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28.03.2004:  Eröffnungsrennen in Haid, 105Km, 1.Tchibocuprennen

                       Hervis gab das Rennen aus der Hand!

Man sollte meinen, dass ich nach 18 Jahren Radsport es schon wissen sollte. Aber nein, ich bin noch immer so dumm, und stell mich mit verengten Atemwegen und einer starken Verkühlung an den Start. Die Rechnung bekam ich schon 4 Runden nach dem Start präsentiert. Ich bekam keine Luft mehr, riss vom Feld ab und musste das Rennen beenden.

Auf dem neuen 3,5 Km langen Rundkurs, der einen etwa 800m langen, nicht all zu steilen Anstieg aufwies, konnten sich schon in der Anfangsphase des Rennens rund 25 Mann vom Feld absetzen. Während sich die Spitzengruppe wenig später abermals teilte, dürfte das Rennen für Pascal Hungerbühler,CH(Volksbank Ideal Leimgruber) und Patrick Riedesser(Hervis Apo Sport) dennoch etwas zu langsam gewesen sein. Die beiden Sportgruppen-III-Fahrer enteilten der Kopfgruppe und hielten Sie, bis 1 Runde vor Schluss, immer mit einem 1 - 1:50 minütigen Vorsprung auf Distanz.

Als sich wenige Runden vor Ende des Rennens hinten die beiden Verfolgergruppen wieder zusammenschlossen, wurde derart Tempo gebolzt, dass der schon sicher geglaubte Zieleinlauf des Führungsduos, mit der zusätzlichen Attacke von Jean Nüttli,CH(am Hinterrad René Weissinger,GER(beide Volksbank-Ideal)und Ralph Scherzer(Elk-Haus)), am Anstieg in der letzten halben Runde, noch mächtig ins Schwanken geriet. Er geriet nicht nur ins Schwanken, der wurde auch verändert!

Während Hungerbühler und Riedesser noch wenige Meter vor der Linie taktierten, schaffte es Nüttli seinen Kollegen R.Weissinger so nah an die Führenden ran zu fahren, dass der Deutsche die Beiden mit einem Gewaltspurt, etwa bei der 100m Marke, noch einholte, vorbei fuhr und das Rennen gewann. Platz 2 geht an Riedesser vor Hungerbühler.
4.wurde Nüttli, der Scherzer, Morscher, Summer, Riebenbauer, Herman(CZE) und Anastopoulos(GRE) hinter sich lassen konnte.13.noch St.Rucker(Elk)
 

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24.03.2004:  Pressekonferenz des Rad-Profiteams Elk-Haus Schrems GSII

Wie schon in den vergangenen Jahren, wurde das Elk-Radteam in Wiens grüner Lunge, dem Prater, genauer gesagt im Wr.Lusthaus, der Presse vorgestellt.
Stargast war der Schweizer Ex-Radrennprofi und Mitorganisator der Tour de Suisse Toni Rominger, der gleichzeitig die Anwesenheit vieler Sportreporter nutzte, um kräftig die Werbetrommel für seine Rundfahrt zu rühren.

Hervorragend moderiert, stellte Rainer Pariasek das komplette Team 2004 vor.
v.l.n.r.:  A.Bradley, M.Fischerlehner, R.Garber, M.Höller, M.Lexmüller, W.Murer, St.Rucker, R.Scherzer, J.Summer, H.Totschnig u. R.Wafler.

Nach wichtigen Renneinsätzen im In- und Ausland, wie etwa die Friedensfernfahrt, Rund um Köln, Steiermarkrundfahrt, Bank-Austria Tour, Uniqa Classic, Dortmund, Polenrundfahrt, Paris- Bourges, Milan-Tourin, Giro Piemonte, steht heuer für das einzigste österr. Profiteam mit Sportgruppenstatus der Kat. II, vor Allem der Sieg der heimischen Tchibocupwertung(Einzel- wie auch Mannschaftswertung) an erster Stelle.

Gleichzeitig wurde auch das Elk-Tirol-Damenteam vorgestellt, dass heuer zum ersten Mal zu einer Sportgruppe aufstieg. Bekannteste Fahrerin im Team, Ex-Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Emese Hunyady.

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20.- 21.03.2004:  Stauseerundfahrt, CH; 1.Tag(141 Km)

Nach der langen Wintersaison auf der Bahn, startete ich letzten Samstag, eine Woche vor unserem Eröffnungsrennen in Haid, meine Straßensaison bei der Stauseerundfahrt, eine aus 2 Eintagsrennen bestehende Veranstaltung.
Von meinem sportl. Leiter Josef Herbert wurde ich aber nur für das am 1.Tag stattfindende schnelle und flache Straßenrennen aufgestellt, da am darauf folgenden Tag nur 8 Fahrer startberechtigt waren und ich dadurch keinen Platz in der Mannschaft mehr fand. War aber vielleicht eh besser so!!! :-))

Trotz eines 200m kurzen Zielanstieges, war dieser mit Altheim vergleichbarer Kurs etwas für Sprinter gewesen. Daher übernahmen J.Summer und ich kurzer Hand die Kapitänsschleife und versuchten bei diesem Rennen unsere neuformierte Mannschaft bestmöglichst zu leiten.
Regen und kühles Wetter gehörten nicht gerade zu meinen Lieblings-Naturelementen, dennoch war ich an jenem Tag höchst motiviert ins Rennen gegangen!

Gut vorbereitete Amateurfahrer, sowie mehr als sechs GS III Teams(z.B. Hervis, Perutnina Ptuj, Miche, Amore&Vita,...) spickten vom Start an weg das Rennen mit Attacken.
M.Höller gelang es nach 20 Km und als einzigster Elk´ler eine aussichtsreiche 10 Mann starke Fluchtgruppe(mit dabei auch F.Berein- Team Hervis)zu erwischen, die zeitweise einen max. Vorsprung von 1:50 min. aufwiesen und erst wieder im letzten Drittel des Rennens vom heranbrausenden Feld gestellt wurde.

Das ganze Rennen hindurch, bis kurz vor Ende, verspürte ich keine Probleme. Wie meine Kollegen auch, sprang ich einige Male bei Attacken mit, die schlußendlich aber Nichts einbrachten. Nachdem die Spitzengruppe wieder eingeholt wurde, versuchte in der letzten Runde Ralph Scherzer, etwa 7 Km vor dem Ziel, sein Heil in der Flucht. Doch auch er scheiterte am hohen Tempo des Feldes.

Wie schon vor dem Rennen von mir voraus prognostiziert, machten sich bei mir, auf den letzten 25 Km, leichte Kraft und Ausdauerprobleme bemerkbar. Somit gab es nichts zu diskutieren und brachten Jochen Summer in eine günstige Ausgangs-Spurtposition! Leider klappte das Anführen beim Elk-Team noch nicht 100%ig. Jochen kümmerte sich selbst um das Finish und erreichte einen ausgezeichneten 5.Platz.
Besser funktionierte es aber beim oberösterr. Team-Hervis. Hervorragend von zwei Teamkollegen angeführt bekommen, sprintete Werner Riebenbauer auf den 2.Platz! Gratulation an das gesamte Team. Verspricht, so denke/hoffe ich, eine sehr spannende Saison zu werden!
Sieger wurde A.Dietziker(Velo Club Mendrisio)CH, der Riebenbauer und I.Fanelli(Amore&Vita)ITA, auf die Plätze verwies.

2.Tag: Stauseerundfahrt Kat.1.3.
Als ich die ersten Meter zum Trainierenfahren absolvierte, war ich doch recht froh, nicht am heutigen Rennen aufgestellt geworden zu sein. Zu groß waren meine Beinschmerzen vom Vortag gewesen!

Beneidenswert waren meine Kollegen gerade nicht, die schon nach wenigen Kilometern wieder im Regen und in der Kälte haben fahren müssen. Dies und das hohe Tempo der Sportgruppenfahrer machten das 181 Km lange Rennen, das mit einem 1,5 Km langem Abstieg gespickt war, regelrecht zu einem Ausscheidungsrennen.
Einen starken Eindruck hinterließen bei mir in erster Linie und aus österr. Sicht das vorarlbergische Team Volksbank-Ideal, die 2 Fahrer in der Spitzengruppe und auch ständig Fahrer im Vorderfeld vertreten hatte.
Während sich die Elkfahrer nach langem kämpfen und abrackern, nach und nach, langsam vom Rennen verabschiedeten, hielt St.Rucker als einzigster Rotgrüner durch und beendete das Rennen auf Platz 29.
Sieger wurde Andris Nauduzs,LAT vor Sergio Marinangeli,ITA(beide Domina Vacanze) und Antonio Salomone,ITA(Team Barloworld-Androni Giocattoli).
Ausgezeichnet wieder Werner Riebenbauer(Team Hervis) auf Platz 11.

weitere Österreicher: 30. Andreas Matzbacher (Saeco)
                                31. Gerhard Trampusch (Acqua & Sapone)
                                39. Harald Morscher (Volksbank Ideal)
                                61. Peter Presslauer (Volksbank Ideal)

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12.- 14.03.2004:  Bahn-Weltcuprennen in Agquascalientes, MEX

Na das waren ja Aussichten! Zu Beginn unserer Reise wurde erst einmal unser Flug gestrichen. Um dennoch rechtzeitig unseren Anschlußflug in Mexiko City erreichen zu können, blieb nur noch die Air France Linie über, die uns aber gleichzeitig mit der schlechten Nachricht überfiel, dass höchstwahrscheinlicher Weise unser Gepäck in Aguascalientes nicht ankommen würde. Und so war es leider auch!
Um uns dennoch nach dem 21 Std.-Trip etwas die Beine vertreten zu können, borgten uns unsere beiden Freunde aus der Slowakei(Zabka u. Liska), bis zum Eintreffen unseres Gepäcks, ihre eigenen Fahrräder, Trikot und Schuhe. Ein großes Dankeschön hierfür!

Scratch:
Gestecktes Ziel war es einmal Weltcuppunkte zu holen, um mich in dieser Disziplin endlich für die WM zu qualifizieren! Bedenken wegen der Seehöhe(1900m) hatte ich keine. Eher erst beim sonntägigen Madisonbewerb. Warum? Weil die ganze Sache mit der dünnen Luft etwa erst ab den 5. Tag seinen Lauf nimmt. Ist aber von Mensch zu Mensch verschieden!
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Bei 32 Starter(=32 Nationen) konnte man davon ausgehen, dass sich nicht gleich zu Beginn eine Fluchtgruppe auf und davon machte. Daher hielt ich mich am Anfang etwas zurück und schonte meine Kräfte für den richtigen Augenblick. Und der kam in etwa nach dem ersten Drittel.
In der allerletzten Sekunde gelang es mir mit einem Gewaltspurt an eine hochkarätige Ausreißergruppe ran zu fahren und mit Ihnen, etwa 9 Runden vor Schluss, eine Plusrunde zu vollziehen.
In diesem kleinen/großen Durcheinander gelang es dem Amerikaner C.Pierce, der auch in der Spitzengruppe vertreten war, abermals auszureißen und sich mit einer vom Hauptfeld schon fast überrundeten Gruppe abzusetzen und das Rennen zu gewinnen.
Mir gelang es im Zielspurt hinter G.Henderson(NZL) und Scratchweltmeister F.Marvulli(CH) noch den 4.Gesamtrang zu erspurten, was gleichzeitig das Einlösen des Scratch-WM-Tickets bedeutete.

Punktefahren:
Aus der Sicht von Franz konnte man das Punkterennen in 3 Dritteln aufteilen. Im Ersten sammelte er fleißig Punkte, so dass er im Zwischenklassement stets immer unter den ersten Dreien rangierte.
Im zweiten Drittel teilte sich das Feld in fast 2 gleich große Gruppen auf, wobei sich leider Franz im Hinteren aufhielt und sehr viel Kraft für Führungsarbeiten investieren musste, um wieder nach vorne zu kommen. Dabei büßte er seinen hervorragenden Platz ein und rutschte auf Rang 7 ab.
Als der Anschluss im letzten Drittel wieder hergestellt wurde, fehlte unseren Weltmeister dann auch etwas Glück. Denn so sehr er sich auch noch um Punkte bemühte, es kamen einfach keine mehr dazu. Sieger wurde der Argentinier J.Curuchet vor F.Perque(FRA) und A.Ciccone(ITA).        genaueres hier:

Madison:
28 genannte Teams machten hier, wie schon auch zuletzt beim Weltcuprennen in Moskau, Qualifikationsläufe zu einer dringenden Notwendigkeit. Ohne jemals ernsthafte Probleme gehabt zu haben, konnten Franz und ich diesen Pflichtlauf, mehr oder weniger, im Schongang absolvieren.
Anders aber im Finale!
Mit unserer altbewährten Taktik(gleich von Beginn an zu punkten) konnten wir mit perfekten Ablösungen und einem bis dahin fehlerfreien Ritt, ab der 2.Wertung, die Führung übernehmen und die Konkurrenz hinter uns lassen. Dabei merkte ich, dass mir immer öfter und im wahrsten Sinne des Wortes, die Luft weg blieb und ich große Probleme hatte überhaupt zu regenerieren. Mit hechelnden Atemzügenund einer brennenden Lunge, konnte ich ab der 2. Rennhälfte, auf Grund zahlreicher Attacken, bis zum Schluss, statt agieren, nur noch reagieren!
Obwohl wir in den letzten 3 Wertungen(von 6) keinen einzigen Zähler mehr brachten, langte unser Punktekonto dennoch für die Bronzemedaille.

Denn erst mit der allerletzten Wertung konnten uns das Siegerpaar V.Rybin und V.Yakovlev(UKR) und die Zweitplazierten F.Marvulli/A.Aeschbach(CH) in der Gesamtwertung überholen und uns den Sieg wegschnappen.

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22.02. - 7.03.2004:  Nationalteamtrainingslager Mallorca

Jedes Jahr, etwa zum selben Zeitpunkt, heißt es für das Bahn- wie auch für das U23-Straßennationalteam, ab in den Süden. Untergebracht waren wir wieder im radsportfreundlichen Hotel Timor, dass uns perfekte Bedingungen für dieses Trainingslager bot und gleichzeitig auch das Hauptquartier von Christine u. Gerhard "Flippi" Norths berühmten Mallorca-Rad-Ferien ist!

Leider nicht so perfekt war das Wetter in der ersten Woche. Fast jeden Tag waren, neben einigen Gastfahrern die mit uns mitfuhren, wie etwa die beiden slowakischen Bahnfahrer Zabka u. Liska, stürmischer Wind, Kälte(6° - 10°C) und tiefhängende Regenwolken unsere Trainingsbegleiter.
Um so erfreulicher aber dann die zweite Woche. Bei sonnigen und frühlingshaften 15° - 20°C, machte dann auch mir "Sonnenanbeter" das trainieren wieder Spass, bis ich schließlich das Inselcamp mit insgesamt 1670 runter gespulten Kilometern beendete.

                                             

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13.- 15.02.2004: Bahnweltcuprennen in Moskau, RUS; (1.WM-Qualifikation)

Quizfrage: Wie lange benötigt man vom Einchecken Flughafen-Wien, bis Ankunft Moskau-Hotel(Flugzeit 2:15 Std.)?   Lösung am Ende des Berichtes.

Scratch:
32 Starter(Nationen), so viele wie noch nie bei einem WC-Rennen zuvor, nahmen das Scratchrennen in Angriff.
Bahnnationaltrainer J.Miksik und ich einigten sich, auf Grund der vielen Fahrer, auf eine Poker- und Schlussspurttaktik. Warum? Weil wir der Meinung waren, dass bei der Art vielen Athleten, ein hohes Grundtempo gefahren wird und somit die Ausreißer wenig Chancen auf Rundengewinne haben! Aber wie es eben bei so einem "Jolly Joker-Rennen" so ist, kam alles ganz anders.

Gleich zu Beginn konnten sich 3 Mann aus dem Staub machen und innerhalb 15 Runden einen Rundengewinn vollziehen. Ab diesem Zeitpunkt folgten weitere Ausreißerfluten, die ich teilweise auch mitging oder selber parierte. Dabei entwischten mir abermals 3 Fahrer, die ebenfalls eine Plusrunde fuhren. Um noch Weltcuppunkte einfahren zu können, musste ich nun im Feldspurt unter die ersten Vier fahren.
4 Runden vor Schluss, mit etwa einer 1/3 Runde Vorsprung auf das Feld, in einer etwa 10 Mann großen Gruppe fahrend, befand ich mich für den Zielspurt noch in aussichtsreicher Position. Doch Uneinigkeit in meiner Gruppe führte schließlich dazu, dass uns das Feld noch knapp vor der Glocke einholte und uns überspurtete. Das war natürlich bitter, da ich mit meinem 11 Platz keine Weltcuppunkte holen konnte..
Sieger wurde der Argentinier E.Perez vor V.Rybin(UKR) und Ch.Newton(GBR).
Rennschnitt 50,89 km/h

Punktefahren:
Das Punkterennen mit Franz verlief aus österr. Sicht genau so wie das Scratchrennen. Aktiv gefahren, aber nie die richtige Post erwischt. So musste unser Weltmeister mit ansehen, wie gleich zu Beginn eine 5er- und bei der Hälfte sogar eine 10 Mann starke Gruppe, ohne ihn, sich auf und davon machten und einen Rundengewinn vollzogen. Da der Zeitsoldat keine Chance mehr auf Weltcuppunkte hatte, fuhr er die restlichen Runden bis zum Ende im Feld und schonte seine Kräfte für das am nächsten Tag anstehende Madison. Platz 17.
Ein rein südamerikanisches Siegespodest mit Gewinner M.Arriagada(CHI) 60 Pkt. +2 Rd., vor V.Wynants(URU) 48 Pkt. +2 Rd., und J.Curuchet(ARG) 39 Pkt. +1 Rd..           Rennschnitt: 52,32 km/h.

1000m ZF:
Unser Kilometermann und "Rookie" im Elite-Weltcupteam, der 19jährige C.Selzer, fuhr mit 1:08,8 Minuten ein nicht gerade berauschendes Rennen. Zwar optimal aus der Startmaschine rausgekommen, absolvierte er, wenn ich mir den Ausdruck erlauben darf, einen eher verhaltenen Kilometer.
Platz 19.    Sieger wurde der Holländer T.Bos mit 1:03,10 min.

Nur als Training gedacht, bestritt Clemens auch die 200m Sprintqualifikation. Mehr als der 41. Rang(von 42 Fahrern) sah mit einer 11,4 Sek. Zeit nicht raus. Dennoch wurde er hier im Weltcup um eine neue persönliche Bestzeitz und jede Menge gesammelter Erfahrungen reicher.

Madison:
Nachdem sich Franz und ich, im "Schongang", mit einem siebenten Vorlaufsplatz(Ges. 27 Nat.) ins Finale radeln konnten, war ich mir ziemlich sicher, dass wir im Endlauf eine Top- Platzierung erreichen würden. Und ich hatte Recht!
Aber nicht weil unser Vorlauf(20 km) und das Finale(40 km) mit zahlreichen Stürzen versehen war(T.Steels(BEL) gleich 2 x) und wir durch diese natürliche Auslese immer weniger Konkurrenten hatten, sondern, weil ich mich an diesem Tag enorm stark fühlte und super Beine hatte und auch merkte, dass schon viele Fahrer ihre Doppeleinsätze spürten und müde waren.
Zu unserem Erfolgsrezept hinzu kam, dass wir, im Gegensatz zu den meisten Teams, es immer schafften, in den Wertungsrunden abzulösen und wichtige Punkte zu erspurten. Aber nicht nur das, sondern auch die Verläßlichkeit meines Partners, welcher mir, trotz seines nicht optimalen Fitnesszustandes, immer wieder gute Positionen zum spurten übergab.

Egal welches Team die Gesamtführung im Finale übernahm, wir lauerten stets mit 1-2 Punkten dahinter. Diese Tuchfühlung zu den Führenden erlaubte uns, dass wir das Führungsduo, z.B. beim Nachfahren, für uns arbeiten lassen konnten. Doch gegen die Attacke der Argentinier Curuchet/Perez, 25 Rd. vor Schluss, war kein Kraut gewachsen. Im nu sausten die beiden Südamerikaner 1x um die Bahn herum, übernahmen die Führung und gaben Sie bis zum Ende nicht mehr ab.
Mit der gewonnenen letzten Wertung gelang es uns nicht nur die Silbermedaille zu holen, sondern auch das WM-Ticket für Melbourne(26.-30.05.) fix einzulösen.  Platz 3 ging an Russland mit Grishkine/Koudentsov.  Rennschnitt: 52,5 km/h

Lösung: Kaum zu glauben aber 12 Std.!!! Bedingt durch 1 Std. verspäteten Abflug, warten in Moskau am Flugh. auf einige Nationen, zusätzliches Warten auf den Bus und dem Fahrradtransporter, die Fahrzeit in der Moskauer Rush-hour zur Bahn(Material entladen) und die abermalige Fahrt in der Rush-hour Richtung Hotel!

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10.02.2004: Bahnrennen, Wien/Dusika-Stadion

Die Frage von voriger Woche, wo die Österreicher zum Zeitpunkt des Rennens waren, ist geklärt. Viele hatten keine Zeit, keine Lust, einige waren krank oder/und verletzt, doch die meisten von Ihnen, speziell die jungen Fahrer, waren noch in diversen Trainingslagern unterwegs!

Zur Freude Vieler, war auch diesmal das Bahnmeeting in jeder Kategorie sehr gut besetzt. Das Starterfeld der Elitefahrer zählte rund 40 Athleten, doch nicht jeder durfte an den Start! Auf Grund zu vieler ausländischer Athleten(SLK, CZE, HUN), sah sich die Rennleitung verpflichtet eine Vorselektion zu vollziehen.

Zwei Bewerbe standen an diesen Abend für die Elitefahrer an. Scratch über 15km, sowie ein 40km langes Madisonrennen.
Als Scratchstaatsmeister und als letzten Formcheck für das Weltcuprennen in Moskau(13.- 15.02), peilte ich natürlich einen Sieg an. Meine Beine waren locker und spritzig, also fuhr ich ein dementsprechend aktives Rennen. Ich ging viele Fluchtversuche mit, holte selbst Ausreißer wieder zurück, bis mir schließlich mit 5 Fahrern ein Rundengewinn gelang. Doch das nutzte mir nicht viel, da kurze Zeit später, ebenfalls eine große Gruppe mit vielen starken ungarischen Fahrern, einen Rundengewinn vollzogen.
Die darauf folgenden und bis zum Schluss anhaltenden Attacken der rot-weis-grünen Piloten zehrten dann derartig schon an meinen Kräften, dass ich im Endspurt gegen den Kapitän der ungarischen Mannschaft A.Arvai nicht mehr Gegenhalten konnte und mich somit mit Rang 2 begnügen musste. Dritter wurde Z.Bebto(HUN).

Auch beim Madisonrennen war es für Viele ein sehr ungewohntes Bild. 18 Paare gingen ins Rennen, wobei sich schon nach etwa 25 Runden, 6 Teams, wegen Überrundung aus dem Bewerb genommen werden mussten!
Auf Rücksicht auf das in 3 Tagen beginnende Weltcuprennen und der gerade abgeklungenen Verkühlung meines Partners F.Stocher, zogen wir es vor, in diesem Rennen nicht an unsere Leistungsgrenze zu gehen sondern an unserer punktgenauen Wertungsablöse zu trainieren.
Trotzdem kam es dabei zu einem erwarteten Zweikampf zwischen den WM-Fünften Zabka/Liska(SLK) und uns. Wertungsweise wechselte die Führung zwischen unseren beiden Teams hin und her, bis sich schließlich unsere östlichen Freunde, durch einen kleinen Fehler unsererseits, deutlich nach Punkten haben von uns absetzen können. Selbst die von uns durch Solovorstoß gewonnene letzte Wertung reichte nicht mehr aus, um das Endresultat noch einmal auf den Kopf zu stellen. Siegerpaar wurde Zabka/Liska(SLK) vor Stocher/Garber und Bebto/Arvai(HUN), die sichere Dritte wurden.

                                                                                Fotos von Rennen hier:

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5.02.2004:  Bahnrennen, Wien/Dusika-Stadion

                                                 Wo sind Sie?

Für die Kategorie Elite stand ein Omniumbewerb(15km Scratch, Ausscheidungsrenn.) und ein 30km langes Punkterennen am Programm. Junioren und Masterfahrer mussten auf Grund ihrer geringen Starteranzahl auch bei den Elitefahrern starten. Somit war ein ungewöhnlicher, aber für mich sehr erfreulicher großer Pulk unterwegs. Was aber weniger erfreulich war, war die Tatsache, dass von 42 Athleten, nur 8 Österreicher waren!!!

Fahrer aus Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik, hatten an diesem Abend das Wr. Holzoval fest im Griff.
Doch so leicht wollte ich es Ihnen nicht machen. Beim Omniumbewerb kristallisierte sich ein heißer Zweikampf zwischen dem Ungar A.Arvai und mir heraus, den wir spannender hätten nicht gestalten können. Im abschließenden und alles entscheidenden Ausscheidungsrennen, blieben in der Finalrunde tatsächlich nur noch Arvai und ich über. Mit einem Überraschungsantritt aus der 2. Position gelang es mir, eine halbe Runde vor Schluss, beim Ungar vorbei zu spurten und dadurch die Gesamtwertung für mich zu entscheiden. Dritter wurde Z.Bebto(ebenfalls HUN). Bester Junior wurde G.Tazreiter(Ö-Scott Lattella) auf Rang 10.

Beim Hauptbewerb, dem 30km Punkterennen, war ich nun vor den ungewohnt stark fahrenden Ungarn gewarnt. Daher galt meine Konzentration ganz den rot-weiß-grünen Fahrern. Doch sich gegen 4 gleich starke Fahrer durchzusetzen, die sich einig waren und pausenlos Vorentscheidungen suchten, war eine schwere Sache. Mein einziger Vereinskollege J.Summer, fuhr an diesem Abend und für seine Verhältnisse nicht schlecht, konnte mir aber in Sache Wertungen anführen, leider in keinster Weise helfen.

Somit ergab sich, dass ich nach einer verlorenen Runde(auf J.Zabka,SLK und A.Vig,HUN), gleich in der Anfangsphase des Rennens, aber nach einigen gewonnenen Wertungssprints und vielen dazu gesammelten Punkten, noch den 3.Platz erringen konnte.
Und obwohl die Ungarn die klar dominierenden Fahrer waren, konnte sich am Ende der Slowake J.Zabka, erfolgreich gegen A.Vig(HUN) durchsetzen. Platz 4 und 5 gingen wieder an Ungarische Fahrer(Z.Bebto und A.Arvai), die mich wirklich zu tiefst an diesem Abend erstaunten!

Aber nun meine Frage: Wo sind die Österreicher? Es kann bitte nicht sein, dass wir in Zukunft Rennen in Wien für Ausländer veranstalten!

Danke an die Hrn. Bradley und Wittner für die Fotos!

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30.01.2004:  Charitytriathlon im Fitnesscenter ELIXIA

Ein Triathlon der besonderen Art gab es am Freitag Nachmittag im Fitnesscenter ELIXIA/ Millenniumtower. 10 Staffelmannschaften kämpften dabei für einen guten Zweck, um für den Verein "Kindercharity"(für behinderte Kinder), Geld zu sammeln.

Wie man schon vom Wort Staffelmannschaft ableiten kann, bestand eine Mannschaft aus 3 Teilnehmern, wobei jeder Athlet seine Spezialdisziplin absolvieren musste. Gemeinsam mit Michael Dalder(400m Schwimmen) und Carina Prinz(2km Laufen), bildete ich(5km Ergo-Radeln), das für viele favorisierte POLAR-Team. Nach 2 Qualifikationsläufen mit je 5 Mannschaften, stiegen die 4 schnellsten Teams, nach einer kl. Pause, ins Finale auf.
Viele behaupteten vor dem Start, dass wir nicht mit vollem Einsatz an die Sache ran gehen mussten um zu gewinnen. Doch da irrte man!
1.) war es Ehrensache, dass für die Charityaktion Schweiß fließen musste, und 
2.) forderte, uns "Profis", das TeamMaxFun.cc mit Philipp Jelinek, Alexander Held und Lukas Kummerer so sehr, dass wir eben die Sache nicht so locker haben in Angriff nehmen können! Außerdem kam, wie bei jedem Sportler auch, eh klar, der Ehrgeiz aus uns heraus. Was sich wiederum sehr positiv in ein super spannendes und herzzerreißendes Finale auswirkte! 
Nachdem Schwimmer Michael und ich, etwa 1 Min. Vorsprung(etwa 300m) für unsere Läuferin Carina rausholen konnten und Sie ins Rennen schickten, machte uns(besser gesagt Carina) Lukas Kummerer(Endläufer des Teams MaxFun.cc) die Hölle heiß. Bei eingestellten 10 Steigungsprozenten am Laufband, konnte die Kraftmaschine, gegenüber der eher zierlichen Triathletin, der Art Meter gut laufen, dass es so aussah, als ob Lukas unser Team auf den letzten Metern noch abfangen würde.

Das Herzschlagfinale konnte vom Sprecher Andi Blümel nicht spannender kommentiert werden, sodass die umliegenden, auf den Fitnessgeräten sich abrackernden Leuten, aufhörten zu trainieren und uns ihre ganze Aufmerksamkeit schenkten. Kurz vor dem Zusammenbruch und voll sich auf den letzten Metern am Limit bewegend, rettete sich Corina schließlich mit nur 40m Vorsprung ins Ziel und bescherte uns somit den Sieg. Gratulation an ihr Kämpferherz!

Als Preis gab es Sekt, Eintrittsgutscheine des Fitnesscenters ELIXIA, einen mit Leckereien prall gefüllten Geschenkkorb der Fa. STRÖCK, und eine wunderschöne Pulsuhr der Fa. POLAR, wofür ich mich hier gleich bei den jeweiligen Firmen und Sponsoren bedanken möchte.
Doch das allerwichtigste war, dass durch diese Aktion mehr als € 2.000.- für den Verein "Kindercharity" gesammelt werden konnten!

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24.01.2004:  Bahnrennen "REVOLUTION" in Manchester

                 Generalprobe für Moskau

Als kleine Entschädigung dafür, dass ich keinen Vertrag für das 6-Day in Berlin bekam, besorgte mir Six-Day-Kaiser und jetziger Fahrermanager Patrick Sercu ein Einladungsrennen in Manchester.

3500 Radsportbegeisterte brachten bei diesem schon traditionellen Eintagesrennen "REVOLUTION" die Halle zum brodeln. Und das nicht nur wenn Ihre einheimischen Superstars wie B.Wiggins(Verfolgungsweltmeister 03), Ch.Newton(Punkteweltmeister 02), J.Staff(Weltmeister Olymp.Sprint 02), T.Gibb(Vizeweltmeister Scratch 02), R.Hayles(Mannschaftsverfolg.-Vizeweltmeister 03), in Aktion traten, sondern fairerweise auch bei den Ausländern wie z.B. der Franzose J.Neville(Madisonweltmeister 02), der Belgier St.DeNeef(6-Day-Fahrer u. Vizeeuropameister im Derny), od. den griechischen Nationalteamfahrern.

5 Einzelrennen(6km Derny-Scratchrenn., 1500m Einzelverf., 1km Zeitf. mit Ablöse, 10km Punkterenn., 10km Scratchrenn.) mussten die Elitefahrer in Angriff nehmen, wobei ich mich vorrangig, auf Grund des bevorstehenden Weltcuprennens in Moskau(13.-15.02.), auf die Disziplinen mit Endwertungen konzentrierte. Beim Punkterennen versuchte ich eben nur die letzte Wertung zu gewinnen!
Und das klappte auch wie geschmiert! Denn mit einem 2.Platz beim Dernyscratchrenn.(nach 4km schwenkt das Derny weg) hinter Verfolgungsweltmeister B.Wiggins, dem gewonnenen letzten Wertungssprint beim Punkterennen(Sieger Ch.Newton) und dem Sieg beim 10km klassischen Scratchrennen, durfte ich hier mit meinem Abschneiden mehr als zu Frieden sein!   Fotos hier:

Hier noch mehr Fotos über dieses Rennen vom Fotografen Fat Nick!
And a big THANK´S to Gordon Harling(Veranstalter).

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15.-20.01.2004:  6-Day Stuttgart

Was wurde nicht schon alles im Vorfeld über das 21.Stuttgarter 6-Day diskutiert. Werden nun Dreierteams an den Start gehen, oder bleibt´s so wie´s ist?
Laut sportlichen Leiter Roman Herman; "Es musste hier einfach mal was Neues geschehen! Die Fahrer wirkten auf die Zuseher, auf Grund der langen Bahn(285m) und obwohl Sie mit mehr als 52 km/h Schnitt fuhren, eher einschläfernd! Und dies möchten wir heuer mit Dreierteams, was in Deutschland Premiere ist, unterbinden!"

Und wie Roman Herman Recht behielt! Das Siegertrio(Risi/Betschart/Marvulli) fuhr in der 1. Nacht, in der Hofbräu-Stundenjagd, sogar einen Schnitt von mehr als 62 km/h!!! In den nächsten Tagen aber, pendelte sich die Jagdgeschwindigkeit dann auf angenehme 55 - 60km/h ein.

Meine beiden Partner waren Punkteweltmeister F.Stocher und mein ehemaliger Olympiapartner von Sydney 2000 in Madison, W.Riebenbauer.
Auch wenn wir am Ende mit -26 Rd. auf die Sieger Gesamt Neunter wurden, war ich mit meiner Leistung in dieser Woche mehr als zu Frieden. Kann ich doch erstmals von mir behaupten, dass ich bei einem 6-Day, vom 1. bis zum letzten Tag, kein einziges Problem vorzuweisen hatte. Den Grund dafür sehe ich in der Einführung der Dreierteams und beim dreiwöchigen Trainingslager im Dezember in Südafrika, wo ich zahlreiche Straßen-Trainingskilometer habe runterspulen können.
Über Franz braucht man nicht viele Worte verlieren. Ein "alter" Routinier in diesem Gebiet, der so oft wie niemals Ermüdungserscheinungen zeigte.
Bei Werner rechnete ich, dass er bei schnellen langandauernden Phasen und den kl.Gängen zu kämpfen haben würde. Verständlich, war das doch sein erstes Profi-6-Day und sein erster richtiger großer Renneinsatz(ausg.ÖSTM 2003) auf der Bahn, seit Olympia 2000! Trotzdem überraschte mich der Straßenfahrer positiv mit einigen Teilerfolgen und mit seiner Gesamtleistung. Eine Kämpfernatur, die es in Österreich nur noch sehr selten gibt! Kompliment!
Sieger wurde das deutsche Trio Kappes/Beikirch/Dörich mit 376 Pkt. vor Risi/Betschart/Marvulli(367 Pkt.) und Gilmore/Van Zyl/Nothstein(304 Pkt. und -3Rd.).

                                                                                             mehr Bilder vom Rennen hier:

Und noch 2 Österreicher standen in Stuttgart bei einem dreitägigen Rennen am Start. In der Juniorenkategorie konnten die beiden Ösis im Punktefahren(St.Patzl 2.Pl., G.Tazreiter 3.Pl.) sowie im Madisonbewerb(Pl.3) sehr gute int. Erfolge erzielen und wichtige Erfahrungen sammeln. Dazu herzl. Gratulation.

Kampf gegen den Krebs!
Hinter den Kulissen des Stuttgarter 6-Day´s stellten sich viele aktive Fahrer bereit, sich für die Fotografin Daniela Kampmann(Krebsüberlebende) vor die Kameralinse zu stellen, um mit Ihrem Projekt(Bildband über Radsportler "Hinter den Kulissen"), Geld für die Tour der Hoffnung und der Lance Armstrong Foundation zu sammeln.
Bild: Doppel-Weltmeister F.Marvulli und ich.

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6.-13.01.2004: Trainingslager Marokko(Agadir)

Wie schon im vergangenen Jahr, hatte ich auch heuer wieder ein Goldnäschen was den Abflugtermin anbelangt. Wir flogen in den warmen Süden und hinter uns die "Schneeflut".

Viele Marokkobegeisterte aus dem vergangenen Jahr und den Jahren zuvor, wie z.B. Ex-Rundfahrtsieger Walter Müller, 2facher Tour de France-Teilnehmer Kurt Schneider mit seiner Gattin Elfi, G.Kostensky, mein Vater, sowie Speedskatingweltmeisterin von 2001 Elisabeth Schrenk, die aber dieses Mal tatkräftige Unterstützung zweier Trainingskollegen(Franz Ledinsky und Egbert "Egi" Mehl) bekam. Aber nicht nur auf den Rollen, sondern auch was die Unterhaltung anging, war das Trio einsame Spitze, was mir wiederum hier den einwöchentlichen Aufenthalt als viel zu kurz erscheinen lies.

Leider machte mir am 2. Tag ein Hungerast schwer zu schaffen. Seine Auswirkungen waren mehr als 3 Tage lang bei mir zu spüren, wodurch ich die anstehenden Trainingsumfänge reduzieren, und die Intensität ganz heraus nehmen musste.
Mit guten 720 Grundlagenausdauerkilometern und jede Menge Spaß, hieß es schlußendlich von meinen Freunden, die teilweise 2 od. 3 Wochen blieben und vom warmen Wetter, Abschied zu nehmen.

Nun freue ich mich schon auf das bevorstehende 6-Tagerennen in Stuttgart, wo erstmals Dreierteams an den Start gehen werden. Meine Partner sind Franz Stocher und Werner Riebenbauer, der in Stuttgart gleichzeitig sein 6-Day-Debuet geben wird.

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