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25.09.2004: Saisonausklang beim Heurigen GP in Kleinengersdorf; 80km

                         Schöner Ausklang der Elk´ler

Es ist schwer sich als Fahrer am Ende der Saison noch für das letzte Rennen zu motivieren. Doch das Bemühen vieler freiwilliger Mitarbeiter des Ortes Kleinengersdorfs, sowie dem Veranstaltervereins La Vitesse, das Rennen groß aufzuziehen, vorweg aber das unvergleichbare Flair, die Heurigenstimmung entlang der Strecke, läßt bei Vielen den Motivationsdurchhänger nochmals vergessen und das Peter Dittrich Gedenkrennen zu einem Fixtermin machen.

Es waren aber die schnellen Leute wie Riebenbauer(Hervis), Pichler(Resch&Frisch), Summer od. Garber(beide Elk), um nur 4 zu nennen, die besonders scharf auf den Sieg des schon traditionellen Herbstklassikers waren. Doch wie es schon des öfteren war, war es am Ende keiner der Sprintraketen, der das Rennen hat für sich entscheiden können!

Trotz recht kühlem Wetters, ging es gleich vom Start weg recht zügig los. Attacken und Ausreißversuche prägten das Rennbild der ersten Runden, bis es schließlich M.Höller(Elk) u. J.Jauk(Resch&Frisch) und kurze Zeit später "Magic"Berein(Hervis) u. W.Faltheiner(Corratec) die Flucht nach vor gelang.
Da es doch noch sehr zeitig war und jeder der vier in der Tchibocup-Mannschaftswertung führenden Vereine einen Fahrer vorne mit vertreten hatte, nahm man das Tempo aus dem Feld raus und wartete ersteinmal ab. Somit waren den Sprintern die Hände etwas gebunden.
Als die Rechnung der Hervisfahrer nicht ganz aufging, dass Berein noch vor der Überrundung des Feldes, durch Höller u. Jauk, zum Führungsduo aufschließt, reihte sich das komplette Linzer Team ein und sorgte für Tempo.
Als Höller u. Jauk dennoch die Überrundung schafften, war es dann die Elkmannschaft, die das Führungszepter im Feld übernahm und für´s Tempo sorgte. Ein wahrlich taktisch hochkarätiges Rennen, dass den Zusehern am Streckenrand geboten wurde!

Bevor es zur Einholung Bereins u. Faltheiners kam, gab es aber noch eine kl. Schrecksekunde für die Elk´ler. Führender M.Höller kam wenige Runden vor dem Ziel in einer Kurve zu Sturz, konnte aber mit "nur" einigen Hautabschürfungen und Prellungen und nach einer Rundenvergütung wieder das Rennen fortsetzen.
Nachdem nun die letzten Ausreißer vom Feld eingefangen wurden, konzentrierte sich Alles auf den Zielsprint. Um den Tagessieg im Hauptfeld sprintend, Höller gegen Jauk und bei den schon in den Startlöchern scharrenden Sprintern, um den letzten verbleibenden Podestplatz.

Schlußendlich konnte sich Höller, der den Spurt von seinem Kollegen Summer angefahren bekam, gegen Jauk knapp durchsetzen und das Rennen gewinnen. Erster im Feldspurt und somit Drittplatzierter wurde P.Pichler vor W.Riebenbauer, V.Novotny(Hervis), P.Crake(Corratec), R.Garber, A.Homolka(Hervis), A.Hanson(Corratec) und dem Vorjahressieger Ch.Kerschbaum(Sky Plastic).


Gratulieren möchte ich noch nachträglich W.Riebenbauer zu seinem Cup-Gesamtsieg, seiner ausgezeichneten Kapitänsführung im Team Hervis APOSport, sowie dem gesamten Team für ihre tollen Leistungen, wie auch H.Stankovsky(Obmann des Teams), der die richtigen Fahrer heuer verpflichten konnte, um das Elk-Team zu besiegen.


                                                    
genauere Ergebnisse hier:               Tchibocupstand:

Bärbel Jungmeier(Elk Tirol) sicherte sich im Alleingang den Sieg bei den Damen. Nach mehreren Ausreißversuchen konnte sie ihre Kontrahentinnen abschütteln und einen ungefährdeten Sieg entgegen fahren.
Platz 2. ging an B.Krebs(Vychodil Graz), die sich im Feldspurt erfolgreich gegen A.Graus(Elk Tirol) durchsetzen konnte.

Beim anschließenden gemütlichen Beieinandersitzen beim Heurigen Lackner, wo traditionsgemäß auch die goldene Banane verliehen wurde - F.Berein(geselligster Fahrer), W.Falch(Lebenswerk), H.Mayer(Sponsortätigkeit), ließ man die Straßensaison 2004 in feuchtfröhlicher Stimmung abklingen.

Gerne hätte ich euch, liebe Homepageleser, wie immer hier in meinen Berichten, einige Bilder dieser tollen Veranstaltung gezeigt. Leider hatte sich jemand nach der Verleihung der goldenen Banane an meiner Kamera(Sony Cybershot 3,3 mio Pixel, mit Sprung am Display) vergriffen und Sie nicht mehr zurück gegeben. Schade!
Der
jenige soll mir wenigstens die Bilder zuschicken!!!                                                 :-)

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18. -19.09.2004:
Braunauer Radsporttage

Noch vor 2 Wochen Trainingspause! Vergangene Woche, beim Kat.1.3. Rennen Rund um die Nürnberger Altstadt lange mitgehalten und erst kurz vor dem Ziel ausgestiegen! Und dieses Weekend Platz 3 u. 11!  Herz was willst du mehr?
Es ist nicht zu übersehen, dass meine Form von Tag zu Tag und das mit riesen Schritten immer besser wird. OK, vielleicht etwas zu spät für diese Saison, aber sollte meine Formkurve mit diesem Tempo weiter anwachsen, ist am kommenden Wochenende, beim abschließenden Cupfinale in Klein Engersdorf, vielleicht mit einer kleinen Überraschung zu rechnen!

Beim 45 km langen Rundstreckenrennen, ging es von Anfang an gleich zur Sache. Der schnelle 1,5 km Kurs im Centrum Braunaus, plus die zahlreichen Prämien die jede 2. Runde angeblasen wurden, trieben den Rennschnitt auf knappe 47,0 km/h!
Da ich an diesem Tag sehr gute Beine verspürte und meinen Kollegen vor dem Rennen einen Stockerlplatz ankündigte, durfte ich seit langem wieder die Unterstützung des kompl. Elk-Teams genießen.
Während sich meine Kollegen hin und wieder an Prämienspurts und auf das Zusammenhalten des Feldes beteiligten u. angagierten, hielt ich mich bis zum Zielspurt aus dem Ganzen heraus. Aufgrund des hohen Schnitts hatten Ausreißer nur wenig Chancen langfristig an vorderster Front zu bleiben. Hinzu kam, dass sowohl die Hervistruppe, wie auch das Team Resch&Frisch, um ihre Kapitäne und Sprintasse W.Riebenbauer u. P.Pichler, mit der selben Taktik fuhren wie wir.
Gewonnen aber hatte allerdings ein ganz anderer Fahrer, Martin Comploi(Wacker Burghausen). Eigentlich keine Schande gegen Martin zu verlieren, kennt man Ihn doch als einer der schnellsten Kriteriumfahrer Österreichs! Viel mehr tat es aber weh, dass er uns Alle als Einzelfahrer besiegt hatte.

Bis zur Zielkurve lief bei mir noch alles wie nach Plan. Kam auch als Erster, wie gewollt, aus der Kurve raus und trat an. Leider mit einem für mich etwas zu hohen Gang, was logischer Weise zu einem unvermeidlichen Überholmanöver von M.Comploi führte. Während Comploi einen ungefährdeten Sieg entgegen fuhr, musste um Platz 2 u. 3, zwischen P.Pichler u. mir, die Zielfilmkamera entscheiden. Keine halbe Reifenbreite lag zwischen uns, jedoch genug um jeden von uns die Plätze zuzuteilen. Pichler Zweiter, Garber Dritter. W.Riebenbauer wurde Vierter.

 

Auch das 125 km lange Straßencuprennen wurde, wie schon beim Rundstreckenrennen am Tag zuvor, sehr schnell begonnen. Nur sehr selten kam das Feld in den ersten 7 Runden(von 12), wo ein pausenloser offener Schlagabtausch der Großvereinen vorherrschte, aus seiner Perlenschnurformation.
Erst als sich anscheinend für das Feld die richtigen 5 Fahrer, Riebenbauer(Hervis), Murer(Elk), Pavlicek,CZE(Baier Landshut), Berger(Volksbank) und Jauk(Resch&Frisch) aus dem Staub machten, riegelte jedes Team, dass einen Fahrer vorne vertreten hatte, hinten ab. Es glich nun fast einer Spatzierfahrt! Dadurch konnte das Quintett binnen weniger Kilometer einen satten Dreiminutenvorsprung auf´s Pulk rausfahren. Während nun hinten das Feld hauptsächlich vom Hervis-Team kontrolliert wurde, konnte sich in der letzten Runde, am kurzen Zielanstieg, Cupführender W.Riebenbauer und D.Pavlicek aus der Spitze absetzen und ihre restlichen 3 Fluchtgefährten erfolgreich stehen lassen.
An diesem Tag war einfach kein Kraut gegen den schnellen Wiener gewachsen. Denn auch im Zielspurt hatte der heurige Tchibocup-Dominator keine Mühe gegen seinen Begleiter. Mit einer dreiviertel Minute Rückstand, konnte sich Murer im Spurt gegen Berger durchsetzen. Platz 5 ging J.Jauk.
Im Feld wurde in der Reihenfolge S.Körber(Mapei Heizomat Bayern), M.Comploi(Burghausen), P.Pichler(Resch&Frisch), R.Lauscha(Hervis), St.Rucker, R.Garber, R.Scherzer(alle Elk) über die Linie gefahren.
Die Mannschaftswertung holte sich wie heuer schon so oft das Team Hervis vor Elk-Haus u. Resch&Frisch.
                                          
genauere Ergebnisse hier:               Tchibocupstand:

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12.09.2004: Rund um die Nürnberger Altstadt, GER; 180 km

Eigentlich war ich für´s Nürnberger Altstadtrennen, 7 Tage nach meiner Pause, nicht vorgesehen, doch nach der kurzfristigen Verhinderung meines Kollegen R.Waflers, musste ich seinen Platz einnehmen(Fischerlehner, Rucker, Murer u. Totschnig fuhren die ÖM-Berg), um das Elk 6er-Team wieder zu komplettieren. Zunächst war ich sehr in Zweifel, ob dies eine gute Idee war, doch im nachhinein stellte sich dies als richtig dar!

Da es kurz vor dem Start geregnet hatte und die Straßen noch nass waren, fuhr ich sicherheitshalber von Anfang an stets in den vordersten Reihen.
Vom Start weg befetzte sich das Feld mit ständigen Konterattacken, was einen sehr unangenehmen schnellen Zug hervor rief. Ich hätte das Tempo nicht mehr lange durchgehalten, wenn das Feld nicht 3 Ausreißern die Flucht gewehren lies. Somit gab mir die Tempoberuhigung wieder die Möglichkeit mich zu erholen.

Das Team Gerolsteiner, um Kapitän Olaf Pollack, kontrollierte den Abstand zum Ausreißertrio, die einen max. Vorsprung von 3:10 min herausfahren konnte. Als es dann ums Nachfahren ging, bekam die Mineralwassertruppe tatkräftige Unterstützung vom Team T-Mobil, die neben Kapitän J.Ullrich, dem am heutigen Tag durch die Ausreißer etwas die Hände gebunden waren, auch A.Korff als schnellen Sprinter in Ihren Reihen hatten.
Angetrieben von mehr als 100.000 Schaulustigen, spulte ich, trotz langsam auftretenden konditionellen Problemen, Runde für Runde runter, bis die beiden Teams das Loch, etwa 25 KM vor dem Ziel, wieder zufuhren. Nach rund 160 Kilometern war es aber dann um mich geschehen. Auf einem kleinen 400m Anstieg konnte ich dem Feld nicht mehr folgen und riss ab.

Pech im Zielspurt hatte mein Kollege und Drittplatzierter des vergangenen Jahres J.Summer, der noch 200m vor dem Ziel am Hinterrad von O.Pollack fuhr. Nachdem der Deutsche Supersprinter eine nicht gerade harmlose Welle abbekam und mit Müh und Not einen Sturz verhindern konnte, musste sich der Steirer dieses Schicksal teilen und sich mit dem 16 Endrang begnügen.
Summer: "Ich rechnete mit einem Massensprint und da war Pollack für mich Favorit. Wenn die Gasse freigeblieben wäre und Pollack durchziehen hätte können, wäre dies für mich sicher wieder ein Podestplatz geworden!"

Mit noch mehr Pech hatte allerdings Hervis Fahrer W.Riebenbauer zu kämpfen, der rund 4 Km vor dem Ziel in einem Massensturz verwickelt war.
Bester Österreicher als 11. wurde P.Riedesser(Hervis).
Die weiteren Platzierungen der Österreicher: 14.Pl. Staatsmeister H.Morscher(Volksbank), 26.Pl. R.Scherzer(Elk), 38.Pl. M.Höller(Elk), 53. A.Bradley(Elk).

Sieger des Rennens wurde Wiesenhof Fahrer S.Siedler vor D.Kopp(Lamonta) und A.Korff(T-Mobil). Jan Ullrich fuhr als 52. ins Ziel.        Rennschnitt: 44,7 km/h

Beim Weltcuprennen der Damen gab es auch hervorragende Leistungen der Österreicherinnen. A.Graus(Elk Haus Tirol) und I.Wieser(Lietz Sport) erzielten die Plätze 11 und 12.

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4.09.2004: Kriterium in Prinzersdorf, 50km

Mit einer übermächtigen Veranstaltung, nämlich der int. Friedensrundfahrt Linz-Passau-Budweis, hatte am Samstag Prinzersdorf-Kriterium-Veranstalter Martin Strobl zu kämpfen. Zu sehr war das im Rennkalender schon fix eingesessene dreitägige Radrennen als Fixstart in den Köpfen der Fahrer eingebrannt, als dass Sie dem gut dotierten Kriterium eine Chance gaben.
Aber nicht alle einheimischen Top-Fahrer hatten sich für das traditionelle Rennen im Nordwesten Österreichs entschieden. Unter den knapp 20 Startenden in Prinzersdorf glänzten auch einige namhafte Perlen des österr. Radsports heraus, die den Zuschauern am Streckenrand auch anschließend einen guten Sport boten. Um nur Einige zu nennen: Ex-Bahnweltmeister F.Stocher(NÖ-Versicherung), mehrfacher österr. Staatsmeister auf der Bahn u. Straße Fritz"Magic"Berein(Hervis), Zeitfahrstaatsmeister 2003 Andy Bradley(Elk), Top U23 MTBer u.österr. Meister im Hillklimb2002 Michi Knopf mit Edeldomestiken F.Posch(beide Bosch-Junkers), Lokalmatador F.König(URC-Radwelt), und, und, und, ......

Ich wusste nicht, wie es nach meiner einwöchigen Kuraufenthalt in Piestany(SLK), ohne Radtraining, mit meiner Kondition bestellt war. Daher lies ich meinen Instinkt spielen und wich das ganze Rennen über F.Stocher, der für mich als heißerster Siegesanwärter galt, nicht vom Hinterrad.
Lange Zeit konnten sich 4 Mann(Knopf, König, Wafler u. Lexmüller(beide Elk)) erfolgreich vor dem Feld behaupten, bevor Sie, kurz nach der Hälfte des Rennens, wieder von der heranbrausenden Meute eingeholt wurden.
Ab diesem Zeitpunkt entfachte ein heißer Zweikampf zwischen F.Stocher und mir. Bis auf 1 Wertung, wo sich Lokalmatador F.König durch einen beherzten Ausreißversuch und angetrieben vom heimischen Publikum hat vor uns erfolgreich durchsetzen können, entschieden sich alle Punktewertungen zwischen dem Bahnweltmeister von 2003 und mir. Es gelang mir sogar kurzfristig Franzis Führung an mich zu reißen, jedoch gaben mir in jenem Augenblick auch meine Kraftreserven große Bedenken! Und so knapp die alles und entscheidende letzte Wertung zwischen uns beiden Bahncraks auch wieder einmal war, ich konnte Franz im Zielspurt nicht mehr genug entgegensetzen um den Sieg heimzufahren.
Somit holte Stocher vor mir und meinem Elk-Kollegen M.Lexmüller den Sieg. Platz 6 ging an "Lokalprinz" F.König.

Beim anschließenden gemeinsamen Beieinandersitzen mit Grillutensilien, Veranstalter M.Strobl und Freunden, ging für mich ein sehr netter und in Erinnerung bleibender Renntag zu Ende.

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29.08.2004: Straßen-Tchibocuprennen in St.Johann/T.; 185km

                  Wenn´s nicht geht, dann geht´s nicht!

Trotz meiner Unform stellte ich mich auch, wie mir befohlen, mit der Elk-Schrumpfmannschaft(Wafler, Scherzer u. Fischerlehner) zum 185 Km langen Straßencuprennen. Der Rest der Mannschaft war bei einem Rennen in der Schweiz unterwegs.
Mir war schon klar, dass ich mit meinen ausgebrannten Beinen und dem ausgeliehenen fremden Rad(Rahmenbruch) nicht weit kommen würde. Trotzdem gab und versuchte ich, wie gestern schon, wieder Alles zu geben. Doch "Game Over" am Ende der 2. Runde!

10 Mann konnten sich schon in der 1.Runde(von 5), an einem flachen Teilstück der Strecke, entscheidend vom Feld absetzen und lange Zeit mit einem Vorsprung von über 1 Min. das Rennen bestimmen. Während die Fahrer vom Volksbank-Team das Feld kontrollierten, versuchten vergeblich Andere auszureißen und zur Spitze aufzuschließen.
Erst eingangs der letzten Runde, am Anstieg zur Huber Höhe, gelang es Cupführenden W.Riebenbauer(Hervis), R.Scherzer(Elk) und F.McMaster(Volksbank) an die Ausreißer ranzufahren. Kurz davor fuhr aber R.Faltus(Sparta Prag) u. P.Hungerbühler(Volksbank) der Spitze davon und dem Ziel sicher entgegen, wobei sich im Finish Hungerbühler gegen Faltus hat erfolgreich durchsetzten können. Um die Plätze 3-5 spurtete das Trio Riebenbauer, McMaster u. Scherzer. Der Spurt einer etwa 20 Mann großen Verfolgergruppe gewann P.Herman(Hervis) vor M.Fischerlehner(Elk).

                                            genauere Ergebnisse hier:               Tchibocupstand:

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28.08.2004: Kriterium in St.Johann/T.; 60km

            Trippelerfolg für Team Wacker Burghausen!

Jahrelange Erfahrungen zeigten mir, dass bei mir, knapp nach Bahnbewerben, auf der Straße nicht viel geht. Trotzdem versuchte ich bei meiner Startverpflichtung in St.Johann, 2 Tage nach meinem Olymp. Madisoneinsatz, alles zu geben.

Nachdem ich mich endlich von der letzten Startreihe habe nach vor kämpfen können, hatte sich schon Kriteriumspezialist T.Erler(Burghausen) mit einem Blitzstart vom Feld absetzen können. Während seine Kollegen R.Schmidt u. M.Comploi hervorragend das Feld in Schach hielten u. und das Tempo raus nahmen, konnte Erler während seiner Überrundung 3 Wertungen gewinnen.
Mir tat das Antreten aus jeder Kurve extrem weh, daher versuchte ich 2x auszureißen, um ev. aus einer Fluchtgruppe eine passable Platzierung herauszufahren. Für diese beiden Aktionen, wofür ich Alles gab, bekam ich aber auch prompt die Rechnung präsentiert. Ich schoß durchs Feld durch, riss ab und kassierte dabei zwei Minusrunden. Erledigt und total geschlaucht fuhr ich aber das Rennen zu Ende.
Beste Punktesammler im Feld waren Erlers Teamkollegen Comploi u. Schmidt, die auch die Plätze 2 u. 3 belegten.

 18.- 26.08.2004: Olympische Spiele in Athen,GRE

Olympische Spiele! Immer wieder etwas Besonderes und mit keiner anderen Sportveranstaltung zu vergleichen. Das Flair im Dorf - Weltklasseathleten gemeinsam an einem Tisch essend, die Sicherheit, sowie die respektvolle Behandlung unter den Athleten zueinander, machen eben die Spiele zu einem unvergeßlichen Erlebnis.

Über ein Jahr trainierte und bereitete ich mich für diese Spiele vor. Ich verzichtete auf Vieles und ordnete auch jede Menge meinem Olympiatraum unter. Selbst Freunde mussten heuer des öfteren auf mich verzichten. Da ist es doch klar, dass ich nach dem 5.Platz in Sydney 2000 und dem Vizeweltmeistertitel 2002 hohe Erwartungen hatte und mit dem jetzigen 8 Rang mehr als enttäuscht bin. Ich wollte eben heuer meiner sportl. Karriere das i-Tüpfelchen aufsetzen. Naja, hat eben nicht sollen sein! Ich wäre aber nicht der Garber -"Willi", wenn ich nicht schon wieder nach vorne schauen und schon das nächste Ziel anvisieren würde.

Punkterennen:
Wenn jemand nichts reißt, heißt es sofort: "Der hat nix drauf!"
Dass man aber mal, trotz einer guten Form, keine guten Beine erwischen kann, wird allerdings nur sehr selten bis gar nicht in Betracht gezogen. Aber so war es bei Franz. Form hatte er, vielleicht nicht die von den letzten Jahren, aber er hatte Eine - Es rollte ihm eben an jenem Tag nicht!

Wer Franz während des Rennens ins Gesicht sah und seine Körpersprache am Rad zu deuten wusste, der wusste, dass es für unseren Ex-Punkteweltmeister schon von Anfang an nur eine Quälerei war. Sein Geist wollte, die Beine aber nicht! Naja und Unterstützung von Fortuna hatte er auch keine erhalten. Oft reagierte das Feld auf Vorstöße einiger Gegner nicht, sehr wohl aber bei Franzis. Oft war bei Franzis Vorstößen auch ein zu schwacher oder zu wichtiger Fahrer mit von der Partie, sodass seine Fluchtgruppe entweder nie so richtig ins Rollen kam od. das Feld zum Nachfahren gezwungen wurde. Auf jeden Fall war seine Leistung nicht so schlecht wie seine Platzierung(Platz 16)! Man hat´s eben nicht leicht als Ex-/Weltmeister od. oftmaliger Medaillengewinner im int. Starterfeld. Olympisches Gold holte sich der Russe Mikhail Ignatyev vor J.Llaneras(ESP) und G.Fulst(GER).
                                                                                       mehr und genaueres von Franz hier:

Madison:
Viele sind jetzt sicherlich von uns enttäuscht. Ich über meine Leistung allerdings auch. Die Erwartungen waren natürlich sehr hoch, standen wir doch schon mal gemeinsam bei einer Madison-WM fast am obersten Treppchen! Meine Fähigkeit, meine Hochform ziemlich genau zum Tag X hinzubringen, gelang mir heuer erstmals nicht. Scheinbar zu schwer war es die vereinsinternen Straßen-Startverpflichtungen mit meiner Bahnvorbereitung in Einklang zu bringen.

Man sah es im Fehrnsehen ganz deutlich. Je länger das Rennen ging, desto größer stellten sich meine Probleme mit der Ausdauer dar. Die überraschend frühen Ausreißversuche, gleich nach der 1. Wertung, waren auch nicht gerade fördernd! Dabei fing es ja nicht so schlecht an. Rang 2 in der ersten Wertung. Selbst bei so vielen Chancen Rundengewinne zu tätigen, waren wir nie in der Lage eine mitzugehen. Entweder hatten wir zu jenen Momenten nicht die Beine od. die Position dafür.

Franz fuhr trotzdem ein starkes Rennen. 100% besser als noch bei seinem Einzelevent. Als punktestärkstes Paar mit 8 Zählern, ohne Plusrunde, beendeten wir das sehr schnelle Rennen(53,8 Km/h) auf den bescheidenen 8 Rang.
Olympiasieger wurde Australien(O´Grady/Brown) vor den Schweizern Risi/Marvulli und den Briten Wiggins/Hayles

Bedanken möchte ich mich trotzdem bei all meinen Freunden und Sponsoren, sowie auch bei meinen Privatsponsoren, wie z.B. "Der Bäcker Felber" und der Kältekammer, die mich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen voll unterstützten. DANKE.

              Bilder: "Olympia voll dabei"                   Bilder: "Olympia drumherum"

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15.08.2004: Tchibocup-Straßenrennen in Götzis, 150 km;

Man konnte bei vielen Fahrern, wie auch bei mir, sehr gut beobachten, wie sehr das gestrige Kriterium uns noch in den Beinen lag, denn so richtig spritzig und beweglich waren nur Wenige.

13 Mal musste der 12 Km lange Kurs umfahren werden, bis der Sieger des 22. Tchibocuprennens fest stand. Eigentlich wäre es ein recht flacher Kurs gewesen, wenn nicht der etwa 2 km lange Anstieg, mit einer etwa 120m, sehr engen und giftigen 16%-Rampe, gleich zu Beginn, wäre!

Gestartet wurde wieder bei kühlnassem Wetter, doch binnen 2 Runden riss die Wolkendecke auf, sodass uns der Wettergott hochsommerliche Temperaturen verschaffte(+26°C)!. Mit einer sandigen und quietschenden Kette quälte ich mich ab Runde 2, wo ich eigentlich schon w.o. geben wollte, bis Runde 8 über den Berg, bis ich schließlich das Feld nach knappen 100km ziehen lassen musste und das Rennen beendete.

Knapp vor der Halbdistanz konnten sich allerdings 7 Mann vom Feld lösen. Mit dabei H.J.Leopold(Velox Eitweg), P.Herman(Hervis), W.Murer(Elk), O.Bierbaumer(SkyPlastik), Lokalmatador u. Staatsmeister H.Morscher(Volksbank), M.Moser(BikePalast) sowie J.Vollmann(Resch&Frisch).
Rundenlang fuhr die Fluchtgruppe mit einem Abstand von 2:40min. auf´s Feld, bis es mit etwas weniger in die letzte Runde einbog.
Murer, der sich bis etwa 4-5 Runden vor Schluss aus elktaktischen Gründen kaum an der Führungsarbeit beteiligte, war schließlich der attackierfreudigste Fahrer, der aufgrund seiner spurtschwächeren Fähigkeit(z.B. gegen Morscher u. Herman), immer wieder Vorentscheidungen suchte. Dies gelang ihm aber erst etwa 2,5 Kilometer vor dem Ziel, als er sich durch eine Konterattacke einen ca.100m großen Vorsprung verschaffen konnte. Der reichte aus, um einen Sprint zu entgehen und den schnellen Tschechen P.Herman und O.Bierbaumer auf die Ehrenplätze zu verweisen. Platz 4, 5,6 und 7 gingen an Morscher, Leopold, Moser und Vollmann.
Den Spurt im Hauptfeld gewann Chr.Kerschbaum(SkyPlastik) vor W.Riebenbauer(Hervis), der damit auch seine Cupführung erfolgreich verteidigte, und P.Pichler(Resch&Frisch)
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     genaueres Ergebnis hier:               Tchibocupstand:                   Fotos vom Rennen hier:

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14.08.2004: Kriterium Rankweil, 84 km

                       tolles Comeback von M.Buxhofer!

Auch wenn der Weg nach Vorarlberg ziemlich weit war und es am Ende bei mir nur für Rang 11 reichte, war für mich der Trip, in Hinsicht auf die Olymp.Spiele, extrem wertvoll. Warum? Ganz einfach. Je näher der Madisonbewerb rückt, desto mehr benötige ich intensive, schnelle und kürzere Rennen.

Bis auf wenige Ausnahmen waren alle namhaften Fahrer, die stato auch in der heimischen Tchibocupwertung mitwirkten, am Start. Diese tolle Konkurrenz wurde noch zusätzlich durch einige Deutsche und Schweizer Athleten, sowie Heimkehrer Mathias Buxhofer aufgewertet.

Trotz kühlem Wetter und regennasser Fahrbahn legte das Hauptfeld vom Start an weg ein Höllentempo an den Tag. Da war es natürlich sehr schwer sich vom Pulk abzusetzen. Trotzdem gab es immer wieder Einige die dem Feld zu enteilen versuchten. Dies gelang auch schließlich 3 Fahrern knapp vor der Halbzeit. M.Buxhofer(Volksbank), V.Novotny(Hervis) und St.Rucker(Elk). Dieses Trio konnte binnen 15 Runden das gesamte Feld umrunden und somit ihren Stockerlplatz sichern.

Ab diesem Zeitpunkt unterstützten wir Elk´ler unseren Siegesanwärter somit, dass wir bis zum Schluss das Feld zusammen hielten und die gegnerischen Vorstöße egalisierten od. durch punkten in den Wertungen - den Gegnern(Buxhofer u. Novotny) Punkte wegnahmen. Dabei konnte J.Summer(Elk) als zweitbester Pulksprinter hinter P.Herman(Hervis), aber noch vor Kriteriumspezialist P.Pichler(Resch&Frisch), den 5. Platz erringen. Bester Punktesammler des Trios war St.Rucker, der somit Novotny und Buxhofer auf die Ehrenplätze verwies und seinen 4 Saisonsieg feiern durfte. Der Siegerschnitt betrug knapp über beachtliche 47 km/h!


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12.08.2004: Linzer Innenstadtkriterium; 54km

Auch wenn mir der alte Kurs um den Schillerpark mehr zusagte als der Neue kopfsteingepflasterte in der Altstadt, musste ich zugeben, dass die Entscheidung vom Veranstalter H.Stankovsky, das Rennen auf den Hauptplatz zu verlegen, absolut richtig war.
Das Rennen bekam aufgrund zahlreicher auf der Rennstrecke gelegenen Cafes, deren Zuschauermassen und dem technisch sehr anspruchsvollen Kurs, ein eigenes Flair und Dramatik. Eben die richtige Mischung um Schaulustige anzulocken.
Auch das ganze Organisatorische, wie Fahrervorstellung mit dem Zug, die Absicherung, die Siegerehrung, als auch die beiden Speaker F.Bachmaier u. A.Blümel, waren ein Garant für eine hervorragend funktionierende Veranstaltung.

Das ganze Rennen über wurde ständig attakiert. Ausreißversuche wie z.B. vom 3fachen Bahnweltmeister F.Marvulli(CH), Ex-Punkteweltmeister F.Stocher, J.Summer(Elk-Haus), Kriteriumspezialist P.Pichler(Resch&Frisch), M.Moser(BikePalast) od. meine, um nur einige zu nennen, wurden stets von den Fahrern des Veranstaltervereins Hervis APOsport egalisiert. Selbst die letzte Attacke des Superstars P.Padrnos,CZE(US-Postal), wenige Runden vor Schluss, brachte nichts gegen die hervorragend fungierende Mannschaft um Kapitän W.Riebenbauer. Vorbildlich bis zur Einlaufkurve von seinem Team angeführt, lies sich der Tchibocupführende den Sieg im Massenspurt nicht mehr nehmen und verwies F.Marvulli, F.Stocher, P.Pichler auf die Plätze. Mit Rang 5 durfte ich aus meiner Sicht, nach den vergangenen beiden Tagen, mehr als zu Frieden sein.

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          10. - 11.08.2004:  GP-Vienna; int. Bahnmeeting im Wr.Dusikastadion

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7.08.2004: Kriterium in Gmünd; 50 Km

Respekt, wen Ch.Langhammer zum 1.Gmündner Profikriterium hat verpflichten können. Am Start Weltklassefahrer wie F.Marvulli(3facher Bahnweltmeister), das gesamte Ukrainische Bahnnationalteam angeführt von den beiden Vizeweltmeistern Yakovlev und Rybin, TdF-Sprinterass B.Eisel(F.d.Jeux.com), Gewinner der 3tägigen Tour de Pyrénés B.Kohl(Rabobank), Vizeeuropameister im Madison Zabka u. Liska(SLK), Ex-Weltmeister F.Stocher, ...u.v.m.!

Nicht nur zum Duathlon, der vor dem Eliterennen stattfand, sondern auch zum Profiradrennen am frühen Abend waren tausende Zuseher gekommen um die Stars hautnah mitzuverfolgen. Dieser L-Kurs, den ich nun als einer der geilsten Kriteriumstrecken Österreichs sehe, lud einfach zum bolzen ein.
Das Grundtempo des Feldes war schon seit der 1. Runde hoch. Daher hatten Ausreißer alle Mühe längere Zeit in Front zu bleiben.

An diesem Tag verspürte ich zum 1.Mal, seit meiner zweiwöchigen Durststrecke, wieder einen ordentlichen Druck am Pedal. Das freute mich natürlich besonders, da ich, gerade so kurz vor dem wichtigsten Ereignis meiner sportl. Laufbahn, schon langsam mit dem Schlimmsten rechnete! Leider, weil ich ja könnte, wollte ich aus eigener Erfahrung noch nicht ans Limit gehen, um nicht wieder einen Rückfall meiner Leistungskurve zu bekommen.
Kraftsparend und eher unauffällig versuchte ich stets unter den ersten 15 Positionen zu fahren, um auch ev. Sturzrisiken aus dem Weg zu gehen. Der Schweizer F.Marvulli war wenige Runden vor Schluss der erste Fahrer dem es gelang nach einem Ausreißversuch auch draußen zu bleiben. Als wir Elk´ler das Loch wieder bis auf wenige Metern haben schließen können, gelang es Lokalmatador R.Scherzer(Elk) mit einem Gewaltantritt zu Marvulli ranzuspringen, wodurch wir natürlich sofort das Tempo im Feld rausnahmen.
Kurz darauf gelang es ebenfalls einem Trio, mit Stocher, Yakovlev, und Eisel, zum Führungsduo aufzuschließen. Dort konnte sich im Finish Ex-Bahnweltmeister Franz Stocher souverän mit einem Überraschungsangriff gegen Sprinterass B.Eisel, R.Scherzer, F.Marvulli und Yakovlev durchsetzen.
Mit einem gewonnenen Feldspurt gegen den Slowaken M.Liska blieb mir nur noch Platz 6 über.

                                         Fotos hier:

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6.08.2004: Kriterium in Bad Ischl; 54 Km

Beim hervorragend besetzten Kriterium, im kaiserlichen Ort Bad Ischl, war bei mir schon eine deutliche Verbesserung meines Leistungsvermögens zu verspüren. Wesentlich beweglicher und spritziger konnte ich mich aus den Kurven bewegen, was klarer Weise schon die halbe Miete für eine gute Platzierung war.
Angespornt von meinem körperlichen Zustand und der tobenden Zuschauerkulisse, konnte ich mich immer im vorderen Teil des Peloton aufhalten. Es reichte zwar noch nicht aus um unbedacht bei einigen der vielen Attacken mitspringen zu können, dennoch aber für eine kleine Prämie und wenige Runden vor Schluss für die entscheidende Post.
7 Fahrer konnten sich schließlich vom Feld lösen und dem Feld den Rücken kehren. In jenem Moment, als M.Vandelli(Resch&Frisch), G.Glomser(Saeco) und B.Eisel(F.d.Jeux.com) abermals für Tempoverschärfung in der Leadergruppe sorgten, war mir klar, dass ich mit der Entscheidung ganz vorne nichts mehr zu tun hatte. Die Spitzengruppe zersplitterte auf den letzten beiden Runden in 2er- und 3er-Grüppchen, die sich mit wenigen Metern noch vor dem heranbrausenden Feld(Sprintsieger F.Stocher) ins Ziel retten konnten. Verdienter Sieger in Bad Ischl wurde B.Eisel, der M.Vandelli, G.Glomser, M.Moser(BikePalast), F.Berein(Hervis) und mich, auf die Plätze verwies.
Gratulation an Veranstalter V.Zeller, der wie schon im vergangenen Jahr eine perfekte Veranstaltung organisierte.

                                      Bilder hier:

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2.- 5.08.2004: Sport Städte Kriterium Giro in Bischofshofen, Saalfelden, Bad Hofgastein, Freilassing

Ausgerechnet in dieser Woche, wo ich mir meine Moral für die Olympischen Spiele holen wollte, streikten meine Beine! Aufgrund der zu hohen Trainings- und Rennbelastung der vergangenen Tage(zusätzl. noch am 31.08. ein 41 km langes Einzelzeitfahren beim Kremser Triathlon absolviert), plus das stundenlange Herumstehen am Montag bei der Angelobung der Olympioniken beim Bundespräsidenten und die darauf folgende Verabschiedung der NÖ-Athleten beim Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop, waren nicht gerade fördernd für spritzige und flinke Beine.
Ich war sogar derart kaputt, dass ich beim 1. Kriterium in Bischofshofen(Montag, 2.08.) schon nach eineinhalb Runden w.o. geben musste. Sieger P.Pichler(Resch&Frisch), T.Erler(Burghausen,GER), A.Bradley(Elk).

Beim 2. Kriterium in Saalfelden, wo man auch nicht gerade von einem flachen Rollerparkur reden konnte, konnte ich, bevor ich zwei Minusrunden kassierte, zwar eine Zeit lang im Pulk mitfahren, aber meinen Elk-Kameraden wirklich helfen, bei weitem nicht! Hier siegte abermals P.Pichler. Diesmal aber vor M.Comploi(Burghausen) und M.Fischerlehner(Elk).

Mein normaler Menschenverstand sagte mir, ich benötigte eine Pause! Daher genehmigte ich mir, nach Einverständnis meines sportl. Leiters J.Herbert, das 3. Kriterium in Bad Hofgastein(Sieger St.Rucker(Elk), vor P.Pichler und B.Eisel(F.d.Jeux.com)) auslassen zu dürfen, einen rennfreien Tag, den ich, wie auch den nächsten Tag, auch wie einen Bissen Brot benötigte!

Das vierte und letzte zum Sport Städte Kriterium Giro zählende Rennen in Freilassing, das in Abwesenheit meiner gesamten Elk-Mannschaft gefahren wurde(Grund: Schonung für die beiden anstehenden Tchibocuprennen in Kärnten), gewann der Deutsche T.Erler(Burghausen), vor P.Pichler(der den Gesamt-Sport Städte Kriterium Giro-Cup vor Erler und M.Comploi gewann) und Teamkollegen St.Kink.

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30.07.2004: Wr.Rathauskriterium, 52km

Um auch auf meine Ausdauerkilometer zu kommen, musste ich aufgrund mangelnder Straßenrennen, in der Zeit der Kriterienserie, zusätzliche Trainingskilometer runterspulen und somit die für mich doch sehr reizvollen Kriterien aus dem Training heraus fahren. Das bedeutete, dass ich bei den Kriterien nicht gerade ausgeruht an den Start ging!
Das Wr.Rathauskriterium zu gewinnen würde für mich Wiener sicherlich zu meinen schönsten Erfolgen zählen. Leider blieb mir auch heuer wieder dieser Traum verwehrt.

Bevor es zur Sache ging, gab es noch eine überaus nette Geste von Edwin Simic beim Start der "Altspatzn". Der nun enttrohnte Stundenrekordler vom Jahr 1957, übergab mir symbolisch seinen Titel mit Gratulationen und einen kräftigen Händedruck.

Der relativ runde Kurs um das Wiener Wahrzeichen war für ein hohes Durchschnitstempo gerade zu prädisziniert, sodass alle Ausreißversuche von diversen Fahrern od. Gruppen nicht von langer Dauer waren und somit vom Feld wieder, mehr od. weniger schnell, eingeholt wurden.
Obwohl ich mich an diesem Tag nicht schlecht fühlte, verpasste ich anfangs des letzten Drittels die entscheidende Post. Somit waren schon Mal die ersten 5 Plätze vergeben. Als uns in den letzten beiden Runden auch noch G.Totschnig mit einer Schlussattacke überraschte, war nach meinem gewonnenen Feldspurt nur noch Platz 7 drin! An vorderster Front konnte sich erwartungsgemäß Steward O´Grady(Cofidis) im Sprint einer 3-Mann starken Spitzengruppe vor TdF-Aufsteiger Th.Voeckler(La Boulangere) und B.Eisel(F.d.Jeux.com) durchsetzen.
                                                                                                               Bilder vom Rennen hier:

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28.07.2004: Welser Innenstadtkriterium, 68km

                         Lokalmatador besiegt Tourhelden

Zunächst einmal ein großes Kompliment an den Veranstalter, der bis zum heutigen Tag das Welser Innenstadtkriterium zu einem der populärsten Radrennen Österreichs machte. Tausende von Zusehern standen entlang der Strecke und verfolgten das spannende Rennen.

Die erste Rennhälfte war von dauernden Ausreißversuchen der verschiedensten Fahrer geprägt, die aber meistens von den beiden Teams Resch&Frisch u. Gerolsteiner wieder egalisiert wurden. Im letzten Teil des Rennens gelang es einer 11 Mann starken Gruppe, aus schnellen und hochkarätigen Spitzenfahrern, wie z.B. G.Totschnig, Riebenbauer, Stocher, Fischerlehner, Pichler, S.Lang(Gerolsteiner), Anastopoulos(Volksbank), Pfannberger, Falteiner, Maier, Matzbacher, dem Feld zu enteilen.
Während hinten das Feld durch zahlreiche Prämien angespornt wurde schneller zu fahren, gelang es noch dem Tiroler G.Totschnig, gemeinsam mit Lokalmatador P.Pichler(Resch&Frisch), auf den letzten Runden, aus der Spitzengruppe auszureißen. Im Zielspurt hatte allerdings Totschnig gegen den überaus motivierten und spurtstärkeren Kriteriumspezialisten keine Chance und belegte den ausgezeichneten 2 Rang.
Den 3.Rang sicherte sich Ex-Bahnweltmeister F.Stocher(NÖ-Versicherung) vor W.Riebenbauer(Hervis), M.Fischerlehner(Elk), Chr.Pfannberger(E´d System) u. A.Lang(Gerolsteiner).
Mir blieb trotz Spurtsieg im Hauptfeld nur noch der 12.Rang!       genauere Ergebnisse hier:


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23. - 25.07.2004: Erlauftaler-Radsporttage, Purgstall

Aus meiner Sicht gibt es über dieses Wochenende nicht viel zu erzählen. Es ist aber kaum zu glauben, wie lange der menschliche Körper benötigt, um sich von 1 Stunde "Schnellfahren" auf der Bahn zu erholen. Selbst 51 Std. nach meiner Stundenrekordfahrt, waren meine Akkus nicht vollständig aufgeladen!

Aufgrund meiner körperlichen Verfassung wusste ich, dass ich am 1. Tag der Purgstaller Radrenntage, einem 65 Km langen Kriterium, nicht um die vordersten Plätze mitfighten werde können. Daher unterwarf ich mich an diesem Tag meinem Käpt´n M.Fischerlehner, indem ich ihn bestmöglich mit Mannschaftsarbeit unterstützte.
Das ging aber nur zu einem gewissen Teil, denn zum Einen kämpfte ich, speziell ab der Halbdistanz, ums Abreißen und gegen Überrundungen und zum Zweiten bekam Fischerlehner selbst große Schwierigkeiten sich im stark von ausländischen Fahrern besetzte Feld zu halten.
Obwohl das Schweizer Saeco Romer´s Team die stärkste Mannschaft im Rennen war, hatte Sie gegen einen übermächtigen fliegenden Holländer, Kenny Van Hummel, der das Rennen fast ohne mannschaftlicher Hilfe gewann, keine Chance. Der U23 Paris-Roubaix Sieger des Jahres 2003, verwies die beiden Schweizer P.Oeschger u. J.Brunner auf die Plätze zwei und drei.
Bester Elk-Fahrer wurde Fischerlehner auf Rang 4. Mit 2 Minusrunden auf die gesamte Konkurrenz, beendete ich das Rennen mit völlig ausgebrannten "Batterien" auf den 18. und allerletzten Platz!

Den 2. Tag der Erlauftaler-RST., dem Tchibocup- Straßenrennen übers Scheibbser Berg´l(2 Km langen 14%igen Anstieg), ließ ich zur Sicherheit aus. Zu ausgelaugt waren meine Beine, als dass ich hier nur annähernd hätte 1 Runde mit dem Feld mithalten können. Statt dessen begab ich mich zu Hause in den "Schlafwagen" einer Trainingsgruppe, wo ich mit angenehmen G1-Tempo mitrollen konnte.
Die beiden australischen Corratec-Legionäre A.Hansen und P.Crake, konnten das Rennen mit mehr als 3 Minuten vor H.P.Obwaller(Volksbank), St.Rucker(Elk) und Th.Rohregger(Hervis) gewinnen. Das Feld wurde aufgrund der 10 Minutenregelung in der vorletzten Runde aus dem Rennen genommen.

Wie schon vor dem Start des sonntägigen Cuprennens von mir geahnt, reichte die Zeit nicht aus, um meine ausgebrannten "Akkus" vollständig aufzuladen. Schon wenige Kilometer nach dem Start, am ersten Anstieg, konnte ich das Tempo des Feldes nicht mehr halten und schoss raketenmäsig aus dem Feld. Als ich auf der Abfahrt und in der Ebene nicht einmal den Konvoi mehr halten konnte, war mir klar, dass das Rennen für mich am heutigen Tag gelaufen war. Da halfen auch nichts mehr die aufmunternden Schriftzüge meiner Fans, mit den Worten - "Roland viel Glück in Athen", mehr! Bevor es aber in die Dusche ging, absolvierte ich noch 4 lockere Runden in einem sehr ruhigen Trainingstempo. Dabei viel genügend Zeit ab, um über diese Woche einwenig nachzudenken und Resümee zu ziehen. Montag und Dienstag absolute Trainingsruhe!
Das Rennen selber war von zahlreichen Ausreißversuchen geprägt, die aber schließlich und immer wieder von diversen Teams egalisiert wurden. Die letzte und alles entscheidende Aufholjagd wurde schließlich vom Team Hervis getätigt, die ihren Supersprinter W.Riebenbauer zu einer für Ihn angenehmen Ausgangsposition, einem Massensprint, verhalfen. Im Zielspurt schob allerdings nicht Riebenbauer als erster sein Vorderrad über die Linie, sondern der schnelle Resch&Frisch-Fahrer Peter Pichler, der nun den 2. Rang in der Tchibocup-Gesamtwertung hinter "Ribi" einnimmt. Platz 3 ging an den fliegenden Holländer Kenny Van Hummel. Bester Elk´ler wurde, und das aus einem Massenspurt, A.Bradley!        
           mehr Fotos                     
 genauere Ergebnisse hier:               Tchibocupstand:

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21.07.2004: Österr. Stundenrekordversuch(Ferry Dusika Stadion)

                             ... geschafft! 44,848 km!

Gleich vorweg möchte ich mich bei allen in der Halle Anwesenden bedanken, dass Ihr mich lautstark unterstützt und angefeuert habt. DANKE.

Nicht genau auf die Distanz, sonder die Tatsache als "Nichtzeitfahrspezialist" durchgehalten und nicht aufgesteckt zu haben, macht mich sehr Stolz.
Im Prinzip bin ich ein Mensch, der wenn er etwas anpackt od. angeht, es auch 100%ig durchzieht. Und wenn ich etwas angehe, dann meist mit der Überzeugung dieses Vorhaben auch zu schaffen. Möchte nur damit sagen, dass ich mir meine Ziele nie zu hoch stecke. In diesem Fall war ich im Vorfeld aber davon nicht so überzeugt. 48% zu 52% würde ich sagen. 48%, dass ich es ev. nicht schaffen würde!

Bedanken muss ich mich an 1. Stelle bei 3 Leuten, die es überhaupt ermöglicht haben, mich nach meinen Krampfattacken(letzten Freitag beim Wr.Neustädter Kriterium) wieder fit zu machen. Bei den Brüdern und Inhaber der Kältekammer Klaus u. Dieter Hinterecker, sowie Bruno Hohnegger, der mich noch 1 Tag zuvor mehr als eineinhalb Stunden fit massierte.

Da ich vor 1 Woche im Training schon mal eine 20minütige Testfahrt tätigte und ich dabei gerade noch die Marschtabelle habe halten können, konzentrierte sich meine Angst auf der 2. Stundenhälfte.

Die ersten 20 Minuten dieses Rekordversuches stellten für mich absolut kein Problem dar. Aufgrund der hervorragenden akustischen wie auch optischen Zwischenzeitangaben meines Vaters und Erich Del Pozos, konnte ich rasch zu meinem Rhythmus finden, den ich bis zum Schluss erfolgreich beibehalten konnte. Dabei versuchte ich meinen Oberkörper so ruhig wie möglich zu halten und die komplette Kraftübertragung aus der Hüfte zu tätigen.

Im 2. Drittel der Distanz war dann doch schon ein relativ hoher Schmerzpegel in meinen Oberschenkel zu spüren. Immer häufiger kam der Blick zur Stadionuhr, um die imaginäre vorgenommene 30 Minutenbarriere überwinden zu können . Als ich dann feststellte, dass ich bei Halbzeit schon einwenig vor der Marschtabelle lag, gekoppelt mit den Anfeuerungen meiner anwesenden Freunde, gab mir das enormen Ansporn für weitere 10 Minuten.

Auch wenn sich meine Körperhaltung nur unwesentlich veränderte, waren die letzten 20 Minuten reinste Quälerei. Immer wieder sagte ich zu mir: "Hey, 15 Minuten, die schaffst du auch noch! 10 Minuten, die kannst aber auch noch hinhalten, kannst doch nicht so kurz vor dem Ende aufhören!" Hätte ich auf den letzten 5 Minuten nicht noch an Tempo zugelegt, wären diese aufgrund der supertollen Anfeuerungen aus den Zuseherrängen als auch dem Innenraum, fast zu einer Spazierfahrt geworden!

Schließlich das herbeigesehnte Abwinken meines Vaters. Die Stunde war vorbei. Ich hatte es geschafft! Genau um 552 Meter hatte ich die Bestmarke von Edwin Simic verbessern können.
Neue Bestmarke:
44,848 km.

Viel schlimmer waren aber die Stunden danach. Vom Rad gestiegen, konnte ich aufgrund der nun sehr verkürzten Gesäßmuskulatur kaum laufen, sitzen od. Stiegen steigen. Eine Tortur, die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde.                              hier einige Eindrücke:

Technische Daten: Temperatur (in der Halle)   25,7 °C 
                             Körpergewicht
(am Start)   76,5 kg
                             Körpergewicht(im Ziel)      75,2 kg
                             getragene Bekleidung        1,1 kg
                             Fahrrad: komplett                6,8 kg
                             Rahmen: Pinarello ALU
                             Laufräder: 25 Jahre alt! 28 Speichen(vorne radial Sebelspeichen,
                                                hinten 3x gekreuzt und abgelötet)
                             Bereifung: vorne TUFO 19mm <110g; hinten CONTI Sprint 21mm <125g
                             Luftdruck:  vorne 11 Bar, hinten 10 Bar
                             Übersetzung: 51x14
                             Kurbellänge: 180mm
                             max. Puls:     170
                             Durchschnittspuls: 158
                             aktuelle Schwellenwerte: 2 mmol - 124 Puls,   4mmol - 138 Puls
                             Durchgangszeiten:  1. Km     1:25,14 min
                                                              4. Km     5:26,55 min
                                                              5. Km     6:47,37 min
                                                            10. Km   13:29,46 min
                                                            20. Km   26:54,64 min
                                      nach 30 min  22,3 Km
                                                            30. Km   40:17,66 min 
                                                            40. Km   53:36,92 min
                              nach 1 Stunde  44,848 Km

                                                     
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16.07.2004: Kriterium in Wr.Neustadt, 62 Km

                                          ....so ein Krampf!

...bezogen aber nicht auf meine Leistung od. meinem Endresultat, sondern die Tatsache, dass ich bei Halbzeit des Rennens mit Krämpfen zu tun hatte die meinen ganzen Körper befielen und ich somit um ein Top Ergebnis kam!

Bin ja selber Schuld, wenn ich an diesem heißen Tag aufgeteilt nur 1 Liter Flüssigkeit zu mir nehme. Naja und der vormittagige Ergometertest hat sicher auch noch seinen Teil dazu beigetragen.

Sei wie es sei, ich habe einfach zu wenig getrunken und mein Körper hatte dehydriert!

Anfangs war noch alles OK. Ich war motiviert, war beweglich und fühlte mich stark. Einfach gesagt, ich wollte das Rennen gewinnen.
Schon in der Anfangsphase des Rennens gelang es meinen Kollegen St.Rucker und M.Lexmüller, gemeinsam mit J.Jauk(Resch&Frisch), sich vom Feld abzusetzen. Als es dann D.Hufnagel(Radklinik Trofaiach) gelang solo an das Trio ran zu fahren, versuchte ich es auch. Es gelang mir ebenfalls. Als Quintett konnten wir aufgrund unserer Einigkeit sofort einen beruhigenden Vorsprung auf ´s Feld rausfahren, wobei wir Elk´ler die Wertungsabnahmen meistens unter uns haben ausmachen können. Meistens! Denn Hufnagel hatte da auch noch ein kleines Wörtchen mitzureden.

Plötzlich ein Krampf. Beim Versuch diesen los zu werden, bekam ich am anderen Bein einen. Als ich diesen wieder los wurde, schoss mir der nächste Krampf ein. Ich dachte nur - Oh Gott, wie soll das nur Enden? Es ist erst Halbzeit! Jeder energische Antritt aus der Kurve verursachte bei mir einen Krampf. In der Zwischenzeit wurde im Feld rasant Tempo gemacht, sodass wir kurz nach der Hälfte wieder gestellt waren.
Da ich mehr od. weniger bewegungsunfähig war, beschloss ich in diesem Rennen keine Akzente mehr zu setzten um ev. doch noch das Rennen beenden zu können. Der Gedanke abzusteigen war da. Aber wie es bei einem Sportler so ist, der Ehrgeiz....!
Gleich nach unserer Einholung fuhr wieder ein Trio dem Feld davon. Wieder war J.Jauk und St.Rucker dabei, diesmal allerdings mit R.Scherzer(Elk). Er konnte bis zum Schluss so viele Punkte sammeln, dass er am Ende hinter Rucker Platz 2 belegte. Platz 3 ging an Lexmüller. Mir gelang es in der allerletzten Wertung trotzdem noch 2 Punkte zu holen, sodass ich Jauk vom 4.Platz verdrängte und den Elk-Triumph perfekt machte. Platz 6 ging an D.Hufnagel, Platz 9 holte P.Pichler(Resch&Frisch).

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17.07.2004: Ausscheidungsrennen in Wattens

Dieses Rennen wurde von 2 Teams beherrscht. Dem deutschen Team Wacker Burghausen, mit den Kriteriumspezialisten Comploi, Schmidt, Kink, ... und dem Elk-Team(Rucker, Bradley, Lexmüller, Scherzer, Garber).
Jede dritte Runde schied auf dem 500m kleinen Kurs der letzte Fahrer aus.

Es ging sofort mit einem Blitzstart des deutschen Teams los. Dabei konnten sich innerhalb 3 Runden fünf Deutsche Vereinsfahrer, gemeinsam mit A.Bradley(Elk), erfolgreich vom Feld absetzen! Erst als wenige Runden später M.Lexmüller u. R.Scherzer den Anschluss zur Spitzengruppe schafften, sah das Kräfteverhältnis der Fahrer aus unserer Sicht schon wesentlich besser aus.
Fahrer um Fahrer schieden aus, bis schließlich Comploi, mit den beiden Elk´lern Lexmüller und Bradley über blieben. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Rotgrünen in den allerletzten Runden, konnte sich der Kriteriumspezialist Martin Comploi erfolgreich durchsetzen und Bradley, Lexmüller auf die Ehrenplätze verweisen. Die weiteren Ränge der Elk´ler: 7. Pl. R.Scherzer, 9.Pl St.Rucker und Platz 12 für mich.
                                                   

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18.07.2004: Straßenrennen Bratislava - Bradlo(SLK), Kat.1.5; 171 Km

Dieses Rennen fuhr ich aufgrund meines körperlichen Zustandes und auf Hinsicht des Stundenrekordversuches am kommenden Mittwoch nur als Training. Als Gastfahrer beim Verein RCA Tyrolia, der von meinem Vater Walter Garber geführt wird, hatte ich dankensweise auch alle Freiheiten. Somit setzte ich mich ins Feld und konzentrierte mich, bis Km 100, wo ich dann abstieg, rein auf meine Pulswerte.

Stefan Rucker(Elk), der das Rennen auch nur als Training nahm, war unser bester Fahrer. Zeitweise sogar in einer Spitzengruppe fahrend, beendete er das sehr gut besetzte Rennen(ITA, CZE, POL, HUN, AUT, SLK) auf Rang 22.   
Chr.Pfannberger(E´d System), der wenige Kilometer vor dem Ziel noch durch den späteren Sieger R.Iliano(Selle Italia) zu Sturz gebracht wurde, erreichte Rang 16.
Zweiter wurde der Pole S.Skyba vor dem Slowaken M.Prazdnovsky.

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4.07.2004: Kriterium in Brixlegg, 60 Km  

           Viel fehlte nicht mehr zu meinem 1.Saisonsieg!

Bei diesem Kriterium rechnete ich mir wieder einiges aus. Ich wollte mit einem guten Resultat meine aufstrebende Form bestätigen. Außerdem zählte heute auch mein sportl. Leiter J.Herbert auf mich, da ich das gestrige schwere Cuprennen auslassen durfte und dadurch der Frischeste aus unseren Team war!

Mir gelang es nach der 1. Zieldurchfahrt, gemeinsam mit einem Slowenen, vom Feld auszureißen und wenige Runden später zu einem Spitzentrio aufzuschließen, wo auch mein Elk-Kollege A.Bradley mit von der Partie war. Während ich mich einwenig schonte und mich für die 1.Wertung(die ich später auch gewann) vorbereitete, musste sich Andy fleißig an der Führungsarbeit beteiligen.

Als uns dennoch wenige Runden später das Feld wieder einholte und hinten drauf fuhr, konnte ich abermals eine Attacke mitgehen und mich vom Feld absetzen. Leider war mir diesmal das Tempo in der Spitze zu hoch, sodass ich bei der anschließenden Wertung nicht um Punkte habe mitspurten können.
Im Prinzip ging es mir wie beim freitägigen Telfser Kriterium. Druck am Pedal ja, aber keinen Punch bei den Wertungen!
Wieder vom Feld eingeholt, es herrschte starker Wind auf der Strecke, bekam ich von meinem Kollegen M.Fischerlehner die 3.Wertungsabnahme bilderbuchmäßig angeführt. Mit diesem zweiten von mir gewonnenen Wertungssprint übernahm ich auch die Führung im Rennen.
Erst mit der allerletzten Wertung, als ich nur noch nach Luft hechelte und keine Kraft mehr besaß um mitzuspurten, musste ich meine Führungsposition an den Deutschen B.Schröder(Wiesenhof GSII) und M.Comploi(Burghausen, GER) abgeben.
Trotz dieser knapper Niederlage überwog bei mir dennoch die Freude, denn die Formkurve für Olympia zeigt merklich nach oben!
                                                                            mehr Fotos vom Rennen:

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3.07.2004: Reith/Alpbach; Tchibocuprennen über 144 Km

                                 Solosieg für Paul Crake!

Da bei diesem Rennen der Kat. 1.5. nur 8 Fahrer pro Team startberechtigt waren, bekam ich von meinem sportl. Leiter Josef Herbert, genauso wie Kollege R.Wafler, Rennpause verordnet. Beschwert hatten wir sich über diese Entscheidung nicht, waren wir vom gestrigen Rennen noch viel zu erledigt, als dass wir heute überhaupt im Feld hätten mitfahren können. Nachdem ich mir vormittags die Beine einwenig vertreten hatte, sah ich mir das Cuprennen in Ruhe aus der Buffetzone aus an.

Schon nach 2 Runden von 8, zerfiel das Feld in mehreren Gruppen. Lange Zeit schrieb eine 12 Mann starke Ausreißergruppe(darunter 3 Elkfahrer) die Geschichte dieses Rennens, bis Sie etwa 3 Rd. vor Ende von einer kleineren Verfolgergruppe eingeholt wurde. Dieser etwa 20 Mann große Pulk teilte sich kurz darauf in etwa zwei gleich große Gruppe, wobei es für´s Elk-Team nicht mehr so rosig aussah, da es vorne nur noch mit J.Summer(Rang 9) vertreten war. Hingegen war das führende Team im Cup, das Hervis-Team, mit Homolka und Riedesser gleich mit 2 ihrer Fahrern vertreten, genauso wie das BikePalast-Team, mit M.Moser u. R.Probst, od. das deutsche GSII Team Wiesenhof mit B.Schröder und Ch.Knees.
Paul Crake(Corratec), der genau so wie R.Weissinger(Volksbank-Ideal) u. M.Matej(Perutnina Ptui GSII, SLO) auf sich alleine gestellt war, setzte sich in der allerletzten Runde von seinen Kontrahenten ab und fuhr seinen 1.Sieg in Österreich solo(+32 Sek.) entgegen.
Die weiteren Plätze: 2.Pl. B.Schröder vor R.Weissinger, P.Riedesser u. A.Homolka.
Cupleader W.Riebenbauer reichte nach einem starken Finish ein 13.Rang, um seine Cupführung, nun wieder vor seinem Kollegen Riedesser, zu behaupten.

    mehr Fotos vom Rennen:             genauere Ergebnisse hier:               Tchibocupstand:

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2.07.2004: Kriterium in Telfs; 71 Km

         klare Sache für das deutsche Team Wiesenhof GSII

Schon beim Aufwärmen spürte ich, dass ich recht gute Beine hatte. Ob aber schon meine Kraft für diesen selektiven Kurs u. gegen diese große Konkurrenz(IRI, BEL, GER, SLO) ausreichte um auf´s Stockerl zu kommen, traute ich mich nicht zu beantworten.

Durch eine Startattacke von 3 Fahrern und zahlreichen weiteren Ausreißversuchen wurde das Tempo derartig hochgetrieben, dass das Feld von Beginn an nur in Einserreihe um den Parkur flitzte. Dabei konnte man leicht Positionen verlieren - viel schwerer war es aber welche gut zu machen!

Bei mir war allerdings weniger die Angst Positionen zu verlieren, viel mehr aber keine Punkte erspurten zu können. Und so war es auch!
Stets im roten Bereich fahrend, fehlte mir der letzte Punch umregelmäßig mit den Besten bei den Punkteabnahmen mitspurten zu können. Selbst der Versuch, durch ein perfektes Anführen meiner Kollegen, die allerletzte Wertung zu gewinnen und so doch noch den Sprung auf´s Stockerl zu schaffen, scheiterte an meiner noch zu wenig ausgeprägten Kraft.   

Dennoch durfte ich mit meiner Leistung und dem 6.Platz mehr als zufrieden sein. Als zweitbester Österreicher(hinter P.Pichler, Platz 3) in diesem Rennen warich es auf jeden Fall. Überhaupt konnten nur 3 Österreicher punkten! Der Dritte im Bunde war Hervis-Fahrer W.Riebenbauer auf Rang 13.
Dominiert allerdings wurde das Rennen von den beiden deutschen Fahrern des Teams Wiesenhof GSII Chr.Knees u. B.Schröder, die auch die Plätze 1 u. 2 belegten. Die Plätze 4 u. 5 wurden von zwei slowenische Fahrer des Teams Perutnina Ptui GSII belegt.

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