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zum Bericht Okt.
- Dez. 2003
27.09.03: Cupfinale
in Klein Engersdorf, 74 km
Kerschbaum siegt beim letzten Rennen
Mit traumhaften Wetter verabschiedete sich die heurige Radsaison beim traditionellen Cupfinale, einem Rundstreckenrennen über 74 km, in Klein Engersdorf.
Die
erste Hälfte des Rennens war ich damit beschäftigt, meine von gestern
sehr angeschlagenen Beinen(Text nächster Bericht), wieder in Schwung zu bekommen.
Dabei machten es mir meine Kollegen und zahlreiche Konkurrenten mit ihren Ausreißversuchen,
nicht gerade leicht.
W.Riebenbauer(Fakta),
ein Siegesanwärter des heutigen Rennens, war ständig bemüht, da
die Partien immer ohne ihn gingen, den Anschluß zur Spitze durch mühevolle
Führungsarbeit herzustellen, um seine Siegeschancen am Ende des Rennens,
auf Grund seiner Sprintqualitäten, bewahren zu können.
Dennoch
schafften es 5 Mann vor Halbdistanz des Rennens dem Feld zu enteilen. Mit dabei
J.Kugler(Bosch),
P.Riedesser, R.Wafler(beide Elk), U.Silar(Merida) und Chr.Kerschbaum(Resch&Frisch).
Da
die zahlenmäßige Überlegenheit in der Spitzengruppe aus unserer
Sicht nicht schlecht war, übernahmen wir im Feld durch gleichmäßige
Tempoarbeit das Zepter und ließen das Loch kontrolliert aufgehen. Trotz
schon größeren Vorsprung der Fluchtgruppe, versuchten es dennoch viele
einzelne Fahrer an die Spitzengruppe ranzuspringen, obwohl ihr Vorhaben, wegen
zu starkem Gegenwind auf der Zielgerade, von vorherein zum Scheitern verurteilt
war.
Als das Quintett von niemanden mehr einzuholen war, wurde es schließlich
auch im Hauptpulk ruhiger! Erst Cupführender H.Morscher, der bis 3
Runden vor Schluß nicht vom Hinterrad Scherzers wich und bis stato
nur sehr passiv fuhr, vermochte mit seiner Bärenstärke dem Feld zu entwischen.
Platz 6 für den Vorarlberger! Den Feldspurt gewann P.Herman(Hervis)
vor R.Garber(Elk) und R.Lauscha(Hervis).
Den
Sprint der Spitzengruppe sicherte sich der Kärntner Ch.Kerschbaum,
der R.Wafler, U.Silar, P.Riedesser und J.Kugler, auf die
Ehrenplätze verwies.
Der
Tchibocup-Endstand heißt somit; Morscher vor Scherzer und
Matzbacher.
Die
Klubwertung ergeht wie auch im vergangenen Jahr an das Team U-Elk-Haus
Schrems.
mehr Bilder vom Rennen hier: genauere Ergebnisse hier: Tchibocupstand:
Auch
heuer
wurden
3 Persönlichkeiten mit dem Ehrenpreis "Goldene Banane" ausgezeichnet.
Werner Riebenbauer für seinen Gatschhupfer beim Giro, mein Vater u.
Erfolgstrainer Walter Garber für sein Lebenswerk, und die Fa. Wiesbauer
für 25 Jahre Unterstützung des heimischen Radsports und dem Titelsponsoring
der Österreich-Rundfahrt 2003.
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26.09.03: Mährischer
Silberhelm, Brünn; (Punkterenn. über 50 km) ![]()
Dummer Fehler entschied um Sieg!
125 Runden, jede fünfte Runde Wertung, bei der 60. Runde und in der letzten Wertung doppelte Punkte, jede Runde 2 und 1 Punkt, und jeder Punkt ist 10 Tschech. Kronen Wert! Das sind im Schnelldurchlauf die Daten des wohl härtesten Punkterennens der Tschech.Rep.
Eigentlich
hatte ich zwecks Schonung, für das am nächsten Tag stattfindende Cupfinale
in Klein Engersdorf, nicht vor gehabt auf Sieg zu fahren. Aber als ich Anfang
des zweiten Drittels in einer Spitzengruppe fuhr und reichlich Punkte sammeln
konnte, kam bei mir wieder der Ehrgeiz raus.
Auf Grund meiner Kollegen(Bradley,
Stocher, Schöpf, Graf, Selzer), die hervorragend im Feld für mich
abstellten, konnte ich rundenlang und das aus taktischen Gründen, gemeinsam
mit meinen Fluchtgefährten(Blaha, Kozubek, und noch 2 Tschechen),
mit einigem Abstand hinter dem Feld, hinterher fahren
und so viele Punkte sammeln, daß ich irgendwann meinen Punkteverlust auf
diejenigen Fahrer aufholte, die schon eine Plusrunde schafften und dafür
20 Pkt. auf´s Konto gutgeschrieben bekamen, und die Führung im Rennen
übernahm.
Aus taktischen Gründen wollte ich meinen schärfsten
Kontrahenten(Blaha) als Vordermann haben. Daher lies ich, nachdem er aus
der Führung kam, ein kl. Loch aufgehen, um ihn unmittelbar vor mir wieder
einschwenken zu lassen. Doch er tat es nicht!
So
lächerlich das auch
klingen mag, aber ich konnte diese 3-4 Meter, auf meine Vordermänner, nicht
mehr schließen. Selbst mit Hilfe von Blaha, gelang es mir nicht zu
meinen Fluchtgefährten wieder aufzuschließen. Nachdem Kozubek
schließlich ins Feld reinfuhr und dafür 20 Punkte kassierte und zuvor
noch nebenbei 2 und 1 Punkt für jede Zieldurchfahrt bekam, war der Punktevorsprung
des Tschechen, 25 Runden vor Schluß, und meine Schwäche schon so groß,
daß ich das Ergebnis auf den letzten noch verbleibenden Wertungen, hätte
nicht mehr umdrehen können.
Somit
beendete ich das 49.7 km/h schnelle Rennen als Dritter hinter Kozubek und
Blaha(beide Dukla Prag). Platz 11 ging an A.Bradley(Bosch).
P.Gelosky(U-Cycling Team) gewann sein Rennen in der U17 Kategorie, Karin Ruso(Elk-Sprint) belegte Pl.2 bei den Damen und P.Knezevic wurde 3. in der Juniorenklasse. Herzl. Gratulation!
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25.09.03: Bahn-Staatsmeisterschaft, Elite 1000m u. Punkterenn. Jun, U17, U15, U13
Garber holt 1000m Titel
Viele Freunde prophezeiten mir die Titelverteidigung. Doch so optimistisch war ich nicht. Ich wußte, daß ich gegenüber meinen Mitstreitern die meiste Erfahrung in dieser Disziplin hatte, doch was ich nicht wußte war, ob 10 Tage Training ausreichen würden, um gegen Fahrer, die noch voll in "Saft" standen und noch keine Saisonpause hatten, um Sie zu schlagen.
Sicherlich
kann man sagen, daß ich mit einer Zeit von 1:08,339 min. und mit einem 1,1
sek. Vorsprung auf den zweitplazierten Andy Bradley(Bosch)
überlegen gewonnen habe, doch ich mußte von den Zeiten des vergangenen
Jahres ausgehen. Und da hätte mich Andy um ein paar Zehntel geschlagen.
Bradley: "Ich ärgere mich so derartig, weil ich so dumm war und mir eine zu kleine Übersetzung(50x15) auflegte. Das war die Chance, denn Garber wird nie wieder so langsam die 1000m fahren wie heute. Mit 51x15 od. 52x15 wäre es sicher spannend geworden od. sogar er zu schlagen gewesen!"
Die
größte Überraschung am heutigen Tag lieferte auf jeden Fall der
MTB-Fahrer Michael
Knopf. Der Merida-Fahrer, der erst 2 Trainingseinheiten auf der
Bahn absolvierte, konnte sich mit einer Zeit von 1:09,912 min. die Bronzemedaille
vor M.Lexmüller(Bosch) 1:10,071 min. und W.Kotzmann(Schnecke)
1:10,098 min. sichern.
Die
Punktemeisterschaft der Junioren verlief äußerst spannend. Nachdem
C.Selzer(Myke Duck) und A.Graf(Burkert-Druck) das ganze Rennen fast
punktgleich den Meistertitel entgegenfuhren und Graf es trotz größter
Bemühungen nicht schaffte den sprintschnelleren Myke Duck-Fahrer abzuhängen,
konnte Clemens, der vor der letzten Wertung knapp vor Andi lag, mit einer taktischen
Meisterleistung den Sack zumachen und sich den Titel holen. Bronze holte sich
G.Tazreiter(Scott Lattella). Sieger des offen ausgetragenen Rennen wurde
der Ungar P.Barkoczi.
Bei
den U17-Fahrer war es eine klare Angelegenheit für M.Kocner(U-Cycling
Team). Nachdem es ihm gemeinsam mit L.Manak(CZE) und K.Sammer(RC-Tyrolia)
gelang eine Plusrunde zu fahren, war die Sache gegessen.Sammer, der für
mich die 2. Überraschung des Abends war, begnügte sich mit der Silbermedaille.
Bester
Punktesammler im Hauptfeld und damit Bronzemedaillengewinner wurde M.Singer(Burkert-Druck).
Manak belegte Platz 2 im offen ausgetragenen Rennen.
D.Erber(A-Purgstall)
war der Dominator in der U15/U13 Kategorie. Der Purgstaller kreiste als
einziger all seine Konkurrenten ein und sicherte sich somit den Meistertitel im
Punktefahren. St.Hoffman(U-Cycling Team) und O.Stmad(Burkert-Druck)
belegen die Plätze 2 und 3.
Ein tolles
Rennen gab es zum Abschluß des Tages. Wie schon des öfteren heuer,
gab es ein Generationsmadison über 80 Runden. Dabei wurden die Fahrer, so
gut es ging, nach ihren Stärken zugewiesen, um das Stärkeverhältnis
auszugleichen und das Rennen spannender zu machen.
Mit großem Erfolg,
wie ich meine!
Lange Zeit blieb das Feld, trotz hohem Anfangstempo, beisammen.
Nur kurzzeitig konnten sich 5 Paare vom Feld lösen und wichtige Punkte erspurten.
Dabei setzte sich das routinierte Paar P.Gelosky/Stocher
am besten in Szene und gewannen das Rennen vor den Paaren Tazreiter/Kusztor(HUN),
Patzl/Kronfuß, Singer/Garber und Lexmüller/Alfon.
Die
Starteranzahl(11 Paare), sowie die Tatsache, daß es keine Stürze gab
bewies, daß wir mit unseren Madisontraining(1-2 mal wöchentl.), mit
unseren Jungs, auf dem richtigen Weg sind, ihnen diese Disziplin schmackhaft-
und eventuell in einigen Jahren, eine Madisonmacht aus ihnen zu machen.
Gemütlich
wurde es anschließend im Schweizerhaus. Beim gemütlichen Beisammensitzen
mit einigen Radsportfreunden, wurde feuchtfrölich abgefeiert.
hier
einige Fotos vom Madison und der Feier:
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21.09.03: Wiener Ringstraßenrace; 5,5 km; und Tchibocuprenn. in Vorarlberg, 156 km
Stocher schneller am Ring als mit Auto erlaubt!
Im
Zuge des autofreien Tages wurde, wie schon auch im vergangenen Jahr, auf der Wr.Ringstraße
ein
Radrennen
für Kinder, Jedermann, Masters und Elitefahrer durchgeführt. Auf Grund
des schönen Wetters waren tausende von Zuschauer
zum Wr.Rathausplatz gekommen(wo sich Start und Ziel befand), um auch neben den
einzelnen anderen Festattraktionen, das Radrennen der Elitekategorie anzusehen.
Obwohl heute in Vorarlberg der vorletzte Lauf
des Tchibocups anstand, waren viele starke und namhafte
Fahrer
nach Wien gekommen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Selbst Athleten
aus dem Ausland, wie Ex-Junioren-Qerfeldeinweltmeister Z.Mlynar(CZE) und
der Sieger des letzten Tchibocuprennens, Tschechienlegionär P.Herman,
scheuten nicht den weiten Weg, um in der Bundeshauptstadt an den Start zu gehen....-
Bahnweltmeister F.Stocher(Elk),
Vorjahresdritter Chr.Kerschbaum(Trodat), M.Willinger(Vöst-Linz),
um hier noch einige zu nennen!
Die kurze Distanz
und die Startattacke von T.Pumer(Denzel) sorgte von Beginn an gleich für
hohes Tempo. Während immer wieder die Außenseiter vergebens versuchten
dem Feld zu enteilen, ließen sich die Favoriten nicht aus den Augen und
bewahrten die Ruhe.
Im
Zielspurt war es dann Stocher, der nach einem langen selbstlancierten Endspurt
und einem Siegerschnitt von fast 55 km/h, als Erster die Ziellinie überquerte.
Überraschend stark fuhr der erstjährige Junior G.Tazreiter(Recheis-Lattella),
dem es mit einem Tigersprung auf der Linie gelang, Bahn- und Sprintspezialist
R.Garber(Elk)
auf Platz 3 zu versetzen. Platz 4 ging an P.Herman(Hervis).
Kat.U23-Sieger
wurde Florian
Posch(Bosch-Junkers) 
und in der Kat.Masters gewann Jens Rosenhäger(La
Vitesse) ![]()
Beim
Tchibocuprennen in Vorarlberg über 156 km, konnte sich, nach einem Massensprint
und Zielfotoentscheid, der Volksbank
Ideal-Fahrer Jochen Summer knapp gegen den Tchibocupführenden
H.Morscher(Elk) durchsetzen. Platz 3 und 4 gingen an R.Weissinger(Vermarc
GSIII) und R.Scherzer(Elk).
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20.09.03: Rundstreckenrennen in Mühlebach; 70 km
Deutscher Bergmeister gewinnt Rundstreckenrennen!
Der
Deutsche Rene Weissinger(Vermarc GSIII) gewann
das 70 km lange selektive Rundstreckenrennen in Mühlebach, im Sprint vor
F.Mc.Master(Volksbank-Ideal)
und dem Deutschen Kriteriumspezialisten M.Schmidt(RSV Bruckmühl).
Das Elk-Team
mußte sich diesmal nur mit einem 5. Platz von P.Riedesser und einem
9.Platz von R.Wafler zu Frieden geben.
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18.09.2003: Stundenrekordfahren auf der Bahn
Wetten dass...?
Mit diesen Worten wurde vor einigen Wochen eine Wette zwischen Oliver Nussbaumer(RSC Klausen-Leopoldsdorf) und Christian Langhammer(Bahnkoordinator) ins Leben gerufen.
Ausgangspunkt waren eigentlich 44 km/h Schnitt, die der Master I-Fahrer auf der Wr.Radrennbahn 1 Stunde lang fahren sollte. Doch Langhammer traute dem Burgenländer keine 40 km/h zu. Somit lag für Beide genug Stoff in der Luft, um eine 1.000.- Eurowette abzuschließen.
Noch kurz vor
dem Start entschloß sich Nussbaumer, auf Rat von Karl Schöpf(Master-Bahn-Bronzemedaillengewinner
2003), die Übersetzung von 50:15 auf 48:14 zu wechseln. Sehr überzeugt
von sich Selbst die Distanz zu schaffen, stellte sich Nussbaumer ohne sich
aufzuwärmen, mit einem vom ARBÖ geliehenen und mit einem Scheibenhinterrad,
3-Spoke-Carbonvorderrad und Triathlon-Lenkeraufsatz bestückten Punkterad,
an den Start.
Punkt 15.00 Uhr fiel der Startschuß. 
Was
mich
an Oliver sehr verwunderte war, dass er, der als absoluter Rookie auf der Bahn
gilt, sehr routiniert wegfuhr und schnell seinen Rhythmus fand. Mit konstanten
Rundenzeiten drehte Nussbaumer, mit einem Schnitt von etwas mehr als 44
km/h, wie ein Schweizer Uhrwerk und angefeuert von einer Handvoll Fans, alleine
seine Runden im Holzoval.
Und obwohl seine Sattelstütze, ab Km 20, langsam
immer mehr reinrutschte
und
sein Sattel sich nach vor neigte, ließ der 31jährige nie Zweifel über
ein Scheitern des Vorhabens aufkommen.
Mit ziemlich genau 44 km/h Schnitt(genauere
Berechnungen sind noch im Gange) beendete Oliver Nussbaumer seine qualvolle
Stunde und darf sich jetzt über 1.000.- zurecht verdiente Euros freuen.
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14.09.2003: Ende der Saisonpause!
Mein Körper wollte einfach nicht mehr! Obwohl ich nach der Bahn-WM konsequent weiter trainierte, wurden meine Leistungen von Woche zu Woche immer schlechter. Glücklicher Weise war ohnehin vom Nationalteam aus, vom 1.Sept. meine zweiwöchige Saisonpause geplant.
Dabei stellte ich mein Rad für
14 Tage in die Ecke und lies meinen Geist und Körper freie Hand. Bei diesem
Unterfangen unterstützte mich in
der
2.Woche das Steigenberger
AVANCE Hotel im Thermenland Bad Tatzmannsdorf, die mir im Zusammenarbeit
mit der Sporthilfe, trotz schlechtem Wetter, optimale Erholung mit diversen Behandlungsangeboten
und kulinarischen Verführungen, boten. Dafür recht herzlichen DANK!
Nun heißt es Grundlagen-Ausdauerkilometer sammeln und einen gezielten Aufbau, für mein wohl wichtigstes Jahr in meiner Karriere, zu tätigen, wo die Bahn-WM(Juni) und die Olymp.Spiele in Athen(August) als gr. Ziel anstehen.
Die
nächsten Renneinsätze: 21.09. Ringstraßenrennen
25.09.
Österr. Bahnstaatsmeisterschaft in 1000m Zeitfahren
27.09.
Tchibocupfinale in Kleinengersdorf (Rundstreckenrenn)
Nov.
diverse 6-Tagerennen (z.Z. fix München vom 6.-11.Nov.)
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30.08.2003: Kriterium
in St.Johann/T.; 54 Km
Regenspezialist
setzte sich durch!
OK., über das heurige Wetter darf man sich eh nicht beschweren. Aber musste ausgerechnet an meinem letzten Rennwochenende(vor meiner Saisonpause) der Herbst, mit Kälte und Regen, Einzug nehmen?
Auch wenn dies nicht
gerade meine Lieblings-Naturelemente sind, ging ich recht motiviert ins Rennen.
Zu mindest was die Unterstützung im Rennen für meine Klubkollegen
betraf.
Leider musste ich am Start aus den hinteren Reihen starten, da ich
die Startaufstellung einwenig verschlafen hatte. Somit war ich in den ersten Runden,
anstatt meinen Kollegen zu unterstützen, mit Löcher stopfen beschäftigt.
Da meine Form auch nicht mehr die Beste ist, konnte ich logischer Weise nach einiger
Zeit auch nicht mehr das Feld halten und riss ab. Als mich die Spitze kurz vor
der Hälfte der Distanz überrundete, war für mich das Rennen gelaufen.
Ich stieg ab!
Um so
bemerkenswerter fand ich die Leistung von M.Fischerlehner(Elk), der trotz
einer Schnittwunde an der linken Innenhandfläche das Kriterium für sich
hat entscheiden können und die beiden Kriteriumspezialisten P.Pichler(Resch&Frisch)
und M.Comploi(Burghausen) auf die Plätze 2 und 3 verwies.
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31.08.2003: Straßenrennen in St.Johann/T.; 154 Km, Tchibocup
Scherzer wie im Vorjahr siegreich!
Als Erstes möchte ich an den Veranstalter Hrn.Baumann appellieren, die Startzeit(8.00 Uhr) etwas nach hinten zu verlegen. Einerseits weil es nicht notwendig ist in der Kälte zu starten und andererseits es sehr schwer ist, zwischen 5.00 und 6.00 Uhr Morgens, Frühstück zu bekommen! Und das ist nicht nur meine, sondern auch die Meinung Vieler im Starterfeld.
Bei
strömenden Regen und Kälte(+12°C) fiel um Punkt 8.00 Uhr der Startschuß
zum drittletzten Tchibocuprennen des heurigen Jahres. Das Grundtempo auf dem Hochgeschwindigkeitskurs
wie immer recht hoch, sodaß sich bis zur Hälfte des Rennens, trotz
vieler Ausreißversuche, keine Fluchtgruppe hat entscheidend absetzen können.
Erst in der 2. Hälfte war ein Quintett, bestehend aus dem Deutschen U.Müller(RC
Dresden), R.Probst(Bike Pallast) und den 3 Elk´lern
Riedesser, Wafler und Scherzer, erfolgreich, die ursprünglich
aus 2 Ausreißerguppen bestanden und sich dann zusammen formierten. Während
das Feld, kurz vor Ende des Rennens, mit etwa 3 Minuten Rückstand hinter
der Spitze hinterher fuhr, gab es vorne einen wahren Schlagabtausch zwischen dem
stark fahrenden Müller und den Elchen.
Immer wieder holte der Deutsche
den zuletzt attackierenden Elk-Fahrer zurück und hielt das Rennen bis zum
Schluß offen. Als er auch noch den Zielspurt eröffnete, schien es bis
kurz vor der Ziel, als ob er sogar das Rennen für sich entscheiden könnte.
Doch R.Scherzer, der als einziger der Spitzenfahrer den Antritt Müllers
mitzugehen vermochte, erwischte Ihn knapp vor der Linie und durfte sich über
seinen 8. Saisonsieg freuen.
Platz
3, 4 und 5 ging an R.Wafler, R.Probst und P.Riedesser, der noch
kurz vor dem Ziel den Anschluß seiner Fluchtgefährten verlor.
Den
Feldspurt gewann R.Lauscha(Hervis) vor dem Deutschen M.Herder. Tchibocupführender
H.Morscher belegte Rang 8, der jetzt nur noch mit 1 Cuppunkt vor seinem
größten Rivalen R.Scherzer liegt.
genauere Ergebnisse hier: Tchibocupstand:
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24.08.2003: 43.Burgenlandrundfahrt, Tchibocup -165 km
Sieg an Hervis-Legionär Peter Herman
Mein Kommentar zum heutigen Rennen an meine Person lautet: Tilt! Game over- No Bonus!
Zu hoch waren die Strapazen der letzten
48 Std. gewesen. Zwei intensive Kriterien gefahren, viele Stunden im Auto verbracht,
und wenig Schlaf(Regeneration)! Aber nicht nur ich hatte mit diesen Problemen
zu kämpfen, sondern auch der Großteil meiner Mannschaft.
Bei
brütender Hitze und einem Streckenprofil der einer Achterbahn glich, wurde
die 43.Auflage der Burgenlandrundfahrt regelrecht zum Ausscheidungsrennen. Von
95 gestarteten Athleten, sahen nur 35 das Ziel!
Schon
nach 17 km, beim 1. Scharfrichter des heutigen Tages, forderte der Bernsteiner
Berg seine ersten Opfer. Der steile Anstieg zerriß das Feld in mehrere Gruppen,
wobei sich auch kurzzeitig eine 5 Mann Spitzengruppe bilden konnte. Selbst der
Geschriebensteiner Berg führte zu keiner endgültigen Entscheidung.
Erst
bei Km 103, als viele Ausreißer, die ihr Heil in der Flucht suchten, immer
wieder vom Feld zurückgeholt wurden, konnten sich 5 Fahrer(Obwaller, Rucker,
Matzbacher, Herman und der überraschend stark fahrende Leopold)
entscheidend
vom
Feld absetzen. Als das Quintett zum Zielspurt antrat, hatte Hervis-Pilot P.Herman
noch die meisten Kraftreserven und verwies A.Matzbacher(Rapso) und Elk-Fahrer
St.Rucker, der noch 2 Attacken kurz vor dem Ziel fuhr, auf die Ehrenplätze.
Die nächsten Ränge gingen an H.P.Obwaller(Merida), H.J.Leopold(Velox
Opel Eitweg), M.Vandelli(Resch&Frisch), U.Silar(Merida), A.Knapp(Resch&Frisch),
F.Stocher(Elk),
Ch.Pömer(Hervis) und dem 10. J.Summer(Volksbank-Ideal).
Die Mannschaftswertung ging an das Team Elk-Haus, vor Resch&Frisch und Merida Graz. Dadurch ist den Elchen die Cup-Gesamtmannschaftswertung auch nicht mehr zu nehmen. Anders aber noch in der Einzelwertung! Gesamt-Zweitplazierter R.Scherzer hat zwar immer noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg, hat aber auf Grund seiner heutigen Aufgabe, H.Morschers Chancen erhöht.
Auch
mein Freund und Marokko-Sparringpartner Hubert "Ironator" Hammerl war
am Start, um wichtige Rennkilometer zu trainieren.
genauere Ergebnisse hier: Tchibocupstand: mehr Fotos vom Rennen hier:
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23.08.2003: Kriterium in Oberwart; 46 km
3fach Triumph der Elk´ler!
Am Abend noch in Tirol und am nächsten Tag in Burgenland! Trotz schwerer Beine vom gestrigen Rennen und vom vielen Autofahren, war das heutige Rennen ein totaler Erfolg unserer Mannschaft! Gleich 7 Elk´ler, von neun gestarteten, plazierten sich unter den ersten 10.
Mit
einer Startattacke eröffnete J.Summer(Volksbank-Ideal)
das Rennen, wobei er mit dieser Aktion den Rennschnitt, der auch bis zum Schluß
anhielt, sofort auf 46 km/h trieb. Nachdem wir Summer 2 Runden später
wieder einfingen, bliesen wir zum Marsch.
Wir attackierten so lange das Feld
an, bis sich schließlich aus unserer Sicht die richtigen Fahrer in einer
Spitzengruppe wiederfanden. 3 Elk-Fahrer(Riedesser, Morscher, Rucker) konnten
sich nach harter Arbeit, gemeinsam mit dem Deutschen J.Pocha(Hofbräu
Stuttgart)
und
P.Kasis(Hervis), erfolgreich vom Feld absetzten. Als Pocha die anschließende
Wertung gewann, wussten meine Leute, dass mit ihm nicht zu Spaßen war. Also
attackierten Sie den Deutschen so lange an, bis er schließlich kapitulieren
musste, abriss, und vom Feld eingeholt wurde, und im Endklassement auf Rang 6
fuhr.
Da Kasis anscheinend keine Konkurrenz
war, fuhren meine Kollegen mit ihm recht harmonisch, mit einem etwa 20- 25 Sek.
Vorsprung, bis ins Ziel, wobei sich H.Morscher den Sieg vor St.Rucker
und P.Riedesser holte.
Während
meine übrigen Kollegen(angeführt von Bahnweltmeister F.Stocher)
das Feld in Schach hielten, versuchte ich auf den letzten 10 Runden, mit einer
Gewaltattacke, noch zur Spitze aufzuschließen, um noch ev. meinen 8 Platz
verbessern zu können. Jedoch war der Abstand zum Führungsquarttet schon
zu groß, sodass ich bis ins Ziel alleine habe fahren müssen. Platz
7!
R.Scherzer(Elk) fuhr auf Rang 5, M.Fischerlehner(Elk) auf Rang 8, Ch.Kerschbaum(Resch&Frisch) auf Rang 9, und F.Stocher(Elk) auf Rang 10.
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22.08.2003: Kriterium in Hall/Tirol; 45km
Doppelsieg für Elk-Team
Obwohl ich mir nach der Kriteriumserie ein rennfreies Wochenende gönnte, hatte ich in den vergangenen Tagen mit großen Motivationsproblemen und Trainingslustlosigkeit zu kämpfen. Warum? Wahrscheinlich weil kein gr. sportliches Ziel mehr vor Augen war und es mir im Training nicht rollte. Hinzu kam, dass schon in 1 Woche meine Saisonpause anstand!
Doch
schnelle kleinere Kriterien, auch wenn Sie am ganzen Kurs mit Pflastersteinen
belegt und einfach unrund zu fahren waren, waren bei mir noch immer drin.
Erstmals in diesem Jahr standen wir komplett zu Zehnt am Start, wo wir auf Mannschaften
aus Deutschland(GAT und Burghausen)
und
Italien(Bata-Bozen) trafen, die gleichzeitig dem Rennen einen internationalen
Touch gaben.
Wichtig war bei den engen Gassen
der Start! Denn wer sich bei der Startaufstellung hinten aufstellte, hatte kaum
Chancen die entscheidende Attacke von 4 Fahrern(einem Italiener, P.Pichler,
R.Scherzer und M.Fischerlehner), nach der 1.Wertung, mitzufahren. Während
sich die Burschen vorne mit einem
Zeitvorsprung von etwa 20-25 Sekunden die Wertungssprints untereinander ausmachten,
kontrollierte ich mit meinem Team das Hauptfeld, wo immer wieder einzelne Fahrer
versuchten auszureißen, um ev. zum Führungsquarttet aufschließen
zu können.
Auf den letzten Runden schafften
esdennoch einige Fahrer einzeln zur Spitze aufzuschließen, konnten aber
am Endklassement der Ersten nichts mehr ausrichten. Ich konnte trotz meinem gewonnen
Feldspurt nur noch auf Rang 11 spurten. 
Sieger
wurde M.Fischerlehner vor R.Scherzer und P.Pichler(Resch&Frisch).
PS:
Nach dem Rennen, direkt am Kurs, lud mich eine Familie Garber(Namensvetter)
auf ein Getränk ein. Witziger Weise hieß der Corner vor Hrn.Garbers
Lebensmittelgeschäft auch noch Garbereck! Danke nochmals an die Familie für
die nette Einladung!
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11.08.2003: Bahnmeeting in Oberhausen
Über solch eine Bahnveranstaltung
kann Österreich nur träumen. Etwa 4000 sportbegeisterte Zuseher waren
zum Traditionsrennen nach Oberhausen gekommen, um bei Oktoberfeststimmung ihre
Stars
hautnah
zu erleben. Nicht weniger als 4 frischgebackene Weltmeister konnten neben den
bekanntesten und weltbesten 6-Day-Fahrer für diesen Abend
verpflichtet
werden. Neben Marvulli(Scratch,
Madison), Roberts(4000m Mannschaftsverfolgung) und Risi(Madison),
durfte auch F.Stocher
hier sein Regenbogentrikot präsentieren.
Beim Omniumbewerb, das aus einem Punkterennen, Ausscheidungsfahren. und einem Dernyrenn. bestand, konnten wir den ausgezeichneten 2 Rang erkämpfen. Geschlagen wurden wir nur von 2 bekannten Italiener, M.Villa mit Partner I.Quaranta(beide Saeco).
Beim Hauptbewerb, einem 50km langen
Madisonbewerb, mussten wir
5 Paare den Vortritt lassen. Aber auf Grund der Umstände, dass dies seit
der WM mein 9.Renntag war, war ich mit dem 6.Pl. vollkommen zufrieden.
Sieger der "Stundenjagd" wurde das Paar McGrory(AUS)/Weispfennig(GER) vor Risi/Betschart(beide CH), Liska/Zabka(SLK) und Kappes/Beikirch(GER).
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10.08.2003: Tchibocuprennen in Gleisdorf; 149 km
Team Volksbank spielte erste Geige!
Gestern konnten wir mit 5 Mann(der Rest fuhr 2 Renn. in Deutschland) das Feld noch so einigermaßen kontrollieren, aber beim heutigen Cuprennen war die zahlenmäßige Überlegenheit der anderen Teams einfach zu hoch.
Gleich
als der Rennleiter den offiziellen Start außerhalb von Gleisdorf freigab,
war es das Team Volksbank-Ideal,
die das Rennen sofort mit zahlreichen Attacken eröffneten. Dabei konnten
sich gleich 4 der Orangenen erfolgreich in einer 14 Mann Spitzengruppe vom Feld
absetzen. Aus unserer Reihe war es nur R.Scherzer, der die richtige Post
erwischte.
Trotz intensiver und kilometerlangen Bemühungen des Teams
Resch&Frisch(um Kapitän P.Pichler)
das Loch wieder zu schließen, bauten die Ausreißer ihr Vorsprung immer
weiter aus. Starke Leistung der beiden jungen Boschfahrer
A.Bradley und F.Posch,
die, bis zu ihrer Einholung kurz vor Ende des Rennens, lange gemeinsam zwischen
Spitze und Feld fuhren.
Scharfrichter
für viele Athleten war der etwa 15%ige kurze Anstieg in der Finalrunde, der
4 mal zu bewältigen war. Im Laufe dieser Runden gelang es Scherzer
mit seinen Attacken die Spitze zu sprengen, bis schließlich nur noch W.Faltheiner(Merida)
und P.Hungerbühler(Volksbank-Ideal) über blieben. Im Zielspurt
hatte allerdings Hungerbühler die schnellsten Beine des Trios, wobei
er Scherzer und Faltheiner auf die Ehrenplätze 2 und 3 verwies.
Vierter wurde A.Hansen(Merida) vor A.Steurer(Denzel) und McMaster(Volksbank).
Tchibocupführender H.Morscher(Elk)
musste wegen einer Magenverstimmung das Rennen vorzeitig aufgeben, konnte aber
noch seine Führung im Cup, gegenüber Scherzer, mit 11 Pkt. erfolgreich
verteidigen. Stocher und ich stiegen auch frühzeitig vom Rad, da wir
am nächsten Tag eine WM-Revanche(Bahnmeeting) in Deutschland zu fahren hatten.
genauere Ergebnisse hier: Tchibocupstand:
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9.08.2003: Linzer
Innenstadtrennen; 54 km
Haselbacher knapp vor Weltmeister Stocher!
Linzer Innenstadtrennen- Das letzte der 6 aneinander folgenden Kriterien in dieser Woche. Wie schon auch am Vortag, wurde dieses Rennen nur mit einer Schlusswertung ausgetragen. Ein viereckiger Kurs mit relativ breiten Kurven sorgten für wenig Bremsmanöver und somit für ein hohes Grundtempo jenseits der 50 km/h-Marke!
Natürlich
wurde diese Marke auch von den vielen Attacken und Ausreißversuchen der
verschiedensten Fahrer in die Höhe getrieben. Solovorstöße waren
daher von Haus aus zum Scheitern verurteilt. Nur wenige Gruppen schafften es,
sich mehr als 5-6 Runden an der Spitze zu halten, bevor Sie immer wieder vom heranrasenden
Feld geschluckt wurden.
Doch 8 Fahrern gelang es trotzdem, sich 15 Runden
vor Ende des Rennens entscheidend vom Feld abzusetzen. Mit dabei viele Siegesanwärter,
wie z.B. Bahnweltmeister
und Sieger des gestrigen Rennens in Bad Ischl F.Stocher(Elk),
Gerolsteiner
Profis R.Haselbacher u. P.Wrolich, B.Eisel(Team-FdJ),
Kriteriumspezialist P.Pichler(Resch&Frisch), B.Conte(ITA), sowie
die beiden, für den Veranstalterverein Hervis-Copyright fahrenden Athleten,
A.Homolka und Ch.Pömer.
Enormen
Druck in der Spitze machte R.Haselbacher.
Trotz Sturzes,
kurz nach der Hälfte des Rennens, schaffte der TdF-Sturzpilot 6 Runden vor
Schluss, sich von der einst 7 Mann-Spitze, gemeinsam mit Pömer und
Stocher, abermals abzusetzen. Dabei rettete sich das Trio, mit nur wenigen
Metern vor den Verfolgern ins Ziel, wo Haselbacher sich knapp vor Stocher
und Pömer hat durchsetzen können.
Pichler, Homolka, Conte,
Wrolich und Eisel
landeten auf die nächsten Plätze.
Die aktive Fahrweise und die erspurteten Prämien meinerseits, geben mir immer mehr Zuversicht in nächster Zeit, an meiner guten Form vor meinem Sturz, wieder Anschluß zu finden. Ich beendete das Rennen ca. als 15.
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8.08.2003: Kriterium in Bad Ischl, 56 km
Erster Sieg im Regenbogentrikot für F.Stocher!
Ein
großes Lob an den Veranstalter und den Organisatoren, die mitten im Zentrum
von Bad Ischl ein hervorragendes Rennen auf die Beine stellten. Eine Spaghettiparty
vor dem Rennen für alle Athleten, Showbühnen mit
Live-Act, 2 tolle Sprecher, sowie ein hochkarretiges Fahrerfeld, waren ein Garrant,
für das kommen tausender Zuschauer. Anziehungsmagneten waren sicherlich FdJ-Profi
B.Eisel, wie natürlich auch die beiden frischgebackenen
Bahnweltmeister F.Stocher(Elk)
und 6-Day-Spezialist B.Risi(CH), mit Partner K.Petschart(CH).
Langsam
aber doch bemerke ich wieder einen Aufwärtsschwung bei meiner Form. Ich konnte
mich schon längere Zeit an vorderen Positionen halten und gewann sogar 2
Prämien.
Pausenlose Vorstöße vieler Fahrer, sowie viele eingeläutete
Prämien, trieben schon in der Anfangsphase des Rennens den Rennschnitt mächtig
in die Höhe. Die richtige "Post" zu erwischen, war natürlich
Erfahrungssache! 18 Runden vor Schluss, setzten die Favoriten zur entscheidenden
Attacke an und enteilten erfolgreich dem Feld. Mit dabei z.B. die beiden Regenbogentrikots,
mit Stocher/Risi, Lokalmatador Valentin Zeller(Bike-Palast), Roland
Wafler(Elk), sowie Ex-Ö-Rundfahrtssieger M.Vandelli(Resch&Frisch).
5
Runden vor Ende des Rennens attackierte Wafler aus der Spitzengruppe, wobei
Zeller(mit Stocher am Hinterrad) von den restlichen Fahrern am schnellsten
reagierte
und
mit dem Elkfahrer mitfuhr, und sich wiederum von der Meute absetzen konnte. Was
nun folgte war klar. Zahlenmäßig überlegen, attackierten die beiden
Elche abwechselnd den Lokalmatador an, um eventuell eine Vorentscheidung herbei
führen zu können. Wussten Sie ja, dass Zeller(auch als Veranstalter
dieses Rennens), auf einen für sich ausgesuchten maßgeschneiderten
Kurs, im Sprint schwer zu besiegen wäre!
Vom Siegeswillen getrieben, parierte
der Bad Ischler jede Attacke der Rotgrünen, bis er sich schließlich
erst im gemeinsamen Zielspurt, nur dem Bahnweltmeister F.Stocher geschlagen
geben musste. Den Zielspurt der Verfolger und damit den 4.Platz, holte sich der
Schweizer B.Risi. Ich konnte mit einen gewonnenen Feldspurt, vor Zeitfahrstaatsmeister
A.Bradley(Bosch),
noch den 8.Platz erringen.
Bedauerlicher Weise
musste B.Eisel, nach einem Sturz, mit einem unbehebbaren Materialdefekt
das Rennen beenden.
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7.08.2003: Kriterium in Freilassing,GER;
Fischerlehner zum 2x in dieser Woche!
Gleich
hinter der Mozartstadt links! So könnte man die geographische Lage, das in
Deutschland liegende Freilassing, beschreiben.
Auch heute säumten wieder,
trotz brutaler Hitze(+35°C), verhältnismäßig viele Zuseher
die Strecke, die gleichzeitig auch für tolle Stimmung sorgten.
Langsam
aber sicher geht es mit mir wieder bergauf.
Mein
ausgepowerter Körper scheint sich wieder zu regenerieren. Leider ist aber
mein Zustand bei weitem noch nicht so fortgeschritten, dass ich schon Rennen ganz
vorne mitentscheiden könnte. Anders aber bei Martin Fischerlehner!
Bis
zur Hälfte der Distanz, bevor sich eine 8 Mann starke Spitzengruppe aus dem
Staub machen konnte, bekam Martin von uns
vollste Unterstützung, die er für dieses Rennen benötigte. Wertungen
wurden angeführt, Löcher wurden für ihn geschlossen, und viele
Aktionen mehr.
Ab der Hälfte konnte er
nur noch auf F.Stochers Hilfe zurück greifen. Gemeinsam in der Spitzengruppe
fahrend, schafften sie es dennoch, gegenüber P.Pichler(Resch&Frisch)
und den stark fahrenden und motivierten Deutschen Fahrern, sich durchzusetzen.
Mit
5 Pkt. Vorsprung gewann Martin Fischerlehner vor St.Kink(Burghausen,GER)
und mit 13 Pkt. vor P.Pichler. Stocher
und Garber belegten die Plätze 8 und 9.
In
der Pension Stiedelbauerhof in Seeham am Obertrummer See, wo wir hervorragend
untergebracht und verköstigt worden waren, durfte ich als Stadtmensch zum
ersten Mal eine Kuh melken! Nicht leicht, sag ich nur!
mehr
Fotos vom Rennen hier:
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6.08.2003: Kriterium in Bad Hof Gastein, 45 km
Fotofinish für Scherzer
Obwohl ich gestern
nicht an den Start ging und mir 1 Tag Auszeit gönnte, fühlte ich mich
um nichts regenerierter! Wenigstens kam mir aber der relativ lange Kurs entgegen.
25 Runden waren zu absolvieren, mit 5 Wertungsabnahmen.
Unser
stärkster Mann am heutigen Tag war R.Scherzer, dem wir so gut als
möglich unterstützten, da am Ende die Entscheidung mit nur 5 Wertungen
sicher sehr knapp ausfallen würde. Und genau so war es auch. Der Österr.
Kriteriumspezialist M.Comploi, der für den Deutschen Sportverein Wacker
Burghausen fährt, lies Scherzer das ganze Rennen über nicht aus den
Augen und lieferte sich mit ihm spannende Sprintduelle.
Erst die allerletzte
Wertung entschied gegenüber den Beiden über
Sieg oder Niederlage. Dabei konnte sich Scherzer mit Fotofinish hauchdünn
gegen Comploi durchsetzen und ihn auf den Ehrenplatz verweisen. 3.Platz
ging an den Deutschen T.Heimkreitner(RSV Bruckmühl).
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5.08.2003: Kriterium in Saalfelden, 52 km
St.Rucker in Saalfelden erfolgreich!
Das gestrige Rennen durfte mir doch mehr gekostet haben als noch vermutet. Bei einer kleinen Trainingsausfahrt am Vormittag mit meinen Kollegen bemerkte ich, dass ich muskulär völlig am Sand war und es richtig wäre, das heutige Rennen auszulassen. Und das tat ich auch.
Bei
diesem technisch anspruchsvollen Kurs, mit gepflasterten Teilstücken und
engen Bergabpassagen, konnten sich gleich nach einem Sturz, in der allerersten
Kurve, 8 Mann erfolgreich vom Feld lösen. Mit dabei z.B. Kriteriumspezialisten
aus Deutschland(Comploi, Weissinger), Vize-Bergstaatsmeister M.Moser(Bike-Palast),
sowie die beiden Elk-Fahrer
M.Fischerlehner und St.Rucker.
Rucker kam mit dem winkeligen
Kurs und der brutalen Hitze(+35C) am besten zurecht und konnte M.Comploi(Burghausen)
und sowie den gestrigen Dritten R.Weissinger(Vermarc GSIII) auf die Plätze
2 und 3 verweisen. Bahnweltmeister F.Stocher
belegte den 11.Rang.
mehr
Fotos vom Rennen hier:
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4.08.2003: Kriterium Salzburg, 65 km
Fischerlehner siegt in Salzburg!
Wer
dachte, dass ich nach der Bahn-WM Urlaub machen würde, der hatte sich getäuscht!
Schon 1 Tag nach meinem Madisonbewerb stand ich mit meiner Mannschaft bei einem
Kriterium in Salzburg am Start. Und sieben Renntage sollten noch folgen!!!
100%ig
erholt war ich von den gestrigen Strapazen nicht, sodass ich vielleicht auf Sieg
fahren konnte, aber gewisse Arbeiten wie etwa Tempo machen oder Sprints anführen,
waren schon drin!
Vom Start weg hatte ich erstmal große Mühe überhaupt
an die Spitze des Feldes zu kommen. Einerseits wegen meiner schlechten Startposition
die ich hatte und der Startattacke eines Deutschen Fahrers, und andererseits wegen
dem "Ziehharmonikasystem" beim Antreten aus jeder Kurve.
Schon
in den ersten beiden Wertungen erwies sich, dass Martin Fischerlehner die
flinkesten Beine von uns Elk´lern
hatte. Daher unterstützten wir ihn in jeder Lage so
gut es ging. Unsere größten Gegner waren 2 Deutsche Mannschaften aus
Burghausen und Kempten, sowie der Österr.Vize-Bergstaatsmeister Martin
Moser(Bike-Palast), die uns keine ruhige Minute gönnten und pausenlos
attackierten.
Schweineanstrengend waren die beiden langen Ufergeraden entlang
der Salzach, wo einige Fahrer, auf Grund des hohen Tempos, einfach nicht mehr
mithalten konnten und vom Feld abrissen. Ebenso auch ich! Fischerlehner
gewann das Rennen vor den beiden Deutschen R.Weissinger(Vermarc GSIII)
und S.Kink(Burghausen).
Schwarzer Tag von Österreichrundfahrtssieger G.Glomser(Saeco). Bei seinem zweiten Sturz in diesem Rennen, erlitt der Salzburger Radprofi schwere Brustbein- und Rippenprellungen. Wir wünschen ihm baldige Genesung.
![]()
30.07.-
3.08.2003: Bahn-WM in Stuttgart
Scratch:
Ich
bin keiner der Ausreden erfindet! Fakt ist aber, dass ich an meiner Form, seit
meinem Sturz vor 2 Wochen in Prostejov, schwere Einbußen
in Richtung Kraft und Ausdauer habe hinnehmen müssen. Daher entschloß
ich, auch wenn diese Bahn zu den schnellsten der Welt gehört, meinen obligatorischen
Sicherheitsgang(52/15 mit kl. Hinterradreifen) zu fahren.
Aber
schon als es das erste Mal richtig zur Sache ging, merkte ich, dass mir der Gang
zu klein war. Um den Schaden in Grenzen zu halten, hieß es, so gut es geht
zu pokern und nur mit jenen Fahrern mitzufahren, die eine potentielle Gefahr auf
eine Plusrunde darstellten. Da aber das Grundtempo des Feldes extrem hoch
war, schafften es kaum Ausreißer länger als 3-4 Runden in Front zu
bleiben.
6 Runden vor dem Ziel wurde derart gefetzt, dass ich schon vor
dem
eigentlichen Zielsprint anfing zu übersäuern und keine Chance mehr sah,
eine vordere Platzierung einzufahren. Platz 10 im Scratch.
Sieger wurde wie
im Vorjahr der Schweizer Franco Marvulli, der R.Sassone(FRA) und
J.P.Van Zyl(RSA) auf die Ehrenplätze verwies.
Punkterennen:
Wer
hätte sich das gedacht? Mit einer Wildcard zum Weltmeistertitel! Waaaaahnsinn!!!
Franz war schon mehr als überreif für diesen Titel. Mit einer enormen
Ruhe und Zurückhaltung in der Anfangsphase und einem fulminanten Mittelteil,
konnte Franz auf seinen härtesten Gegner J.Llaneras(ESP), einen
6 Punktevorsprung rausfahren. Dies reichte, auch wenn ihm der Olympiasieger noch
1x 3 Punkte in der Endphase hat abnehmen können, um sich mit einer Manndeckungstaktik
auf den letzten Runden, den langersehnten Weltmeistertitel zu holen.
Herzlichste
Gratulation! Mehr und einen genaueren Bericht
findet ihr hier:

Foto
links: Das perfekte Paket! Mechaniker Ch.Langhammer,
Masseur R.Bücsek, Weltmeister F.Stocher u. Bundestrainer J.Miksik
Madison:
Schon nach 20 Runden(von 180) hieß
es bei mir "Rien ne vas plus"- "Nichts geht mehr"!
Schuld war nicht der Wahnsinnssprint in der 1.Wertung, wo ich aus der 5.Position
die Wertung noch gewinnen konnte und gleich danach die versäumte Ablöse
von Franz! Nein, ich hatte an diesen Tag generell schlechte Beine.
Und auch
wenn mir Franz bei der Glocke optimale Positionen übergab, fehlte mir einfach
die Kraft um, wie gewohnt die Wertung zu gewinnen. Ständig sammelten
wir immer nur 1 Punkt!
Das nächste Problem war meine Ausdauer. Das wirkte
sich so aus, dass ich es nicht schaffte, meinen Puls, zwischen den einzelnen Ablösungen
runter zu bekommen. Daher war es eine einzige Hinhalterei!
Wir lagen
bis zur Hälfte der Distanz auf Rang 3, bis uns schließlich Slippens/Stamm(HOL)
und Zabka/Liska(SLK) nach Punkten überholten und ein drittes Paar
überrundete.
Weltmeister wurde B.Risi/F.Marvulli(CH) vor Henderson/Roulston(NZL)
und J.Curuchet/Perez(ARG).
Bedanken
möchte ich mich auf jeden Fall bei unserer mitgereisten Fangruppe, die uns
1.) auffallend und 2.) lautstark zu jeder Zeit unterstützten. DANKE.
sensationelle Madisonfotos hier:
![]()
27.07.2003: Tchibocuprennen in Purgstall, 146 Km
Scherzer noch nicht abgeschrieben!
Viele Fahrer hatten sich über die sehr früh angesetzte Startzeit(08.30 Uhr)aufgeregt. Jedoch denke ich, dass im Endeffekt die Athleten, auf Grund der aufkommenden Hitze(+34°C), sehr froh darüber waren.
Schon am ersten
Anstieg, bei Km 4, konnten sich 15 Mann vom Feld entscheidend absetzen. Mit dabei
4 Elk-Fahrer(Fischerlehner, Scherzer, Rucker und der Samstägige Tchibocupsieger
Riedesser), P.Kasis(Hervis), M.Eibegger, J.Vollmann(beide
Rapso), M.Neumann(Scott Latella), sowie einige Gäste aus Deutschland
u. Holland.
Da das Feld kaum reagierte, bzw. sich von den restl. Elk´lern
haben abstellen lassen, wuchs der Vorsprung der Ausreißer, binnen weniger
Kilometer, auf respektablen 4 Minuten.
Ich hatte schon von Beginn an große
Schwierigkeiten das Tempo der Hauptgruppe zu halten. Unverständlicher Weise
war ich an diesem Tag so etwas von kraftlos, dass ich bis zu meinem Absteigen
in Runde 4, fast nur mit dem nachfahren beschäftigt war.
Etwa
40km vor dem Ziel konnten sich aus der Spitzengruppe 4 Mann absetzten. P.Kasis,
St.Rucker, R.Scherzer und der überraschend stark fahrende U-23 Fahrer
M.Eibegger.
Scherzers entscheidender Antritt(5 Kilometer vor
dem Ziel) zersprengte das Quartett, sodaß jeder als Einzelfahrer ins Ziel
taumelte. Der Vorjahres-Tchibocupgesamtsieger gewann solo vor P.Kasis,
St.Rucker und M.Eibegger. Tchibocupführender H.Morscher verpasste
die entscheidende Post und beendete das Rennen im Hauptfeld.
genauere Ergebnisse hier: Tchibocupstand: Fotos vom Rennen:
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25.07.2003: Kriterium in Purgstall, 64 km
Stocher in WM-Form!
Wird es gehen oder nicht? Was ist mit meiner Form? Diese Fragen wollte ich mir nicht erst bei der WM beantworten. Da die Schmerzen im Kreuz und in meinem rechten Knie schon halbwegs zu ertragen sind, stellte ich mich einfach an den Start des Kriteriums und lies mich überraschen.
Zu Beginn des Rennens
hatte ich große Schwierigkeiten das Tempodiktat
meiner Elk-Haus-Kollegen mitzugehen. Während sich kurz nach der 1.Wertung
abwechselnd mein Madisonpartner F.Stocher
und Vereinskollege M.Fischerlehner aus dem Staub machten, kontrollierte
ich gemeinsam mit den restlichen
Elk´lern das Hauptfeld.
Es vergingen einige Runden, als ich
mich für etwa 15-20 Runden, gemeinsam mit Kollege H.Morscher, in
einer 6 Mann großen Verfolgergruppe(mit dabei Pichler, Kasis und
zwei Holländer) befand, wo ich fleißig für Tempo sorgte und für
den Ex-Rundfahrtsieger die Wertungssprints anführte. Hin und wieder gelang
es mir noch zusätzlich einige Prämien und Punkte zu erspurten.
Als
uns gegen Ende des Rennens das Feld wieder einholte und ich mich
im Pulk nicht mehr halten konnte, musste ich mit trauriger Gewißheit feststellen,
dass ich in der letzten Woche sehr viel an Kraft und Ausdauer einbüßen
musste. Gut ich hatte viel geleistet am heutigen Tag, dennoch gab mir das für
die WM zu denken.
Sieger
wurde F.Stocher vor M.Fischerlehner(beide Elk) und P.Pichler(Resch&Frisch).
Mit weiteren
5
Elk´lern(Morscher, Rucker, Riedesser, Garber, Berein) unter den Preisträgern,
unterstrichen wir unsere starke Mannschaftsleistung.
Das samstagige Tchibocuprennen
werde ich aus schonenden Gründen(WM) nicht bestreiten.
Der Bericht vom
Sonntags-Tchibocuprennen wird aus techn. Gründen(nicht Online) nach der WM
nachgereicht.
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24.07.2003: Geselligkeit in der Weinerei- Donauinsel Sunken City
Wie
schon im vergangenen Jahr machte der Verein La Vitesse(Club zur Förderung
der Geselligkeit im Radsport) ihren Namen alle Ehren. Gemeinsam mit den beiden
Inhabern des Lokales "Weinerei" Kurt und Richard Schmied,
organisierte der Verein eine Charity-Veranstaltung zugunsten des Radsportnachwuchses
in Österreich.
Auf
einer 100m langen Strecke quer durch das Lokal,
konnten
sich einige Kinder und Hobbysportler, an einer von mir aufgestellten Zeit, messen.
Die Begeisterung der Athleten und des Publikums waren groß.Für Spannung
sorgte dann Speedskating-Downhillweltmeisterin von 2001 Elisabeth
Schrenk, die sich bereit erklärte, die selbe Distanz auf ihren
Rollen zu absolvieren.
Man glaubte es kaum, doch mit fast 1 Sek. Vorsprung auf den besten Radler, gewann
die Wienerin das Duell Rollen gegen Rad.
Entertainer,
DJ und Ex-Radrennfahrer Harry Blümel, sorgte am ganzen Abend mit "Live"gesungenen,
schwungvoll-rockigen Liedern von F.Sinatra, D.Martin und E.Presley, für
beste musikalische Unterhaltung. Dabei präsentierte er auch seine neue CD
"Radlfoan", wo ein Fünftel des Kaufpreises dem österr.
Nachwuchses zu Gute kommt. In diesem Sinne durfte unser "Goldkehlchen"
stolz seinen ersten € 300.- Scheck an Generalsekretär des österr.Radsportverbandes
Rudolf Massak überreichen.
Bis
spät in den Abend erzählte man sich G´schichteln über alte
Zeiten und Freunde und verköstigte dabei, bei netten Heurigenklima und Musik,
viele G´spritze und hervorragende Weinsorten.
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23.07.2003: Genesung: ..... 1 Woche danach
In den letzten beiden Tagen hat sich meine körperl. Verfassung nicht wesentlich verbessert. Dabei dürfte ich, speziell in den letzten beiden Tage, einen großen Fehler getan haben. Mit Fragen von Olympiaarzt Univ.Prof.Dr.Kutschera sind wir draufgekommen, dass das Reindrücken während des Auflegens mit Eiswürfeln auf die Prellstelle meines Knies, nicht fördernd sei! Deshalb hatte ich in den letzten beiden Tagen wieder mehr Schmerzen im Knie verspürt als zuvor.
Mein
Asphaltausschlag am Allerwertesten macht mir auch sehr zu schaffen. Nicht genug,
dass mir die Hautabschürfung in letzter Zeit den Schlaf raubt und so auch
die Regeneration, nein, es zwingt mich sogar eine derart ungewohnte Position am
Straßen- und Bahnrad einzunehmen, sodass ich nach kurzer Zeit recht starke
Beinschmerzen bekomme und somit nicht die notwendige Leistung erbringen kann.
Hinzu kommt, dass ich mir jeden Morgen, um überhaupt trainieren fahren
zu können, Schmerzen zufügen muss, indem ich mir, die in der Nacht wieder
zugewachsene Kruste, absichtlich auseinander reiße.
Für die WM in einer Woche bin ich aber recht zuversichtlich, dass ich wieder um eine Medaille mitkämpfen werde.
18.07.2003: Genesung: 4.Tag
Nach meinem kapitalen Sturz vom
vergangenen Mittwoch in Prostejov, war heute der erste Tag, wo ich mich wieder
auf mein Rennrad setzen konnte. Nach 3 Tagen
regenerativen Liegen im Bett, im ständigen Wechselzyklus zwischen liegen
auf der Magnetfeldmatte, das Auflegen von Eisbeuteln am Knie und des Compex-Gerätes(ein
elektr. Muskelaufbaugerät) auf den Oberschenkeln, war das lockere Bewegen
auf dem Straßenrad eine willkommene Abwechslung.
50 Km war der Ausflug heute lang. Ich muss sagen, dass es nicht einmal so schlecht ging! Ich verspürte weniger Schmerzen auf dem Rad als wenn ich zu Fuß unterwegs wäre. Beim Versuch etwas kräftiger in die Pedale zu treten, reagierte mein Körper mit unangenehme Stiche im Kreuz und leichte Schmerzen im Knie. Daher blieb es von nun ab bis zur Haustüre bei einem Rollertraining.
Gespannt darf man sein, ob das Knie auf Grund der vielleicht etwas zu frühen Belastung morgen eine Reaktion zeigen wird. Wenn nicht, werde ich mein Training am Nachmittag hinter dem Derny etwas forcieren.
17.07.2003:
Genesung: 2.Tag
Ich kann es selber nicht glauben. Gestern noch, konnte ich mich nicht einmal ansatzweise
auf mein rechtes Bein stellen und heute mache ich die ersten Schritte! Vom Olympiaarzt
Univ. Doz. Dr. Hans-Paus Kutschera habe ich für die nächsten Tage eine
gezielte Bewegungsaufbautherapie verschrieben bekommen, die ich genauestens einhalten
werde, um so rasch wie möglich wieder auf mein Rad steigen zu können.
"Wenn ich in den kommenden beiden Tagen solche Fortschritte mache wie Gestern auf Heute, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass ich spätestens am Sonntag auf dem Drahtesel sitze."
16.07.2003: Bahnmeeting in Prostejov, CZE
Schwerer Sturz von Garber: WM-Start fraglich!
Es ist witzig zu beobachten. Aber es widerspiegelt sich immer wieder! Nach einer längeren sturzfreien Periode, folgen immer Sturzserien! Betonung auf "Serien". Ich, so glaube ich, befinde mich zur Zeit in so einer. Denn kaum vor 1 Woche war es ein unfreiwilliger Abgang beim 6-Tagerennen in Fiorenzola.
Beim
Bahnmeeting im Prostejov, das für mich als letzter WM-Check gelten sollte(mit
Laktatmessungen des IMSB), kam ich beim allerletzten Bewerb(Punkterennen) des
Omniumrennens, schwer zu Sturz.
Junior u. Österr. Nachwuchshoffnung
Clemens
Selzer(U-Festina Cycling Team), kam, nachdem er von einem Konkurrenten geschnitten
wurde, knapp vor mir zu Sturz, und riss mich in Folge mit. Ich versuchte noch
über Ihn drüber zu springen, jedoch erwies sich das auf Grund der starren
Übersetzung als äußerst schwierig!
Auf Grund der hohen Geschwindigkeit und dem Luftstand den ich hatte, war eine harte Landung(auf Beton) vorprogrammiert. Dabei dürfte ich die Landung, mit voller Wucht, mit meinem Kreuz und der Wirbelsäule abgefangen, und mit der Arschbacke die Piste etwas sauber gemacht haben.
Da
ich nicht aufstehen und nur 1 Schritt machen konnte, wurde ich sofort ins Krankenhaus
eingeliefert, wo ich mich röntgen lassen habe.
Befund: kein Knochenbruch,
aber schwere Prellungen im Kreuz und am rechten Knie.
Momentan geht es mir den Umständen entsprechend gut, kann aber mein rechtes Bein kaum abwinkeln und überhaupt nicht belasten, und zu Folge keinen einzigen Schritt vor dem Anderen tun. Über die vielen Hautabschürfungen am Körper zu reden wäre vom Schmerzpegel her jetzt lächerlich.
Im Zusammenarbeit mit Olympiaarzt Dr. Kutscher, versuche ich nun so schnell wie möglich zu regenerieren und wieder aufs Rad zu kommen.
Bedanken möchte ich mich bei Hrn.Selzer, der mich von Prostejov heimgefahren hat. Danke.
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2.07.2003: Rundstreckenrenn. in Piacenza, 40Km
Einen Tag vor Beginn des 6-Tagerennens, fuhren mein Partner Andy Bradley(Bosch-Junkers) und ich ein Abend-Rundstreckenrennen(40 Km) in der Altstadt von Piacenza(rund 25 km von Fiorenzola). Hervorragend vom Veranstalter organisiert, durften wir, während die Nachwuchskategorien ihre Runden zogen, im klimatisierten Luxus VIP-Trucker von DOMINA Vacanza, dem Sponsor des Straßenweltmeisters Mario Cippolini, auf superbequemen Ledergarnituren und bei mehreren Tässchen Kaffee, unser Zeit totschlagen.
Als es dann soweit war, wir aus dem LKW ausstiegen und zur Startaufstellung mussten, bot uns Piacenza eine Zuschauerkulisse, die in etwa mit dem Grazer Altstadt Kriterium vergleichbar war. Super Stimmung und Anfeuerungen der Fans bis zum letzten Fahrer im Rennen, entschädigten die Strapazen auf dem 1,3 Km langen kopfsteingepflasterten Kurs.
Vor allem junge ital. Fahrer waren es, die sich verständlicher Weise bei diesem Publikum in Szene setzen wollten und das Tempo hoch trieben. Nach zahlreichen erfolglosen Vorstößen einiger namhaften Fahrern(M.Gilmore, T.Gibb, M.Alzamora, um nur 3 zu nennen) konnte ich mich gemeinsam mit Scratchweltmeister F.Marvulli(CH), Madison-Olympiasieger von Sydney S.Mc.Grory(AUS), und dem ital. U-23 Europameister im Punktefahren D.Garbelli, 8 Runden vor Schluß erfolgreich vom Feld absetzten und recht schnell einen satten Vorsprung rausfahren.
Während Marvulli uns vor der Glocke mit einem trockenen Antritt überraschen konnte und solo dem Ziel entgegen fuhr, versuchte ich mir schon eine gute Ausgangsposition für den Zielspurt zu sichern. Leider rutschte ich beim antreten in der Zielkurve aus dem Pedal und musste mit ansehen, wie meine Fluchtgefährten sich den 2. und 3.Platz einheimsten. Nichts desto Trotz, war ich mit meiner Vorstellung und dem 4.Platz mehr als zufrieden. Andy beendete das Rennen im Hauptfeld.
3.- 8.07.2003: 6-Day Fiorenzola
6-Tagerennen
bin ich schon viele gefahren, aber ein "Profi-6-Tagerennen" im Sommer,
noch nie! Auf dieser sehr langen(394m) und sehr schmal gebauten Bahn, war mir
von vornherein klar, dass es ein anderes Fahren sein würde, als im Winter
auf kurzen 200m Bahnen. Eigentlich hatte diese Veranstaltung Weltcupstatus, da
sich bis auf ein paar Ausnahmen, alle Weltklassebahnfahrer als Nationalteam an
den Start stellten. 22 Paare mit Fahrern aus 17 Nationen wollten sozusagen 1 Monat
vor Beginn der Bahn-WM ihre Form testen.
Andy hatte zu Beginn große Schwierigkeiten die Positionen zu halten, da, wie er mir noch am 1.Abend gestanden hatte, er vor der schmalen Bahn und dem vielen "Verkehr", die Hose gestrichen voll hatte. Hinzu kamen Motivationsprobleme! War doch nach erreichen seines Saisonzieles(österr. Staatsmeister im Einzelzeitf.) die Luft schon etwas heraußen. Doch nach ein paar aufmunternden Gesprächen mit mir zeigte Andy, dass er Profi genug war um seine Krise in Zaun zu halten.
Gefahren
wurden jeden Abend 3 bis 4 Bewerbe, wobei jeweils das 50km Madisonrennen(Stundenjagd)
als Hauptbewerb galt. Am 3.Tag war es das 100km Madisonrennen. Neben zwei Top
5 Plazierungen in den kleineren Bewerben,
schafften Andy und ich, 2 mal einen 2. Platz bei den wichtigen Stundenjagden,
was uns zwischenzeitlich einen hervorragenden 7.Platz einbrachte. Leider verloren
wir am letzten Tag noch zwei Plätze(Sturz von mir) und beendeten somit das
6-Tagerennen auf Rang 9. Sieger wurde das Paar G.Lombardi(ITA)/ J.Curuchet(ARG)
vor S.McGrory(AUS)/ M.Gilmore(BEL) und M.Villa(ITA)/ D.Garbelli(ITA).
Erfreulich meine immer noch ansteigende Form. Oft sorgte sogar meine Endschnelligkeit bei diversen Wertungssprints für Gesprächstoff bei der Konkurrenz!!!
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