken zu fahren um rechtzeitig beginnen zu können, was auch schließlich gelang. Jedoch konnten nur die Nachwuchsfahrer, und das nur zum Teil, ihr Vorprogramm durchziehen, bevor der Regen endgültig die Veranstaltung ins Wasser setzte.
3.Tag (Schopp)
Clemens und mir war diese Bahn etwas unsympathisch.
Wir fühlten uns einfach auf der sehr rauhen und kraftraubenden 450m Bahn(mit extrem flachen "Steilkurven") nicht sehr wohl. Da wir sozusagen die EM-Qualifikation schon geschafft und somit nichts mehr zu verlieren hatten, beschloss ich für uns, an diesem Tag,
etwas ruhiger zu treten, um auch etwas meinen Partner für den morgigen Tag zu schonen. Körner sparen, so zu sagen! Denn die morgige Bahn in Dudenhofen(Clemens kannte Sie schon vom Vorjahr), ist für uns Wiener, aufgrund der Rundenlänge, eine Gewohnte! Nämlich eine 250m lange!
Wenn schon schonen, dann richtig! Auch mit unseren Übersetzungen gingen wir zurück(50x15), was im nachhinein gesehen auch Goldwert war.
Mir viel auf, dass die beiden Tourneefavoriten Marvulli/Aeschbach(CH) sich am Anfang sehr zurück hielten und nach der 2. Wertung auffällige Positionen fuhren. Meine Erfahrung sagte mir, dass nun der
große Paukenschlag kommen musste. Und so war es auch! Die Europameister starteten zu einem Rundengewinn, allerdings mit den amtierenden Madison-Weltcupgesamtsiegern, Lazar/Blaha(CZE) und uns im
Schlepptau. Nach 80, von 120 Runden, gelang es uns auch das Feld zu überrunden und einen ausgezeichneten 3. Platz heim zu fahren. Ich war echt froh, und Clemens sicher auch, dass wir "nur" 50x15 aufgelegt hatten, denn mit mehr wäre es in manch einer Situation, selbst für mich, schon sehr schwer geworden.
4.Tag - Finaltag (Dudenhofen)
Tja, mit schonen hatte ich mir was anderes vorgestellt. Aber was solls. Die Schufterei hatte sich wenigstens ausgezahlt!
Wie schon gestern von mir vermutet, klagte Clemens vor dem Start über Beinschmerzen. Klar hatte ich auch welche, jedoch muss man bedenken, dass ein gestandener Fahrer, wie ich es bin, jene Anstrengungen besser wegsteckte, als so mancher junger Fahrer. Also zeigte ich Verständnis für sein Problem - Wollte aber, dass Clemens, wie schon in den letzten Tagen auch, weiterhin konzentriert das Rennen zu Ende fuhr. Doch so gut es auch zuvor mit uns klappte, heute lief Vieles schief!
Es haperte bei der Technik, oft kam Clemens bei den Spurtrunden, statt zum Glockenzeichen, 2 Runden zu früh zur Ablöse, was punkten unmöglich machte. Desöfteren verlor er seine Positionen und wir gerieten immer öfter an den Schwanz des Feldes, was selbstverständlich auch nicht zu einem
kontinuierlichen und kraftsparenden Fahren verhalf. Doch irgendwie kratzten
wir doch im Laufe des Rennens 4 Pünktchen zusammen, was uns, trotz meines spektakulären Abganges, 40 Rd. vor Schluss, und milde gestimmte Juroren, zu einem 7. Tages- und einem 6. Gesamtrang brachte. Tourneesieger wurden die beiden Schweizer Marvulli/Aeschbach vor Lazar/Blaha(CZE).
Hier Franco Marvulli, der sich, wegen eines Defektes an der Dernymaschine, mit kultigem Outfit als Keirinschrittmacher für die Sprinter bereit stellte.
Im Großen und Ganzen war ich mit Clemens aber mehr als zufrieden, da ich nach seinen letzten Trainingseinheiten, in keinster Weise mit 2 hervorragenden Plazierungen rechnete! Jedoch möchte ich auch betonen, dass wir noch jede Menge in Richtung EM zu tun haben und noch sehr weit, wenn überhaupt, von einer guten EM-Plazierung entfernt sind!!!
Mich freute es auch, dass ich richtigen Druck am Pedal hatte, jedoch werden wir sehen, wie lange meine Verletzungen mich zu einer Zwangspause zwingen und soweit meine Form verändern. Vor dem Dienstag rechne ich auf keinen Fall mit einer Spazierfahrt auf dem Rad! Zu sehr beeinträchtigen mich die Schmerzen an der Brust.
Wie auch schon kurz oben erwähnt, schlugen sich unsere Junioren Gelosky/Patzl(Bild li.) nicht nur in Mannheim ausgezeichnet. Nach mehreren Top 3 Plätzen, erreichten Sie den wirklich
ausgezeichneten 2. Gesamtrang. Unser 2. Juniorenpaar, Singer/Lauscha, erreichten Pl.8. Bedenkt man, dass es Lauschas 2. Madisoneinsatz war, nicht schlecht gefahren! Weiter so Jungs und herzl. Gratulation!
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30.04.2005: Lavanttaler RST/Wolfsberg, 155 km(
cup)
Mein gestecktes Ziel(Cuppunkte machen u. in die Preisränge fahren) hatte ich erreicht. Deshalb konnte ich mit meiner Leistung in Wolfsberg wieder einmal mehr als zufrieden sein.
Da sich in den letzten Wochen mein Erledigungsstress im Bezug auf meinen Verein(Radwäsche, Fahrrad) etwas legte, blieb mir in der Vergangenheit auch mehr Zeit zum Trainieren.
Es ist wahrlich eine Freude mit an zu sehen, wie sich meine Formkurve aufwärts bewegt. Selbst bei nicht gerade flachen Straßenrennen gelingt es mir "Bahnflitzer" Top 10 Plazierungen ein zu fahren, was mir selbstverständlich u. zusätzlich auch moralischen Auftrieb verschafft.
2 Mann prägten bis zur letzten Runde das Rennen. A.Hanson, AUS(Elk) u. D.Pavlicek,CZE(Sky Plastic), die sich nach der 1. Runde am Buffetanstieg aus dem Staub machen konnten, konnten ihren Vorsprung im Laufe des Rennens bis auf 2:40 min ausbauen.
Team APO Sport, um Cupführenden P.Herman und Kapitän Riebenbauer, blieben da recht gelassen und machten sich erst 3 Runden vor dem Ende auf die Aufholjagd der beiden Ausreißer.
Exakt
bei der Glocke war es auch wirklich um das Duo geschehen. Nun war jedem klar, dass die letzte Schleife zum Gemetzel werden würde. Am 1. und längeren der beiden Anstiege, konnten sich 18 Mann, inkl. mir, vom Feld lösen. Am Limit fahrend und am Schweif dieser Gruppe hängend, fuhr ich mit der Gruppe zum nächsten Anstieg.
Dort angelangt, versuchte ich es erst nicht einmal mit der Attacke von M.Vandelli, R.Nagy, M.Höller, P.Kasis, M.Pichler u. St.Rucker mitzugehen, da ich schon große Anzeichen an Krämpfen verspürte. Gerade noch, schaffte ich mit den verbleibenden 12 Fahrern über das letzte Hindernis zu fahren und begab mich im "Schlafwagen" bis zum Ziel. Im Zielspurt hatte ich nicht mehr viel mit zu reden. Kraftlos, aber sehr zufrieden rollte ich als Gesamt-Zehnter über die Linie. Den Spurt aus meiner Gruppe holte sich kein Unbekannter. A.Kaspret(Rapso) konnte sich erfolgreich gegen P.Herman(APO Sport), P.Pichler(Elk), mich, A.Homolka(Radland Kärnten), sowie M.Knopf(Sava Kranj) durchsetzen.
Die schnellsten Beine im Spitzensechstett hatte Paul Kasis(Sky Plastic), der St.Rucker(Elk), M.Vandelli(Resch&Frisch), R.Nagy(Sky Plastic), M.Pichler(Resch&Frisch) und M.Höller(Neunkirchen) auf die Ehrenplätze verwies.
Im Tchibocup führt weiterhin Herman(198 Pkt.) vor Kasis(182 Pkt.) und Homolka(166 Pkt.).
In der Klubwertung baut Elk-Haus(83 Pkt.) weiter die Führung auf APO Sport(65 Pkt.) und Sky Plastic(58 Pkt.) aus.
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24.04.2005: Kirschblütenrennen/Wels(Tchibocup); 176 km
Eigentlich hätte er dieses Rennen auch schon voriges Jahr gewonnen, wenn ihm nicht im Zielspurt, wenige Meter vor der Linie u. auch schon in Führung liegend, die Kette vom großen Blatt gesprungen wäre. Mit seinem heurigen tatsächlichen Sieg, konnte Jochen Summer(Elk-Haus) nun sicher alle Zweifler im Radsport überzeugen, dass er ebenfalls ein großer Klassikerjäger ist.
Das Kirschblütenrennen kann man mit Sicherheit zu den schwereren Rennen in Österreich zählen. Dennoch, und das ist der Grund warum mir dieses Rennen auch so gut gefällt, hat jeder Typ von Radfahrer, also auch die Sprinter(sofern sich der Rennverlauf günstig entwickelt!), gute Chancen dieses Rennen zu gewinnen.
Für mich als Einzelkämpfer kam der Rennverlauf, der meines Achtens untypisch für das Kirschblütenrennen war, sehr entgegen. Recht verhalten die Anstiege hoch und erst in der Ebene, wo meistens das Feld wieder zu den Ausreißern aufschloss,
wurde, wenn überhaupt, attackiert u. gebolzt!
Mit etwas Rennerfahrung u. Gespür für die richtigen Partien, konnte ich mir auch einige
Körner für die Endphase des Rennens aufheben, indem ich, während einige Ausreißversuche lanciert wurden, einfach nicht mitfuhr, sondern im Feld sitzen blieb.
Doch es war 1 Mal zu viel sitzen geblieben!
Etwa 25 Km vor dem Ziel, konnten sich 7 Mann erfolgreich vom Hauptfeld lösen und einen eineinhalb minutigen Vorsprung bis ins Ziel raus fahren. Mit P.Herman(APO Sport), J.Summer(Elk), R.Nagy(Sky Plastic), M.Höller(Neunkirchen), M.Keliar(Podbrezova,SLK), J.Brata(Elk) und K.Steinkeller(Resch&Frisch) war mir schon klar, dass sich in diesem Moment starke Fahrer aus dem Staub machten, jedoch setzte ich viel mehr auf "Ribi" Riebenbauer u. sein APO Sport-Team, die das Loch zur Spitze wieder zufahren würden. Naja, als ich dann merkte, dass die gelbe Brausetruppe dicht machte, war es zum Ranspringen schon viel zu spät.
Somit konzentrierte ich mich auf
den Zielsprint, wo ich mir aufgrund meiner körperlichen Verfassung noch einiges ausrechnete. Als Zweiter vom Feld, hinter W.Riebenbauer, und somit 9. im Rennen(Dritte Top 10 Plazierung von 5 Cuprennen), durfte ich für diesen Tag wieder mehr als zufrieden sein.
Sieger wurde wie schon erwähnt J.Summer, der P.Herman(neuer Führender im Tchibocup), R.Nagy, M.Keliar, M.Höller, J.Brata u. K.Steinkeller auf die Plätze verwies.
genauere Ergebnisliste hier: neue Tchibocup-Gewinnfrage:
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16.04.2005: Kriterium in Voitsberg(60 km)
Oftmals sind Rennen ohne großer Topbesetzung die Schwersten. Warum? Weil viele Fahrer auf die Arbeit u. Initiative der od. des Favoriten im Fahrerpulk warten, am Hinterrad kleben und somit auch schwer abzuhängen sind! In diesem Fall bezog sich das auf Swiag-Fahrer Roland Wafler und mir.
Im Gegensatz zu mir, konnte mein Namensvetter ab der 2. Wertungsabnahme die Führung nach Punkten im Rennen übernehmen und mit Hilfe seines Teams auch lange behalten. Ich hatte noch mit einer kleinen Restermüdung in
meinen Beine zu kämpfen, die ich speziell in der Endphase der Wertungssprints zu spüren bekam. Sehr oft blieben für mich nur die Plätze 5 od. 6 über, sodass ich kaum zu Punkten gelang.
Das Rennen war ständig von Ausreißern geprägt, die sich aber aufgrund des starken Windes und einer starken Slowenischen Mannschaft(Kolearski Klub TBP Lenart) nicht lange haben vorne halten können. Bester Punktesammler im Rennen war schließlich der Slowene J.Senekovic(32 Pkt.), der mit seinem drittplazierten Kollegen A.Obreth(16 Pkt.) ein hervorragendes Teamergebnis heim fuhr.
Ausgezeichneter Zweiter wurde der junge G.Tazreiter(NÖ Rad Union), der sich mit kraftvollen und beneidenswerten Sprints, stark ins Szene setzen konnte.
Generell gebührt der jungen Truppe ein großes Lob, da Sie mit ihrer Fahrweise und einer weiteren Top Ten Plazierung(6.Pl. M.Schröger 8 Pkt.) dem Rennen oft ihren Stempel aufdrückten. Herzlichste Gratulation!
Platz 4 und 5 gingen an R.Wafler(16. Pkt.) und mich(11 Pkt.).
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9. - 10.04.2005: Zeitf., Ausscheidungsfahren u. Str.Rennen in Budakezci(HUN)
.... ein kleiner Ausflug!
Um das rennfreie Wochenende in Österreich zu überbrücken, nahm ich die Einladung meines Vaters(RCA Tyrolia) als Gastfahrer wahr und fuhr zu 3 kleineren Rennen nach Ungarn.
Das Teilnehmerfeld der Elitekategorie war zwar nicht gerade
groß, jedoch mit den stärksten Teams der Slovakei(Podbrezova GSIII) und Ungarn(Ferencvaros Betonmix GSIII) besetzt, dass eine überaus ausreichende Gegnerschaft für einen Einzelkämpfer wie mich bot.
Das samstagige Vormittagsrennen, ein 8 km langes Zeitfahren, fuhr ich, aufgrund der Tatsache, dass ich keine Zeitfahrmaschine mit hatte, nur als Training, in Form eines Schwellentrainings runter.
Am Nachmittag ging es mit einem Ausscheidungsrennen weiter,
dass auf einem extrem geilen 600m kreisförmigen Kurs gefahren wurde. Ich rechnete mir echt große Chancen aus, da dies einem Bahnrennen sehr ähnelte. Jedoch durch eine kleine Unachtsamkeit, etwa 15-18 Fahrer vor Schluss, musste ich meine Hoffnung auf einem Podiumsplatz frühzeitig begraben und flog aus dem Rennen.
Zum abschließenden Straßenrennen am Sonntag gibt es nicht viel zu erzählen. Aufgrund des nasskalten Wetters(mein Kryptonit) beschloss ich das 125 km lange Straßenrennnen nicht zu starten und machte blau!
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3.04.2005: Thermenland GP / Bad Radkersburg(Tchibocup); 150 km
Doppelsieg für Team APO Sport
Nun besteht wirklich kein Grund für Sprinter sich aufzuregen, zu wenig Möglichkeiten bei flache Cuprennen an Punkte zu gelangen! Mit dem Thermenland GP steigt nun die Zahl der, mehr od. weniger, flachen Rennen im Tchibocup auf ~ 5-6, die nun auch den "Gasslflitzern" reichen sollte, einige Cuppunkte zu erhaschen!
Zunächst einmal ein großes Kompliment an den Veranstalter u. dem Rennleiter dieses Rennens! Nicht nur, dass die Streckenabsicherung, im Gegensatz zum vorigen Wochenende, bilderbuchmäßig war, nein, sondern auch das Streckenprofil für diese Jahreszeit vollkommen richtig ausgewählt wurde.
Eingestellt hatte ich mich eigentlich auf einen Rundkurs mit einem giftigen Anstieg, wo ich mir am Ende nicht mehr als eine Plazierung im Hauptfeld ausrechnete. Als ich aber nach der ersten Runde(von 7) mit einem flachen Kurs, mit einem kleinen Schmiereranstieg, positiv überrascht wurde und ich außerdem auch noch mit guten Beinen unterwegs war, stiegen meine Chancen und vor allem mein Ehrgeiz um ein vielfaches, heute eine Plazierung unter den ersten 3 zu schaffen.
Hektik, Schwenker und einige Stürze prägten wieder einmal, wie immer bei den Frühjahresrennen, die erste Runde. Wahrlich nichts für Hosenscheißer! Erst die darauf folgenden Ausreißversuche und das dadurch verbundene hohe Grundtempo des Feldes, brachte eine natürliche Beruhigung der Undisziplinierten.
Ich fuhr wieder mit einer passiven Aktivtaktik. Stets mit Überblick in den vordersten Reihen des Feldes und passend auf eine gute Gelegenheit sich mit den richtigen Fluchtgefährten absetzen zu können. Doch zugegeben, immer klappte es auch wieder nicht.
2 x(1x fuhr ich absichtlich nicht mit und 1x konnte ich nicht)
befürchtete ich schon die ausgerissene Gruppe erst wieder im Ziel zu Gesicht zu bekommen, doch starker Wind und entschlossen nachfahrende Teams, die keinen od. sogar nur den falschen Fahrer in Front hatten, machten bis Rennende das Vorhaben der Ausreißer ständig zu nichte.
Somit kam es zur Massenzielankunft! Als ich rund 800m vor dem Ziel das Hinterrad von Peter Herman, dem späteren Sieger, erkämpfen konnte und ich vor mir nur noch gelb sah(nur Fahrer des APO Sport Teams), wusste ich, dass mir heute ein gr. Coup gelingen könnte und ich unter den ersten 3 fahren konnte. Doch 800m sind sehr weit!
Selbst als sich der spätere Viertplazierte, Roland Wafler(Swiag), in der Einlaufkurve(400m vor dem Ziel) zwischen Herman und mir presste, war ich noch guten Mutes. Als aber eine Traube von Fahrern(etwa 250m vor dem Ziel) ansetzte mich zu überholen, begann ich, wie sich später auch heraus fand, einen dummen Fehler. Ich schwenkte aus der angeführten Reihe aus, nahm selber die Nase in den (Gegen)wind ............. und schoss zurück! Schade eigentlich, denn die Meisten in der Reihe, bis auf wenige Ausnahmen, kamen ohne Rochaden auch in jenen Positionen ins Ziel, die Sie vor meinem Ausschwenken schon inne hatten.
Es fehlt mir einfach noch an Kraft, um ev. selbst den Sprint lancieren zu können. Etwas enttäuscht aber dennoch zufrieden, beendete ich das Rennen auf dem 10. Platz. Sieger, wie schon zuvor erwähnt, wurde P.Herman, vor seinem Teamkollegen u. Vorjahres-Gesamt-Tchibocupgewinner Werner Riebenbauer und Rene Weissinger,GER(Volksbank Ideal).
Cupführender Adam Homolka(Radland Kärnten)
reichte ein 11 Rang um seine Führung zu verteidigen. Sein Vorsprung auf Wafler beträgt nun 7 Pkt. Die Vereinswertung ging an das Team Elk-Haus vor APO Sport u. Resch&Frisch.
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